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Milka hat das Going-Light-Syndrom

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    #46
    Hallo liebe Kati,

    ich hoffe Milki hat inzwischen die Kurve gekriegt und frisst wieder ordentlich?
    Hats geklappt mit dem Kochfutter?

    Lass den Kopf nicht hängen, es kann durchaus auch während der Ampho-Therapie noch zu solchen Schwankungen kommen. Diese Up and Downs sind sogar recht typisch. Hab das auch schon erlebt, zwei Tage wurde es schlimmer und am dritten ging es wieder bergauf usw.

    Ich denk an Euch und schicke Euch auf diesem Weg mal jede mir verfügbare positive Energie! Wird bestimmt alles wieder gut!

    Bin jetzt leider die nächsten Tage nicht on - hoffe nächste Woche hier bessere Neuigkeiten zu lesen zu bekommen, hörst Du, Milka!?

    Herzliche Grüße, Anne

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      #47
      Halli Hallo,

      danke für das liebe Anne

      Leider kann ich keine schönen Neuigkeiten mitteilen. Milka hat ihren nächsten Schub bekommen und wenn das nicht genug wäre hat die Tierärztin auch noch Leberprobleme festgestellt. Jetzt bekommt Milka 6 Wochen Ampho und noch so einige Mittel für ihre Leber. Sie tut mir immer mehr leid, wenn ich sie dauernd rausfangen muss oder sie am Tag alleine ist. Aber jetzt kann man ja wieder nicht wirklich einen Partner zu ihr setzen. Nicht das dieser sich doch anstecken würde.

      Es ist echt zum Verzweifeln. Die Tierärztin hat schon das Wort "einschläfern" erwähnt, weil ihr Immunsystem die Pilze anscheinend nicht mehr in Schach halten kann. Ich war total schockiert. Aber jetzt probieren wir es erst noch mal mit der 6 Wochen Ampho-Gabe.

      Milki hat sich schon sehr gut auf ihre "menschlichen Partner" eingestellt. Sie kam letztens sogar auf meinen Arm Natürlich wäre mir für sie ein Artgenosse als Partner viel viel lieber. Aber momentan geht es ja leider nicht anders.

      Das eigenartige ist, dass Milka alles wie wild zerpflückt. Ihre Hirsekolben (das macht sie glaub ich schon seit Homer verstorben ist). Als sie auf meinen Arm kam, war das zwar ein Erfolgserlebnis, weil sie ja nicht wirklich handzahm ist, aber sie hat immer in meinen Pulli gebissen und sogar in die Hand. Der Hirsekolben lag auf meinen Arm (zur Lockung ) Ich weiß nicht ob sie das irgendwie "wild" gemacht hat? Oder ob sie mir zeigen wollte, dass das ihr Territorium ist? Das Ganze hat sich nämlich in ihrem Käfig abgespielt.

      Positiv zu berichten ist momentan ihr Gewicht von 38g, dass sich einigermaßen stabil hält. Vor kurzem waren es sogar 40g.

      Aber da die Ampho-Gabe ja jetzt schon seit Monaten erfolgt, kommen wieder so einige Fragen auf.
      Milka konnte ja schon dieserZeit kein "Grit" mehr aufnehmen, weil man den Vogelsand bei einem Schub ja entfernen soll. Ist das schlimm?
      Und damit sie sich z.B. nicht an Gurke satt frisst (das bringt ja nix auf die Waage), hab ich ihr schon seit längerer Zeit kein Gemüse mehr angeboten. Aber eigentlich wären die Vitamine ja wieder fürs Immunsystem gut. Ob ich es ihr zwischendurch mal anbieten sollte?

      Mit dem Kochfutter klappt es jetzt einigermaßen gut Bloß die Pastinake und die Tomate die sich darin befinden, holt Milki aus dem Essnapf raus und lässt es auf den Käfigboden plumpsen. Das macht sie auch zwischendurch bei ihrem anderen Futter. Sie "schaufelt" dann einiges aus ihrem Essnapf raus.

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        #48
        Hi Kati,

        wie schön das Du Dich gemeldet hast - es wäre allerdings mit positiven Nachrichten noch schöner gewesen...

        38 Gramm sind natürlich ok wenn der Piepser einen akuten Schub hat - aber die 40 Gramm haben mich mehr gefreut.

        6 Wochen Ampho!? Meine Güte, das ist aber echt ne ordentlich lange Zeit. Und das Ampho ist nun auch nicht gerade ohne Nebenwirkungen; wenn die Leber bereits angegriffen ist kann es durchaus noch zu größeren Problemen führen.
        Vielleicht wartest Du mal ab wie es Milki in 3, 4 Wochen geht - wenn sie stabiler geworden ist, könntest Du ja doch nochmal wegen der Medikationsdauer mit dem behandelnden vkTA sprechen.

        Kann Dir gar nicht sagen wie sehr ich Euch beiden die Daumen drücke! Aber Ihr schafft das, jetzt gilt es durchzuhalten!

        Fühl Dich gedrückt und verstanden,
        Anne

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          #49
          Hallöchen,

          ja 6 Wochen Ampho sind echt nicht ohne! Ich denke mal, dass die jetzigen Leberprobleme auch von der ganzen Ampho-Gabe kommen. Sonst hatte Milki damit eigentlich keine Probleme. Ich nehme aber gerne deinen Rat an und gucke mal wie es Milki nach 3,4 Wochen geht. Aber so wirklich 100% kann man dann glaube ich nicht sagen, ob man mit dem Ampho auhören soll oder doch noch die 6 Wochen voll macht. Die Gefahr ist ja, dass die Pilze ohne das Ampho dann vielleicht wieder auftauchen. So wie die letzten Male, weil ihr Immunsystem das nicht schafft. Daher jetzt diese 6 Wochen. Aber mit den größeren Problemen die wegen der Leber auftreten können, hast du auch wieder recht. Also muss man wohl oder übel abwägen, was dann das Beste wäre. Ampho nach 3,4 Wochen absetzten = Gefahr das die Megas gleich wieder kommen, Ampho 6 Wochen = Gefahr größerer Leberprobleme. Oh man, oh man, ich hoffe man entscheidet sich für das richtige.

          Gut erst mal jetzt die 3,4 Wochen und schauen, dass sie die 38g hält. Aber 40g wären mir natürlich auch noch viel lieber

          Vielen Dank für die vielen aufbauenden Worte

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            #50
            Hallo zusammen,

            ich bin immer wieder viel am Lesen hier und war zu der Zeit, als zwei meiner Geier an Going Light erkrankt sind, auch sehr dankbar für viele Erfahrungen und hilfreiche Tipps.
            Jetzt möchte ich mal ein paar erfreuliche Zeilen schreiben, viell geben sie anderen Hoffnung.
            Tony und Tweety haben vor ca. 2 Jahren Going Light bekommen. Mehr oder weniger ging es Ihnen von heut auf morgen sehr schlecht. Es vergingen Wochen und Monate mit Arztbesuchen, täglichem Wiegen, Listen führen, auf die Ernährung achten, vielen Medikamenten und irgendwie stagnierte alles. Unser - wirklich total kompetenter - Vogelarzt meinte letztendlich "wir hätten es im Griff"...ABER: es kann ja immer wieder ausbrechen. Ich hatte so Angst davor.
            Tony ist leider letzten Mai an einem Tumor gestorben, aber Tweety ist wieder putzmunter unter uns. Um seine Geschichte geht es auch. Klar, jeder Vogel "ist anders oder reagiert anders", aber viell hilfts manchen...

            Tweety war am Ende. Nach WOCHEN hing er nur noch auf der Stange und man hat förmlich gespürt, dass er nicht mehr kann. Gewogen hat er zu dem Zeitpunkt knapp 20 Gramm. Jedes Kleinobst war schwerer. Und dabei war er damals gerade mal 2 Jahre alt. Durch dieses Forum hier bin ich auf "Rezepte" gestoßen, selbstgemachter Brei...ich habe irgendwann einfach alles abgewandelt und nach Gefühl gemacht. So bekam Tweety (zu schwach zum fressen) jeden Tag mit der Spritze in den Schnabel: Brei aus Joghurt und Eigelb. Immer und immer wieder. Und Kolbenhirse. Aber nur die Rote (magenschonender). Da dies das einzige war, was er fraß, gabs die halt auch in Mengen.
            Dann kam die Nacht, in der ich dachte, er überlebt es nicht. Ich nahm Tweety in einem kleinen Käfig (schon 2 Wochen separiert) mit an meinen Nachttisch und kuckte wie bei einem Kleinkind alle Stunde nach hier. Hecheln, Kopf hängen...nix fressen. Immer dasselbe...So verbrachten wir die Nacht mit Kolbenhirse, Spritzen mit Wasser und Brei und viel Hoffnung und siehe da, der nächste Morgen kam...Der Arzt hatte ihn schon längst abgeschrieben und mir gesagt, ich müsse mich mit dem Gedanken anfreunden, dass es nicht mehr lange so geht. Mit Brei und Kolbenhirse (wenn, dann waren es ja immer minimale Körnchen, die gefressen wurden) weitergemacht, ging es plötzlich von Tag zu Tag besser. Und das Geniale war, dass wir in der Zwischenzeit die Medis abgesetzt hatten (absetzen MUSSTEN), weil Tweety die schon viel zu lange nahm. Weiter gings mit Brei und Kolbenhirse...Vitamin im Wasser. Mehr nicht.
            Heute: ist Tweety topfit und hatte seit 2 Jahren NIE wieder einen Schub!

            Das Kuriose an der Geschichte: Es schaut aus, als wüsste der Vogel ganz genau, was er essen DARF und was nicht. Leg ich Äpfel hin für alle (für Tweety schlecht wg Fruchtzucker), schaut und geht er hin, frisst aber GAR nichts davon. Genauso bei allem anderen Obst. Gemüse aber sehr gerne.
            Die Geschichte mit der Hirse ging auch weiter. Unsere Geier sind nicht wirklich zahm. Also sie kommen auf die HAnd, aber machen eigentlich immer ihr Ding unter sich...Tweety sowieso. Aber: er kommuniziert. Ist man auf dem Weg in die Küche (wo das Vogelfutter auch immer geholt wird) und er möchte (neue) Kolbenhirse --> sitzt er auf der Vorlierenecke (draussen) und kuckt einen an. Lange. Kuckt nicht weg. Dann sprech ich in sein Gesicht und er kommt auf die Schulter. Dann fliegt er wieder weg. Das SPiel geht lange, bis ich die Tüte mit der Kolbenhirse in der Hand halte. Vor dieser hat er auch keine ANgst mehr, weil er genau weiß, was drin ist. So kommt er wieder. Traut sich alles. Nur wegen der Hirse.
            Es klingt viell komisch und es ist schwer, schriftlich zu erklären was man dabei fühlt und beobachtet, aber seit der Krankheit weiß Tweety so blöd wies klingt: die Hirse hat sein Leben gerettet. Und heute kommt er immer selbst - ist er leichter kommt er oft, ist er schwerer, kommt er weniger häufig...Tja...
            Kolbenhirse gibts regelmäßig - für alle. Aber trotzdem ist es jedesmal ein Schaupiel und viel Kommunikation.

            Ich hab jetzt einfach mal von uns erzählt, aber ich hoffe, jemand findet dadurch Hoffnung und hat genauso viel Erfolg die Geier über den Berg zu bringen...Die Krankheit bleibt. Aber man kann sie "besiegen" Und es ist jeden Tag ein Fest

            Seid stark und kämpft.

            Liebe Grüße von Bit&Becks, Tweety und Chantal

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              #51
              Liebe Kessi,

              vielen Dank für deinen Bericht. Er baut einen wirklich auf und gibt einen Hoffnung, dass man mit ganz viel Kraft, Mühle, Liebe und der Power von den betroffenen Welli diese Krankheit "besiegen" kann.
              Deine Geschicht ist wirklich erstaunlich. 20 Gramm hat der kleine Spatz nur noch gewogen Du kannst stolz auf dich sein. Du hast durch die Brei-Gabe und dadurch, dass du nicht aufgegeben hast, sein Leben gerettet. Ich kann mir wirklich vorstellen, dass dein Tweety genau weiß, was ihm gut tut und wie er mit dir kommunizieren kann. Es ist immer wieder unglaublich, was ein Welli alles leisten kann.

              Ich bin immer wieder davon beeindruckt, was diese kleinen Geschöpfe ausmacht. Sie sind "große" Kämpfer, sehr sehr schlau und bringen einen immer wieder zum Lächeln.

              Meine Milki hält seit längerem ein Gewicht von 41/42g. Die Ampho-Gabe ist beendet. Nun heißt es Daumen drücken, dass nicht gleich der nächste Schub hinterherkommt. Meinem Empfinden nach, trinkt sie in letzter Zeit mehr als üblich für einen Welli ist. Ich denke mal, dass kommt jetzt von angegriffenen Leber. So ist meine Maus aber topfit. Sie war ja nie wirklich handzahm, aber letzten Samstag saß sie für eine halbe Stunde auf meiner Hand. Sie hat Hirse gegessen, ich hab ihr alles erzählt, was mir grade in den Sinn kam und sie hat bisschen gedöst. Das war wirklich ein großer Vertrauensbeweis für mich. Sie zeigt keine Angst mehr vor meiner Hand. Es macht großen Spaß ihr dabei zuzusehen, wie sie neue Sachen entdeckt. Momentan krabbelt sie gerne meinen Stubenvorhang hoch und runter. Der hats ihr total angetan. Aber ich spiel mit ihr auch mit diesen Gitterball und versuch sie mir Hirse immer wieder auf die Hand zu locken. Ich habe jetzt schon bisschen etwas über das "Klicker-Training" gelesen und hätte große Lust das mit ihr zu machen.
              Eine Bird Lamp habe ich vor kurzem auch bestellt. Ich habe leider erst jetzt mitbekommen wie wichtig dieses Licht ist und hoffe, dass ihr Immunsystem dadurch bisschen gestärk wird, damit sie besser gegen diese Krankheit ankämpfen kann. Kochfutter und Lactobazillen sind auch immer einsatzbereit vorrätig.
              Ich hoffe sie bleibt jetzt symptomfrei und ich kann ihr bald einen neuen Partner dazugesellen

              Kessi, was für Vitamine gibts du in das Trinkwasser?
              Und wie hast du den Brei hergestellt? Für den Notfall, der hoffentlich nicht eintritt, würde ich das gerne wissen. Ich gebe meine Maus nämlich auch nicht so leicht auf und dein Beitrag hat mich wieder gestärkt, dass die Kleinen übern Berg kommen können, auch wenn es noch so schlecht aussieht.

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                #52
                Hallo Kati,

                vor vier Wochen habe ich Wellensittiche von einer Bekannten übernommen. Einer hatte über mehrere Tage den Po mit Kot verschmiert. Deshalb bin ich mal zum Arzt gefahren. Die Ärztin hat ihn zunächst gewogen. Ich habe Ihr gesagt, dass er bestimmt zu dick ist, weil er so viel frisst, aber er hatte Normalgewicht. Da kam schon der erste mitleidige Blick, denn sie wusste wohl schon was das bedeuten kann. Dann hat sie einen Kropfabstrich gemacht und den Kot untersucht.
                Diagnose: Megabakterien.

                Worauf ich aber eigentlich hinaus will ist folgendes:
                Ich war mit dem Vogel in der Taubenklinik. Da die nur Vögel behandeln, sind die beiden Ärzte sehr kompetent.
                Sie hat mir empfohlen, täglich Thymiantee statt Trinkwasser zu geben. Der Thymiantee hat eine pilzhemmende Wirkung.
                Bereits nach ca. drei Tagen hat mein Jimmy deutlich weniger gefressen und fühlt sich wieder wohl. Der Po ist auch nicht mehr verschmiert.

                Da ich selbst vor einer Woche krank war und es meinen Vögeln gut ging, habe ich über ein paar Tage nur Wasser gegeben.
                Er fing bereits nach zwei Tagen wieder an mehr zu fressen.
                Das zeigt mir, dass der Tee tatsächlich wirkt.

                Natürlich bin ich kein Tierarzt und es ging meinem Welli bei weitem nicht so schlecht wie Deinem, aber vielleicht wäre es für Dich eine Möglichkeit, einen erneuten Ausbruch zu verhindern.

                Ich koche jetzt jeden Tag eine Kanne Tee mit einem Beutel Thymiantee und hoffe nie wieder Probleme zu bekommen.
                In ca. einem Monat werde ich auch noch mal eine Sammelkotprobe einreichen und hoffen, dass sich das Problem erledigt hat.

                Ich habe übrigens auch an anderer Stelle schon mal von der tollen Wirkung von Thymian gelesen:


                Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

                Liebe Grüße

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                  #53
                  Hallo Susi,

                  ich muss leider berichten, dass Milka am Montag wieder gewürgt hat. Einmal habe ich es gesehen. Sie war seit 4 Tagen Ampho-frei und es geht schon wieder los. Wahrscheinlich schafft es ihr Immunsystem wirklich nicht, diese fiesen Megas in Schach zu halten Aber danke für deinen tollen Tipp mit dem Thymiantee und den Link. Es hört sich ja wirklich so an, als ob der Tee den Ausbruch verhindert. Das werde ich heute auch gleich mal in die Tat umsetzen. Ich hab diesen Tee sogar noch zu Hause, weil ich damit immer das Kochfutter zubereite Nach ner Zeit ist man wirklich mit allen möglichen Dingen ausgestattet
                  Ich habe noch ein zusätzliches Medikament für die angegriffene Leber, was ich ihr immer 3 Tage die Woche ins Trinkwasser geben soll. Ob ich dies auch in den Thymiantee mischen kann? Ich komme grade nicht auf den Namen. Es fängt mit Phylo an. Aber ich kann deswegen ja noch mal bei meiner Tierärztin um Rat fragen.

                  Also du kochst eine Kanne Tee. Heißt das, dass du diese dann in den Kühlschrank stellst und deinen Wellis jeden Tag davon etwas gibst?

                  Ich bin wirklich für jeden Tipp dankbar und werde alles versuchen, damit es meine Maus übersteht.

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                    #54
                    Hallo. Meinst du vlt Phytorenal F? Wir kochen auch Thymiantee, aber nur eine Tasse. Ich hab losen Thymiantee den kann man gut dosieren :-)

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                      #55
                      Zitat von Kati85
                      Ich habe noch ein zusätzliches Medikament für die angegriffene Leber, was ich ihr immer 3 Tage die Woche ins Trinkwasser geben soll. Ob ich dies auch in den Thymiantee mischen kann? Ich komme grade nicht auf den Namen. Es fängt mit Phylo an. Aber ich kann deswegen ja noch mal bei meiner Tierärztin um Rat fragen.

                      Also du kochst eine Kanne Tee. Heißt das, dass du diese dann in den Kühlschrank stellst und deinen Wellis jeden Tag davon etwas gibst?
                      Hallo Kati85,

                      ich würde die Medikamente und den Tee nciht mischen. Du kannst allerdings Quellfutter mit Thymiantee machen:
                      Körnerfutter also Quellfutter oder Keimfutter 6 bis 8 Stunden in Thymiantee ziehen lassen. Danach gut durchspülen. Funktioniert auch gut. Ist für die Wellis sehr bekömmlich. Das Quellfutter aber bitte nach 3 Stunden wieder entfernen, damit sich kein Schimmel bildet (gilt auch für Koch udn Quellfutter).
                      Hast Du denn mal abklären lassen, dass Deine Milka keine Sekundärinfektion hat - also andere Bakterien?
                      Nach 4 Wochen AmphoMoronal sollten die Megas eigentlich gut reduziert worden sein - sie gehen ja nie ganz weg.
                      Ggf. würde ich einen Abstrich vom Kropf machen lassen, wo eine Kultur angelegt wird. Wir hatten vor mehreren Jahren auch eine Henne, die hat immer wieder gewürgt, lag bei ihr immer an diesen Sekundärinfektionen.
                      Generell solltest Du natürlich auch versuchen das Immunsystem hoch zu bringen- hier kann der Tierarzt Dir auch etwas geben.
                      Gute Besserung!
                      Viele Grüße
                      Mutzie

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                        #56
                        Hi Kati,

                        ich weiß nicht, ob man den Tee mit dem Medikament mischen kann. Ich wäre da auch vorsichtig.
                        Ich koche auch jeden Tag den Tee frisch, weiß nicht wie gut der sich im Kühlschrank hält.
                        Die Kanne nehme ich nur zur richtigen Dosierung.
                        Allerdings muss ich auch sagen, dass mein Jimmy heute nicht mehr so einen guten Eindruck macht.
                        Er schläft sehr viel und der Kot sieht auch irgendwie verändert aus. Der ist viel größer als bei den anderen und etwas wässrig, aber kein Durchfall. Man kann Kot und Urin erkennen, aber daneben ist auch noch etwas Wasser. Habe auch gerade gesehen, dass er ein Paar mal gewürgt hat. Hoffe, dass er alles bei sich behält. Sonst muss ich Ihn vielleicht von den anderen trennen. Das gäb ein riesen Theater, weil er noch nie alleine war. Zwischendurch erzählt er aber auch etwas und nagt an der Voliere. Hoffe jetzt einfach mal, dass er sich nur verschluckt hat.
                        Meint ihr, dass das von den Megas kommt oder nur eine Reaktion auf den Tee ist?
                        Meine Bekannte, von der ich ihn übernommen habe sagte, dass er manchmal auch Jodmangel hatte. Vielleicht kommt es auch daher?

                        Ich habe auch schon darüber nachgedacht, ob das Würgen bei Deinem Pipmatz vielleicht eine andere Ursache hat. Hat Deine Ärztin z.B. Trichomonaden ausgeschlossen? Vier Tage nach der Behandlung sind doch noch Medikamentenreste im Körper.

                        Weiterhin Gute Besserung!

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                          #57
                          Hey, genau Phytorenal heißt das Mittel. Habe gestern auch noch mal nachgeschaut. das ist so eine braune Flasche (was eigentlich für Hunde und Katzen ist).
                          Eine Tasse mit losen Thymiantee hört sich auch sehr gut an. Wie dosierst du das ungefähr? Ein Löffel Thymiantee auf eine Tasse?

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                            #58
                            Halli Hallo nochmal,

                            ich habe die anderen Berichte erst im Nachhinein entdeckt.
                            Hier meine vollstaendige Antwort


                            @ Lintu: genau Phytorenal heißt das Mittel. Habe gestern auch noch mal nachgeschaut. das ist so eine braune Flasche (was eigentlich für Hunde und Katzen ist).
                            Eine Tasse mit losen Thymiantee hört sich auch sehr gut an. Wie dosierst du das ungefähr? Ein Löffel Thymiantee auf eine Tasse?

                            @ Mutzi: Ich glaube auch, dass es besser ist das Medikament nicht mit dem Tee zu mischen. Gut das lasse ich lieber
                            Ich biete Milka zur Zeit wieder täglich Kochfutter (vorher in Thymiantee gequellt) mit darüber gestreuten Lactobazillen an. Das frisst sie gott sei dank. Daran hat sie sich schon gewöhnt

                            Zur Zeit ist die Tierärztin in Urlaub. Aber ein sehr guter Gedanke, dass das Würgen, was ich am Montag beobachtet habe, nicht ein neuer Megaschub ist, sondern dies an einer Sekundärinfektion liegen könnte. Jetzt wird mir ja ein bisschen die Angst genommen. Eine Sekundärinfektion könnte man ja noch behandeln. Die Tierärztin sprach letztes mal nämlich schon von möglichen Einschläfern, weil Milka schon ein paar Monate unter den Schüben leidet. Ich hatte ihr ja Ende letzten Jahres 4 Wochen Ampho verabreicht und 2,3 Wochen später kam der nächste Schub. Daraufhin bekam sie bis letzen Mittwoch 6 Wochen Ampho. Sehr laaange Zeit und ihre Leber ist schon geschädigt.

                            @ Susi: Alles klar, jetzt habe ich begriffen wie du das mit der Kanne machst. Also dient die auch als Dosierung. Heute Abend gibt’s für Milki Thymiantee Mal gucken ob sie es anrührt.

                            Es hört sich auf jeden Fall logisch an, dass Milka nach vier Tagen nicht schon wieder aufgrund der Megas würgen kann, weil ja noch Medikamentenreste im Körper sein müssten. Ich frage nächste Woche bei der Tierärztin nach, ob das beobachtete würgen am Montag auch auf etwas anderes zurückzuführen sein könnte.

                            Es tut mir leid zu hören, dass es deinen Jimmy nicht so gut zu gehen scheint. Ich könnte mir vorstellen, dass der veränderte Kot auf den Thymiantee zurückzuführen ist, aber es kann auch an einer anderen Erkrankung liegen. Und dann noch das Würgen dazu. Ich kann mich in deine jetzigen Ängste total rein fühlen. Man ist sich immer unsicher woran es liegen könnte und was man jetzt am besten richtiges tun muss, damit es den Kleinen wieder besser geht. Am besten informierst du auch den Tierarzt über den veränderten Kot und das würgen, dann bist du auf der sicheren Seite.
                            Für deinen Jimmy auch alles alles Gute.

                            Kommentar


                              #59
                              Jupp, genau das ist es

                              Ich nehm meist nur eine Messerspitze, dann muss ich das nicht mehr so sehr verdünnen und die Wellis trinken es.
                              Kommt auf die Tasse an. Wenn ich eine Latte Macchiato Tasse nehme, dann nehm ich ca einen halben TL. Sollte es dann zuviel Thymiantee sein, verdünne ich es noch.

                              Sollte der Tee nicht dünn genug sein, so schmeckt er werder mir, noch den Wellis

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                                #60
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                                Hallo Kati!

                                Zitat von Kati85
                                Die Tierärztin sprach letztes mal nämlich schon von möglichen Einschläfern, weil Milka schon ein paar Monate unter den Schüben leidet.
                                Bevor ihr soetwas in Erwägung zieht, solltet ihr überlegen, ob ihr vielleicht andere Behandlungsmethoden ausprobieren könntet.
                                Bei meinem Tierarzt ist es die übliche Behandlungsmethode, einfach lebenslang Ampho zu geben, um weitere Schübe zu verhindern - dann allerdings in verdünnter Form, sonst wäre das zu belastend.

                                Ich drücke auf jeden Fall die Daumen, dass Milka keinen weiteren Schub hat.

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