ich hoffe, der ein oder andere hier kann mir helfen.
Ich habe Ende November eine neue Wellihenne aufgenommen.
Schon nach drei Wochen fing sie an, beim Atmen zu quietschen, bald darauf kam Knacken, Schwanzwippen, Atmen mit offenem Schnabel dazu. Insgesamt blieb Hermine fit, fraß, trank, putzte sich und nahm am Schwarmleben teil.
Sie (und die anderen) wurden drei Wochen erfolglos gegen Luftsackmilben behandelt, danach wurden Bakterien (Pantoe agglomerans) festgestellt und sie bekam 8 Tage lang Baytril gespritzt. Die Symptome wurden aber immer schlimmer, wobei das ganze in Schüben auftrat - mal quietschte sie tage- und nächtelang wirklich laut und japste richtig nach Luft, mal wippte sie nur mit dem Schwanz und knackte leise.
So viel zur Vorgeschichte.
Nun wurde über Röntgenbild und Kotuntersuchung eine Pankreasinsuffiziens und eine dadurch leicht vergrößerte Leber festgestellt. Hermine kann das Futter nicht mehr richtig verwerten, weil die Bauchspeicheldrüse die nötigen Enzyme nicht mehr ausreichend produziert.
Daher soll ich nun Harrisons - Avian Enzymen (Avizyme) über das Futter streuen. Zusätzlich rät mir die TÄ, unbedingt auf Pellets als Hauptfutter umzusteigen. Diese Pellets sollen viel leichter verdaulich sein und eine gute, ausgewogene Nahrung darstellen. Von Pellets für Papageienvögel habe ich vorher noch nie gehört und wollte daher einfach mal fragen, was ihr davon haltet und ob damit jemand Erfahrung hat?
Freue mich auf eure Antworten!


Es belastet immer sehr, wenn einer der Zwerge so krank ist und man nicht recht weiter weiß. Einen dicken Drücker erst einmal! 
) Dinge der Henne, streust du dann ganz, ganz fein etwas von den Enzymen. Ich mache dies immer mit einem Löffel, aber man kann auch einen Pfefferstreuer verwenden. Hauptsache es ist nur ein dünner Film, ansonsten wird es nicht gefressen. Bei Problemen mit der Bauchspeicheldrüse ist für mich inzwischen das höchste Gebot: Hauptsache täglich ein wenig von dem Medikament, als gar nichts. Also sei lieber sparsam mit dem Mittel, sodass sie etwas davon nimmt, als das sie es gänzlich verweigert. 


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