Dass man was gegen Katzen hat, wenn man in einer Wildvogelstation arbeitet und selbst keine hat, das kann ich verstehen, weil man doch des öfteren durch eine Katze verletzte Vögel bekommt.
Nach meiner Erfahrung sind die Fälle aber im Gegensatz zu den Häckenschneidern und Baumfällern weitaus geringer.
Um genaue Zahlen zu haben, muss ich das nächste mal, wenn ich arbeiten bin in unsere Statistik gucken.
Da wir Gelder vom Land bekommen, müssen wir alles dokumentieren.
Interessiert mich jetzt selbst mal.
Nochmal zum Artikel:
Die Stadt macht den Gärtnern Vorschriften über den Heckenschnitt.
Ja das tut sie, aber kontrolliert sie die Einhaltung? Nein!
Selbst die Stadt schneidet während der Brutzeit lustig munter irgendwelche Hecken.
Wenn man sie drauf anspricht, dann ist "Gefahr im Verzuge", wie lächerlich!
Ich kann gar nicht sagen, wieviele Streitgespräche ich aus diesem Grund schon geführt habe.
Der Haussperling wird angeführt.
Dass der Sperling aber vor allem durch mangelde Brutmöglichkieten durch zunehmende Häusersanierungen Bestandsprobleme hat, das wird mal eben verschwiegen.
Bei den anderen Rückgängen wird auch mal locker vergessen, dass der Mensch den Vögeln immer mehr Lebensraum nimmt. Durch Rodungen in unfassbar großem Stiel.
Für all diese vom Menschen gemachten Probleme ist nun aber die Katze verantwortlich. Das ist ja leicht.
Entschuldigt bitte meinen Tonfall, aber der Artikel ist als meiner Sicht absolut lächerlich und in keiner Weise wissenschaftlich belegt.
Mariama, ich möchte nochmal klarstellen, dass ich Deine Meinung nachvollziehen kann und sich meine Worte nicht gegen Dich richten, sondern gegen die Autoren dieses Artikels!
Dass Du kein Katzenfreund bist, ist aufgrund Deiner ehrenamtlichen Tätigkeit nachvollziehbar.
LG
Susi


Die Rescue Tropfen aus der Bachblütenserie über das Trinkwasser verabreicht können ihm bei der Überwindung helfen.
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