eine Heilungsmöglichkeit der Augen gibt es eher nicht. Unsere Rosi fing letztes Jahr auch von heute auf morgen an, orientierungslos zu erscheinen. Sie landete nicht mehr auf der Anflugklappe, sondern oben auf dem Käfig oder an der Käfigwand und hatte dann immer Probleme, in den Käfig hinein zu finden. Auch ihr Flug war anders, eben orientierungslos. Der TA hat sie im Behandlungszimmer fliegen lassen, um sich ein Bild zu machen. Sie steuerte dort nicht die wohl üblichen Landeplätze an, sondern flog in Richtung des Fensters und fiel dann mehr oder weniger auf den davor befindlichen Schreibtisch, weil vor dem Fenster ein Lamellenvorhang war. Sie ist augenscheinlich nicht völlig blind, kann aber vermutlich nur noch hell und dunkel unterscheiden. Zu Hause haben wir ihr die Möglichkeiten geschaffen, zu vielen Stellen kletternd zu gelangen und nach einer Erprobungsphase fing sie auch wieder an zu fliegen, nur halt eher nach innerer Karte und nicht als Sichtflug.
Sie hat sich damit arrangiert, allerdings helfen ihr die anderen auch. Sie sitzen dann oft irgendwo herum und rufen, damit sie weiß, wohin sie muss.
Das klappt eigentlich recht gut. Wenn ich die Äste im Käfig erneuert habe, tastet sich Rosi die ersten 2-3 Tage mit dem Schnabel voran soweit durch, bis sie die neue Anordnung verinnerlicht hat. Wenn es also nur um den Verlust des Sehvermögens geht, ist das nicht schön, aber verschmerzbar.


was für ein entzückender Name übrigens
drücke fest die Daumen, dass der kleine Kerl sich immer mehr daran gewöhnt, sind aber wirklich kleine Kämpfer die Süßen 
sehe ich auch bei unserer fülligen Seniorin Niki, die leider eine vergrößerte Burzeldrüse hat, aber auch trotz ihrem Alter GsD aktiv ist und mit den anderen gut mithält, sie auch weiterhin herumschubst, quasi ihre Rolle als Queen nicht aufgibt
schon mal schönen Wochenstart und liebe Grüße, Uli
die Fanny & Co. mit Felo Susanne


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