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Homöopathie bei Wellis - Erfahrungen?

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    #16
    Danke für euer Feed-back @Welli1992 Prisca und @peepmatz. Also das was ich über Klinoptilolithe generell gelesen habe, fand ich insofern spannend, als sie aufbauen und gezielt entgiften. Soll deshalb super für den Knochenaufbau sein. Ansonsten wirkt es äußerlich ähnlich wie Diatomacaeus Erde (Kieselgur).

    Ich frage mich eben auch, wie die Anamnese in der Homöopathie abläuft. Bin leider noch nicht so weit in der Ausbildung, wenn das überhaupt je Thema wird, ich bin da unschlüssig, denn eigentlich würde ich gerne als Zusatz ein THP Fernstudium machen wie bei SGD nur wird das bei uns nicht anerkannt. Und ab dem kommenden Jahr kommt noch hinzu, dass laut Tierarzneimittelgesetz Änderungen anstehen, die sich stark auf die Therapievielfalt auswirken werden, wenn da nicht noch die Bremse angezogen wird.

    Ja, du hast recht Prisca, ich meinte die Sepiaschale. Das mit dem Mega Schub wusste ich nicht. Übrigens sind deine Vier echt herzallerliebst

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      #17
      Ich habe von der Vogelpraxis bei meinem ersten und zweiten Besuch je ein “pflanzliches Mittel” bekommen, das ich ins Trinkwasser geben sollte. Das eine sollte das Immunsystem stärken, das andere gegen Würgreiz helfen. Googlen im Internet hat ergeben, dass es sich dabei um zwei homöopathische Mittel gehandelt hat.

      Bei meinem Japanischen Mövchen habe ich ein “pflanzliches Schmerzmittel” mitbekommen. Auf Nachfrage, ob es den anderen vier Mövchen schaden würde bekam ich die Antwort: nein, das Mittel hat nur eine Wirkung bei dem Vogel, der die Schmerzen hat. Das war auch ein homöopathisches Mittel, was ich aber auch selbst über Google herausfinden musste.

      Zumindest diese Praxis (zu der ich allerdings mittlerweile das Vertrauen komplett verloren habe) behandelt parallel zur Antibiotikagabe regulär zusätzlich noch mit Homöopathie, ohne das aber offen zu sagen.

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        #18
        "Nur" homöopathische Mittel? Wenn sie helfen? Waren es wirklich homöopathische Mittel oder einfach nur naturheilkundliche? Die beste Medizin kommt aus der Natur.

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          #19
          Es waren drei homöopathische Mittel. Wer Interesse hat: Ich kann gerne die Namen der Mittel per PN schicken. Die Namen standen auf den Rechnungen. Und wenn gewünscht auch den Namen der Praxis, die diese Mittel verschrieben hat.

          Und ja, für mich definitiv „nur“ denn ich persönlich glaube nicht an Homöopathie bei Tieren. Wenn mir offen gesagt worden wäre, dass es sich um solche Mittel handeln würde, hätte ich sie abgelehnt und der Praxis kein Geld dafür gegeben. Und ich hätte meinen Vögeln nicht wochenlang die wertvollen Vitamine aus dem Grünfutter vorenthalten, das ich ihnen wegen der Tropfen nicht geben durfte. Da frage ich mich ernsthaft, ob das nicht vielleicht sogar mehr Schaden als Nutzen gebracht hat. Denn bei meinen Tieren hat keines der drei Mittel irgendetwas bewirkt. Und ja, ich habe mich genau an die Dosierungshinweise der Praxis gehalten.

          Aber um die grundsätzliche Frage nach der Wirksamkeit ging es hier ja auch gar nicht, sondern um Infos wo soetwas schon einmal angewendet worden ist / angewendet wird. Und die gebe ich auf Nachfrage gerne weiter.

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            #20
            Zitat von Denise

            Zumindest diese Praxis (zu der ich allerdings mittlerweile das Vertrauen komplett verloren habe) behandelt parallel zur Antibiotikagabe regulär zusätzlich noch mit Homöopathie, ohne das aber offen zu sagen.
            ich kann verstehen, dass dich das stutzig macht und ich finde auch, dass offen kommuniziert werden sollte, wenn homöopathische mittel verabreicht werden. in seriösen praxen passiert das natürlich.

            Ich frage mich eben auch, wie die Anamnese in der Homöopathie abläuft. Bin leider noch nicht so weit in der Ausbildung, wenn das überhaupt je Thema wird, ich bin da unschlüssig, denn eigentlich würde ich gerne als Zusatz ein THP Fernstudium machen wie bei SGD nur wird das bei uns nicht anerkannt. Und ab dem kommenden Jahr kommt noch hinzu, dass laut Tierarzneimittelgesetz Änderungen anstehen, die sich stark auf die Therapievielfalt auswirken werden, wenn da nicht noch die Bremse angezogen wird.
            achso, das habe ich dann missverstanden, ich dachte, du bist angehende THP. was bedeutet denn SGD? bist du in österreich zuhause? da ist der beruf ja eben nicht zugelassen, in deutschland meines wissens ja schon. weißt du denn mehr über diese änderungen?

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              #21
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              Zitat von Welli1992
              Bei einem Mega-Schub soll man auch keine Mariendistelsaamen füttern (steht hier in der Liste der Saaten so), daher widerspricht sich meiner Meinung, dass das dann vorbeugend helfen soll.
              In Mariendistel ist der Wirkstoff Silymarin enthalten, der insbesondere für die Leber sehr hilfreich ist und bei Leberproblemen zum Einsatz kommt.
              In der Mariendistel selbst ist das Silymarin jedoch so gering enthalten, dass die Nachteile der Mariendistel weit überwiegen für die Vögel, denn Mariendistel ist eine Ölsaat und daher sehr fettig. Wie beim Menschen so gilt auch für Vögel mit Leberproblemen eine Leberdiät einzuhalten, in dem Futter sollen daher keine fettigen Saatenenthalten sein (Keine Kardisaat, Sonnenblumenkerne, Mariendistelsaat, oder Negersaat z.B.)
              Um den Leberunterstützenden Wirkstoff, Silymarin dem Tier zu verabreichen kann man Silymarin in Kapseln in der Apotheke kaufen. In diesen ist nur das Silymarin enthalten und hilft der Leber wieder fit zu werden.
              Silymarin AL ist ohne Lactulose, aber mit Zucker und geeignet für Wellis die Zucker dürfen.
              Silymarin CT ist ohne Lactulose und ohne Zucker, so dass diese Kapseln prima verwendet werden kann bei Mega-Patienten.

              Alle anderen Präparate, die du nanntest, wie Tee, Propolis, Korvimin und auch Mariendistel/Silymarin sind keine Homöopathika, jedoch arg Wertvoll um dem Tier zu helfen.

              Bei manchen Menschen wirken Homöopathie nicht, weil unsere innere Einstellung wesentlich mit dazu beitragen wie sich der Genesungsprosses auswirkt.
              Es ist nachgewiesen, dass Menschen die die Diagnose Krebs erhalten und mit Zuversicht den Kapf gegen die schwere Erkrankung beginnen, eher wieder gesund werden, als Menschen die völlig verzweifeln und sich fest sagen, dass sie eh Tod sind.
              Natürlich sterben leider auch die positiv denkenden Menschen manchmal leider, dennoch verhält sich das ähnlich in der Homöopathie.
              Diejenigen die sich sagen, dass es nur Zuckerkugeln sind, bei denen wirkt es nicht.
              Das wunderbare an Tieren ist, sie denken sich nicht, dass das was sie schlucken, nicht wirkt, weil sie nicht wissen, was sie da jetzt von uns aufgezwungen bekommen.

              Ich selbst hatte auch lange Zweifel ob Homöopathie wirkt.
              Dann fanden Alula und ich eine verletzte Taube, die Schmerzen hatte. Wir gaben ihr Traumeel und die Schmerzanzeichen wurden gemildert.
              Der Welli von Alula war stark Leber- und Nierenkrank. Er sah krank aus, er hinterließ keinen Kot, sondern Urin Pfützen wegen der Nieren, sein Kot war gelb wegen der Leber, sein Gefieder war verstruppelt wegen der Nieren.
              Bekam dann vom Tierarzt die Homöopathika Hepar comp. und Rene/Viscum comp., sowie noch ein Pflanzliches Mittel und der Vogel sah nach einer Weile wieder gesund aus und machte auch keine Pfützen mehr und sein Gefieder sah schön aus.
              Eines meiner Kaninchen hat Eiter in den Ohren dauerhaft, geb ich ihm die Homöopathika gegen Entzündungen ist er wach und hüpft umher, ohne diese Kügelchen schläft er fast nur.

              Es muss jeder für sich entscheiden.
              Homöopathie bei seinen Tieren gänzlich abzulehnen, weil man selbst nicht dran glaubt, halte ich, nach meinen Beobachtungen, für nicht sinnvoll, da Tiere einfach nicht so denken wie wir, wenn sie Medizin verabreicht bekommen.


              Liebe Grüße
              Susan

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