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leichte Aspergillose bei Anton, V-Fend

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    leichte Aspergillose bei Anton, V-Fend

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    Hallo ihr Lieben,

    bei unserm Anton ist ein leichter Befall mit dem Aspergillus diagnostiziert worden. Er wird jetzt behandelt mit V-Fend, nach allem was ich gelesen habe das wirksamste Medikament was man dagegen momentan einsetzen kann, das bekommt er zweimal täglich direkt in den Schnabel. Da er zusätzlich auch gerade mausergeplagt ist, geben wir zudem Alvimum-T ins Trinkwasser. Hat jemand von euch schonmal mit Aspergillose zu tun gehabt und vielleicht Tipps, was wir noch tun könnten um sein Immunsystem zu unterstützen und den Pilz langfristig in Schach zu halten?

    Bin dankbar für jeden Hinweis, versuche mit gerade schon, über das Internet schlau zu machen, aber komme nicht so recht weiter...

    Und gibt es noch einen anderen Vogel, der aufgrund der V-Fend-Gabe neurologische Ausfälle hatte?
    Anton hatte direkt am ersten Tag nachdem wir mit dem Medikament angefangen hatte vier heftige Anfälle hintereinander, konnte sich nicht mehr auf der Stange halten, fiel auf den Boden, drehte sich um sich selbst im Kreis, hielt den Kopf verkrampft und schrie dabei ganz fürchterlich, das war echt schrecklich. Seitdem ist aber nichts mehr derartiges aufgetreten. Der vkTA geht davon aus, dass das Medikament eine bestehende Anfälligkeit für Ausfälle ausgelöst hat. Wir sollen das Medikament aber erstmal weiterhin geben, falls so ein Anfall noch einmal auftreten sollte, müssen wir weitersehen...

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    #2
    Hallo Sofie,

    ich behandle derzeit einen Ziegensittich gegen Aspergillose... Wir geben Itrafungol, und zwar einmal täglich in den Schnabel...

    Diese Medikamente gegen Aspergillose sind allesamt belastend für die Leber und auch für die Niere. Du solltest auf jeden Fall leber- und nierenunterstützendes Futter anbieten, z. B. Artischocke, Löwenzahn, Mariendistelpulver, Cranberries... und homöopathisch fürs Trinkwasser Berberis (speziell für die Nierentätigkeit) oder auch mal einen abgekühlten schwach gebrühten Brennesseltee...

    wichtig ist auch, dass er seinen freiflug bekommt, da er beim fliegen die luftsäcke "freimacht" (auf den luftsäcken liegt oft ein pilzrasen). außerdem achte auf genug luftfeuchtigkeit durch ungiftige pflanzen und/oder du schaffst dir ein entsprechendes gerät an, wir haben uns letzte woche ein luftwäschegerät zur säuberung und befeuchtung der luft gekauft. trockene heizungsluft ist nicht gut, der käfig sollte lieber nicht direkt an oder neben der heizung stehen.

    besondere hygiene ist auch wichtig (meist das was man eh schon macht in einem besonderen maße: staubsaugen, staubwischen).

    biete ihm auch bademöglichkeiten an (wegen der feuchtigkeit).

    auch sollte man bei aspergillose-patienten auf die einstreu achten, diese sollte staubfrei sein (kann dir da auch zwei sorten holzstreu empfehlen, kein BHG).

    BHG, Sand und ggf. Leckerlis mit Sonneblumenkernen oder Erdnüssen entfernen. Sand staubt zu sehr (trockene Luft) und der Rest ist leider Aspergillus-anfällig, dessen Risiko man dann bei erkrankten Tieren vermeiden sollte.

    du kannst mich gerne per PN anschreiben, dann können wir uns ein wenig austauschen und ich kann dir auch den ein oder anderen Link schicken (wg. Infos zur Krankheit oder Futtermittel und Einstreu, Luftwäschegerät, etc.)...

    LG und eine gute Besserung für deinen Patienten, Conny

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      #3
      Hallo sofie,

      wie Du wahrscheinlich schon weißt, handelt es sich bei Aspergillose um eine sog. Faktorenkrankheit. Es müssen also verschiedene Faktoren zusammenspielen um eine krankhafte Population an Aspergillus hervorzurufen.

      Aero hat Dir ja schon gute Tipps gegeben. Kennst Du auch schon den welli.net - Artikel über Aspergillose?: https://www.welli.net/aspergillose.html
      Weiterhin kann ich auch PT12 empfehlen. Das sind gefriergetrocknete Lactobazillen in Pulverform, die das angeschlagene Milieu im Verdauungstrakt unterstützen. Beziehen kannst Du es online.

      Vfend ist zur Zeit das wohl wirksamste Medikament gegen Aspergillose (wenn auch das teuerste). Allerdings kommt es ganz darauf an, wie stark ausgeprägt der Befall mit dem Erregerstamm ist - wenn nur wenige Pilze gefunden wurden, könnten evtl. auch noch andere Medikamente helfen.
      Beim Voriconazol (Vfend) kann beispielsweise auch eine zu hohe Dosierung zu den von Dir geschilderten zentralnervösen Störungen führen. Aber sie könnten auch andere Ursachen haben.

      Sollten solche Krämpfe wiederholt auftreten, solltest Du (wie Du ja auch vor hast) in jedem Fall Rücksprache mit dem vkTA halten und ggf. auf eine Medikament mit anderem Wirkstoff umstellen. Vielleicht ist es Dir möglich, im Zweifel auch noch einen zweiten vkTA dazu zu befragen?

      Alles Gute und toi, toi, toi für den kleinen Anton!

      Liebe Grüße, Anne

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        #4
        Hallo !
        Bei einem meiner Wellis wurde vor ca. 9Monaten ebenfalls Aspergillose diagnostiziert. Er hat seine Medikamente jedoch nicht in den Schnabel oder übers Trinkwasser bekommen, sondern er hat inhaliert. Und zwar mit zwei verschiedenen Medikamenten (darf ich die hier nennen?) für ca. 1Stunde täglich für ca. 2-4 Wochen, dann Kontrolle beim vkTA via Röntgenbild. Ebenso ist die Luftfeuchtigkeit wichtig und Bademöglichkeiten, aber da waren die anderen mit tippen schneller auch habe ich den Auftrag bekommen, ein Gewichtstagebuch zu führen.
        Wenn das Gewicht sinkt, ist das oft auch ein Zeichen, das er wieder Probleme hat.


        Alles Gute für den kleinen Pieper !

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          #5
          Das Gewichtstagebuch für ich bei meinem Ziegensittich auch. Ein guter Hinweis...

          Die Wahl des Medikaments kommt auch auf die Schwere der Aspergillose an. Inhaliert wird meist, wenn nur eine leichte Aspergillose festgestellt wird oder eben zur (ggf. mehrjährigen) Behandlung einer chronischen Aspergillose (die zumeist bleibt, da die Sittiche sich selten in kurzer Zeit von dem Pilzbefall erholen und "Reste" in sich tragen).

          Aspergillose kann bis ins Gehirn gehen. Möglicherweise hängt die Verhaltensstörung auch direkt mit der Erkrankung zusammen.

          Alles Gute weiterhin...

          @flauschigerSchnatz: Medikamente darfst du nennen, nur die Dosierung nicht. Welche Medis hat dein Sittich inhaliert? Imaverol?


          LG

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            #6
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            @aero: es wurde auch ein leichter Befall festgestellt, daher die Inhalation. Momentan haben wir aber alles gut im Griff. Nein, er hat Nizeral und Theophyllin erhalten. Zusätzlich noch Umijo Pet (sind so pflanzliche Tropfen). Sollte ich immer auf etwas träufeln, das er gerne frisst.

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