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Sich beim Essen verschluckende Molly => Diagnose entzündeter Kropf

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    #76
    Hallo Denise,

    bin erleichtert, dass die OP gut verlaufen ist. Ist natürlich schade, dass es kein Kropfwickler war, aber nun hast du endlich eine Diagnose. In wie weit man damit klarkommt und ob wirklich eine Ernährungsumstellung hilft, wird man sehen.

    Aber du hast ihr jetzt erstmal geholfen und das Problem wurde erkannt.

    Ich drücke weiter die Daumen, Molly hat bisher so viel geschafft den Rest muss sie nun auch meistern.

    Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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      #77
      Ich hab mir auch schon überlegt, dass ich - als jemand mit chronischem Asthma - mir genau den richtigen Vogel nach Hause geholt habe: Molly und ich können im Duett husten ... Mir war ja von Anfang an klar, dass die OP möglicherweise das Problem nicht beheben würde. Von daher ist das jetzt keine so große Überraschung. Eine Enttäuschung: ja. Aber keine unerwartete. Auf jeden Fall bin ich froh, jetzt endlich die richtige Diagnose zu haben. Nicht zu wissen was los war und welche Sachen ihr ggf. helfen - oder schlimmer: schaden - würden, war gräßlich. Und es ist auch eine Erleichterung zu hören, dass es nichts Ansteckendes ist.

      (BBs "Hustgeräusche", die mir einen solchen Schreck verursacht haben? Die hat er sich anscheinend von Molly abgehört und sie in sein Erzählen integriert. Und auch das viel häufiger gewordene Quieken, das mir Sorgen gemacht hat: Heute kein einziger Quieker. Die Geräusche macht er anscheinend immer nur dann, wenn Molly auf ihn losgeht. Oder ihn auch nur schief anschaut. BB ist eine echte kleine Drama Queen.)

      Auch wenn es mir schwer fällt: Ich werde versuchen, einen Tag nach dem nächsten anzugehen. Heute hat Molly die OP überstanden. Als nächstes muss sie die Nacht und die nächsten Tage überstehen. Die Wunde muss heilen. Der Kropf muss wieder soweit funktionieren, dass sie Körner essen kann. Und wenn das alles vorbei ist wird geschaut was ich machen kann, um ihr das Leben so schön wie möglich zu machen.

      (Und ja, ich mache mir auch keine Illusionen, worauf das irgendwann hinaus laufen wird. Aber daran kann und will ich aktuell nicht denken.)

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        #78
        Richtig - denke jetzt an heute und die nächsten Stunden, und wer weiß, vielleicht verwächst sich das jetzt durch die OP so, dass sie keine großen Probleme mehr hat!

        Wie gut, dass BB nur gut schauspielern kann und wenigstens von daher keine beunruhigenden Nachrichten zu erwarten sind. Alle Krallen, Daumen und Flügel werden hier weiter für Molly gedrückt.

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          #79
          Ich freue mich sehr, dass die OP überstanden ist und drücke ganz kräftig alle Daumen, dass sie sich weiter in Ruhe erholt.

          Für die zukünftigen Bakterien, die sich im Kropf ansiedeln sollten, aufgrund des Futter, der da nicht weg kommt, kann man weiter Propolis geben. Man kann es nicht überdosieren und eine Dauergabe klappt problemlos, so dass die Bakterien in Schach gehalten werden könnten.
          Sollte das liegen bleibende Futter im Kropf mal beginnen zu gären und Blähen sind Sab Simplex Tropfen eine Hilfe.

          Ihr beide schafft das schon, da bin ich sicher. Jetzt wo du weißt was los ist, hat das rätseln ein Ende.


          Liebe Grüße
          Susan

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            #80
            Kurzes Update:
            Die Wunde verheilt soweit gut. Molly wurde seit der OP am Montag beim Tierarzt per Sonde ernährt. Heute wird ausprobiert, ob sie Körner fressen kann. Falls ja, kann sie morgen vielleicht wieder nach Hause.

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              #81
              Oh das klingt doch schon mal positiv. Hoffentlich klappt das Fressen. Ich denke an euch.

              Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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                #82
                Hallo Denise,

                das wünsche ich sehr, dass Molly jetzt wieder Körnchen essen kann und wieder zu Dir und BB zurück kommt. Du weißt, dass weiterhin für Molly alle Daumen und Krallen gedrückt werden.
                Molly, kleine Kämpferin, Du schaffst das !

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                  #83
                  Hallo Denise,
                  wir sind auch heimliche Mitleser und haben mit Spannung auf den Ausgang deiner Molly und deren Genesungszustand gehofft. Da wir auch eine Dame vor einigen Wochen sehr schnell verloren haben und nichts dagegen tun konnten (Kopftumor). Sie ist quasi vor unseren Augen erstickt, wir haben auch den TA gewechselt und finden es manchmal schlimm wie manche TÄ so entscheiden. Jetzt kannst du wenigstens reagieren und deiner kleinen Molly die richtigen Diäten geben vielleicht auch mit Pellets weiterhelfen. Ich finde es sehr gut, wie du am Ball geblieben bist und nicht aufgibst. Es ist schon sehr gut, dass die Molly dich als Federlose hat, auch wenn sie vielleicht keine Körnchen mehr futtern kann so wie es mal war, es gibt genug Wellibesitzer, die ihre Wellis mit Pellets ernähren. Die sind auch sehr alt geworden
                  LG Geli + Dieter und die Rheinländer Truppe

                  Es leben zur Zeit 11 Wellis bei uns

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                    #84
                    Die Praxis hat heute morgen angerufen und gesagt, dass Molly nicht fressen will. Sie ist munter, hüpft herum, zetert wenn man sie greift, aber sie mag keine Körner fressen. Von der Wunde sei alles soweit in Ordnung - es könnte sein, dass Molly nicht fressen will, weil sie nicht zuhause bei BB ist. Also der Versuch: Ich sollte Molly am Vormittag abholen, schauen ob sie zuhause frisst und falls nicht könnte ich sie Abends wieder hinbringen, dann würde sie weiter mit Brei aufgepäppelt. Ein paar Gramm hat sie schon verloren und drei Tage ohne Essen wären nicht gut.

                    Zur Praxis, gegen 10 Uhr da, zerzauste Molly abgeholt, zuhause angekommen, laute Willkommensrufe. Molly aus dem kleinen Transportkäfig in den großen zu BB gelassen. Rufen, Gezeter, Begrüßen, Herumturnen, Herumklettern, ... FUTTERNAPF. Sie war keine Minute im Käfig. Abere nur ganz kurz, zwei, drei Körner und dann wieder Geflatter, warum-ist-der-Käfig-nicht-auf-wir-wollen-sofort-raus-Herumgeturne und -Gezeter, dann wieder FUTTERNAPF. Auch BB, der während Molly Abwesenheit kaum etwas gefressen hat schlägt sich gerade den Bauch voll.

                    Ich werde jetzt beobachten und dann wie abgesprochen am Abend bei der Praxis anrufen und (hoffentlich weiter nur Positives) berichten. Und mir ein paar Tipps abholen, was ich jetzt tun kann und was ich lassen sollte um Molly zu unterstützen. Die Tierärztin meinte heute beim Abholen, dass die Verklebungen bleiben und dass sie immer etwas eingeschränkt sein wird. Aber ich hoffe, dass die Kleine dennoch ein schönes Leben haben kann, egal wie lang es sein wird.

                    Sie soll noch drei Tage ein Schmerzmittel 1x täglich schnabulös bekommen, aber ansonsten habe ich keine Medikamente mitbekommen.

                    Aktuell freue ich mich, sie wieder zuhause zu haben auch wenn ich extremst nervös bin und bei jedem Laut aufhorche.

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                      #85
                      Kleiner Tipp von uns, wenn einer nicht fressen will, gib ihm Halbreife Silberhirse, du bekommst jetzt die halbreife Hirse vom *. Musst sie aber einfrieren.
                      Es ist das Aufpäppelfutter Nr.1
                      LG Geli + Dieter

                      Es leben zur Zeit 11 Wellis bei uns

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                        #86
                        Ach ist das schön, dass die Kleine Molly sich so freut wieder zu Hause zu sein, und auch ordentlich futtert! Hast du mal über Pellets nachgedacht, wenn die Gefahr besteht, dass Körner in den "Taschen" wieder hängen bleiben?

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                          #87
                          Hallo Denise,

                          wie toll dass Molly wieder Zuhause ist. Zumindest hat sie Appetit und versucht zu fressen. Wie ist es denn bis abends gelaufen ist sie noch bei dir?

                          Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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                            #88
                            Die Tapfere Maus, schön, dass sie wieder bei dir und ihrem Männe ist.

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                              #89
                              Liebe Denise,
                              Es freut mich sehr, dass Molly nun endlich auf dem Wege der Besserung zu sein scheint. Ihre Ernährung und weitere Pflege wird sicherlich die nächste Herausforderung, aber sie ist bei dir und ihrem BB in den allerbesten Händen. Ich wünsche dir viel Kraft und Molly einen guten Heilungsprozess, damit sich euer Leben nun hoffentlich bald wieder etwas normalisiert und die Freude den vorherigen Kummer bald vergessen lässt!

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                                #90
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                                Vielen Dank für das Daumendrücken!

                                Molly hat - nachdem sie fast sofort zuhause angefangen hatte zu fressen - auch fast sofort damit angefangen, an der Naht herumzuziehen. Hat ihren Schnabel links und rechts von der Naht angesetzt und dann so sehr gezogen, dass sie ihre Haut mehrere Millimeter hochgezogen hat. Sah absolut krass aus. Hab das der Praxis am Telefon gesagt und gefragt, ob ich mir da Sorgen machen muss. Die Tipps haben leider nicht wirklich geholfen (Vögel ablenken - aber wie, wenn ich alles Schredderspielzeug entfernen musste, Molly panische Angst vor Händen entwickelt hat (ich hab sie immer mit dem Kescher gefangen), beide jedes Mal zusammenzucken wenn ich das Wohnzimmer betrete und sie Käfigruhe halten müssen?). Hab jeden Tag ein Foto gemacht um vergleichen zu können, ob die Naht schlechter/anders aussieht. Zum Glück hat es nicht angefangen zu bluten und die selbstauflösenden Fäden scheinen bisher gehalten zu haben. (Ja, ich hab von Halskrausen gelesen, aber so ein Ding würde Molly wahnsinnig machen.) Kannte das ja schon von Benny, dem japanischen Mövchen, der sich nach seiner Bürzeldrüsentumor-OP alle bis auf eine Naht selbst gezogen hatte. Hoffe mal, dass das Herumziehen auch bei Molly keinen nachteiligen Effekt haben wird.

                                Ich habe keine weiteren Ernährungshinweise von der Praxis bekommen als: möglichst dafür sorgen, dass Molly nicht zu viel auf einmal in sich reinfuttert, denn da sich der Kropf wegen der Verklebungen ungleichmäßig füllt kann ein stellenweise zu voller Kropf die Hust- und Würganfälle auslösen. (Das würde das nächtliche Husten und Würgen erklären: Abendessen, ungleichmäßig voller Kropf und dann beim in der Nacht den Kopf nach hinten legen die Hustanfälle.) Ich werde heute eine Mail schreiben und um einen Folgetermin bitten - die Tierärztin meinte, dass man in Sachen Narbe etwas machen könnte, damit die Federn besser wachsen - und darin dann auch nochmal nachfragen, ob ich ernährungstechnisch etwas machen kann. Und anchfragen, wann die beiden wieder raus dürfen. Denn Molly bekommt seit heute kein Schmerzmitel mehr und gerade wird wieder im Käfig hinter mir gemeckert und propellert und lautstark dem Unmut Luft gemacht, dass die beiden jetzt seit Freitag Käfigruhe haben.

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