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Es besteht der Verdacht auf einen Tumor

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    #16
    Hallo,

    tut mir sehr leid, davon zu hören. Manchmal geht es immer so wahnsinnig schnell ... . Trotzdem ist es Klasse von Deinem Chef, Dir die Gelegenheit zu geben, bei Deinem Kleinen zu bleiben. Ich weiß nicht so recht, was ich Euch beiden jetzt wünschen soll. Beim letzten Mal habe ich Euch eine beschwerdefreie Zeit gewünscht, aber das ist leider auch so eine Sache. Bei meiner Kleinen habe ich die letzten Wochen immer mit der Gewissheit im Hinterkopf leben müssen, dass es jederzeit zu Ende gehen kann. Ist jetzt nicht besonders aufmunternd, aber leider war es so. Man hat immer das blöde Gefühl von einer Art Spiel auf Zeit. Am besten wäre es natürlich, nicht an diesen Blödsinn zu denken, sonder einfach soviel Zeit mit dem Vogel zu verbringen wie es geht (vermutlich bin ich meiner gelegentlich gewaltig auf die Nerven gegangen). Aber lass es mich damit versuchen: ich wünsche Euch noch eine schöne Zeit miteinander - so wie früher - und wenn es passiert, soll es schnell gehen!


    Ganz liebe Grüße


    Cassandra

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      #17
      Hallo Cassandra,

      danke für Deine netten und auch ehrlichen Worte! Natürlich sind sie tw. nicht aufmunternd, aber so realistisch bin ich schon und mir ist bewusst, dass alles sehr schnell vorbei sein kann.

      Wir kommen soeben von der TÄ. Sie hat sich Pepi angesehen und wir haben entschieden, dass Pepi noch Prednisolon (Cortison) bekommt. Meine TÄ meinte auch, dass er noch sehr lebensfroh (trotzdem er schon viel ruhiger ist) wirkt - beeindruckt war sie außerdem davon, dass unsere beiden Süßen so herzig miteinander umgehen und als Pepi in den Transportkäfig zurückgesetzt wurde, sie gleich miteinander geschnäbelt haben (Chico war wieder zur beruhigenden Gesellschaft für Pepi mit und war eine große Unterstützung für unseren Pepi).

      So gehen wir jetzt in die "letzte" Runde ... auch wenns hart klingt. Drückt die Daumen, dass dieses Prednisolon eine Erleichterung für Pepi darstellt und er vielleicht noch ein klein wenig Zeit hat. Wenn es dann so weit ist, dass er gehen muss oder möchte, dann hoffe ich auch, so wie Du, Cassandra, geschrieben hast, dass es schnell geht und er nicht lange leiden muss.

      Viele liebe Grüße senden Dir BiBa & Pepi & Chico

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        #18
        Ich drücke euch die Daumen!

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          #19
          Nun bekommt unser Pepi seit einer Woche Cortison ...

          Sein Füßchen ist lahm geblieben (ein Hauch von Greifreflex ist wieder vorhanden, ist aber nicht wirklich erwähnenswert), was aber kein großes Problem für diesen kleinen, quirligen Wicht darstellt.

          Pepi ist seit der Cortison-Gabe wieder sehr gut drauf und lebt eigentlich wie zu "gesunden Zeiten", soll heißen: fliegt viel, klettert, futtert, trinkt, turtelt und kloppt sich mit Chico um den besten Schlafplatz usw.

          Nachdem ich heute wieder mit meiner vk TÄ Rücksprache gehalten habe (sie hatte mich gebeten, ihr Ende dieser Woche Bescheid zu geben, wie es Pepi mit dem Cortison geht), wurde beschlossen, dass Pepi weiterhin Prednisolon verabreicht bekommt.
          Sie meinte, wenn irgendwann doch mal wieder der Greifreflex zurückkehren sollte, dann könne man sich überlegen, die Dosierung herunterzuschrauben.

          Muss auch noch los werden: Gaaaaaaanz stolz bin ich auf unseren tapferen Süßen ! Er schlürft jeden Morgen in aller Ruhe seine 3 Portionen aus der Spritze, was in Summe doch eine Flüssigkeitsmenge von 0,2ml ausmacht!

          Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns weiterhin alle Euch zur Verfügung stehenden Daumen und Krallen drückt !

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            #20
            Hallo Biba,
            habe es leider jetzt erst gelesen.
            Deine Geschichte macht mich sehr traurig.
            Eine Tumor-Erkrankung ist nicht leicht,
            für den Flauschi und die Federlose.
            Ich drücke euch ganz fest die Daumen,
            das Pepi seinen Greifreflex wieder bekommt,
            und noch viele schöne Stunden mit dir erleben darf.
            Fühle dich ganz fest ,
            ich fühle ganz stark mit dir,
            ich weiß was du gerade durchmachst,
            und das ist wirklich nicht leicht.
            Ganz lieben Gruß mond

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              #21
              Hallo mond,

              vielen Dank für Deine tröstenden Worte !

              Ja, Du hast recht - leicht war und ist es auch jetzt tw. wirklich nicht, aber mittlerweile habe ich mich wieder soweit "eingekriegt", sodass ich unserem Pepi wieder eine Unterstützung sein kann. Und ich denke mir halt, an jeder schwierigen Situation, die es mit diesen kleinen Gesellen zu meistern gibt, kann man letztendlich selber nur "wachsen" und auch sehr viel dazulernen - auch wenn es oft sehr traurige Situationen sind.

              Liebe Grüße,
              Birgit

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                #22
                Hallo Birgit,

                habe eben erst Deinen traurigen Bericht hier gelesen.
                Irgendwie kann ich Deine Gefühlswelt nachvollziehen und weiß selbst, dass das Akzeptieren nur sehr schwer ist.(ich kann es bis heute nicht)
                Vor 3 Jahren bekam mein Hund die Diagnose Krebs (maligne Lymphome und inoperabler Mastzelltumor).
                Für mich brach eine Welt zusammen, da er damals erst 8 Jahre jung war und es keine gute Prognose gab.
                Nach einem halben Jahr war er nur noch ein Klappergestell... ich dachte jetzt ist die Zeit gekommen, aber akzeptieren wollte ich es nicht. Also beschloss ich alles über die Art Krebs in Erfahrung zu bringen. Ich habe Uni`s besucht und Bücher gewälzt, Ärzte befragt und Heilpraktiker konsultiert.
                Irgendwann stellte ich einfach nur die Ernährung und und nahm so dem Krebs das Futter zum leben. Mein Hund nahm wieder zu und wurde fitter und fitter. Jetzt, 3 Jahre später, ist er im Dezember bereits 11 Jahre geworden und es gab schon viele Metastasen aber bisher keine in den Organen. Es ist nur ein optisches Übel, was mich aber nicht stört. Die Erkrankung ist zwar nicht weg aber ich schaffte es sie etwas aufzuhalten und meine Hoffnung wird tagtäglich bestätigt.
                Bitte gib die Hoffnung nicht auf!
                Bin in Gedanken bei Euch und drücke Euch alle Daumen, Pfotchen und Krallen.

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                  #23
                  So tapfer wie Pepi sein Schicksal meistert, hat er wirklich das Beste verdient.
                  Natürlich drücken wir weiter alle Daumen u Krallen für das kleine tapfere Kerlchen.

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                    #24
                    Zitat von BiBa
                    Hallo mond,

                    vielen Dank für Deine tröstenden Worte !

                    Ja, Du hast recht - leicht war und ist es auch jetzt tw. wirklich nicht, aber mittlerweile habe ich mich wieder soweit "eingekriegt", sodass ich unserem Pepi wieder eine Unterstützung sein kann. Und ich denke mir halt, an jeder schwierigen Situation, die es mit diesen kleinen Gesellen zu meistern gibt, kann man letztendlich selber nur "wachsen" und auch sehr viel dazulernen - auch wenn es oft sehr traurige Situationen sind.

                    Liebe Grüße,
                    Birgit
                    hallo Biba,
                    für diese tolle Einstellung ich dich noch mal.
                    Ich glaube du machst vielen Lesern eine Menge Mut,
                    die in der gleichen Position sind,
                    um mit der Krankheit etwas positiver umgehen zu können.
                    Tumore treten bei unseren Flauschis ja immer öfter auf.
                    Lieben Gruß mond

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                      #25
                      Hi,

                      ich möchte mich wirklich von ganzem Herzen für Eure Unterstützung, Euer Daumen- und Krallendrücken bedanken ! Es tut so gut, wenn man sich in einer schwierigen Lage verstanden fühlt.


                      @alvaria: Da hast Du ja mit Deinem Hund einiges mitmachen müssen! Ich finde es sehr schön, dass Du Dich - trotz Deines damaligen "Schocks" - aufgerafft hast und auch wegen ganzheitlicheren Behandlungen die Augen offen gehalten hast. Oft ist die Kombination von Schulmedizin + ganzheitlicher Medizin wirklich die Beste!

                      Ich arbeite auch mit einer Tierenergetikerin (eine Bekannte von mir), die uns schon sehr weitergeholfen hat. Mir geht es nicht darum, dass Pepi um jeden Preis wieder gesund werden "muss", sondern dass er die Zeit, die ihm bleibt, noch möglichst angenehm und erfüllt erleben kann (und das, wenn möglich, halbwegs schmerzfrei).


                      @mond: Vielen Dank (wieder mal) für Deine aufbauenden Worte. Ich würde mich freuen, wenn ich, wie Du geschrieben hast, anderen mit meinen geschriebenen Worten ein klein wenig Zuversicht in schweren Stunden "schenken" könnte.


                      Ich werde auf jeden Fall weiter von unserem kleinen Pepi berichten und Euch auf dem Laufenden halten .

                      Liebe Grüße sendet Euch BiBa

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                        #26
                        Ich habe mir gedacht, ich schreibe Euch wieder mal, wie es unserem kleinen Pepi geht (Achtung! Es folgt ein langer Text ) ...

                        Wir waren letzte Woche auf Urlaub und Pepi & Chico waren wieder bei ihrer Urlaubsbetreuung untergebracht. Am Samstag haben wir die beiden Hüpfer abgeholt; Pepi wirkte da recht fit. Zu Hause angekommen sind die zwei gleich ein paar Runden geflogen, danach hat sich Pepi in der Voliere auf einen Ast gelegt. Mir ist natürlich gleich das Herz stehen geblieben.

                        Ich bin dann drauf gekommen, dass nun im 2. Füßchen, welches ursprünglich in Ordnung war, keinerlei Greifreflex mehr vorhanden war/ist. Gott-sei-Dank hat er im ursprünglich lahmen Füßchen wieder einen Reflex zurückerlangt.

                        Wie auch immer: Pepi wirkte dann am Samstag bzw. bis Sonntag Mittag sehr geschlaucht und ist hauptsächlich nur über der Stange gehangen und hat auch nicht viel gefuttert. Es war wirklich nicht schön, zu sehen, wie dieser kleine Wicht so schlapp herumhing. Ich hatte aber nicht den Eindruck, dass er unter Schmerzen leidet, sondern er eher schwach/müde war.

                        Nachdem ich für unsere beiden Wellis dann eine angenehme Musik aufgelegt hatte (von der ich weiß, dass sie bei der gerne "abchillen"), wurde Pepi irgendwie entspannter, hat einige Zeit aufrecht und mit Köpfchen im Gefieder geschlafen und war danach wieder deutlich fitter unterwegs. Er hat brav gefuttert (auch jede Menge KoHi), ist am Vogelbaum hinaus, um sich noch andere Leckerlis zu besorgen und ist ein bissl herumgeflogen. Mir kommt vor, dass er sich dann wieder stabilisiert hat bzw. dann auch geblieben ist ...

                        Er sitzt jetzt auch wieder meistens aufrecht bzw. schläft in der Nacht am Schlafbäumchen (in normaler Stellung). Pepi futtert, trinkt wieder ganz gut und setzt auch normal den Kot ab. Ab und zu lässt er für uns auch wieder ein Zwitscherkonzert erklingen bzw. balzt wieder "seinen" Ast an ! Mit jedem Mal, wo er das macht, strahlen natürlich unsere Federlosen-Herzen !

                        Leider hatte er in den letzten 9 Tagen um die 10g an Gewicht verloren (er wiegt jetzt um die 36g). Nach Auskunft meiner vk TÄ kann das mit dem Stress bei der Vogelbetreuung zusammenhängen bzw. glaubt sie eher, dass der Tumor dafür verantwortlich ist, da dieser sehr viel Energie "abziehen" würde.

                        Es ist zur Zeit so, dass ich mal akzeptieren kann, wie alles läuft und dann bin ich wieder leicht am Verzweifeln .

                        Ich hoffe sehr, dass ich einmal erkennen kann, wenn sich unser süßer Schatz mit Schmerzen abquält. Wie gesagt, hat es derzeit den Anschein, dass er eher ein bissl müde ist (was ja verständlich ist), als dass er Schmerzen hat. Ich bin wirklich froh, dass ich meine vk TÄ jederzeit kontaktieren kann und sie mit Fragen löchern darf!

                        So! Das war jetzt wieder mal ein kurzer Zwischenbericht.

                        Liebe Grüße,
                        BiBa


                        PS: Ich schreibe hier immer wieder so ausführlich über den Verlauf der Tumorerkrankung, weil ich mir denke, dass andere Federlose, deren Wellis selber betroffen sind, froh sind, Erfahrungen von anderen Vogelhaltern zu lesen. Mir persönlich hatte nämlich bei den Beiträgen, die ich gefunden habe, immer gefehlt, dass die Erfahrungsberichte/-beiträge "mittendrunter" abgerissen sind und ich "nicht die ganze Geschichte" lesen konnte.

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                          #27
                          Hallo Birgit,
                          Die Geschichte von Pepi ist so Herz-zereißend.
                          Du beschreibst das so gefühlsvoll,
                          das man sich echt in dir und Pepi rein-versetzen kann.
                          Es tut mir wirklich Leid für dich,
                          das du so was erleben musst,
                          das ist für dich als Federlose echt nicht leicht.
                          Ich hoffe so sehr,
                          das Pepi noch eine ganze Weile ohne Schmerzen bei dir verbringen darf.
                          Und ich freue mich auch weiterhin die Geschichte verfolgen zu dürfen,
                          hatte schon Angst das du schlechte Nachrichten hast,
                          Fühle dich ganz doll von mir,
                          ich fühle echt mit dir.
                          Ganz lieben Gruß mond

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                            #28
                            Hallo Biba,

                            traurig das alles zulesen ...ich habe auch zwei Welli´s mit Tumoren (einer im Bauchraum und der andere im Kopf). Ich verstehe Dich und Pepi sehr gut. Daher hier ein Bild von Herrn Lucky, der es liebt bei Familie Kanarie sich mal abzulegen! Er ist gesund und liebt es.
                            Vielleicht ist es ja etwas für Deinen Pepi? Ich werde weiter bangen und lesen... und wir werden euch die das euch noch Zeit bleibt...

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                              #29
                              Ja - ich drücke dem Pepi ganz fest die Daumen, dass er noch ne ganze Weile schmerzfrei leben kann - ich weiß, wie es ist und wie du dich fühlst! Man ist machtlos und versucht nur noch, dem Kleinen ein - so lang es geht - schönes Leben leben zu lassen.

                              Ganz liebe Grüße von mir und meiner bunten Bande!

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                                #30
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                                Hallo, ihr Lieben!

                                Eure geschriebenen Worte haben mir wieder unheimlich gut getan ... DANKE dafür !

                                Gestern hatte Pepi wirklich einen guten "Run" ... ich hatte mich entschlossen, weil er so gut drauf war, noch gestern Abend die Voliere zu putzen, hab natürlich ganz sachte und vorsichtig herumhandiert, um vor allem Pepi nicht zu stressen. Als es ans Staubsaugen ging, war mir schon ein bissl mulmig zumute, wie er das "verkraften" wird und siehe da ... der kleine Spatz hat sich anscheinend so über diesen Staubsaugerkrach gefreut, dass er die ganze Zeit - hocherhobenen Hauptes - fröhlich mitgezwitschert hat und gar nicht mehr zu bremsen war .
                                Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich doch längst jeden Tag eine halbe Stunde vor und um die Voliere herum gesaugt, nur um unseren Pepi glücklich zu machen !

                                @POP: Hast Du diese "Hängematte" selber gemacht oder ist das eine gekaufte? Die sieht wirklich sehr welli-gemütlich aus . Ich habe daweil nur zwei "Korkbrettchen" in der Voli. Aber Pepi trappelt nur immer drauf rum, um sie zu schreddern - er verwendet sie bislang überhaupt nicht fürs Liegen.

                                Liebe Grüße sendet Euch

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