"Wo ist deine Schwester?" fragte Frau Vogel besorgt, als Sirka alleine nach Hause geflattert kam. Sirka zuckte mit dem Flügel. "Keine Ahnung. Vielleicht schnäbelt sie mal wieder in irgendeinem Busch mit diesem Benny." sie rollte mit den Augen. Sie machte sich nicht so viel aus Hähnen wie ihre Schwester. "Oh Ramboline. Na gut, dann wasch dir die Krallen, es gibt bald Abendkorn"
"soll ich dir was sagen?" Die Stimme Klang nicht begeistert. Eher wütend.
"was denn" fragte eine zweite zurück.
"Ich kann Wellensittiche nicht ausstehen. Besonders diese vorlaute Henne von eben. Die machen nichts als Ärger. Aber wir lassen uns nicht länger auf dem Schnabel herum tanzen. "


"Ich hab mich schon mal mit denen angelegt, ich habe keine Angst. Von mir aus sollen die wieder kommen"
zornig streckte sie ihren Flügel in den Himmel, in die Richtung, in der sie die beiden ungebetenen Besucher vermutete. Djangos Schnabel umspielte ein leichtes lächeln. In seinen jungen Jahren war er genauso gewesen. Furchtlos. Unerschrocken. "Aber die sind doch viel größer als du" staunte Paulchen. "Klar sind die das. Aber nicht besonders hell im Köpfchen" Widerwillig musste Django lachen und Ramboline starrte ihn verblüfft an. "Entschuldige. Du erinnerst mich nur an mich selbst" sagte er. "An Sie selbst? Wohl kaum. Ich bin nicht feige und verstecke mich" Ramboline war immer noch wütend. Django zuckte zusammen. "Du hast Recht. Aber wenn du möchtest, dann erkläre ich dir, was mich dazu bewegt hat. Warum ich so bin, wie ich bin" sagte der Detektiv. "Nein, Danke. Es ist schon spät und ich muss nach Hause. Meine Mutter ist sonst böse und es gibt keine Hirse." mit diesen Worten flatterte sie davon. Unweit von Djangos Nest hatten sich auch noch zwei andere Gestalten nieder gelassen. Sie unterschieden sich deutlich von den Wellensittichen. Sie waren groß, hatten einen kräftigen Schnabel und eine Federhaube auf dem Kopf. Ihre schwarten, dunklen Augen blitzten. *FORTSETZUNG FOLGT*


,Achim
,Juri
unser Federloser
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