ich möchte euch noch ein dickes Danke sagen für all eure lieben Worte zu Lemmy und meinen Gedanken dazu.
Ich habe einige Worte für mich mitgenommen und bin dankbar dafür. Dankbar bin ich, dass das ein oder andere hängen geblieben ist, denn so hat mir geholfen meine Zweifel an meinem Handeln zu minimieren und so war es zwar einige Zeit still um mich aber es war auch irgendwie dann "in Ordnung".
Das sind dann wieder Situationen, in denen man so froh ist trotz aller Trauer, dass es Menschen gibt, die das auch kennen.

Natürlich hat sich in unserer Villa Federbunt auch wieder einiges getan und davon möchte ich euch berichten...
Luigi verlor Kralle...
Ich kann mir noch immer nich erklären wie er das gemacht hat. Aber eines Morgens kam ich in das Zimmer und er hatte in seinem Gesichtchen blut verschmiert. Eigentlich war ganz gut drauf. Ließ sich auch brav ansehen und fragte sich wahrscheinlich was ich da dummes Kram grad mache.
Da spinnt die Alte wieder rum, wa? 
Die Ursache für das verschmierte Gesicht war schnell gefunden. Die Kralle war fast ab. Also hieß es einen Blick vom Vk darauf und mit einer antibiotischen Creme nach Bedarf eincremen. Oft hab ich das nicht gemacht aber es ist sehr gut abgeheilt. Der letzte Stummel ist auch noch abgegangen und seine Kralle kommt nicht wieder. Aber sein Zeh selbst ist wieder richtig schick rosa.
Rocky - nicht nur Hodentumor - auch Schildrüse und evtl. dort ebenfalls Tumor
Mein kleiner Rocky hatte ja schon Sorgen bereitet durch seinen Hodentumor. Diesen erkannte ich recht schnell durch seine mit mal braune Wachshaut und ein Hormonchip hilft ihm bislang sehr gut. Nun war es aber so, dass er aus der Nase Ausfluß hatte. Ich dachte gleich an den Verlauf von Lemmy. Aber diesmal war es anders. Wir haben also versucht bakteriell gegenzuwirken aber schnell wurde klar, dass es das nicht allein sein kann. Er bekam schon arg Atemnot und verlor ordentlich Gewicht. Man konnte ihn im ganzen Zimmer bei jedem Atemzug klackern hören. Wir haben ihn dann also geröngt und in seinem Brustraum war kaum noch Platz. Für Speiseröhre und Luftröhre sah es auch schon ganz bescheiden aus. Kein Wunder, dass er so abgenommen hatte und so vor sich hinklackerte. Das Bild sprach Bände und so ausgeprägt hatte mein VK das auch noch nie gesehen. Es gab nur zwei Möglichkeiten: entweder hat er massiv Probleme mit der Schilddrüse oder es steckt ein Tumor dahinter. Einzige Behandlungsform ist noch, dass er in bestimmtem Zeitabstand Jod auf die Haut bekommt. Ich habe anfangs nicht so recht dran geglaubt und war dann doch freudig überrascht, als nach der ersten Jodgabe das Klackern dann bald weniger wurde. Wir machen das schon die vierte Woche so und er hat nicht mehr geklackert. Grit und Co gibt es derzeit nicht und er frisst wieder besser. Bald muss ich noch mal mit ihm zum VK und lass ihn noch einmal rötgen, um zu sehen wie es wirklich um ihn steht. Soweit ist er gerade zufrieden und so bin ich es dann auch

Große Freude - Tammi zog bei uns ein
Am 5. Februar wurde unsere Familie wieder um ein Federchen reicher und bunter.
Der kleine Tammi zog bei uns ein und wurde von seiner vorherigen und herzlichen Mama sogar aus Münster gebracht. Tammi verlor dort seinen Partner und war auch eher ein schüchterner Vogel, der sich stets an seinem Genossen orientierte. Hier angekommen sang es zwar auch in der Quarantäne aber seine Angst war dennoch riesig. Also ging es schon den nächsten Tag zum Vk Check und schon konnte er in das Zimmer zu den anderen. Man konnte gar nicht so schnell gucken, da war er schon am fliegen wie ein Weltmeister. Zwar noch unbeholfen und wusste nicht wo er landen soll aber er flog wie ein Gott.
Den Abend hat ich ihn nach einer Stunde dann wieder in seinen Käfig im Zimmer gesetzt und er hat die Zeit genutzt, um sich abzuschauen wo er wie landen kann. Am nächsten Morgen wusste er das alles schon und lebte seit dem Tag dort, als sei er immer schon da gewesen. Er hat ein sehr ausgeglichenes Wesen und versteht sich mit jedem gut. Am liebsten mag er meinen Pitri und so langsam taut Pitri auch auf. Was ich gar nicht schlecht finde nachdem erst seine Pukki und jetzt Lemmy gestorben sind. Ich habe Hoffnung, dass die zwei sich gut tun. 
Und jetzt noch ein paar Bilder von Tammi:
Liebe Grüße an euch alle
Sandra


und wünsche viel spaß
, Gesundheit
und eine sehr lange gemeinsame Zeit
.
. Na der Luigi hat Dir da ja einen hübsche Schreck eingejagd mit seinem Blutverschmierten Gesicht, aber schön das bei ihm nun wieder alles gut abgeheilt ist.
daumendrück

er hat ja jetzt seinen Freund Pitri schon.
Schon erstaunlich: bei manchen dauert es Wochen und andere sind einfach "plums" da.
Jetzt versuchen wir, ob er Jod auch über Nahrung aufnehmen kann bzw. über Wasser. Oder ob er genetisch bedingt nicht in der Lage dazu ist. Wenn dem so ist, muss ich es weiter auftropfen. Das wäre wegen dem Alkohol nicht so toll für seine Leber aber anders ginge es wohl nicht. Über das Wasser wäre besser, weil die Lösung dafür eben den Alkoholgehalt vermeidet. Drückt und die Daumen, dass es klappt und er so relativ gut wieder leben kann.
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