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Pilzbefall der Luftsäcke - bitte um Hilfe

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    Pilzbefall der Luftsäcke - bitte um Hilfe

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    Hallo ihr Lieben,

    wie ich schon geschrieben hatte, ist mein armer Bailey erkrankt. Es handelt sich um einen Pilzbefall.
    Der Befund wurde mittels Röntgen erstellt.

    An dieser Stelle würde ich gerne euren Rat einholen, welche weiteren Untersuchungen noch gemacht werden sollten um
    die Erkrankungen (den Pilz) genauer einzukreisen umso auch gezielter behandeln zu können.
    Was für Untersuchungen wären noch angebracht?

    Der TA hat mir eine Inhlation-Therapie empfohlen aber uns auch nicht viel Hoffnung gemacht.
    Wir wollen es dennoch versuchen, aber nur solange es nicht qualvoll für ihn ist.

    Sein Zustand ist nicht sehr gut.
    Er ist kurzatmig, plustert sich viel, Körperhaltung ist schlapp und etwas gebuckelt, Flügelchen hängen angelegt an den Seiten etwas herunter und er zwitschert nicht mehr. Der TA hat starke Abmagerung und auch Herzgeräusche festgestellt.
    Er ist nicht apathisch, fliegt noch rum, putzt sich viel.
    Wir sind hier sehr besorgt. Zurzeit bekommt er tropfen die ihn etwas aufpäppeln sollen und den Kreislauf stärken.

    Im übrigen haben wir noch ein weiteres Problem. Sein Freund Speedy vertreibt ihn konsequent vom Futternapf. Es geht soweit, dass er Bailey sogar beißt und an den Federn zieht. Es hängen insgesamt zwei Näpfe im Käfig. Beide mit einem Abstand nebeneinander an der gleichen Seite. Was kann ich da tun? Das macht es nicht besser wenn Bailey nicht mehr ans Futter kommt. Ach weh Speedy ist gleich alt und kam vor einem Jahr zu uns, als Baileys Partner verstorben war. Anonsten vertragen sie sich gut.

    Zusammengefasst: Welche Untersuchungen soll ich noch machen lassen? Was kann ich sonst tun? Tipps zur Inhalations-Therapie. Und was mach ich wegen dem Futterneid?

    Es wäre superlieb wenn ihr mir ein bißchen Rat geben könntet, was jetzt noch zu tun ist und was ich beachten müsste.
    Sorry für den langen Beitrag.

    Liebe Grüße
    Pfeiferwelli

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    #2
    Hallo Pfeiferwelli

    Oh dear, das tut mir echt sehr leid, dass es deinem Schatz so schlecht geht. Zuerst wünsch ich dir deshalb von Herzen sehr viel Kraft und gute Nerven, denn solche Therapien sind langatmig und oft herausfordernd.

    Wichtig ist, dass du weißt, dass niemand hier ein abgeschlossenes Studium zum vkTa hat. Sprich, wir alle sind keine Tierärzte und ersetzen deshalb niemals den rat eines studierten tierarztes, auch wenn Erfahrungswerte weiter gegeben werden. Sprich bitte deshalb die Schritte mit deinem behandelnden vkTa immer ab.

    Die Inhalationstherapie ist eine sehr gute und meist auch effektive Sache. Wenn du das Wort Inhalation anklickst, verbirgt sich dahinter ein Artikel, der dir wichtige Dinge dazu vermittelt. Unter anderem wie die therapie umzusetzen sein kann. Das wird dir helfen. Und bei Fragen sind wir ja auch da. Inhalation ist deshalb so effektiv, weil durch das vernebeln eines Wirkstoffes, die Lunge und die Luftsäcke des Wellis erreicht werden können. Durch das entstehende Aerosol, das eingeatmet wird, findet sozusagen eine lokale Therapie statt. Hast du schon ein Inhalationsgerät? Achte darauf kein billiges zu nutzen, denn die Partikelgröße für das Aerosol ist wichtig. Ist die Vernebelung zu grob, bringt es nichts. Leihgeräte (Par*bo*) bekommst du in der Apotheke. Am besten nicht sagen, dass es für einen Vogel ist.

    Wichtig ist, dass auch systhemisch geschaut wird, ob eine Behandlung sinnvoll ist. Das heißt, ob evtl. Injektionen mit Medikamenten möglich sind, die das Atemvolumen verbessern und dem Vogel helfen. Sprich das mit deinem vkTa ab.

    Was die Atmung angeht, sorge dafür, dass die Luft sauerstoffreich und angenehm ist von der Luftfeuchte. Und versuche dem kleinen Schatz Ruhe zu gönnen. Freiflug ist dennoch wichtig, damit eine optimale Belüftung aller Atemorgane gegeben ist und sich nicht zusätzlich noch eine Pneumonie (Lungenentzündung) einstellt. Evtl. kann man überlegen, ob eine Sauerstofftherapie sinnvoll wäre. Auch das muss dein Arzt entscheiden.

    Ich kann euch nur von herzen alles Gute wünschen und drücke fest die Daumen, dass es der kleine Schatz schafft.

    Herzlichst, Ive

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      #3
      Lieber Pfeiferwelli,

      unser Hahn Simbali hatte vor ca. 2 Jahren etwas ähnliches. Bei ihm wurde das Medikament Nystatin verordnet, wir sollten es ihm täglich in den Schnabel geben, was leidlich gut geklappt hat. Es scheint leider gar nicht gut zu schmecken...
      Vielleicht wäre es aber trotzdem einen Versuch wert? Frag doch mal Deinen vktA. Nystatin ist auch bzw. eigentlich ein Medikament für Menschen und in der Apotheke erhältlich, aber natürlich solltest Du es nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt geben...
      Alles Gute für Deinen Kleinen!

      Liebe Grüße
      Juliane

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        #4
        Naystadin ist ein zentral wirksames Medikament und kann je nach Pilzbefall wirklich helfen. Aber das kann wie Juliane richtig schrieb, wirklich nur dein vkTa sagen. Wenn man einen Pilzbefall rechtzeitig erkennt und komplex behandelt, dann kann man einiges tun bei gut erhaltener Lebensqualität des Vögelchens.

        Alles Liebe nochmal, Ive

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          #5
          Hallo Pfeifferwelli

          Zum Futterneid,
          ich würde einen der Futternäpfe mal auf die andere Seite des Käfig hängen,
          damit ein genügender Abstand entsteht, vielleicht hilft das, dass dein Bailey in Ruhe fressen kann.
          Fressen deine Wellis Kolbenhirse aus der Hand?
          Dann könntest du speziell Baileys immer mal wieder eine Kohi hin halten zum fressen,
          die ja auch päppelt.

          Alles Gute für Baileys.

          Liebe Grüße
          Tine

          Liebe Grüße
          Tine und ihre neun Zwerge

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            #6
            Mir ist gerade noch etwas eingefallen. Auch die Gabe von Propolis kann unterstützend wirken. Dazu ist allerdings ebenfalls eine Absprache mit dem vkTa nötig, damit sich Wirkstoffe nicht gegenseitig blocken.

            Grüßle, Ive

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              #7
              Hallo Pfeiferwelli,
              hab dazu gerade was im anderen Thread geschrieben, weil mein Diego auch schonmal inhalieren mußte.
              Hier ist der Link zu meinem damaligen Thread. Da findest Du auch (weiter hinten) das Mittel, was er in den Vernebler bekommen hatte.
              Hallo Ihr Lieben! Irgendwie reißt es gerade beim Diego nicht ab - Ich war ja gerade erst vor knapp 3 Wochen beim vkTA; wo er wegen seiner Erkältung Baytril bekommen hatte. Ich hatte auch zunächst den Eindruck, daß es besser wurde. Nun ist mir aber aufgefallen, daß er so gelbliche Beläge an Augen und Nase hat; die Augen tränen außerdem auch, und er kratzt sich dort auch oft. Ich merke auch, daß er ordentlich abgenommen hat, denn er fliegt so viel wie nie. Das spricht dann eigentlich wieder dafür, daß er sich nicht schlecht fühlt dabei; er singt und balzt ja auch - wie immer eigentlich. Mir ist auch aufgefallen, daß sein "Gequäke" , also das "sich Beschweren" :Dirgendwie anders klingt - die Stimme ist irgendwie ein bischen heiser,verändert. Habt Ihr ne Idee, was das sein kann? Kropfabstrich u.Untersuchung auf Trichos wurde ja gemacht , hatte er vor 3 Wochen nicht.Kropf war in Ordnung. Ich finde aber,daß vieles dafür spricht,daß er es doch hat. Oder kann das ne Milbengeschichte sein,Luftsackm

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                #8
                Hallo ihr Lieben,

                habt vielen Dank für eure Genesungswünsche und Ratschläge.

                Ich habe heute morgen mit der TÄ gesprochen und sie wird uns frisch Imaverol anmischen. Kennt sich jemand damit aus?
                Einen Abstrich könne sie nicht machen, da mein Vogel als Welli zu klein ist? Von einer Kotprobe hat sie auch nicht gesprochen.

                Soweit ich weiß, ist sie, die neben einem weiteren Arzt, den wir nicht so gut finden, die einzig weitere Vogelkundige Tierärtzin hier bei uns in der Stadt. Ich fand sie wirkte auch sehr nett und versiert. Aber da dass noch alles Neuland für mich ist, habe ich natürlich auch viele Zweifel. Vorallem da sie mir keinerlei weitere Untersuchungen "anbietet". Das mit dem Abstrich ginge auch desweiteren nicht, weil sie in nakotisieren müsste und das würde er wahrscheinlich nicht überleben.
                Ich bin etwas überfragt. Ich lese hier viel von Abstrichen und Kotpröbchen bishin zu Blutproben, aber mein TA erwähnt davon nix. Was denkt ihr? Soll ich es einfach mit Imvaverol versuchen?

                Ich habe mir jetzt den Artikel zur Inhalation durchgelesen. Unsere Wellis sind leider etwas scheu. Unseren Bailey bekäme ich nur mit viel Stress ins seinen "Krankenkäfig" für die Inhalation. Wie soll ich da nun vorgehen?
                Soweit ich verstanden habe, (ich werde nochmal fragen), muss Bailey jetzt erstmal dreimal täglich 15 minuten bestäubt werden.
                Das würde heißen, ihn dreimal täglich fangen zu müssen, was viel Stress für ihn wäre. Oder ihm in den Käfig einsperren!?!?
                Aber das wäre doch völlig irrsinnig, immerhin muss er für Wochen (wenn nicht für immer) behandelt werden.

                Könnte ich BEIDE gemeinsam im "Original-Käfig" bestäuben?

                @Pfeffi: Habe mir dein Beitrag durchgelesen und teils überflogen. Ihr habt auch mit Imaverol behandelt. Ich werde mir alles nochmal genauer durchlesen. Ich freue mich aber das es deinem Diego wieder gut geht

                Liebe Grüße

                Ps: Die Näpfe hängen im Übrigen jetzt gegenüber. Ich hoffe das hilft wegen dem starken Futterneid... auch wenn ich Bailey mit der Hirse füttere kommt Speedy SOFORT und beißt Bailey Ach Mensch.

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                  #9
                  Hallo Pfeiferwelli

                  Du warst bei einem normalen Kleintierarzt, kann das sein?
                  Denn alles was du beschreibst klingt leider sehr danach. Es ist kein Problem einen Abstrich von einem Welli zu machen. Klar kann man nicht in die Bronchialwege einstreichen, aber die Pilze sitzen auch in den oberen Atemwegen und deshalb ist es für einen vogelkundigen Tierarzt auf jeden Fall auch ohne Narkose kein Problem einen Abstrich fachgerecht zu entnehmen. Nun verstehe ich auch, weshalb man dir keine Hoffnung gemacht hat für deinen Vogel.

                  Weißt du, einen normalen TA und einen vkTa kann man nicht vergleichen. Es ist so als würdest du mit Zahnschmerzen zum Gynäkologen gehen, also etwas komplett anderes. Nach dem Studium als Tierarzt muss ein vogelkundiger noch einmal ein extra Ausbildungsteil dran hängen. Nur dies befähigt ihn richtig auch mit kleinen Vögeln umzugehen was die Diagnose und die Therapie angeht.

                  Mein Rat ist deshalb, dass du auf jeden fall einen wirklich vogelkundigen Tierarzt konsultierst.
                  Davon kann das Leben deines Wellis abhängen. Und teurer sind die oftmals übrigens nicht. Weil sie mit wenig Aufwand schnell die gleichen Maßnahmen fachgerecht erledigen und nicht wie ein normaler Tierarzt erst rumdoktern müssen. Ich will deinen TA nicht schlecht reden, denn es ist gut, dass da schonmal Grundkenntnis da ist. Dennoch würde ich einen Experten zur Rate ziehen.

                  Was das Inhalieren angeht kannst du einfach am Abend warten, bis dein Welli im Käfig sitzt, am besten alleine. Andernfalls wäre es schon sinnvoll ihn isoliert in einen Käfig zu setzen, denn das "Bestäuben" wie du es nennst ist inhalieren und ist extrem wichtig. Ist der Vogel dem Aerosol nicht ausreichend ausgesetzt, dann bringt die ganze Therapie gar nichts. Wenn es deinen Vogel auch stressen mag, es ist definitiv das kleinere Übel. Wenn man bedenkt wie qualvoll eine Pilzinfektion sein kann und der Vogel zunehmend bei falscher Behandlung in Atemnot verfällt.

                  Wenn du es nicht übers Herz bringst deinen Vogel jeden Tag zum inhalieren einzufangen, dann solltest du ihn für die akute Phase seperat setzen um ihm die Therapie zukommen zu lassen. Es ist zeitlich begrenzt. Wie gesagt, findet die Inhalation nicht richtig statt, dann kann man es sich sparen. Denn es reicht nicht, wenn der Vogel einmal durch den Nebel hopst, der aus dem Inhalationsvernebler kommt.

                  Aufregung sollte dein Vogel nicht chronisch haben, wenn er jedoch schneller oder sehr aufgeregt tief atmet bei der Inhalation, oder nach den anderen ruft, dann kann das dennoch förderlich sein. Klingt doof, ist aber so. Denn dadurch findet eine optimale Belüftung aller Atmungsorgane statt. Auch ein wichtiger Faktor zur Genesung.

                  Ich wünsche dir und deinem Welli von Herzen alles Gute und drücke die Daumen.
                  Zum Thema Imaverol kannst du in der Medikamenteliste auf der Homepage Infos finden unter dem entsprechenden Buchstaben.

                  Liebe Grüßle, Ive

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                    #10
                    Liste für vorwiegend vkTa
                    Bitte vorher anrufen und erfragen ob vk anwesend ist. Manche haben nicht an allen Tagen einen vk in der Praxis: https://www.welli.net/tierarzt-liste.html

                    Enilconazol (Imaverol)


                    Liebe Grüßle, Ive

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                      #11
                      Hallo Ive84,

                      vielen Dank für deinen langen Beitrag und deine Ratschläge. Das hat mir schon sehr geholfen. Werde abpassen wenn der eine drinnen ist und der andere draussen und vielleicht für den Anfang, so wie du vorgeschlagen hast, ihn ein wenig separieren.
                      Du hast recht, natürlich ist der Stress zum Vergleich zur Erkrankung absolut das kleine Übel.

                      Das Forum hilft mir etwas klarer zu recht zu kommen. Hat mich sehr erschüttert die Diagnose.

                      Zum Tierarzt: Mein Tierarzt ist unter den vogelkundigen Tierärzten von Welli.net der erste auf der Liste unter unserer Postleitzahl. Und einen Platz darunter ein TA bei dem wir auch schon waren und den wir nicht so gut fanden. (Hat auch nur einen von Fünf Bewertungs-Wellis.)
                      Dann wirds eng mit TA in unserer Stadt, der nächste ist schon am Rande der Stadt und wir haben selbst kein Auto und ich muss immer einen Verwandten fragen.

                      Liebe Grüße

                      Kommentar


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                        #12
                        Hallo Pfeiferwelli

                        Ich freu mich, dass du ein wenig Stütze hast durch den Austausch hier und wünsche dir von herzen einfach ganz besonders viel Kraft.

                        Was deinen TA angeht: Es kann durchaus sein, dass er unserer Liste entstammt. Wir erleben jedoch oft, wie es im wahren leben nun einmal ist, dass Tierärzte eine Praxis weitergeben oder diese von Kollegen übernommen wird. Je nachdem welcher Ausbildung ein TA enstammt, ist er dann durch solche Umstände auf unserer Liste auch ohne vogelkundig zu sein. Deshalb schrieb ich vorhin extra, dass immer sinnvoll ist zu erfragen, ob ein vk vor Ort ist oder nicht. Die meisten sagen auf die Nachfrage, dass sie sich mit Ziervögeln auskennen, das bedeutet jedoch oftmals nicht, dass sie diese Zusatzausbildung nachweißen können. Leider.

                        Dass es leider viel zu wenige wirkliche vk´s in manchen Regionen gibt, darum wissen wir. Nicht wenige User fahren deshalb auch mit ihrem Vogel länger als 60 Minuten und mehr zu einem vk. Oftmals sogar in andere Städte.

                        Ich verstehe das Problem, dass sich gerade auch gestaltet, wenn man kein eigenes Auto hat. Aber auch das lässt sich in der Regel mit Bus und Bahn managen, sofern die Verbindungen stimmen. Windgeschützt in einer Transportbox mit Wärmekissen unten drunter, ist es möglich auch bei kaltem Wetter einen Welli heil zum vk zu bringen. Das alles sind nun keine Bedrängungen, wie du es machen musst, sondern einfach nur eine Art Auflistung der Optionen, die es vielleicht gibt. Auch kann es möglich sein, dass sofern du in der Nähe andere User kennen lernst (sichtbar auf der Mitgliederkarte), dich jemand begleiten kann zum vk. Wenn du magst, kannst du ja eine PN senden mit deinem Wohnort. Dann kann man schauen, ob es potentielle Helfer geben könnte.

                        Eine weitere Möglichkeit sind mobile vk´s. Das heißt vkTä die nach Hause kommen. In der Regel verlangen die dann aber logischer Weise eine Anfahrtspauschale. Und es gibt die Möglichkeit in einer vk Praxis anzurufen. Das ersetzt keinen Besuch dort, aber kann erste Maßnahmen vielleicht schon einmal mit dem behandelnden TA vor Ort klären.

                        Liebe Grüßle und alles Liebe für dich und deine Federchen, Ive

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                          #13
                          Hallo Pfeiferwelli,
                          wie Du meinem Thread entnommen hast, habe ich den Diego auch mit Imaverol behandelt. Der Vernebelungsstrahl sollte bei Deinem Welli auch tatsächlich gezielt auf die Nase bzw.Schnabel gerichtet werden, auch wenn er anfänglich protestiert - und das eine Viertelstunde lang. Damit er nicht so viele Fluchtmöglichkeiten hat, kannst Du ihn auch für die Behandlung in eine Transportbox setzen. Mein Diego hatte sich nach anfänglichem Flüchten sogar freiwillig in den Vernebelungsstrahl gesetzt, weil er offenbar gemerkt hatte, daß es ihm half.
                          Ich würde aber an Deiner Stelle, wie Ive es auch geraten hatte, nochmal einen anderen vkTA aufsuchen, denn so ein Abstrich sollte wirklich das allerkleinste Problem sein. Meiner braucht dafür nicht mal eine Minute pro Vogel. Und das für Kropfabstrich, Nasen-Augenabstrich, und Kloakenabstrich zusammen...sag ich jetzt mal so. (Auch wenn´s nicht alles zusammen gemacht wurde - aber die vkTÄ würde definitiv nicht länger brauchen.) Und ein vkTA ist da auch wirklich ruckzuck mit fertig, die Handgriffe sind wie einstudiert, und der Spatz sitzt sooo schnell wieder in der Transportbox, daß er gar keine Zeit hat, überhaupt erst Angst zu kriegen, bzw. gar vor Angst zu ersteifen...
                          Und das haben bei mir weisgott schon alle Wellis bekommen; und Narkose ist für sowas definitiv unnötig...deshalb die wirklich liebgemeinte Empfehlung auch von mir, nochmal - Fahrerei hin oder her - einen weiteren vkTA aus den Listen, oder Klinik aufzusuchen.
                          Ein Austausch mit Usern via PN, die aus Deiner Gegend kommen, könnte Dir vllt. auch beim Finden des richtigen vkTA helfen. So wurde mir damals auch geholfen, den richtigen vkTA zu finden, obwohl ich schon bei einem vkTA aus unseren Listen in Behandlung war, der dem Diego aber damals leider auch nicht richtig helfen konnte. (s.auch mein Thread, den ich Dir verlinkt hatte...)

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                            #14
                            Hallo ihr Lieben,

                            ich mache mal wieder ein Update.

                            Gestern waren wir mit Bailey bei einem neuen vogelkundigen Tierarzt und sind sehr glücklich. Er war sehr lieb, hat sich Bailey genau angeschaut, gewogen und einen Abstrich gemacht. Aus dem Schnabel und von einem Häufchen. Er war wirklich sehr nett. Wirkte entspannt und souverän.
                            Wir bekommen morgen oder Montag die Ergebnisse.

                            Für übers Wochenende gab er uns eine kleine Packung Emser Salz mit und heute war Inhalations-Premiere. Es hat überraschend gut funktioniert.
                            Wir haben es so gemacht, dass wir erstmal Bailey und Speedy im abgedeckten Käfig benebelt haben.
                            Nach ein paar Minuten wurde Bailey sogar mitten im Strahl ein wenig schläfrig.

                            Gegen das Futterneid-problem haben wir die beiden Näpfe genau gegenüber gehangen. So sind sie nun Rücken an Rücken beim Fressen.
                            Erst hat Speedy Bailey noch von Napf zu Napf gejagt, aber nach ner Weile wurde es ihm, glaube ich, dann doch zu anstrengend
                            Nun wird einigermaßen in Ruhe gefressen. Endlich! Ich bin so glücklich.

                            Habt vielen Dank für all die guten Tips und aufmunternden Worte. Mir haben eure Worte und mein Bauchgefühl keine Ruhe gelassen.
                            Es war gut nochmal einen weiteren Doc aufzusuchen. Ich werde weiter berichten.

                            Liebe Grüße

                            Kommentar


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                              #15
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                              Hallo Pfeiferwelli

                              Das freut micht riesig und ich bin einfach froh und erleichtert, dass ihr nun doch nochmal Hilfe bei einem vk aufgesucht habt und alles nun sehr viel fundierter klingt. Emser Salz ist gut zur Befeuchtung an sich. Bis die Abstrichergebnisse da sind wird es helfen die Atemsituation stabil zu halten.

                              Auch dass sich die Futterneidsituation beruhigt hat, ist doch ein riesen Erfolg und ich freu mich sehr, dass es geklappt hat.

                              Herzliche Grüße, weiterhin gedrückte Daumen und alles Liebe, Ive

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