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    Liebes Wellibuch !
    Unsere Federlose ist sauer mit uns... Weil vorhin, da war sie außer Nest und da haben wir... Na ja.. Ihre Sonnenblume mal probiert.. Also so ganz vorsichtig, damit sie es nicht merkt. Aber dann hat unser Schnabel plötzlich gemacht, was er will. Und ehe wir blinzeln konnten, war die Blume auch schon verschwunden... Wir haben dann schnell noch die Erde aus dem Topf raus, weil wir dachten, das fällt sicher nicht auf. Aber Pustekuchen. Unsere Federlose muss ein Dekeltiv sein. So wie meine erste Henne, die Line. Die war auch so eine. Jedenfalls hat uns die Federlose sofort enttarnt und mit uns geschimpft. Sie hat sowas gezwitschert wie "ihr Knallerbsen"nachdem sie festgestellt hat, das es uns gut geht und diese Blume nicht giftig ist.
    Wir hielten es dann für besser, den Schnabel zu halten und ins Nest zu gehen. Die Federlose hat dann unsere Türen zu und das Fenster auf gemacht. Bestimmt hat sie unsere guten Absichten erkannt und ist morgen nicht mehr sauer auf uns.

    zuversichtliche Grüße
    Marvin

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      das machen meine beide nicht (sie sind auch noch neu)

      ich hoffe das die sonnenblume trotzdem geschmeckt hat!

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        Liebes Wellibuch !
        Eigentlich ist momentan nicht viel los bei uns. Wir singen, Zwitschern, schimpfen und fliegen wie jeden Tag. Heute wollte ich den Joshi kraulen, als wir zusammen auf der Lampe gesessen haben. Aber der Joshi hat total skeptisch aus seinen Federn geguckt ... Also musste ich meinen Plan abschreiben. Als wir aufgestanden sind, haben wir uns erst mal auf dem Klangkasten der Federlosen niedergelassen. Natürlich haben wir uns um die besten Plätze etwas gestritten, bis Maggie hinten runter gefallen und verschwunden ist. Aber es ist nichts passiert, schwups kam sie schimpfend wieder angeflogen. Die Federlose hat gelacht. Verrücktes Volk, hat sie gezwitschert.

        Soeben ist wieder Welli Party bei uns. Joker fliegt schimpfend und kreischend durch das Nest, Callie zerfleddert ein Spielzeug und hackt den Joshi immer weg, der ihr ja nur helfen will. So ein verrücktes Huhn. Der ist bestimmt der Schwarm zu Kopf gestiegen.

        So, ich muss jetzt mal die Federlose im Auge behalten, die hat schon wieder was von Augentropfen gezwitschert.
        Bis bald

        Marvin

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          Hallo Muffin!
          Ja, die Sirka ist auch schon hinter das Bild, was Geräusche macht und sich bewegt, gefallen. Und als die Federlose die da raus holen wollte, ist die Sirka unter dem Schrank hergelaufen und flog dann schimpfend weg.

          Wir waren in den letzten Tagen ganz viel baden, weil es so warm war. Da hatten wir immer was Grünes. Ein grün hieß Peter und da hat sogar Django ein bisschen duft von aufgelegt. Ich glaub, sie wollte mich beeindrucken, wir zwitschern nämlich manchmal ein bisschen zusammen.

          Gestern hat die Federlose mich eingefangen und mich am bauch nass gemacht und hat irgendwas von L I P O M gezwitschert und dass sie was gucken wollte. Keine Ahnung, was das ist. Aber ich glaub sie war zufrieden und hat keine Sorge mehr. Also muss ich nicht zum gesundmachmann. Toll

          Viele liebe Grüße,
          Dein Johnny

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            Liebes Wellibuch !
            Es gibt tolle Neuigkeiten- Maggie ist wieder vollkommen gesund ! Ihr Auge ist ganz toll geworden und man sieht gar nicht mehr, das das ein krankes Auge war. die Federlose war so froh, das sie diese komischer Operation nicht gebraucht hat. Maggie sieht jetzt aus wie ein richtiger Welli, hat sogar Federn um die Augen. Also darf sie niemand mehr Zauselwelli nennen... Wie gemein...

            Gestern hat uns die Federlose eine Kokosnuss mitgebracht. Callie hat versucht, heraus zu finden, ob da jemand drin wohnt... und hat dann das, was in der Nuss drin war, raus geholt und runter geschmissen. Die Federlose sollte das aufgeben, die hat das aber diesen Staubsauger machen lassen. Joker hält ja sowas für Hennenkram. Der ist heute übrigens den halben Tag schimpfend durch die Gegend geflogen und hat immer eine Henne verfolgt. Callie durfte er dann füttern. Dann hat er den Schnabel gehalten. Komischer Type, dieser Joker aber wir mögen ihn trotzdem, is ja klar )
            Beim schimpfen hab ich ihm geholfen, denn das kann ich ja hervorragend. Sagt meine Federlose. Außerdem gab es heute Salat. Diesmal dachte die Federlose, sie kann uns überlisten und hat den Salat in eine kleine Schüssel, wo wir ihn essen, aber nicht raus werfen können. Denkste. Als sie ins Nest kam, hat sie Salat gesammelt Phoebe wollte sich damit einduften, hat aber dann gemerkt, das der gar nicht duftet, da war sie ein bisschen sauer. Also müssen wir der Federlosen sagen, sie soll diesen nassen Peter oder diesen Italiener, diesen Basidingsda mitbringen.

            So, jetzt hüpfe ich auf meine Schaukel.
            Bis bald und gute Nacht

            Marvin

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              Wow Marvin, das finde ich so toll, dass Maggie wieder gesund ist und nicht am Auge operiert werden muss.
              Ich freue mich wirklich riesig für Euch und wünsche Euch eine ganz tolle Woche und viel Spaß.

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                Liebes Wellibuch !
                Kaum ist die Maggie wieder gesund,denkt sie, sie kann schon wieder machen, was sie will. Heute hat sie doch tatsächlich Joshi, Joker und mich aus der Wühlkiste Vertriebenen und das nur, weil wir auch Körnchen suchen wollten. Dann hat sie mich von der Schaukel geworfen, das war so kurz nach dem wach werden, nur weil sie da selber drauf sitzen wollte. Auch als ich in friedlicher Absicht ein bisschen balzen wollte, hat sie mich angefaucht. Ich war dann wirklich erst mal und hab meinen Ärger raus gebrüllt. Das rief die Federlose auf den Plan, der ich dann alles gezwitschert habe. Sie hat mächtig gestaunt und war offenbar beeindruckt. Ich habe dann sogar Hirse von ihr bekommen. Da war meine kleine Welli Welt doch wieder etwas in Ordnung. Außerdem waren da ja noch Joker und Joshi. Wir müssen also dringend mal eine Schwarmsitzung machen und der Maggie sagen, das es so nicht geht.

                Unsere Federlose hat heute unseren Wellibaum repariert. Da war nämlich was kaputt aber jetzt ist alles wieder Heil. Von diesem anderen Federlosen, wegen dem meine Federlose oft aus ihren nicht vorhandenen Federn fährt und irgendwas von Wink mit dem Zaunpfahl singt... Was das heißt, verstehe ich nicht.

                Egal, es gibt jetzt Abendkörnchen
                bis bald
                Marvin

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                  Es gibt Dinge, über die macht man sich sein ganzes Leben lang Gedanken. Einfach, weil man sie nicht vergessen kann. Das sind dann diese, die einem ewig in Erinnerung bleiben und in den meist unpassendsten Momenten wieder zum Vorschein kommen. Andere Dinge hat man ebenso schnell vergessen, wie eine Körnchenspelze zu Boden gefallen ist. Tja. So ist das bei mir. Tag für Tag bin ich mit solchen Sachen beschäftigt, meist überlasse ich nichts dem Zufall. Denn so habe ich das gelernt, ich kann da einfach nicht aus meinen Federn. Einigewürden das wohl als „Kontrollfreak“ bezeichnen- aber ich weiß nicht mal genau,was das eigentlich sein soll. Und was die anderen so von mir denken,interessiert mich eigentlich wenig. Zumal ich gestehen muss, das ich noch nicht lange in dieser Stadt lebe. Genauer gesagt erst seit ein paar Minuten. Wer ich bin? Entschuldigt, da habe ich wohl vergessen, mich vorzustellen. Mein Name ist Line und ich bin ein Wellensittich. Genauer gesagt, eine Henne. Die meisten würden sagen, ich sehe sehr hübsch aus, die anderen bezeichnen mich gerne mal als- nun ja, lassen wir das.

                  Jedenfalls bin ich erst seit ein paar Minuten indieser fremden Stadt. Vorher habe ich mit meinen Eltern in einem schicken vier-Zimmer Nest gewohnt und es hat mir eigentlich an nichts gefehlt. Ich bin dort auch zur Schule gegangen und hatte viele Freunde. Die musste ich natürlich zurück lassen, denn so einfach in die Umzugskisten packen- das ging nicht.Unsere ganzen Sachen wurden dann von so muskulösen Möbelpacker Wellis abgeholt,die die ganze Zeit nur grimmig drein geblickt haben und eine Kiste nach der anderen fortgeflogen haben. Gezwitschert haben die nichts, ich weiß gar nicht,wie das überhaupt geht. Jedenfalls haben die unsere Kisten in unser neues Nest geflogen,in dem wir nun wohnen. Ich muss zugeben, ich hab es mir noch nicht so genau angesehen, aber das, was ich bisher gesehen habe, gefällt mir ganz gut.Zumindest habe ich dass Mama so gezwitschert. Damit sie beruhigt ist.

                  Warum wir überhaupt umgezogen sind? Papa ist einer der bekanntesten Hirsekonzern Leiter den es gibt. Dann gab es aber einen Welli,der Papa ganz schön über den Flügel gehauen hat und sich sogar seinenHirsekonzern unter die Flügel gerissen hat. Papa hatte dann nicht mehr so vielzu zwitschern und hat sich dann einen neuen Hirsekonzern aufgebaut. Eben indieser neuen Stadt, die jetzt mein zu Hause sein soll.



                      <- Dieser User liebt es öffentlich zu popeln.    <- Dieser User liebt es öffentlich zu popeln.. Wollt ihr wissen, wie es weiter geht odernicht ?     <- Dieser User liebt es öffentlich zu popeln.…..

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                    Hallo Line hier ist der Rudi.

                    Das ist aber eine sehr interessante Geschichte ,bitte erzähle weiter ,ich und mein Schwarm wir sind schon ganz gespannt na und unser Federloser erst.Aber keine Angst, der ist ganz harmlos ,der ist unser Bodenpersonal und gehorcht uns auf jeden Piep.
                    Also bitte,bitte erzähle weiter.
                    S.G.
                    Rudi und sein Schwarm.

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                      Da saß ich also. Auf einer Kiste, mitten inmeinem neuen Zimmer. Natürlich hatte ich alle meine Sachen von zu Hausemitgenommen, also meine Schaukel, meine Lieblingskokosnuss und all mein Spielzeug.Aber trotzdem war alles noch so fremd. Wenn ich an die erste Nacht dachte, dieich in diesem neuen zu Hause verbringen sollte, das für mich noch so unbewohntund noch gar nicht mein zu Hause war, dann sträubten sich mir innerlich schon die Federn. Den Gedanken an die neue Schule schob ich erst einmal bei Seite,auch wenn ich ganz tief in mir schon spürte, dass ich aufgeregt war. Noch während ich so nachdachte, kam Mama ins Zimmer geflogen. Ich hatte sie gar nicht bemerkt, so in Gedanken versunken war ich. „Line, mein Kind. Da bist du ja.“ Zwitscherte sie. Ich muss dazu sagen, das ich leider das einzige Küken meiner Eltern bin. Obwohl ich immer gern Geschwister gehabt hätte, blieb dieserWunsch sowohl mir, als auch meinen Eltern unerfüllt. Leider. Denn so waren sie stets übervorsichtig, wenn es darum ging, für meine Sicherheit zu sorgen. Nur sehr selten liesen sie mich alleine losfliegen, immer musste ich pünktlich wieder zu Hause sein. Im Prinzip war das ja nichts falsches, Papa sagte nämlich immer, das sich zwielichtige Wellis in der Gegend herum treiben würden- aberich glaube, das hat er nur gesagt, damit ich wirklich auf ihn höre. Ich habe nämlich noch nie einen so angeblich zwielichtig aussehenden Welli gesehen. Denn ich habe immer genau die Augen offen gehalten. „Gefällt dir denn dein neuesZimmer?“ fragte Mama und setzte sich neben mich auf die Kiste. Ich war unschlüssig,was ich ihr antworten sollte. „Natürlich gefällt es mir, aber noch lieber wäre ich wieder zu Hause. In meinem richtigen zu Hause“ oder „Wie kann es mir in einer Stadt gefallen, die so fremd für mich ist, wo ich niemanden kenne“. „Es ist toll, Mama“ sagte ich stattdessen und sie setzte ein Lächeln auf ihrenSchnabel. „Das freut mich sehr. Wirklich. Und der Rest wird schon werden. Duwirst schon sehen“ sagte sie, als hätte sie meine Gedanken erraten.

                      Am nächsten Morgen weckte mich Mama schon sehr früh und zwitscherte, das es Zeit sei, sich für die Schule die Federn zu putzen. Die Schule! Das hatte ich die Nacht über ja erfolgreich verdrängt. Aber nun hieß es wohl, Schnabel zusammen kneifen und durch. So schluckte ich zwei,vielleicht auch dreimal, als ich nach dem Frühstück Seite an Seite mit Mama Richtung Schule flog. Papa war schon lange vor uns in seinen Hirsekonzern aufgebrochen. Ich hatte ihn, seit wir angekommen waren, nur ganz kurz gesehen.Mama hat gesagt, das er sehr beschäftigt ist. Immerhin hätte er jetzt eineFirma zu leiten. Von oben wirkte die Stadt, über die wir flogen, gerade zu winzig. Wie kleine Punkte konnte ich unter uns die ganzen Nester erkennen.Wohnungen von Welli Familien, Schulen, Hirseläden, Spielzeugläden, einen Schaukelmacher,einen Gesundmachwelli, sogar einen, und der interessierte mich besonders- der vermisste Wellis wieder aufspürte. Gesehen wurde er allerdings sehr selten.Hatte zumindest unsere etwas vorlaute Nachbar Henne gezwitschert, die anscheinend über alles und jeden in der Stadt Bescheid wusste. Ihrem scharfen Auge schien nichts zu entgehen. Mir war diese Henne nur bedingt sympathisch, denn ihre schrille Stimme schmerzte schnell in den Ohren, wenn man ihr länger zuhörte. Mama hatte sich jedoch bemüht, nett zu ihr zu sein. Immerhin waren wir die Neuen in der Stadt und in dem Viertel, in dem wir lebten. „Line, nun trödel nicht so. Schau mal, da unten, da ist schon deine neue Schule“ zwitscherte mir Mama über die Schulterzu und ich wagte einen Blick in die Richtung, in die sie mit ihrem Flügel zeigte.

                      Es war ein großes, mehrstöckiges Nest umgeben von Bäumen und Sträuchern. Vor der Nesttür tummelten sich bereits ganz viele Wellis, die offenbar alle dort zur Schule gingen. Ich konnte bereits andere Hennen erkennen, die hoch erhobenen Hauptes an balzenden Hähnen vorbei stolzierten und andere, die hinter vorgehaltenem Flügel kicherten. Ich dachte an meinen Vorsatz „Schnabel zusammen kneifen und durch“ und landete kurz darauf neben Mama genau vor der Schule.

                      Im selben Moment ertönte eine Glocke und alle Wellis verschwanden im Inneren des Gebäudes.
                      „Es wird schon alles gut werden“ sagte Mama,die mich nun ansah und ich lächelte ihr zu. Man konnte wohl sagen, das es ein recht schiefes Lächeln war.
                      Aber ich war vielleicht auch ein klein wenig gespannt auf das, was mich wohl erwarten würde. (Line ist übrigens Marvins erste Henne gewesen, die sich nun im Regenbogenland befindet)

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                        Auja, eine neue Geschichte !
                        Jetzt heisst es immer wieder hibbelig auf Fortsetzungen warten... ...

                        aber wir haben ja GEDULD .

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                          Da standen wir also. Inmitten des Büros von Direktor Milou. Er war ein stattlicher, etwas rundlicher Hahn, der sich beim Zwitschern immer erst mal räuspern musste und wenn er lief, ächzte er immer ein wenig. Doch das waren Nebensächlichkeiten, gespannt lauschte ich, was er zu zwitschern hatte. Und das war wirklich eine ganze Menge. Mama stellte ab und zu mal eine Frage, mir blieb der Schnabel allerdings Stumm. "Nun gut, Line. Dann lass uns mal deine neue Klasse anschauen" dröhnte Direktor Milous Stimme an mein Ohr und ich blinzelte ihn an, konnte nur nicken. Ich musste an die Worte meiner besten Freundin Charlotte denken "Line, du rockst den Laden. Vergiss nicht, Hennen Power. Und wenn du mich brauchst, dann bin ich schneller da, als du Hirsekorn Zwitschern kannst." Charlotte. Wie gern hätte ich sie jetzt an meiner Seite gehabt. Es wäre sicherlich um einiges leichter gewesen. Charlotte ist neuen Dingen meist offener und aufgeschlossener als ich. Aber heute musste ich ohne sie auskommen.

                          Meine Klasse bestand aus etwa zehn Wellis, Hähnen und Hennen. Jeder hatte seine eigene Schaukel, auf der er während des Unterrichtes saß. Als wir herein kamen, verstummte das rege Zwitschern sofort. Vermutlich lag das daran, das Direktor Milou zugegen war. Er schien eine gewisse Wirkung auf die Schüler zu haben.
                          "Wellis, ich darf euch euer neues Klassenschwarmmitglied vorstellen. Das ist Line. Line kommt von weit her. Sie ist erst seit gestern in unserer Stadt. Seit nett zu ihr, zeigt ihr alles. " zwitscherte er in seiner tiefsten Stimme. Alle Wellis starrten uns an. Oder vielmehr, mich. Ich fühlte mich etwas unbehaglich in meinen Federn.

                          Marvin beugte sich weit hinüber zu seiner Nachbarschaukel. Dort saß sein grüner Freund Joshi. "Pssst, Joshi" wisperte er leise und Joshi drehte sein gelbes Köpfchen in Marvins Richtung. "Was meinst du, Kumpel?" fragte er. Joshi wusste sofort, was sein blauer Freund meinte. "Sie sieht nett aus" bestätigte er Marvins ersten Eindruck.
                          Nett... Nett war ein Wort, das Marvin wohl niemals benutzt hätte, um Line zu beschreiben. Nein. Nett passte rein gar nicht zu ihr.

                          "Line, du kannst die Schaukel da hinten nehmen. Die ist noch frei" sagte mein neuer Lehrer, dessen Namen ich mir auf Anhieb nicht merken konnte. Er war allerdings sehr nett zu mir. Ich nickte und flatterte auf die Schaukel, die er mir gezeigt hatte.

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                            Bin schon gespannt, wie es weiter geht

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                              Ja, ich bin auch gespannt

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                                Ich konnte spüren, das mich nun alle anschauten, kaum das ich auf meiner neuen Schaukel saß. "Hallo, Line. Was meinst du, fliegen wir heute zusammen nach Hause?" hörte ich eine Stimme neben mir und wandte den Kopf in die Richtung, aus der die Stimme kam. Ich blickte in das Gesicht eines Hahnes, der das wohl seiner Meinung nach unwiderstehlichste Schnabelgrinsen aufgesetzt hatte. Ich hingegen fand es beinahe schon furchterregend. "Ähm.. Nein, Danke. Vielleicht ein anderes Mal" zwitscherte ich zurück. Sofort war der Hahn beleidigt. "Na, kaum hier angekommen, schon den großen Schnabel riskieren" krakelte er. Er war es offenbar nicht gewohnt, das ihm jemand einen Korb gab.

                                "Was macht dieser eingebildete Gockel da schon wieder?" In Phoebe war die Hennen Solidarität erwacht. Böse funkelte sie den Rücken des großschnabeligen Klassenschwarmmitgliedes an. Der allerdings ,erste davon nichts. Er war immer noch damit beschäftigt, Line einen beleidigten Vortrag zu halten. Auch Welli Lehrer Paul war darin vertieft, Hirsekörner zu zählen und bemerkte nichts. "Dem sollte mal jemand ordentlich an den Schwanzfedern ziehen" beschloss Phoebe und flatterte nach vorne.

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