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    #16
    Hallo Gionoma,

    bei Wellis hab ich null erfahrung mit Augensachen, beim Kaninchen leider schon.

    Hast du die Augentropfen in einer ganzen Flasche bekommen oder als einzel-Fläschen?
    Sofern auf den Tropfen in ganzer Flasche nicht ohne Konservierungsmittel drauf steht, sind in diesen Konservierungsmittel drin, die unter Umständen die Augen reizen, bei manch einem Kaninchen heilten drum dessen die Augen gar nicht ab.
    Weiß nicht wie empfindlich Welli-Augen sind, aber generell ist es für jedes Auge gesünder EDOs zu verwenden.

    Da würde vielleicht ein versuch halt auch mit EDOs, also Tagesdosen-Flächen, ein Versuch Wert sein.
    Manchmal macht es auch noch Sinn, das Auge zusätzlich zu pflegen. Dann kann man 30 Minuten nach den antibiotischen Tropfen noch Pflege-Tropfen ins Auge Tropfen, wichtig, auch da die EDOs dann anwenden.

    Bei meinen Tieren bekam ich bei richtig bösen Entzündungen aber auch immer noch zusätzlich ein Antibiotikum fürs ins Maul eingeben mit, um einfach die Entzündung wirklich zu bekämpfen.

    Floxal brachte hier oft übrigens kaum erfolg.
    Gentamicin wirkte dann besser, oder auch schon welche mit Cortison.

    Hat der Tierarzt gesagt wie oft du am Tag Tropfen sollst?
    Auch wenn es arg stressig ist, mindestens 3, besser 4 mal am Tag sollte man schon tropfen, da die Tropfen leider nicht lang wirken.

    Ich würd dem Welli auch unbedingt weiter Metacam für Katzen geben.
    Einerseits wirkt das auch entzündungshemmend und zum anderen tut jede Entzündung weh.
    Die Tiere lassen es sich zwar oft nichts anmerken, aber Augenschmerzen sind die hölle.
    ​​
    Was für Tropfen bekamst du denn bisher immer mit?


    Liebe Grüße
    Susan

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      #17
      Hallöchen, vielen Dank für die Info mit den Tropfen. Tatsächlich steht auf der Verpackung nichts dergleichen. Muss ich mal den TA fragen. Ivh war tatsächlich auch grade wieder mit Yuki los, um das Auge nochmal untersuchen zu lassen. Er hat es punktiert aber es kamen nur ein paar Tropfen Blut heraus. Keine Flüssigkeit, die auf eine Zyste hinweist. Jetzt habe ich zusätzlich noch ein Antibiotikum bekommen, was ich eingeben soll. Sollte es anschlagen, werde ich in ca. einer Woche laut TA eine Besserung sehen können. Wenn nicht steht nochmal eine etwas "größere" Operation an dem Auge an, um so viel Gewebe wie möglich zu entfernen. Leider sind die Labor Ergebnisse nach wie vor nicht da, also werde ich erst ab Dienstag wieder mit weiteren Informationen rechnen können.
      Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden.
      Ich hoffe, dass Yuki bald durch mit dem Stress ist

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        #18
        Keine schöne Situation, vor allem die Warterei ist zermürbend.

        Ich würde mir auch viel von den Ergebnissen der Gewebeproben versprechen. Bis dahin hast du immerhin das AB als vorläufige Behandlung.

        Die Daumen bleiben gedrückt. Armer Yuki, gute Besserung 🍀

        Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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          #19
          Ohje, ich drücke auch fest die Daumen. Der arme Yuki. Hoffentlich findet man bald raus was hilft und er wird wieder gesund. Ich drücke fest die Daumen.

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            #20
            Hey Gionoma,

            der arme Schatz, ach ich kann mir vorstellen, wie es Dir momentan geht, diese Ungewissheit ist nervenaufreibend und das Einfangen und Medis verabreichen natürlich auch. Ich wünsche Yuki, dass er schnell wieder gesund wird, hier wird alles gedrückt, was geht.daumendrück

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              #21
              Hallo Gionoma,

              wird das Auge denn zusätzlich auch wieder mit EDO Antibiotischen Tropfen behandelt und wenn ja, wie oft sollst du Tropfen?

              Ich bezweifle arg, dass es nur mit schnabellöse Antibiose wieder wird, das klappte bei meinen Augentieren nämlich nie.
              A und O waren die Augentropfen, da war es aber entscheident wie oft getropft wird, macht man zu wenig, ist der Effekt gleich null.
              Daher mein Interesse, was für Tropf-Antibiose wendest du denn derzeit an, was habt ihr durch und vor allem, wie oft sollst du Tropfen?

              Wenn das Antibiotikum anschlägt, sieht man übrigens nach spätestens 4 Tagen eine besserung, wenn es 7 Tage braucht, ist das Antibiotikum für die Tonne, da es nicht wirksam ist für diese bakteriellen.
              Gewöhnlich gibt man nämlich Antibiotika 7-10 Tage, sichtbare besserung trifft nach spätestens 4 Tagen ein, tut es das nicht, war es nicht das richtige Antibiotikum.

              Ich bin ehrlich...
              Persönlich würde ich deinem Tierarzt diese Chance noch geben, ist das Auge dann immer noch nicht heile, würde ich eine zweitmeinung einholen, denn du warst jetzt wirklich sehr oft wegen der selben Probleme bei deinem und es ist keine Besserung eingetreten.

              Entweder wurde dir die falsche Behandlungsweise genannt (zu wenig Tropfen am Tag verteilt) oder irgendwas läuft echt falsch.
              Ggf. wäre es noch eine Überlegung zu einem Tierarzt zu fahren, der sich auf Augen spezialisiert hat.
              Das hab ich auch schon bei meinem Toten Mücke gemacht, nachdem wirklich sehr kaninchenkundige Tierärzte nicht weiter wussten mit seinen tränenden Augen.
              Augen sind halt nochmal speziell und wie die Zusatzqualifikation für Zier-, Zoo- und Wildvögel, gibt esgso Zusatzqualifizierte Tierärzte auch für Augen, Zähne, Ohren.
              Manchmal macht es dann einfach Sinn, dann zu solch einem Augentierarzt zu fahren, statt zum Vogelkundigen.


              Liebe Grüße
              Susan


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                #22
                Hallöchen,
                also die Tropfen gebe ich zwei Mal am Tag zusammen mit dem Schmerzmittel und jetzt zusätzlich das Antibiotikum. Durch das Punktieren gestern ist das Auge allerdings wieder krass anfeschwollen. Vorher war es besser. Ich hoffe mal, dass es nur wegen leichtem Einbluten war... Ich weiß auch nicht weiter.
                Der Vorschlag vom TA: Wenn bis Mittwoch oder Donnerstag keine Besserung zu sehen ist, dann wird er nochmal operieren, diesmal größer mit besonderem Schnitt. Es ist so ätzend einfach...

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                  #23
                  So sieht es heute Morgen aus. Man sieht deutlich, wo es leicht eingeblutet hat. Und auch wenn es so aussieht: Da ist keine Flüssigkeit drin.
                  Angehängte Dateien

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                    #24
                    Es ist wie ich mir dachte.
                    Du gibst die Tropfen zu wenig.
                    Wie heißen diese denn?

                    Egal welche Tropfen, ob antibiotische, die mit Cortison oder nur einfache pflege-tropfen, alle müssen *** ins Auge gegeben werden.

                    So mit nur 2 mal täglich kann das Auge nicht besser werden. Das bringt rein gar nichts, glaub mir.
                    Selbst beim Menschen muss 3 bis 4 mal täglich getropft werden, alles darunter hilft einfach nicht, weil Augentropfen nur 30 Minuten im Auge wirken, deswegen muss man sie so oft anwenden, damit das Auge auch heilen kann.

                    Da müsst ihr beide einfach jetzt durch:
                    3 bis 4 mal täglich den kleinen einfangen und *** ins Auge.

                    Am besten noch zusätzlich 30 Minuten nach jedem Antibiotischen Tropfen dann auch noch *** Tropfen Pflege-Augentropfen z.B Vidisan EDO
                    Aber da wirklich erst nach mindestens 30 Minuten, sonst können die antibiotischen nicht im Auge ausreichend wirken.

                    Die OP würde ich erstmal aus dem Kopf schlagen und den Tropfen mehr als 1 Woche Zeit geben, denn diese heilungszeit braucht jedes Auge mindestens.
                    Manche Augen brauchen sogar 10-14 Tage um komplett zu verheilen.
                    Manche brauchen auch noch was länger oder noch andere antibiotische Tropfen, wenn das vorherige nicht schafft es ganz abheilen zu lassen.
                    Augen sind langwierig und da gilt wirklich, besser zu häufig tropfen als zu wenig, denn zu wenig, bringt das beste antibiotikum gar nichts.

                    So wie dein Tierarzt verordnet hat die ganze Zeit mit seinen *** hatte das Auge nie eine Chance abzuheilen, da er komplett unterdosiert hat (zu wenig am Tag getropft).

                    Persönlich gibt es nichts was ich mehr hasse als Augenerkrankungen, weil das echt nerven kostet und an die Kräfte geht, das Tier tagein taugaus 3-4 mal täglich einzufangen und dem die Tropfen zu geben, gerade dann noch mit Vollzeitstelle wird es schwierig das umzusetzen, aber es muss dann einfach sein.


                    Liebe Grüße
                    Susan

                    Zuletzt geändert von Indy; 19.05.2024, 18:56. Grund: Bitte keine Medikamentendosierung

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                      #25
                      Laut dem TA sind das antibiotische Tropfen aber irgendwie bin ich mir da trotzdem nicht so sicher... Ich hab sogar jetzt welche für Menschen bekommen. Muss mir die mal durchlesen. Ich gebe dem gleich dann nochmal Tropfen. Er hasst mich zwar jetzt schon aber was soll ich machen...
                      ​​​​​

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                        #26
                        Floxal, Gentamicin... dass Augentropfen für Menschen mitgegeben werden ist nicht unüblich und bei denen ist es dann, ausnahmsweise auch die selbe Dosierung wie für Menschen.
                        Die haben meine auch schon bekommen (Floxal und Gentamicin), neben Cefinicol- Augentropfen.

                        So viele Medikamente für Tiere gibt es gar nicht, die meisten, die für Tiere im Einsatz sind, sind die selben wie für Menschen, nur die Dosis wird dann angepasst (bei den Augentropfen nur irgendwie nicht)..

                        Mach das mal mit mindestens 3 mal, besser 4 mal am Tag Tropfen, das ist ein himmelweiter Unterschied als zu nur 2 mal.

                        Mich wundert es ehrlich, dass deiner da nur zu 2 mal geraten hat, weil die Wirkung gar nicht dann da ist.

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                          #27
                          Ich kenne mich mit Augenerkrankungen und dazugehörigen Medikamenten überhaupt nicht aus, möchte aber darauf hinweisen, das Nem kein Tierarzt ist und ein Wellensittich kein Kaninchen. Bitte Medikamentendosierung etc. immer! mit dem vogelkundigen Tierarzt abstimmen.
                          Ich drücke die Daumen, das Yuki endlich geholfen werden kann.

                          Es grüßen die Sabbelköppe aus dem Oldenburger Münsterland und ihre Felo

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                            #28
                            Mein Fredy hatte mal eine Bindehautentzündung oder sowas, zumindest hatte er ein nässendes, juckendes Auge und das Lid war leicht rötlich und geschwollen. Ich habe dafür auch Floxal (für Menschen) bekommen und musste es ihm sage und schreibe 4x am Tag geben (5x wäre sogar noch besser gewesen, habe ich zeitlich aber einfach nicht geschafft). Es wurde betont, es auch 1-2 Tage weiterzugeben, wenn das Auge wieder in Ordnung ist, damit es nicht gleich wiederkommt. Zu der Zeit waren sie auch gerade mitten in einer Wurmkur. Auch wenn es total nervig und aufregend war, hat Fredy es aber gut verkraftet.

                            Das bezieht sich jetzt aber nur auf meinen Fall mit Fredy und soll keine Behandlungsempfehlung sein, nur eine weitere Erfahrung zu "Eventuell zu wenig Augentropfen gegeben".

                            Das Auge sieht jedenfalls wirklich übel aus und ich bin total überfragt, was das sein könnte - vor allem, wenn es jedes Mal wiederkommt... 🤔

                            Zuletzt geändert von cyberkauz; 20.05.2024, 12:15.

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                              #29
                              Zitat von Indy Beitrag anzeigen
                              Ich kenne mich mit Augenerkrankungen und dazugehörigen Medikamenten überhaupt nicht aus, möchte aber darauf hinweisen, das Nem kein Tierarzt ist und ein Wellensittich kein Kaninchen. Bitte Medikamentendosierung etc. immer! mit dem vogelkundigen Tierarzt abstimmen.
                              Ich drücke die Daumen, das Yuki endlich geholfen werden kann.
                              Ne, bin keine Tierärztin und Kaninchen sind auch keine Vögel.
                              Für mich sind meine Beiträge auch nur Erfahrungsberichte und halt auch nur Überlegungen, dass die bisherige Behandlung schief läuft, schließlich plagen sich die Userin und ihr Tier mittlerweile an die 6 Wochen mit den Augen.
                              Dass einzige was ich halt hier lese ist, dass ihr Tierarzt verdammt gutes Geld auf Kosten ihres Tieres verdient hat.

                              Empfehlung eine zweitmeinung, auch zum Augenspezialisten zu gehen, hab ich ebenfalls raus gegeben.

                              Antibiotische Augentropfen sind sehr wirksam, ohne Tierarzt kommt man ja auch gar nicht an die dran, wenn sie nichts bewirken, dann meist, weil sie falsch angewendet werden.
                              Floxal, Gentamicin sind halt die, die ich bekam und ohne das mit dem Tierarzt zu besprechen, bekommt man die ohnehin nicht ausgehändigt.
                              Ich hab halt auch schon Tropfen zu wenig getropft und das brachte nichts.
                              War so kaputt, da hab ich sie nur 2 mal täglich gegeben, brachte kein erfolg und beim Notdienst wurde dann gesagt, dass es nicht an den Tropfen liegt, sondern an mir.
                              Hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen, dass ich auch Erfahrungen gemacht habe mit nur 2 mal Tropfen und welch Effekt (nämlich keinen) das hatte.

                              Persönlich vermute ich, dass der Tierarzt den Einfangstress dem Tier so gering wie möglich halten will und deswegen nur 2 mal empfiehlt, vielleicht, weil es bei anderen doch half, oder Augen sind nicht sein Gebiet oder die Userin hat die Behandlung missverstanden (kann ich mir nicht vorstellen).
                              Fakt ist einfach, dass das Auge übelst schlimm ausschaut und die Behandlung von dem Tierarzt nichts bringt..
                              6 Wochen, hallo, der spinnt doch...

                              Mittlerweile halte ich rein gar nichts mehr davon blindlinks auf die Behandlungsweise, selbst von spezialisierten Tierärzten, zu vertrauen, wenn das keine Besserung bringt (wie hier über einen kompletten Monat hinaus).

                              Bei mir ist es halt auch eben so häufig so gelaufen, auch erst kürzlich, wie ich hier auch schon erzählt hab.
                              Kundige Tierärztin gibt sich als Ohrenkundig aus, macht kaum was und rät zum einschläfern.
                              Hauptsache fast 900€ verdient hat sie ja.
                              Bin jetzt bei einer anderen, die macht weit mehr als wie die alte und sieht noch kein Grund den Kopf direkt in den Sand zu stecken und vor allem nicht bei der lächerlichen Behandlung wie bei der anderen, die direkt zum einzuschläfern rät.

                              Augen auf und Gehirn auf beim Tierarzt, auch bei kundigen, besonders, wenn es um Woche um Woche nicht besser wird, kann ich da nur sehr zu ans Herz legen.
                              Sie sind auch nur Menschen und es gibt auch unter kundigen, welch andere kundigen, die manchmal doch sich besser auskennen, wie manch kundiger Kollege.
                              Nur weil einer sagt soundso und nicht anderser... ist das definitiv nicht so.
                              Es lohnt sich auch zu informieren, sich auszutauschen und auch mal den gewohnten Tierarzt zu wechseln, wenn der bei Krankheit xy nicht weiter kommt. (mehrfach meine Erfahrung, übrigens auch bei Wellensittichen und Vogelkundigen Tierärzten).



                              Liebe Grüße
                              Susan

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                                #30
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                                Gionoma

                                Ich spreche jetzt auch mal das aus, was ich die ganze Zeit denke. Überleg dir, ob du deinen Vogel, wenn das notwendig wird, von einem anderen TA operieren lässt.

                                Irgendwie halte ich es nicht für erfolgversprechend, den selben TA nochmal operieren zu lassen.

                                Das mit dem Augentierarzt ist auch eine gute Idee, aber die sind wohl noch dünner gesät als VK TÄ.


                                Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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