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Fremdkörper im Kropf: Erfahrungen mit herbeigeführtem Erbrechen

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    Hallo Yvonne,

    ich bin die ganze Zeit eine stille Mitleserin gewesen, und habe immer mit dem kleinen Bubi und dir gelitten. Ich denke in der Situation gibt es kein richtig oder falsch mehr, ihr müsst auf euer Bauchgefühl hören, und ich denke auch, dass es jetzt endlich Zeit wird, den Kleinen zu erlösen :-(

    Wenn ihr euch jetzt zu dieser Entscheidung durchgedrungen habt, würde ich Bubi auch die letzten Stunden alles das geben, was er so gemocht hat.

    Ich wünsche euch jedenfalls viel Kraft morgen.

    Und dir lieber Bubi, alles Gute im Regenbogenland. Dort wirst du keine Schmerzen mehr haben und mit den vielen schon voraus geflogenen Flauschis, ein freies und unbeschwertes Leben führen können. Du bist ein wahrer Kämpfer und hast doch den Kampf ums Überleben verloren :-(
    Machs gut Kleiner.

    Im Herzen deiner Felos wirst du immer einen Platz behalten.

    Traurige Grüße,

    Nicole

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      Liebe Petra,
      ich denke es wird das Richtige sein, so wie du es beschreibst.
      Wenn er so abgebaut hat in den letzten Tagen. Er ist ja jetzt schon seit Wochen Monate krank. Und du hast viel versucht.
      Bubi ist ein Kämpfer aber irgendwann reicht es nicht mehr.
      Ich wünsch euch morgen viel Kraft.

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        Hallo liebe Yvi,
        ich kann nicht beurteilen, wie Bubis Chancen stehen, aber wollt Ihr nicht doch erst noch mal versuchen, ihn ein paar Tage zusätzlich künstlich ernähren zu lassen? Vielleicht fragt Ihr Euren Tierarzt nochmal, ob es nicht doch noch eine Chance gibt?
        Und falls es wirklich keine andere Aussicht mehr gibt, wünsche ich Euch ganz viel Kraft für diesen schweren Schritt... Ihr seid so lieb und habt alles Erdenkliche für Bubi getan...
        Ich bin in Gedanken bei Euch...
        GLG
        Juliane

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          Hallo Yvi,
          Ich denke an den süßen Bubi und euch.
          Der vogelkundige Tierarzt wird euch beraten.

          Liebe Grüße,
          Carmen

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            Es zerreißt mir das Herz, wie Bubi leidet. Er atmet ganz schwer, schnarcht und knarzt dabei. Sein Schwanz wippt angestrengt auf und ab und der Brustkorb wölbt sich bei jedem Atemzug stark hervor. Er kuschelt sich den ganzen Tag an Mutti und schläft in ihren Armen. Wenn sie nicht im Zimmer ist, pfeift er nach ihr. Er frisst ein paar Krümel zuckerhaltiges Zeug. Überhaupt nicht der Rede wert. Er schafft es gerade noch so, vom Käfig auf den Tisch zu flattern. Ich will ihn erlösen. Meine Mutti will ihn nicht hergeben und mein Vati weigert sich zum TA zu fahren. Er tobt rum, wenn ich davon rede.
            Wir würden das alles schlimmer reden, wie es ist... Dem Bubi geht es gut, der frisst und pfeift... Heute hat er eine dreiviertel Stunde auf der Heizung gelegen und geschlafen... Da hat er sich wohlgefühlt... Der will nicht sterben... Und während er das sagt schreit er rum und erstickt fast. Und ich stehe da, den nach Luft ringenden Bubi auf dem Finger und weine, weine , weine. Meine Mutti steht daneben, die Nase in seinen Federn vergraben, stumm wie ein Fisch und weint auch.

            Ich sage. Ihr müsst was unternehmen. Ihr könnt ihn nicht leiden lassen. Dann fahrt zum TA und pumpt den kleinen, ausgemerkelten Körper mit Medikamenten voll. Wenn ihr ihn nicht hergeben wollt, dann versucht ihn zu retten. IHR MÜSST WAS TUN!
            Darauf schreit mein Vati. KLar! Nochmal fast 500 Euro ausgeben. Ich fahr doch nicht 100 km, bloß das die uns einen Vogel zeigen.

            ich wollte meinen Exmann anrufen, ob der mich fährt. Vati hat mir gedroht, wenn ich den Bubi mitnehme, brauche ich gar nicht wieder seine Wohnung betreten.
            Ich hasse ihn dafür!

            Ich bin am Ende. Wirklich. Ich kann nicht mehr. Ich trauere zutiefst um Bubi. Ich will ihn auch nicht hergeben, aber ich will auch nicht das er weiter so leidet

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              Oh Mann, das tut mir alles so leid... Der Kleine sollte unbedingt zum Tierarzt, aber das weißt Du ja selbst und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie hilflos Du Dich fühlst...
              Wahrscheinlich musst Du Deinem Vater versuchen, klarzumachen, dass Bubi so nur noch wenige Stunden leben wird und ihn fragen, ob er nicht doch noch etwas für ihn tun möchte, dann aber ganz, ganz schnell...
              Aber das hast Du wahrscheinlich auch schon gemacht...
              Ich habe Dir ja schon mal angeboten, Euch finanziell bei den TA-Kosten ein bisschen zu unterstützen. Das Angebot gilt weiterhin, wenn das der Grund ist warum Dein Vater nicht zum Tierarzt will...
              GLG
              Juliane

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                Liebe, liebe Juliane!
                Ich frage mich, was der TA jetzt machen kann.
                Noch mehr Antibiotika,gegen die Atembeschwerden? Bubi wiegt unter 25 gr. Wer weiß was in dem geschundenen Körper schon alles kaputt ist. Am Ende verträgt er das Antibiotika nicht mehr. Der Arzt könnte röntgen. Er findet garantiert irgendwas, was geschädigt ist.Oder Abstriche nehmen. 1000 % ist da was in dem Süßen, was da nicht rein gehört. Bestimmt gibt es auch dagegen ein Medikament. Am Ende sind die Hefen noch nicht weg. Also weiter Ampho? Ich habe es Samstag Abend das letzte Mal gegeben.
                Und dann die künstliche Ernährung. ...was glaubst du, wie lange da unser Bubi in der Klinik bleiben muss, bis er auch nur 3 Gramm zugenommen hat. Und das würde noch lange nicht reichen, um ihn über den Berg zu bringen.
                Und dann, wenn er wieder zu Hause ist heißt es trotzdem noch nicht, das Bubi wieder selbständig gutes Wellifutter frisst.

                Ich sehe ehrlich gesagt, keine Chance mehr, auf eine Genesung. Bubi ist zu geschwächt, um noch mehr Behandlungen über sich ergehen zu lassen.
                Es würde nur eine Verzögerung des Unvermeidlichen sein und unnötigen Stress bedeuten.

                Ich möchte gern das mein geliebter Bubi friedlich einschlafen darf und dann im Himmel einen Kumpel findet, mit dem er glücklich sein kann.

                Ich habe mir vorgenommen, nicht mehr zu meinen Eltern runter zu gehen. Ich kann mir das Elend nicht mehr mit ansehen. Ich bin nur am Weinen. Wenn die beiden eine Entscheidung getroffen haben und meine Hilfe wünschen, wissen sie wo ich wohne.

                Traurige, verzweifelte Grüße
                Yvi

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                  Zitat von JS77
                  Wahrscheinlich musst Du Deinem Vater versuchen, klarzumachen, dass Bubi so nur noch wenige Stunden leben wird und ihn fragen, ob er nicht doch noch etwas für ihn tun möchte, dann aber ganz, ganz schnell...
                  Aber das hast Du wahrscheinlich auch schon gemacht...
                  Und was ist, wenn es der Tierarzt macht? Wenn der Tierarzt, das deinen Eltern sagt, wie Ernst die Lage ist?

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                    Oh man, mir fehlen echt die Worte. Wie selbstgerecht muß man sein, wenn man zusieht, wie ein geliebtes Tier elendig vor den eigenen Augen verhungert, anstatt es in Würde friedlich einschlafen zu lassen!

                    Sorry Yvonne, dich trifft überhaupt keine Schuld, du hast alles versucht, um dem Bubi zu helfen, aber deine Eltern kann ich an dieser Stelle nicht mehr verstehen.

                    Ich hoffe inständig für Bubi, dass er sich nicht mehr so lange quälen muß, und dass deine Eltern vielleicht doch noch schleunigst zur Vernunft kommen, so etwas hat kein Tier der Welt verdient.

                    Traurige und gleichzeitig ärgerliche Grüße

                    Nicole

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                      Liebe Nicole!
                      Ich bin auch böse auf meine Eltern. Aber ich kann sie auch ein bisschen verstehen.
                      Ich war auch schon in so einer Situation . Bei meiner Katze, die ich 14 Jahre hatte. Ich habe Unmengen Geld in eine Krebs- OP gesteckt, obwohl schon Metastasen in der Lunge waren und der TA ihr trotz OP nur noch ein halbes Jahr gegeben hat. Letztendlich hat sie nur noch 3 Monate gelebt. Und ich habe sie erst gehen lassen, wo sie Blut gehustet hat. Und weißt du warum, weil sie, wie Bubi, noch etwas gefressen hat (wenns auch nicht viel war )und sich zu mir geschlichen hat, wenn ich sie gerufen habe. Sie hat noch mit mir geschmust, so wie Bubi,mit Mutti.
                      Wenn es in seiner Macht steht, nimmt er immernoch am Schwarmleben teil.

                      Dennoch gibt es keine Hoffnung mehr

                      Ich hoffe auch inständig, das meine Eltern zur Vernunft kommen.
                      Das kannst du mir glauben

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                        Liebe Yvonne,

                        sicherlich ist es unendlich schwer sich von einem geliebten Tier trennen zu müssen, aber wenn man sich für ein Tier entscheidet, übernimmt man auch die volle Verantwortung dafür, in guten, aber auch und vor allem, in schlechten Zeiten. Ihr habt alles erdenklich mögliche für Bubi getan, aber wenn man sieht, der Kampf ist verloren, sollte man auch den letzten Schritt tun, Bubi zu Liebe.

                        Ich weiß, dass du ihn erlösen lassen würdest von seinen Qualen, und trotzdem machen mich deine Eltern wütend, sie sehen doch mit eigenen Augen, dass er leidet. Für mich hat das nichts mehr mit der Liebe zum Tier zu tun.

                        Mag hart klingen, aber ist meine ehrliche Meinung.

                        Ich hoffe jedenfalls das Beste für Bubi, und leide täglich mit ihm, wenn ich von dir lese :-(


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                          Liebe Yvi,
                          Ich hoffe sehr, dass insbesondere Dein Vater heute ein Einsehen hat und mit Bubi zum Tierarzt fährt. Die Stunden sind ansonsten gezählt...
                          Wenn er überhaupt noch eine Chance hat, dann mit vielen Tagen hintereinander mit künstlicher Ernährung... klar ist das teuer und nicht schön, aber ansonsten sollten Deine Eltern ihn wirklich erlösen lassen. Alles ist besser als das, was der arme Kleine jetzt gerade durchmachen muss.
                          LG
                          Juliane

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                            Hallo Yvi,

                            ich kann dir nur sagen, was ich jetzt tun würde:

                            Wenn Bubi mein Welli wäre, würde ich mit ihm zu meiner vogelkundigen Tierärztin fahren, ihn noch einmal untersuchen lassen und dann mit ihr absprechen, was das Beste für Bubi wäre, ob er weiter behandelt werden kann oder stationär aufgenommen werden oder eingeschläfert werden muß.
                            Ich weiß, dass sie die Tiere liebt, aber einen objektiven und fachlichen Blick hat, der mir manchmal fehlt.

                            Ich gehe davon aus, dass das auch auf die vogelkundigen Ärzte der Vogelklinik in deiner Nähe zutrifft.

                            Bubi hat auch einen Platz in meinem Herzen erobert.

                            (Es soll ganz sicher nicht überheblich klingen, denn auch mir selbst sage ich diese Worte)

                            Ich wünsche dir die Weisheit und den Mut die richtige Entscheidung für Bubi zu treffen, selbstverständlch in Absprache mit einem vogelkundigen Tierarzt.

                            Liebe Grüße, Carmen

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                              Unser geliebter Bubi, unser Sonnenschein ist um 16.45 ins Regenbogenland geflogen.

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                                Liebe Carmen,

                                mein ganz herzliches Beileid...
                                Du hast alles, was Du konntest, für den kleinen Schatz getan und warst und bist so mutig und engagiert. Davor habe ich ganz großen Respekt. Und ich weiß auch wie schwierig es manchmal sein kann, als Erwachsener das richtige Verhältnis zu seinen Eltern zu finden - und umgekehrt.

                                Bubi hat nun seinen Flug ins Regenbogenland angetreten und ist nun frei von allen Krankheiten. Er wird immer mit ganz viel Liebe auf Euch herunterblicken...

                                Ich hoffe, Ihr haltet in Eurer Trauer als Familie zusammen und könnt Euch gegenseitig ein bisschen Trost spenden.

                                Versuche, ein bisschen Abstand zu gewinnen und Dich langsam von dem großen Stress zu erholen...

                                Du wirst Bubi immer im Herzen behalten.

                                GLG
                                Juliane

                                Kommentar

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