ich war vor einiger Zeit hier im Forum recht aktiv, daher weiß ich, dass hier so einige Wellifreunde anwesend sind, die schon viel Erfahrung haben und mit deren Hilfe ich bereits einige unklare Dinge bezüglich meiner Wellis lösen könnte.
Aktuell bin ich sehr ratlos und besorgt um meine Maggie.
Sie und ihr Partner Ori wurden seit Anfang/Mitte Oktober wegen Megas mit Ampho vier Wochen behandelt. In dieser Zeit war mein Hahn sehr aufdringlich und scheuchte Maggie öfter herum, wobei es dann (ich hab es nicht gesehen) wahrscheinlich zu einem Unfall kam.
Vor nun etwa drei Wochen schonte Maggie dann plötzlich ihren linken Fuß, ich bin dann zum vkTa wo eine leichte Schwellung des Gelenks sichtbar war. Sie bekam Aufbauvitamine gespritzt und ein Schmerzmittel, welches ich ihr ein paar Tage eingeben sollte. Da sich nichts zum besseren veränderte, wurde die Dosis und Dauer erhöht. Im Verlauf ließ der Greifreflex immer weiter nach, also wurde die Diagnose "Stauchung" gestrichen und sie wurde geröntgt. Erkennbar war eine Art "Unterbrechung" auf einer Seite des Knochens, die weiße Linie der Knochensubstanz, die man sonst deutlich erkennt, war an einer kleinen Stelle etwas "wolkig", aber es war nicht erkennbar, ob es eine Anlagerung, Auflösung oder ein sehr zerstreuter Splitterbruch ist. Sie bekam daraufhin weiter Schmerzmittel, Vitamine für die Nervenbahnen, Calcium und sylimarin, da sie auch Leberprobleme hat und ich sie da unterstützen möchte. Im röntgen schienen die Organe alle unauffällig.
Es veränderte nichts, sie blieb weiter in Schonhaltung.
Am vergangenen Montag ging es Maggie plötzlich sehr schlecht. Sie hockte vornüber gebeugt, unrund plusternd und das Bein in Schonhaltung da. Seit gestern setzt sie das Bein nun auf "der Wade" auf, die Zehen hängen vornüber.
Sie ist sichtlich zurückgezogen vormittags, gelegentlich putzt sie sich, sie trinkt und frisst, gegen späten Nachmittag scheint es oft ein wenig besser zu werden und sie putzt sich dann viel.
Inzwischen setzt sie das Beinchen gar nicht mehr auf, hat große Mühe sich auf dem Ast zu drehen...ich glaube, sie hat kein Gefühl mehr in dem Beinchen, zumindest unterhalb des Gelenks.
Ich habe ihr diverse schonende Sitzmöglichkeit eingebaut wie Sitzbrettchen, therapiestange, weich umwickelte Äste, aber die verweigert sie komplett.
Leider ist die vkTa gerade erkrankt und so kann ich sie aktuell nicht aufsuchen. Sie selbst ist allerdings auch etwas ratlos, weil trotz röntgen nicht so richtig klar ist, was das Problem ist und warum es sich trotz Schmerzmittelgabe nicht ändert. Eigentlich hätte Maggie wohl selbst bei einem Bruch irgendwie das Beinchen belasten können, wenn die Schmerzen unterdrückt werden, aber sie hat es seither eigentlich nie wieder tatsächlich belastet.
So langsam mache ich mir auch Sorgen wegen der dauerhaften Schmerzmittelgabe seit drei Wochen, da ich weiß, dass es die Organe stark belastet. Ich habe damals eine Henne an einen Nierentumor verloren und möchte daher nach Möglichkeit Organschäden vermeiden...
Vielleicht hat hier jemand schonmal einen ähnlichen Fall gehabt und hat einen Tipp für mich, in welche Richtung ich noch untersuchen lassen könnte...
Danke und viele Grüße,
Bianca


die Fanny & Co. mit Felo Susanne


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