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Homöopathie bei Wellis - Erfahrungen?

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    Homöopathie bei Wellis - Erfahrungen?

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    Hi in die Runde!

    Ich habe vor einer Weile gehört, dass es durchaus möglich ist, Kleintiere und Vögel mit homöopathischen Arzneien zu behandeln. Habt ihr das schon mal bei euren Lieblingen versucht?

    Ich finde das ist ein sehr spannendes Thema, konnte mir allerdings nicht vorstellen, dass Tierheilpraktiker oder Ärzte mit Zusatz in der Homöopathie dies schon länger bei den kleinen Rackern einsetzen.

    Wie habt ihr dafür jemand gefunden?

    Gab es Erfolge bei typischen Welli Leiden und somit Tipps aus der Hausapotheke?

    Ich freue mich über eure Erfahrungsberichte! Danke schon mal!

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    #2
    hi das thema finde ich auch total spannend. ich bin selbst erst vor kurzem zu meinen beiden welli schätzen gekommen und musste glücklicherweise noch keine krankheiten bekämpfen. also selbst versucht habe ich es leider bisher noch nicht, könnte es mir aber für die zukunft vorstellen, wenn mal was anliegt. ich selbst habe aber schon ganz oft mitbekommen, wie meine mutter ihre katze homöopathisch behandelt. bei augenentzündungen und auch mal bei einer eingewachsenen kralle oder so ähnlich. tierärzt*innen mit zusatzausbildung sind nicht schwer zu finden, beziehungsweise ja auch heilpraxen, also eh genau dein bereich, oder? ich könnte mir vorstellen, dass da auch mit so ganz kleinen tieren gearbeitet wird, also ich wüsste jetzt nicht, warum nicht.

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      #3
      Hallo Jenny,

      für meine Wellis gibt es Kräuter-Tee (Kamille, Thymian, Fenchel, Salbei), nicht nur, wenn sie krank sind, sondern auch zwischendurch. Das hilft ihnen bei Magen,-Darm- und Kropfbeschwerden. Zur Stärkung des Immunsystems bekommen sie Korvimin und Löwenzahnpulver, sowie Mariendistel-Pulver über das Futter. Ich hatte es so mit meinem vogelkundigen Tierarzt besprochen, als meine, inzwischen verstorbenen, Wellis mit Megabakteriose und mit einer bakteriellen Kropfentzündung zu kämpfen hatten. Meine jetzigen, gesunden, Wellis bekommen mittlerweile auch alles hier aufgezählte.

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        #4
        Ich denke, da muss ich mich hier noch etwas mehr in die typischen Beschwerden von Wellis einlesen. Gibt es dafür etwas zur Unterstützung bei der Mauser @Silvia H? Vielen Dank für deine Tipps! Ich habe eben über Korvimin nachgelesen. Ich denke, das kann man gut mit den anderen Mitteln kombinieren. Demnach denke ich auch mit der Homöopathie. Vom Pilzproblem bei Wellis habe ich schon erfahren, ich denke es ist sehr wichtig, dass man den Schlafplatz/Käfig nicht übermäßig lange verschmutzen lässt.

        An Tierheilpraktiker kann man sich sicher wenden, aber da meine ich braucht man jemand mit entsprechender Erfahrung. Einzelhaltung ist sicher nicht ratsam bei den kleinen Rackern, die in der Freiheit im Schwarm leben. Ich denke, wir können hier viel lernen @peeepmatz

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          #5
          Hallo Jenny,

          wenn Du bitte mal auf die Startseite schaust, unter "Gesundheit", dann unter "Mauser". Dort hat das Welli net-Team mit viel Liebe, Sorgfalt und Mühe alles über die Mauser zusammen getragen, einschließlich dessen, wie man den kleinen Piepsern das Mausern erleichtern kann.
          Die Wasser-Hygiene ist das A und O zur Vermeidung von Megas, aber auch natürlich die Käfighygiene ist wichtig. Auch darüber findest Du viele interessante Beiträge.
          Viel Spaß beim Stöbern.

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            #6
            Zitat von Billie
            Ich denke, da muss ich mich hier noch etwas mehr in die typischen Beschwerden von Wellis einlesen. Gibt es dafür etwas zur Unterstützung bei der Mauser @Silvia H? Vielen Dank für deine Tipps! Ich habe eben über Korvimin nachgelesen. Ich denke, das kann man gut mit den anderen Mitteln kombinieren. Demnach denke ich auch mit der Homöopathie. Vom Pilzproblem bei Wellis habe ich schon erfahren, ich denke es ist sehr wichtig, dass man den Schlafplatz/Käfig nicht übermäßig lange verschmutzen lässt.

            An Tierheilpraktiker kann man sich sicher wenden, aber da meine ich braucht man jemand mit entsprechender Erfahrung. Einzelhaltung ist sicher nicht ratsam bei den kleinen Rackern, die in der Freiheit im Schwarm leben. Ich denke, wir können hier viel lernen @peeepmatz
            heilpraxen oder tierärzt*innen mit zusatzausbildung in homöopathie wären halt schon die erste anlaufstelle. du kannst ja auch mehrere meinungen einholen. da gibt es sicher auch welche, die sich speziell mit kleintieren/vogelarten auseinander setzen. wenn man neu ist auf dem gebiet, kann man dort rat einholen. kannst ja mal schauen, was es so in deiner nähe gibt oder empfehlungen in deinem umfeld einholfen. bist du denn schon in deiner ausbildung tiefer in die materie eingetaucht?
            wie kommst du denn bei mir auf einzelhaltung? ich habe ja erzählt, dass zwei vögel bei mir ihr zuhause gefunden haben, oder meinst du, das ist zu wenig? auf mich machen sie eigentlich einen zufriedenen eindruck und ehrlich gesagt ist für mehr vögel unser käfig nicht groß genug...

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              #7
              Hallo Jenny!
              Ich hab noch nicht viel Erfahrung mit Homöopathie bei Wellis.
              Meine 4 bekommen 3 Mal/Woche (dienstags, donnerstags und samstags) immer Wasser mit Propolis prophylaktisch wegen der Megabakterien und zur Stärkung des Immunsystems.
              An allen anderen Tagen bekommen sie verdünnten Tee (Kamille, Fenchel, Thymian, Salbei) ebenfalls zur Vorbeugung gegen verschiedene Wehwehchen.
              Korvimin und Mariendistelpulver habe ich mich bisher nicht dran getraut. Im Korvimin ist relativ viel Zucker und Zucker soll man bei Megas vermeiden. Bei einem Mega-Schub soll man auch keine Mariendistelsaamen füttern (steht hier in der Liste der Saaten so), daher widerspricht sich meiner Meinung, dass das dann vorbeugend helfen soll. Aber es gibt viele, die auf beides schwören. Lass dich da am besten von deinem Tierarzt beraten was genau für deine Wellis geeignet ist.
              Zeolith, Tonerde und Kieselerde soll auch ganz gut sein, hab ich gelesen. Dazu kann ich dir aber noch nix sagen. Belese mich da aktuell noch.

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                #8
                Oh, das mit der Einzelhaltung meinte ich generell und hatte ich nicht auf dich gemünzt @peepmatz - sorry für das Missverständnis, ich wusste nicht, dass du zwei hast, denn bei deinem Profil steht nämlich " Besitzt keine Vögel"

                Mit Zeolith und Bentonit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht @Welli1992 allerdings bei mir selber. Das nehme ich seit ein paar Jahren zur Entgiftung und Knochenstärkung. Für schöne Federn und gesunde Knochen bei Wellis könnte ich es mir auch vorstellen. Silicea Globuli wären da allerdings ebenfalls eine Möglichkeit. Das wäre zum Beislpiel eine Frage für mich, ob es da Sinn macht, die Homöopathie zu kombinieren. Für die Käfighygiene wegen der Megabakteriose, verwendet ihr dafür Diatomacaeus Erde am Käfigboden, oder nur den gängigen Streusand?

                Ich selber habe keine Wellensittiche, ich informiere mich aus meinem persönlichen Interesse und für meine Weiterbildung.


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                  #9
                  Hallo Jenny,

                  als meine beiden Wellis einen Mega-Schub hatten, habe ich ausschließlich ungebleichtes Küchenpapier für den Käfigbogen verwendet. Damit konnte ich feststellen, ob sie noch Durchfall hatten und der Vorteil war auch, dass es schnell gewechselt werden konnte. Während eines Schubes dürfen die Kleinen auch keinen Sand oder Grit aufnehmen, das schadet dem Kropf. Meine jetzigen Wellis sind gesund, ich hoffe, das es auch so bleibt, sie haben Vogelsand und ein extra Schälchen Grit.
                  Weiterhin viel Erfolg beim Sammeln von Informationen.

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                    #10
                    Hallo Billie!
                    Ich werde morgen mal mit meiner TÄ´in über Zeolith und Bentonit sprechen. Mal sehen was sie sagt.
                    Als Einstreu verwende ich Buchenholzgranulat und normalen nicht zu feinen Vogelsand mit Grit. Ich mache das halb und halb, sodass sie immer beides haben. Bei einem Schub benutze ich in Zukunft dann nur Buchenholzgranulat, da die Vögel durch vermehrtes Sandfressen den Mega-Schub nur noch verschlimmern.

                    Zitat von Billie
                    Oh, das mit der Einzelhaltung meinte ich generell und hatte ich nicht auf dich gemünzt @peepmatz - sorry für das Missverständnis, ich wusste nicht, dass du zwei hast, denn bei deinem Profil steht nämlich " Besitzt keine Vögel"

                    Mit Zeolith und Bentonit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht @Welli1992 allerdings bei mir selber. Das nehme ich seit ein paar Jahren zur Entgiftung und Knochenstärkung. Für schöne Federn und gesunde Knochen bei Wellis könnte ich es mir auch vorstellen. Silicea Globuli wären da allerdings ebenfalls eine Möglichkeit. Das wäre zum Beislpiel eine Frage für mich, ob es da Sinn macht, die Homöopathie zu kombinieren. Für die Käfighygiene wegen der Megabakteriose, verwendet ihr dafür Diatomacaeus Erde am Käfigboden, oder nur den gängigen Streusand?

                    Ich selber habe keine Wellensittiche, ich informiere mich aus meinem persönlichen Interesse und für meine Weiterbildung.


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                      #11
                      du hast recht, im profil muss ichs noch eintragen in meiner antwort hier hab ich aber kurz erwähnt, dass ich vor kurzem zu meinen beiden wellis gekommen bin, dachte, du beziehst dich irgendwie darauf! dann bin ich ja beruhigt. hast du vor, dich als tierheilpraktikerin auf vögel/wellis zu spezialisieren? homöopathie ist ja ganz vielseitig und kann super mit anderen heilmethoden kombiniert werden. das mag ich sehr daran, also, dass es da kein entweder-oder gibt. je nach beschwerde, kann dann abgewogen werden, was die bestmögliche behandlung sein kann. bei mir selber wende ich homöopathie gerade gegen eine magenverstimmung an und es hat wirklich nach kurzer zeit geholfen. habe mir das mittel von einer ärztin mit zusatzausbildung geben lassen und würde bei meinen wellensittichen auch zu einer fachperson gehen, sollte ihnen mal was fehlen.

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                        #12
                        Zitat von peeepmatz
                        du hast recht, im profil muss ichs noch eintragen in meiner antwort hier hab ich aber kurz erwähnt, dass ich vor kurzem zu meinen beiden wellis gekommen bin, dachte, du beziehst dich irgendwie darauf! dann bin ich ja beruhigt. hast du vor, dich als tierheilpraktikerin auf vögel/wellis zu spezialisieren? homöopathie ist ja ganz vielseitig und kann super mit anderen heilmethoden kombiniert werden. das mag ich sehr daran, also, dass es da kein entweder-oder gibt. je nach beschwerde, kann dann abgewogen werden, was die bestmögliche behandlung sein kann. bei mir selber wende ich homöopathie gerade gegen eine magenverstimmung an und es hat wirklich nach kurzer zeit geholfen. habe mir das mittel von einer ärztin mit zusatzausbildung geben lassen und würde bei meinen wellensittichen auch zu einer fachperson gehen, sollte ihnen mal was fehlen.
                        keine ahnung, wie das einzutragen ist!

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                          #13
                          Zitat von Silvia H
                          Hallo Jenny,

                          als meine beiden Wellis einen Mega-Schub hatten, habe ich ausschließlich ungebleichtes Küchenpapier für den Käfigbogen verwendet. Damit konnte ich feststellen, ob sie noch Durchfall hatten und der Vorteil war auch, dass es schnell gewechselt werden konnte. Während eines Schubes dürfen die Kleinen auch keinen Sand oder Grit aufnehmen, das schadet dem Kropf. Meine jetzigen Wellis sind gesund, ich hoffe, das es auch so bleibt, sie haben Vogelsand und ein extra Schälchen Grit.
                          Weiterhin viel Erfolg beim Sammeln von Informationen.

                          Das ist interessant @Silvia H. Ich wusste nicht, dass man den Bodenstreu anpassen kann mit Mischungen wie du auch sagst @Welli1992. Habt ihr da auch schon mal Hanfeinstreu ausprobiert? Klemmt man denn nicht diese Kalk Muschel an das Käfig Gatter, damit sie nicht auf die Idee kommen Sand zu fressen? Bin jedenfalls gespannt, was die TÄ über Zeolith und Bentonit sagt.

                          Und ja @peeepmatz ich denke auch, dass es ein immenser Vorteil ist, dass die Homöopathie mit konventionellen und anderen alternativen Methoden gut kombiniert werden kann. Es sind ja die Heilimpulse die von den Mitteln ausgehen, wobei ich die Vorstellung habe, dass es näher der Quantenmechanik ist, als der "stofflichen" Arzneien, wenn das Sinn macht. (?)
                          Das mit den Einstellungen über die Wellis, da habe ich eben nachgesehen und auch nix gefunden. Mir kommt vor, das war im Benutzerkontrollzentrum, vllt bei den Admins mal nachfragen?

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                            #14
                            Hallo Jenny!
                            Nein, Hanfstreu hab ich bisher noch nicht ausprobiert.
                            Was du meinst ist Sepiaschale. Die klemmt man ans Gitter, ist aber während eines Mega-Schubes meines Wissens nach auch Tabu. Aber die hält die Wellis so oder so nicht vom Sand und Gritfressen ab, wenn sie das wollen.
                            Bzgl. Zeolith und Bentonit hat die TÄ´in nix negatives gesagt. Kann man machen, muss man aber nicht. Letztendlich muss jeder Halter beobachten mit welcher Nahrungsergänzung es den Tieren vermeidlich am besten geht. Grundsätzlich reicht aber auch eine ausgewogene Ernährung aus und man muss keine Nahrungsergänzung geben, wenn es keine Vorerkrankung gibt.

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                              Zitat von Billie
                              Und ja @peeepmatz ich denke auch, dass es ein immenser Vorteil ist, dass die Homöopathie mit konventionellen und anderen alternativen Methoden gut kombiniert werden kann. Es sind ja die Heilimpulse die von den Mitteln ausgehen, wobei ich die Vorstellung habe, dass es näher der Quantenmechanik ist, als der "stofflichen" Arzneien, wenn das Sinn macht. (?)
                              Das mit den Einstellungen über die Wellis, da habe ich eben nachgesehen und auch nix gefunden. Mir kommt vor, das war im Benutzerkontrollzentrum, vllt bei den Admins mal nachfragen?
                              homöopathie regt ja die selbstheilungsprozesse im körper an, also könnte ich mir vorstellen, dass dadurch längerfristig was bewirkt wird. kommt wahrscheinlich auf die beschwerden an. wirst dich da durch deine ausbildung ja auch schon einigermaßen damit auskennen oder? wie würde denn so eine anamnese bei kleintieren ablaufen? das würde mich mal interessieren.

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