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Chronische Kropfentzündung - Erfahrung mit Dauermedikation?

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    #16
    Hallo Mutzie,

    auf Megas haben wir die TÄe auch schon angesprochen. In jeder Kotprobe, die unter dem Mikroskop in der Praxis untersucht worden war, waren keine Megas zu finden. Und bei den Kropf-und Rachenabstrichen ebenfalls nicht. Und Ampho auf Verdacht wollten mir meine TÄe nicht mitgeben.

    Wäre es vielleicht ratsam, doch noch die Laboruntersuchung einer Sammelkotprobe durchführen zu lassen? Wenn ja, wie gehe ich da vor?

    Bei dem verstorbenen Hahn (Sammy) wurden bei der Obduktion übrigens keine Megas nachgewiesen.

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      #17
      Zitat von Blue23
      Hallo Mutzie,

      auf Megas haben wir die TÄe auch schon angesprochen. In jeder Kotprobe, die unter dem Mikroskop in der Praxis untersucht worden war, waren keine Megas zu finden. Und bei den Kropf-und Rachenabstrichen ebenfalls nicht. Und Ampho auf Verdacht wollten mir meine TÄe nicht mitgeben.

      Wäre es vielleicht ratsam, doch noch die Laboruntersuchung einer Sammelkotprobe durchführen zu lassen? Wenn ja, wie gehe ich da vor?

      Bei dem verstorbenen Hahn (Sammy) wurden bei der Obduktion übrigens keine Megas nachgewiesen.

      Leider sind die Megas nicht immer nachweisbar. Mit Sammelkotproben kenne ich mich leider nicht aus, mein Tierarzt sagt immer der Kot muss ganz frisch sein, er schaut den Kot sich direkt dann unterm Mikroskop an.

      Es ist echt schwierig. Bei unserer Lucy konnten das erste mal die Megas auch nicht nachgewiesen werden, aber der Tierarzt hat sie trotzdem darauf behandelt, da er sagte, dass heutzutage die meisten Wellis Träger sind. Bei ihr war es genau richtig. Später haben wir bei ihr mal die Megas im Kot nachweisen können...sie gehen ja leider nicht ganz weg.

      Würde an Deiner STelle auf jeden Fall mal kein Futter mit Zucker geben, auch kein Obst und das Trinkwasser mit Apfelessig ansäuern (50ml Wasser, 5 ml Apfelessig). Kontrollierst Du das Gewicht des Vogels?

      Viele Grüße
      Mutzie

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        #18
        Ja, das Gewicht kontrolliere ich regelmäßig. Es war immer konstant, auch gestern wieder 44/45 g. Nur bei der Endeskopie-Sache hat sie abgebaut. Da durfte sie ab 12 h nichts mehr essen, die Endoskopie war dann abends um 19 h. Sie hat dann wohl auch danach nichts mehr gegessen, bis sie am nächsten Morgen um 10 h wieder zu Hause war.

        Coco´s Kot wurde auch immer frisch direkt unter dem Mikroskop in der TA-Praxis untersucht.

        Zuckerhaltiges biete ich (wegen den anfangs festgestellten Hefen) vorsichtshalber schon seit Monaten gar nicht mehr an, also kein Obst, keine Vitaminpräparate (nicht einmal Prime), nur noch Zwieback ohne Zucker. Coco bekommt allerdings seit gestern Ipecacuanah D 6-Globuli (ein hömoophatisches Mittel gegen das Erbrechen) über das Trinkwasser und BBB haben wir ihr ab und zu neben PT 12 noch verabreicht.

        Das mit dem Ansäuern des Trinkwassers habe ich mich bislang nicht getraut, da Coco ohnehin sehr wenig trinkt, nicht dass sie dann gar nichts mehr trinken sollte. Sind deine denn unbedenklich an das angesäuerte Wasser herangegangen? Kann ich auch den verdünnten Kamillentee ansäuern oder muss es reines Wasser sein?

        Liebe Grüße,
        Nicole

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          #19
          Zitat von Blue23
          Das mit dem Ansäuern des Trinkwassers habe ich mich bislang nicht getraut, da Coco ohnehin sehr wenig trinkt, nicht dass sie dann gar nichts mehr trinken sollte. Sind deine denn unbedenklich an das angesäuerte Wasser herangegangen? Kann ich auch den verdünnten Kamillentee ansäuern oder muss es reines Wasser sein?
          Hallo Nicole,

          meine haben mit dem angesäuerten Trinkwasser nie ein Problem gehabt, Dosis ist ja auch nicht so hoch. ich mische den Tee nie mit Essig, nehme wirklich nur Wasser.

          Du kannst auch mal Thyminatee (aber auch schön verdünnen) anbieten, der soll auch gegen Pilze helfen (Megas sind ja so seine Mischung aus Baktieren + Pilz). Ich biete am Wochenende immer Quellfutter in Thymiantee gezogena an, lieben meine (aber nach 2 b is 3 Stunden nehme ich es wieder raus wegen Schimmelgefahr.).

          Mit dem Ansäuern machst Du auf keinen Fall was falsch. Würde ich ruhig mal 2 bis 3 Wochen machen.

          Viele Grüße
          Mutzie

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            #20
            Hallo,

            bin gestern mit Nicole noch einmal in die Praxis - es wurde jetzt ein Abstrich (Kropf) zum Anzüchten einer Mycoplasmen(kultur?) genommen.
            Coco bekam gestern Zylexis gespritzt - darauf hat sie gut "angesprochen" möglicherweise wird das jetzt noch 2 weitere Male wiederholt.
            Sollten Mycoplasmen gefunden werden, wird wohl mit Baytril behandelt.

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              #21
              Seit gestern Mittag wird Coco endlich mit Ampho (0,3 ml morgens und abends) behandelt.

              Meine TA-Praxis wollte mir vorher einfach nicht das Mittel mitgeben, weil die Megas bei den Abstrichen nicht nachweisbar gefunden wurden. Erst am FR hatte ich erneut nach dem Ampho gefragt und wurde schon wieder auf das Nystaderm verwiesen. Mit dem Ampho müsse ich wegen der Nebenwirkungen vorsichtig sein.

              Daher haben wir uns am FR mit einem 100 %ig vogelkundigen TA aus Luxembourg in Verbindung gesetzt. Da er an dem Tag viel zu tun hatte, konnte die ausführliche Beratung erst am Abend stattfinden. Er hat sofort zwei Fehler im Blutbild gefunden. Coco´s Eiweiß- und Kalzium-Werte waren zu niedrig, was auch auf eine Verdauungsstörung hinweist. Die schwarzen Streifen im Gefieder können z.B. bei Mangelerscheinungen oder Infektionskrankheiten auftreten. Es sind Pigmentstörungen, aber keine Stressfedern.

              Nebenher gibt es noch Baytril. Coco hat von der TÄin noch einen Mix aus Zylexis, Amynin und Glukose gespritzt bekommen - dies würde ich gerne am kommenden MO noch einmal wiederholen lassen. Ich habe auch noch nach einer Kalziumlösung, Korvimin und Etapo gefragt und dies auch mitbekommen, ebenso Amynin.

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                #22
                Hallo,

                vielleicht kann auch dir meine Erfahrungen mit Megabakterien weiterhelfen. Siehe dazu bitte Beitrag vom Mitglied KimKim.

                Kurze frage noch zu der Blutabnahme. Von diesem vk Tierarzt aus Luxenburg habe ich auch bereits vieles und Gutes gehört. Wieviel Blut kann man den einem Welli abnehmen ohne das es gefährlich für ihn wird? Und vorallem wie nimmt man ihm das Blut ab?

                Liebe Grüße
                Dilara

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                  #23
                  Hallo Dilara!

                  Zitat von Dilara
                  Und vorallem wie nimmt man ihm das Blut ab?
                  Unser vk TA nimmt das Blut in der Halsgegend ab. Das geht problemlos, wie viel er abnimmt, kann ich Dir aber nicht sagen.

                  Viele Grüße
                  Daniela

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                    #24
                    Meiner auch. Ganz so problemlos gings bei unserer Tilly nicht, weil sie ja aufgrund von Hormonstörungen viel zu dick war, als er ihr das Blut abnahm. D.h. er mußte, um in die Halsvene zu gelangen, durch eine dicke Fettschicht. War viel zu wenig, was kam - und sie tat mir so schrecklich leid dabei ... Ist nicht angenehm für einen Vogel, aber ein guter VK-Doc macht das.

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                      #25
                      @Dilara: Vielen Dank!

                      Das mit dem Blutabnahmen weiß ich auch nicht genau. Darüber haben wir gar nicht gesprochen. Coco wurde Ende Januar in der vk TA-Praxis in meiner Regio Blut abgenommen und wir haben dem TA aus Luxembourg lediglich die Blutwerte telefonisch mitgeteilt.

                      Wegen der Blutmenge habe ich Folgendes gefunden:

                      Einen Blutverlust von 1 ml kann ein gesunder Vogel problemlos
                      kompensieren. Das entspricht 1% des Körpergewichts oder 10% der Gesamtblutmenge, etwa 20 kleine Blutstropfen. Ein krankes Tier kann nur einen geringeren Blutverlust ausgleichen.

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                        #26
                        Liebe Blue23,

                        hast du es schon mal mit den eingeweichten Pellets versucht. Den Beitrag kannst du unter dem Mitglied KimKim lesen. Die selben Anzeichen hatte auch mein mit Megas infizierter Welli. Auch wenn die Ampho-Kur auf Anhieb nicht die Wirkung zeigt ich würde die Behandlung weiter durchführen. Bei meinem Welli hat es ca. 2 - 3 Monate gedauert bis es anschlug. Ich dachte auch schon er wird eher an dem Ampho sterben als an den Megas aber diese Pilzerkrankung ist sehr hartnäckig, so dass es mit 2 Wochen Behandlung nicht getan ist. Damit die Leber nicht all zu sehr gereitzt wird, kannst du das zuckerfreie Aufbau-Präparat Phytorenal-F benutzen. Das Würgen hat meiner Meinung nach wirklich was mit dem Körnerfutter zu tun. Seitdem sie nur noch eingeweichte Pellets bekommen, würgt mein Kleiner nicht mehr. GLS-Patienten können die Körner nicht besonders gut bis gar nicht verdauen, so dass durch das ständige Würgen die Kropfschleimhaut gereitzt ist. Versuch es doch mal mit gekochten Vollkornnudeln und beobachte mal das Würgeverhalten. Sollte sich das Würgen dann einstellen, dann kannst du davon ausgehen das du den Kleinen nur noch mit leichter Kost füttern solltest. Meiner würgt seit ca. 1,5 Jahren nicht mehr seit dem er nur noch die eingeweichten Pellets bekommt und ist putzmunter.
                        Liebe Grüße
                        Dilara

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                          #27
                          ...sobald ich dem Kleinen aber wieder ein paar Körner anbiete, fängt er wieder das Würgen an, bzw. kaut wie ein Wiederkäuer ständig auf einem Korn rum...vielleicht beobachtest du die selben Anzeichen bei deinem Liebling?

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                            #28
                            Finger weg von Pellets! Das ist nur etwas, was man aus letzter Not heraus tut und auch nur auf ausdrückliche Verordnung eines TA! So etwas kann zwar kurzfristig helfen aber langfristig auch große Probleme bedeuten. Ohne alle Folgen vorab zu kennen und diese ausführlich mit einem Tiermedizinier diskutiert zu haben, bitte niemals auf Pelletfütterung umstellen.

                            Feli, war sie denn schonmal bei einem THP? Ich kenne einige die bei chronischen Erkrankungen, auch u.a. Megas Hilfe bei einer vogelkundigen Tierheilpraktikerin gesucht haben und die mit speziellen Diäten und Kräutern sowie Tees zusammen mit der schulmedizinischen Betreuung Erfolge erzielen konnten.

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                              #29
                              Hallo Dagi,
                              teil uns doch bitte per PN die Anschriften der THP mit.
                              Auf Pellets bin ich umgestiegen weil genau ein vk Tierarzt mir das angeraten hat. Welche schlechten Erfahrungen hast du den mit Pellets gesammelt?

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                                #30
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                                Vielen Dank für eure Antworten!

                                Der vk TA aus Luxembourg hat mir geraten, auf Pellets umzustellen. Allerdings nocht nicht jetzt bei der kranken Coco, aber wir werden dies dann genaustens durchsprechen!

                                Von einer vk THP habe ich letzte Woche einen Therapievorschlag bekommen. Das war allerdings noch vor der Megas-Behandlung. Ich werde sie deswegen noch informieren und werde vermutlich einen neuen Therapieplan bekommen. Immerhin sind die von ihr vorgeschlagenen hömoophatischen Mittel zuckerhaltig und bei birds-online wird ausdrücklich vor dem Einsetzen dieser Mittel bei Megas gewarnt.

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