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Gelähmter Fuß, unklare Diagnose

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    #16
    Hallo Bianca,

    tut mir leid mit Deiner Maggie, besonders wo sie so geplustert aus schaut. Wenn man ihr nur helfen könnte...
    Arni hat das auch. Er ist über 10 Jahre alt und ein Abgabetier. Bei ihm sind sogar beide Beine betroffen. Ein Füßchen ist schlaff gelähmt und er schleppt es mit, kann damit nicht greifen. Und er schaut auch manchmal so leidend aus. Da bekomme ich dann auch Schmerzen vom Hinsehen.
    Der vkTA (Liste hier aus dem Forum) meint es wäre Athrose. Bei ihm helfen Schmerzmittel langfristig gegeben. Ich mache das, wenn er mir sehr leidend vorkommt 2x täglich. Es hilft ihm, es geht im merklich besser. Er wird munterer, klettert, frisst usw.
    Manchmal ist leider mehr nötig, so dass ich ihn 2 mal am Tag fangen muss. Wenn es ihm besser geht, bekommt er den COX-2 Hemmer täglich. Dann vergrößere ich die Abstände, alle zwei Tage usw. Mehr als zwei Tage Pause kann ich leider nicht mehr machen. Die Alternative wäre ihn einzuschläfern. Aber es läuft gut und wir hoffen, dass er noch etwas Zeit hat.
    Wenn es ihm besser geht, bringe ich ihn zum vkTA. Der ist dann ganz verwundert...Wenn es ihm schlecht geht, hole ich nur die Medikamente und lasse Arni zu Hause. Der Transport tut ihm auch weh. Das Problem ist ja bekannt, warum ihn rumschleppen wenn er Schmerzen hat. Wenn die Medikamente nicht mehr helfen, gehen wir zum TA, aber das ist dann der letzte Gang.

    Doch bisher läuft es gut, wir haben das Go so weiter zu machen.
    Die Krallen müssen geschnitten werden, da sie sich nicht mehr abnutzen. Das lasse ich den TA machen. Ich habe auch eine "Salbe" gegen offene Stellen bzw. Druckstellen am anderen Fuß bekommen und sie wirkt gut. Sitzbretter hat er und nutzt er, aber das hat eine Weile gedauert. Und die drei anderen im Schwarm spielen mit ihm. Wir wissen das Arnis Zeit begrenzt ist, aber das ist OK so.

    Vielleicht war die Dosis zu gering?

    LG Zwitscher

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      #17
      Hallo Bianca,

      heute habe ich mal hier nachgelesen, schlimm, was Du schreibst. Dein kleines Hühnchen kämpft, sie will leben, was schon einmal positiv ist. Du wirst selbst bemerken, wann die Zeit gekommen ist, in den Hirsehimmel zu fliegen, ich hoffe, sie lässt sich noch viel Zeit und ihr wird es wieder gut gehen. Die Daumen werden gedrückt, ich wünsche Dir von Herzen, dass die Ärztin ihr helfen kann.

      Alles Liebe und Gute und bitte, lasse den Mut nicht sinken. .

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        #18
        Wir sind gerade zurück ...
        Maggie hat eine große, sehr durchblutete Masse im Bauchraum, die wahrscheinlichste Diagnose ist ein Nierentumor... Genau wie meine Lotti ihn hatte...
        Man hat ihn beim letzten röntgen nicht gesehen...aber ich hab da schon geahnt, dass er da ist, hab drei Mal nachgefragt, wie die Niere aussieht...aber er ist jetzt einfach so schnell von null auf hundert gewachsen...
        Ich muss das erstmal irgendwie verarbeiten...

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          #19
          Hallo Bianca,

          das tut mir sehr leid. Ich wünsche dir einfach viel Kraft für die nächste Zeit und für die Entscheidungen, die du treffen musst.

          Wenn wir so kleine Tiere halten, müssen wir leider immer wieder mit solchen schwerwiegenden Krankheiten der geliebten Tiere fertig werden.

          Ich hoffe, Maggie ?bleiben noch ein paar gute Tage bei euch.


          Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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            #20
            Hallo Bianca,

            es tut mir sehr leid das deine Maggie so krank ist!
            Fühl dich mal aus der Ferne ganz fest gedrückt!

            Immer diese Tumore bei den Wellis, es ist so traurig!
            Ich habe auch schon viele Wellis mit Tumor gehabt...

            Ich wünsche dir viel Kraft, und das Maggie noch ein Weilchen bei euch sein kann!

            Zuletzt geändert von tiefflieger; 11.12.2023, 16:51.
            LG von den Tieffliegern und ihrer Körnchengeberin Corinna

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              #21
              Dankeschön ?
              ich bin froh, dass die Ärztin auch zu uns nach Hause käme zur Erlösung...
              Sie war selbst so schockiert, weil da einfach vor zwei Wochen nichts zu sehen war.

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                #22
                Hallo Federseele

                Ich war bisher stille Mitleserin hier und möchte dir zunächst einmal sagen,
                dass es mir sehr leid tut das du für Maggie so eine schlechte Diagnose erhalten hast.

                Das du das erst einmal verdauen musst, ist selbstverständlich.

                Leider hatte ich zu Anfangs, als ich deinen Post lass auch diesen Verdacht, auf Nierentumor.
                Abgeleitet von einer meiner Hennen, die auch von jetzt auf nachher ein gelähmtes Füßchen (in Kusshandstellung) bekam.
                Das Röntgenbild zeigte damals keine Veränderung an den Organen, oder eine Verletzung des Beines..
                Jedoch meinte meine TÄ das es eigentlich nur ein Tumor bzw. eine Vergrößerung sein kann, bei diesem Symptom, welcher auf den Nerv drückt.
                Leider ging danach alles ziemlich schnell, in kürzester Zeit bekam meine Henne äußerlich zu sehen eine dicke Beule, der Tumor forderte seinen Platz.
                Da war dann der Zeitpunkt gekommen, meine kleine Maus ins Regenbogenland zu schicken.
                Leider wachsen viele Nierentumore sehr schnell und man hat nur noch wenig Zeit mit seinem Liebling.

                Ich hoffe für Dich und Maggie, dass ihr noch einige Zeit gemeinsam verbringen könnt, bevor der Tumor sein Tribut fordert.
                Wünsche dir viel Kraft, wenn der Zeitpunkt kommt und Maggie ihr Köfferchen packen muss, um auf ihre letzte Reise zu gehen.
                Bis dahin genieße die Zeit mit Maggie.

                Alles Gute

                Liebe Grüße
                Tine und ihre neun Zwerge

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                  #23
                  Hallo Federseele,

                  das tut mir sehr leid.
                  Hatte die Tierärztin einen Rat für Dich wie man Maggie außer mit Rotlicht und Hirse etwas Gutes tun kann?

                  Bei Arni hatte ich auch den Verdacht, zum Glück ist seine Wachshaut weiterhin blau.

                  LG Zwitscher

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                    #24
                    Liebe Bianca, ich glaube alle hier können verstehen und nachvollziehen wie es Dir gerade geht mit der Sorge um Maggie, der schlimmen Diagnose und der Entscheidung die Du wahrscheinlich irgendwann treffen musst und das alles wohl auch noch unter dem Druck dass Du ja auch noch arbeiten musst und Dich nur nach der Arbeit um Maggie kümmern kannst. Aber Du machst das wirklich großartig, Du kümmerst Dich so gut um sie - und sie spürt mit Sicherheit auch dass Du für sie da bist und dass sie nicht alleine ist. Du hast alles richtig gemacht und das hilft Dir vielleicht durch diese schwere Zeit!
                    LG, Gisela

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                      #25
                      Hallo Bianca, auch von hier viele gute Besserungswünsche, kann es auch absolut nachvollziehen und tut mir so leid, die kleine Maus so leiden zu sehen. Bei Fipsi hatte ich damals Phytonephro gegeben, bekam ich von der vkTÄ und wird ins TW gegeben. Weiterhin viel Kraft für euch beide und LG, Uli

                      im Herzen für immer unvergessen Cosey, Jekyll&Jelly, Mikey&Lea, Mäxchen&Sky, Lilly&Charly, Tweety&Whitey, Joschi

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                        #26
                        Hallo ihr Lieben,

                        erstmal danke für eure lieben und tröstenden Worte!

                        Maggie ist soweit noch wohlauf. Ich muss zwar täglich drei Mal die Kloake reinigen, was ihr gar nicht passt, aber ansonsten frisst und trinkt sie und verteidigt vor allem ihre Hirse. Gestern gab es Vogelmiere, die habe ich auf Arbeit im Garten an einer kleinen Stelle noch aufgetrieben. Da hat sie sich direkt drauf gestürzt ?

                        Es ist gerade irgendwie eine echt besch* Zwickmühle... Einerseits ist Maggie noch so aktiv und will leben, andererseits weiß ich, dass sie wahrscheinlich nicht mehr lange bei mir sein wird und die Tierärztin über den Jahreswechsel nicht da sein wird. Ich möchte nicht, dass Maggie unter Schmerzen gehen muss, oder irgendwo in einer fremden Umgebung...andererseits fühlt sich schon der Gedanke ganz schrecklich an, sie jetzt erlösen zu lassen, wo sie noch so aktiv ist und sich wehrt, wenn man sie greift.
                        Ich weiß, dass wir als Halter unseren Tieren diesen würdevollen und schmerzfreien Abschied ermöglichen dürfen, habe dies auch bei meiner Lotti damals in Anspruch genommen...aber Maggie ist noch so wehrhaft und aktiv und ich glaube, ich würde mich fühlen, als ob ich ihr das Leben nehme, statt sie zu erlösen ...ich weiß gerade einfach nicht...aber wahrscheinlich ist gerade ohnehin eine rationale Entscheidung eher schwierig...
                        Wie würdet ihr in dieser Situation entscheiden?

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                          #27
                          Die Ärztin ist ab dem 24.12. bis ins neue Jahr abwesend.

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                            #28
                            Liebe Bianca,
                            ich finde wie lange Maggie noch bei Dir ist darf sich nicht nach dem Weihnachtsurlaub der Tierärztin richten. So wie Du das beschreibst hat sie ja auf jeden Fall noch Freude am Leben und Lebensqualität. So lange sie frisst und aktiv ist soll sie unbedingt bei Dir bleiben! Ihr habt doch in Leipzig auch eine Vogelklinik an der tierärztlichen Fakultät die an Wochenenden und Feiertagen Notdienste machen. Falls Maggies Zustand sich während des Urlaubs Deiner Tierärztin dramatisch verschlechtert kannst Du da jederzeit hingehen. Bis dahin soll sie noch viel Vogelmiere und alles andere was sie mag essen! Liebe Grüsse, Gisela

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                              #29
                              Liebe Bianca,

                              wenn die Zeit für die Kleine gekommen ist, kannst Du auch zu jedem anderen Tierarzt mit ihr gehen, Du musst nicht auf Deine vkTA warten und erst recht nicht, Maggie erlösen lassen, wenn Dein Gefühl gut ist. Lasse sie die letzten Wochen, Monate oder Jahre in ihrem Zuhause, man kann nie wissen, ob sie sich wieder erholt.
                              Leider spreche ich aus Erfahrung, damals am 30.12.2020 hatte ich meinen Welli verloren, es ging so schnell, dass ich den geplanten TA-Besuch für Silvester nicht mehr für ihn benötigte und stattdessen mit dem neuen Hahn, den ich Silvester beim Züchter bekommen habe, dort zur Eingangsuntersuchung gehen konnte. Im Laufe von Jahrzehnten habe ich festgestellt, dass, wenn es passiert, sehr schnell vorbei ist und oft der Gang zum TA zum Einschläfern dann auch nicht mehr nötig ist.
                              Wie dem auch sei, höre auf Dein Herz und Dein Bauchgefühl, Du wirst alles richtig machen, denn Du kennst Deine kleine Zicke und bemerkst jede Veränderung.
                              Alles Liebe und Gute. Daumen bleiben gedrückt.

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                                #30
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                                Hallo Bianca, kann dir absolut nachfühlen, wie dir zumute ist , habe auch in den letzten vier Jahren drei kleine Schätze gehen lassen müssen, wegen Tumoren, und jedes mal waren meine Gedanken deinen ähnlich, aber wie Silvia und Gisela auch sagen, höre auf dein Gefühl und solange die kleine Maus aktiv ist und noch Freude am Leben hat, lass ihr einfach die Zeit. Wenn die Kleinen nicht mehr wollen, geht es wirklich schnell. Wünsche dir und der Süßen viel Kraft und liebe Grüße, Uli
                                P.S leider kann ich zurzeit systemtechnisch bedingt keine Likes geben, sonst hätten alle welche bekommen

                                im Herzen für immer unvergessen Cosey, Jekyll&Jelly, Mikey&Lea, Mäxchen&Sky, Lilly&Charly, Tweety&Whitey, Joschi

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