Ich bin fertig mit den Nerven und weiß nicht mehr weiter.
Unser 6-jähriger Welli hat vor 2 Wochen angefangen komischen Geräusche zu machen.
Er macht es immer entweder wenn er sich putzt oder frisst, v.a. immer dann wenn er sich nach vorne bückt.
Ansonsten fliegt er super, frisst und spielt mit unserem anderen Hahn. Ich weiß Wellis sind super Schauspieler aber er scheint wirklich fit zu sein, macht diese Geräusche weder beim noch nach dem Fliegen.
Wir haben vor 2 Jahren eine Henne verloren die viele Probleme hatte und zuletzt wegen des Antibiotikums Atemprobleme bekam und auf dem Weg zum TA gestorben ist, weshalb wir sehr sensibel auf sämtliche Geräusche reagieren. Auch sonst sind wir 24/7 bei den Wellis und kennen ihr Verhalten in und auswendig.
Jedoch hatte er diese Geräusche nie gemacht.
Natürlich haben wir sie nach 2 Tagen abgepackt und sind bei der nächsten vkTÄ vorstellig geworden, jedoch war die Ärztin unseres Vertrauens nicht da und eine neue Ärztin (anscheinend auch vk) hat unseren Piepser untersucht. Es wurde ein Röntgen gemacht, Abstriche genommen und getastet. Sie meinte er hätte wahrscheinlich eine Kropfentzündung, er hat sehr gute Muskulatur und Röntgen ist ebenso sauber bis auf minimale Nierenvergrößerung und minimale Hodenvergrößerung (die keine Behandlung benötigen). Wir haben zunächst ein AB bekommen und nach 2 Tagen als das Biogramm da war wurde es umgestellt auf Synulox morgens und abends.
Wir haben natürlich gehofft dass es schnell anschlägt aber er schien die Geräusche öfter zu machen und es kam ein nächtliches "Schmatzen" dazu. Wir haben uns total erschrocken und sind zu einer ander vk TA-Praxis mit Notfallversorgung gefahren, dort wurden die Befunde von der vorherigwn Praxis gesichtet und unser Hahn erneut untersucht. Letztendlich hieß es die Behandlung scheint nach dem Biogramm die richtige zu sein und wir sollen 1-2 Wochen das AB geben und abwarten. Zusätzlich bekam er ein entzündungshemmendes Schmerzmittel (Metacam) was er ebenfalls morgens und abends bekommen soll. Nun sind 10 Tage vorbei und er macht die Geräusche immernoch. Er ist tagsüber kompett am Singen fit und aktiv aber beim bücken macht er immernoch diese Geräusche (wie ein knurren/gurren) und nachts diese komiscjen Schmatzgeräusche wie als würden ganz leise Bläschen in ihm platzen. Ich habe vergessen zu erwähnen dass er auch oft niest und sich stark juckt vor allem um den Schnabel herum aber er ist auch am Mausern. Er ist auch sonst sehr oft am Balzen und ich habe das Gefühl aktuell isst er mehr als sonst.
Ich hab ihn schon so oft inspiziert, er hat keine feuchten Nasenlöcher, noch konnte ich weder nachts noch tagsüber irgendwelche Milben entdecken geschweige den sichtbare Milbenanzeichen. Ich hab mich totgelesen in sämtlichen Foren und co. Das was passen würde wären Luftsackmilben, Aspergillose oder im schlimmsten Fall Mycoplasmen. Jedoch sind das doch alles Sachen die 2 vk Tierärzte hätten erkennen müssen.
Wir haben erst am Freitag wieder einen Termin aber ich werde verrückt, bekomme keinen Schlaf mehr und habe Angst ihm passiert was weil unsere Henne innerhalb von Stunden auf meiner Hand verstorben ist. Ich habe auch das Gefühl dass die Geräusche jetzt öfter Vorkommen und das AB nicht wirklich was gebracht hat. Weder er noch wir bekommen Schlaf. Der andere Hahn ist Putzmunter.
Ich weiss es ist nur noch eine Nacht zu überstehen aber mir kommt jede Minute zu lange vor. Bitte falls jemand ähnliche Erfahrungen und vor allem einen guten Rat hat lasst es mich wissen.
Liebe Grüße







die Fanny & Co.
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