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Erlösen? Flieger wird zum Liegewelli :(

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    #46
    Hallo Mila,

    habe Geduld...versucht sie es denn? Gibst Du weiter Medis?
    Entschuldige, Dein Satz ist ein bisschen kurz als Beschreibung nach 5 Tagen...erzähl doch bitte ausführlicher.
    LG
    M&6

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      #47
      Guten Morgen,

      Tut mir leid. Nur bin ich etwas geschockt und traurig darüber ich hatte es mir anders erhofft.

      Sie ist wieder aktiver. Kann sogar alleine nun den Käfig hoch klettern und sich auf ihr Brett setzen.
      Anfangs saß sie wie ein Häufchen Elend auf dem Boden und konnte sich kaum rühren. Ein trauriger Anblick.
      Nun geht es ihr ja besser und nach und nach, nach vielen Anläufen, hat sie gelernt, mit einem Fuß und ihrem Schnabel das Gitter hoch zu klettern.

      Ja sie versucht es. Aber es sieht sehr unbeholfen aus und sie klatscht immer irgendwie zur Seite weg. Es sieht ehrlich gesagt so ähnlich aus, wie wenn meine Flugunfähigen mit dem ehemals gebrochenen Flügel es versucht haben. Sie sind auch immer zur Seite weg und es sah halt einfach unbeholfen aus, ich kann es nicht beschreiben.

      Ich hatte zwar gesagt, in dem Fall muss sie erlöst werden. Jedoch gibt mir das Klettern etwas Mut.

      Ich werde als nächsten Schritt natürlich heute meinen vkTA anrufen und schauen was er dazu sagt.

      Aber ich werde Leo nicht so schnell aufgeben. Ich werde hier weiter umbauen. Da sie am Draht scheinbar klettern kann, werde ich eine Leiter aus Draht vom Boden hoch zum Gerüst anbringen. Sodass sie wieder hoch klettern kann. Außerdem werde ich unter jede Etage komplett Volierendraht spannen, sodass sie über den Draht von Stange zu Stange oder eben zum Brett kommt. Auch in jede Etage kommt eine Leiter aus Draht. Dort wo sie endet, kommt natürlich ein Loch in den Draht unter der Etage.
      Ich hoffe man versteht was ich meine.

      Und erst wenn sie damit nicht zurecht kommt, oder ich merke sie ist mit ihrer Einschränkung unzufrieden, dann muss ich sie wohl gehen lassen...

      Die Medis bekommt sie noch, den Rest bespreche ich wie gesagt nachher...

      Aber erstmal ist noch ein wenig Hoffnung da, dass Leo noch weiter hier leben darf.

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        #48
        Hallo Mila,

        ich verstehe Deine Enttäuschung nach Abnahme des Verbandes...Du hast gehofft, sie erhebt sich sofort wieder in die Lüfte. Aber jede Verletzung ist anders und heilt bei jedem Tier und auch Menschen unterschiedlich schnell; manche Menschen kriegen bei einem Fussbruch Nägel oder Schrauben in die Füße und können erst nach 1 Jahr wieder laufen, oder sogar für immer hinken. Andere turnen nach einem Bruch schon nach 3 Wochen wieder durch die Gegend, als wenn nichts gewesen wäre.

        Gib Leo Zeit, wäre mein Rat...ich sehe da ja auch Fortschritte: sie hat gelernt nur mit Schnabel und einem Bein zu klettern, das ist doch wunderbar! Unterschätze diese Leistung von Leo nicht...es zeigt auch, dass sie noch nicht bereit ist aufzugeben.
        Meine Lucy musste genauso lernen nur mit einer Kralle und Schnabel zurecht zu kommen, den die rechte Kralle ist ja lahm und völlig geschlossen...inzwischen balanciert sie das gut aus, Leo kann das auch lernen.
        Ich bin aber nicht sicher, ob eine lange Drahtleiter der richtige Weg ist...sicher, sie klettert den Käfig hoch und der besteht nun mal aus festem, steifem Draht...bleibt ihr ja nix anderes übrig.
        Was ich meine ist: so ein Draht ist eigentlich ziemlich dünn für eine Welli-Kralle...sie umschließen ihn zwar mit der ganzen Kralle, aber es ist eher glatt und schwieriger zu greifen, vor allem, wenn der Draht senkrecht ist (auch eine Holzleiter mit waagerechten Stufen benutzen sie ja nicht brav Stufe für Stufe, sondern klettern auch an den Seiten rum). Gesunde Wellis mit 2 Füßen & Schnabel haben damit keine Probleme, aber ein Einbeiniger? Ich hoffe, jetzt verstehst du, was ich meine?
        Ich würde es lieber mit langen Holzleitern versuchen (gibt sehr lange im Handel) oder mehrere Leitern zusammen bauen, ich glaube, daran kann Leo besser hoch und runter klettern als mit Drahtleiter...und versuche den Winkel der Leiter nicht zu steil zu stellen...eher wie eine lange Rampe. Der Volierendraht unter jeder Etage ist eine andere Sache...der ist ja waagerecht gelegt und sie kann sich Stück für Stück entlang ziehen und klettern, da ist Draht wohl sogar besser als Holz, meine ich. Nur für die senkrechten längeren Wege würde ich Holzleitern verwenden.
        Vielleicht hat hier auch jemand Erfahrung mit Drahtleitern bei Handicap-Wellis und schreibt etwas dazu?

        Ist aber natürlich nur ein Vorschlag, mache es wie Du denkst, probiere aus, womit Leo am besten klar kommt. Also, Kopf hoch...die kleine Dame ist noch nicht am Ende.
        Bis dann
        M&6

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          #49
          Ja klar, Leo braucht Zeit um sich an die Situation zu gewöhnen und um zu lernen, damit umzugehen. Wenn wir von einen auf den anderen Tag an den Rollstuhl gefesselt wären, denke ich bräuchte jeder Zeit, sich erstmal damit zurecht zu finden. Für Leo ist es ja eigentlich nichts anderes.

          Also mit "Drahtleiter" meinte ich keine Leiter an sich. Ich weiß nicht ob du verstehst wie ich das meine. Einfach nur ein großes Stück Volierendraht, vielleicht 5-6cm breit, welches bis zur ersten Etage führt. Und an den Rändern eben an "Holzleisten" befestigt. Keine Leiter in dem Sinne, eher ein Drahtweg(?).

          Und nein, senkrecht soll das Ganze sowieso nicht angebracht werden. Sondern ich werde versuchen, diese Wege so lang wie möglich und dementsprechend so wenig steil wie möglich zu gestalten. Das Gerüst ist 2m lang. Ich werde versuchen das so gut es geht auszunutzen.
          Sodass Leo quasi "ganz gemütlich" die Wege hoch und runter schlendern kann ohne große Mühe.
          Und je nachdem wo sie am liebsten sitzt, werde ich denke ich auch mal sehen, dass ich dort noch Näpfe untergebracht bekomme. Dass sie nicht immer so viel hoch und runter klettern muss, sondern eher auf ihrer Lieblings-Etage bleiben kann.

          Mit den Leitern habe ich es übrigens auch schon versucht, damit kommt Leo überhaupt nicht zurecht. Beim Draht kann sie sich besser halten. An den Holzleisten leider nicht. Da hat sie keinen Halt, ich glaube sie sind einfach zu dick, um sich daran festknabbern zu können. Und zu rutschig sozusagen. Im Draht kann sie ihre Krallen ja "einhaken", an der Leiter rutscht sie die Schräge wieder runter.

          Meinen vkTA habe ich wie immer gestern nicht mehr erreichen können... Er wollte mich zurück rufen und ich sagte ich bin unterwegs und er solle bitte auf mein Handy anrufen. Leider hat er mich aufs Festnetz zurück gerufen... Also hoffe ich auf einen nächsten Versuch heute Mittag.

          Was mir auch noch bei Leo aufgefallen ist, ist dass sie ihren kaputten Flügel nicht bewegt. Wenn sie sich ausbalancieren will und mit ihren Flügeln schlägt, oder vor meiner Hand flüchtet, dann schlägt sie immer nur mit dem rechten. Der Linke, der verbunden war, bleibt immer steif. Als wüsste sie, dass er noch nicht wieder in Ordnung ist und ihn schonen will. Als sie versucht hat zu fliegen am Sonntag, hat sie natürlich ganz normal beide bewegt. Also bewegen kann sie ihn auf jeden Fall noch. Aber ich glaube wenn es nicht sein muss, dann lässt sie es auch.

          Aber ist es wegen den Schmerzen? Sie bekommt ja Schmerzmittel... So ganz leuchtet mir das noch nicht ein. Aber es wird schon einen Grund haben und die Kleine wird wissen was sie tut. Vielleicht hilft das Ruhen ja sogar und bald dreht sie wieder ihre Runden im Zimmer.

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            #50
            Nun gibt es doch eine kleine Neuigkeit.. Mein TA hat mich gerade angerufen.

            Ich war an dem Samstag bei seiner Kollegin, die mag ich ehrlich gesagt nicht so sehr. Ich bin immer bei ihm. Er hat sich ihre Notizen aus dem PC angeguckt und mir nochmal erklärt. Ein einziges Durcheinander irgendwie. Jetzt war es wohl doch nicht nur eine Prellung(?).

            Auf dem Röntgenbild hat man wohl gesehen, dass sie eine sehr schlechte Knochenstruktur im Schultergelenk hat, was zur Versteifung führt. Nicht unbedingt Arthrose, es kann auch vom Bindegewebe kommen. Er sagte auch, dass es angeboren ist und eventuell auch mit ihrem Kniegelenk zusammen hängt. Und natürlich kann das Ganze auch noch weiter fortschreiten.

            Sie soll jetzt erst einmal noch eine Woche im Käfig ruhen. Da sie ihren Flügel selber nicht benutzt, braucht sie auch keinen neuen Verband mehr.

            Auch meinen Plan mit dem Umbau habe ich meinem TA mitgeteilt. Er war sehr begeistert davon und hat mir gesagt, dass es genau das Richtige ist. Sie hat jetzt nun mal eine Behinderung (oder eher zwei?) und damit muss man umgehen. Das ist auch für ihn kein Grund sie einzuschläfern, auch wenn sie extrem eingeschränkt ist.

            Also werde ich jetzt wohl in der Woche, in der sie noch separat sitzt, versuchen hier umzubauen. Bin gespannt wie das wird. Geld für den Draht habe ich nicht wirklich, das liegt bei meinem TA für die ganzen Rechnungen, und jemanden der mir das da dran baut habe ich auch nicht
            Also improvisieren...

            Aber was tut man nicht alles für die kleinen Federbälle. Ich hoffe jetzt nur noch, dass Leo lernt damit umzugehen und die Versteifung nicht weiter fortschreitet.

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              #51
              Hallo Mila,

              das habe ich dann falsch verstanden, ich dachte, Du willst aus Draht selber eine Leiter zurecht fummeln...aber mit Volierendraht kann ich es mir gut vorstellen. Auch dass der Schnabel eine dicke Holzsprosse schlechter "greifen" kann leuchtet mir ein...ich dachte mehr an die Kralle und den dünnen Draht.
              Übrigens denke ich, dass es nicht unbedingt Volierendraht sein müsste (wegen der Kosten)...hast Du einen Baumarkt oder ähnliches in der Nähe? Ein Stück Kaninchendraht (habe ich vor meinem offenen Fenster angebracht) im Markt von der Rolle geschnitten ist vielleicht billiger? Allerdings weiss ich das nicht genau...eventuell ist auch V-Draht billiger. Dürfte aber nicht soviel kosten für eine Kletterspur von etwa 10 cm Breite, meine ich.

              Tja, wenn der Flügel steif bleibt, ist sie dann wohl doppelt behindert...armes Mäuschen. Aber abwarten, erstmal heilen lassen, ältere Knochen heilen nun mal langsamer, ist bei uns ja auch so.
              Dann wünsche ich "frohes umbauen" und halte uns auf dem laufenden.

              Marion & 6

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                #52
                Hallo Marion,

                ja wir haben hier einen in der Nähe, dort fahre ich nachher hin und schaue wie teuer es dort ist und welche Varianten sie haben. Mein Gitter vor dem Fenster besteht auch aus Kaninchendraht, meine ich. Den hatte sich mein Opa für die Umzäunung der Hühner gekauft und mir ein Stück abgegeben. Ich finde nur dass der Abstand der Gitter sehr weit ist. Ich weiß eben nicht ob Leo damit zurecht kommt.

                Aber ich schaue wie gesagt nachher noch einmal und entscheide dann.

                Ich werde auf jeden Fall berichten, wie Leo mit der neuen Situation und dem Draht usw zurecht kommt.
                Erst einmal vielen Dank für deine große Anteilnahme und natürlich auch für deine Tipps und Ratschläge!

                Ganz liebe Grüße

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                  #53
                  Der Draht aus dem Baumarkt ist oft etwa der 6-eckige Kaninchen,-Hühnerdraht oder der vierkannt, Punktgeschweisste Volierendraht und beides ist verzinkt und somit leider giftig für Wellensittiche.

                  Ich würde dir raten den Draht im Internet zu bestellen. Edelstahldraht mit einem Gitterabstand von höchstens 12mm x 12 mm ist ungiftig und für die Köpfe nicht zu groß.


                  Liebe Grüße

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                    #54
                    Hallo Fenchel,

                    gut, dass Du das mit dem Zink noch angefügt hast...daran habe ich jetzt nicht gedacht.
                    Danke Dir!
                    LG
                    M&6

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                      #55
                      Leo hat gestern für immer ihre Augen geschlossen

                      Leider hat sich vor einigen Tagen auch noch ihr anderes Beinchen versteift. Sie konnte noch damit greifen, aber es ab dem Kniegelenk nicht mehr bewegen... Meine Entscheidung fiel recht schnell, dass ich sie erlösen lasse.

                      Ich machte am Donnerstag einen Termin für den Nachmittag. Vorher habe ich sie ihre letzten Stunden noch zu den anderen gesetzt. Ich habe sie auf die zweite Etage auf das Liegebrett gelegt und Futter und Wasser bereit gestellt. Sie war sehr froh wieder bei den anderen sein zu dürfen. Als sie sich etwas beruhigte und nicht mehr ständig versuchte hoch zu klettern und dann natürlich runter fiel, habe ich das Zimmer verlassen und habe nur immer wieder reingeschaut ob sie noch oben sitzt.

                      Als sie sich einmal erschreckte, flog sie plötzlich davon! Ich dachte das könne sie nicht mehr. Und es sah auch sehr unbeholfen aus und sie verlor immer mehr an Höhe, aber es sah, im Bezug auf die Vorgeschichte, gar nicht mal so schlecht aus.

                      Und dann hatte ich doch wieder Hoffnung. Ich habe den Termin abgesagt und stattdessen ganz zügig eine Volierendraht-Rampe gebaut, damit sie wenn sie fällt, wieder hoch krabbeln kann. Ich dachte ja sie benutzt ihre Flügel dabei, oder schafft es sogar einen Teil hoch zu fliegen. Leider klappte das alles überhaupt nicht... Sie versuchte hoch zu klettern, aber immer wenn sie nach dem nächsten Draht greifen wollte mit ihrem Schnabel, rutschte sie natürlich einfach wieder runter... Sie konnte sich ja ansonsten nicht mehr großartig festhalten.

                      Ich hatte dann überlegt, die unterste Etage komplett mit Draht einzuspannen. Also am Boden und eben an den Seiten. Sodass das quasi ihr Käfig gewesen wäre, wo sie sich über den Boden hangeln kann. Von oben hätten die anderen sie auch noch besuchen können und auch die Futterbar ist ja in der ersten Etage. Liegebretter hätte ich natürlich auch noch hinzugefügt und gepolstert.

                      Aber als ich dann irgendwann ins Zimmer kam und Leo unten im Streu liegen sah, da hat sich all die Hoffnung eigentlich zerschlagen. Sie lag nun nicht mehr auf dem Bauch, sondern auf der Seite. Scheinbar tat ihr Bauch (da liegt sie ja schließlich direkt auf dem Knochen) so sehr weh, dass sie nur noch seitlich liegen konnte.

                      Ich nahm sie dann wieder hoch und setzte sie auf ihren Platz. Neben ihr ein kleines Ästchen vom frischen Golliwoog, das sie genüsslich knabberte.

                      Mir war klar, selbst wenn ich alles umbauen würde und sogar polstern würde, sie wird Schmerzen haben vom Liegen. Geflogen ist sie ja selber nicht mal mehr, wieso auch immer. Nur wenn sie sich erschreckt hat. Vielleicht hatte sie dabei einfach auch Schmerzen.
                      Sie hätte ein Leben im Liegen geführt. Sogar das Putzen fiel ihr schwer. Da ihre Beine wegstanden, eins nach hinten und eins zur Seite, lag sie immer nach vorne hin auf dem Bauch. Und wenn sie dann ihren Kopf heben wollte zum Putzen, war es sehr anstrengend für sie.

                      Ich habe so lange gekämpft und ich finde es immer noch grausam. Ich komme damit überhaupt nicht klar. Frage mich immer was ich hätte ändern können, damit sie noch leben könnte. Ich bin eigentlich ja immer der Meinung, jedes Leben ist besser als der Tod. Man hat nun mal nur ein Leben, und das einfach beenden? Egal ob erlösen oder nicht. Sie ist tot. Und das tut mir unglaublich weh
                      Ich versuche immer daran zu denken, dass sich ihr Körper wahrscheinlich weiter versteift hätte und es früher oder später eh dazu gekommen wäre...

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                        #56
                        Hallo Jasmin,

                        nun also doch...
                        ich weiss, ich kann Dich in diesen Momenten jetzt nicht trösten...alles, was ich darüber denke, habe ich Dir ja auch schon per PN gesagt. Aber eines nochmal: auch wenn Du noch so sehr um sie gekämpft hast, es war die richtige Entscheidung, sie gehen zu lassen bzw. ihr dabei zu helfen!

                        Wir sind keine Götter und trotzdem haben wir die Möglichkeit Erlösung zu bringen, wenn das Leben eines geliebten Tieres einfach nur noch eine Qual ist...und das war bei Leo der Fall: die zunehmende Versteifung, beide Beine lahm, fliegen zwar wieder halbwegs möglich...aber wegen Schmerzen vermieden...und sich nur noch mit dem Schnabel zentimeterweise von einem Fleckchen zum nächsten zu ziehen, am Ende auch nur noch auf der Seite liegend... ohne Chance auf Heilung...das ist kein welliwürdiges Leben mehr!

                        Grausam ist es trotzdem...ich habe auch schon einige Wellis erlösen lassen müssen und jedesmal beim TA Rotz und Wasser geheult...darum verstehe ich Dich sehr gut.

                        Bitte, BITTE, mach Dir keine Vorwürfe...Du hast alles getan, was nur möglich ist!
                        Aber irgendwann ist eben nichts mehr möglich ausser diesem letzten Schritt...sehe es wirklich so: Du hast ihr ihre Qualen und Schmerzen genommen, nicht das Leben; es war kein Leben mehr für Leo!

                        Komm jetzt, nach diesen fürchterlichen letzten Tagen, ein bisschen zur Ruhe...und trauere, denn das gehört dazu und ist gesund für Dich und wichtig: die Trauerarbeit (und es ist eine Arbeit) wird Dir helfen, alles besser zu verarbeiten. Denke auch an die schönen Zeiten und Erlebnisse mit Leo zurück, nicht nur an die letzte Zeit...
                        Wenn Du Dich ausheulen willst, kannst Du mich wieder mit PN anschreiben, bin da!

                        Traurige Grüße
                        Marion & 6
                        Machs gut Leo!

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                          #57
                          Liebe Jasmin,

                          es tut mir ebenfalls so sehr leid, dass du sie erlösen lassen musstest.

                          Ich weiss nur zu gut wie schmerzhaft es ist, doch wenn eines meiner Tiere so sehr litt und nichts mehr half, dachte ich immer daran, dass ich ihnen nun ihre starken Schmerzen nehme und sie nicht mehr leiden müssen und so weh es mir auch tat, so tröstete es mich ein Stück weit in dieser schlimmen Situation.

                          Fühl dich lieb in den Arm genommen, wenn du magst.
                          Ich bin sicher, deine süße weiß ganz genau, dass du alles für sie gegeben hast und weiß auch, dass ihr tot nur eine Erlösung ihrer schweren Erkrankung war.


                          Mitfühlende Grüße

                          Kommentar


                            #58
                            Hallo Mila,

                            mein Beileid zum Verlust von Leo , sie fliegt nun frei und ohne Schmerzen mit ihren neuen Freunden. Ihr geht es gut.

                            Tröstende Grüße,
                            Carmen

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                              #59
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                              Danke ihr Lieben!

                              Ich versuche auch einfach daran zu denken, dass es besser war. Es hätte sich bestimmt nur noch verschlimmert und es war nur eine Frage der Zeit...

                              Liebe Grüße

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