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Nachbarn vertreiben Wildvögel

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    Nachbarn vertreiben Wildvögel

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    Hallo ihr Lieben,

    Ich bin gerade ganz traurig. Nun haben wir nicht nur die Nachbarn auf der rechten Seite, die schon im letzten Sommer Spikes zur Singvogelabwehr installiert hatten; die auf der linken Seite fangen nun auch noch an. Sie schütteln ihren Fliederbusch, von dem aus die Vögelchen zu uns zum Futtern kommen um sie zu vertreiben. Das geht schon seit Tagen und heute den ganzen Tag über, sagte meine Mutter.


    Als die Vögel danach gerade wieder panisch weg flogen, landeten sie nicht auf unserem Grundstück sondern flogen über das der anderen Nachbarn hinweg. Die klatschten daraufhin zu Sechst in die Hände. Die armen Vögel wurden völlig panisch.


    Wir werden wohl im nächsten Sommer nicht mehr füttern können...

    Dabei haben wir erst im letzten Jahr mit der Sommerfütterung begonnen, weil die früher naturnahen Gärten in unserer Reihenhaussiedlung immer mehr zu betonierten Flächen verkommen und den Tieren absolut kein natürliches Futter mehr bieten.

    Unser kleines Gärtchen kann diesen Mangel trotz vogelfreundlicher Gestaltung nicht kompensieren.

    Ich verstehe solche Menschen einfach nicht. Sie sehen über knatternde Rasenmäher, laut blökende Menschen und rasende Autos hinweg und stören sich am Gezwitscher der Singvögel. Ganz ehrlich gesagt bin ich sogar stinksauer und werde am kommenden Wochenende Lotto spielen.

    Mit dem Gewinn kaufe ich ein riesiges Grundstück, das ein Paradies für Wildtiere wird.

    Fassungslose Grüße
    Mariama

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    #2
    Hallo Mariama

    Es gibt doch schon behämmerte Menschen auf dieser Welt.

    Wie kann man nur einen Fliederbaum schütteln oder in die Hände klatschen
    um Singvögel aus seinem Garten zu vertreiben, da fehlen mir echt die Worte.
    So ein Verhalten der Nachbarn kann einem wirklich sehr verärgern.

    Es gibt doch nichts schöneres als im Garten dem Gesang der Wildvögel zu lauschen,
    so gehts mir auf jeden Fall.

    Und das darunter nun deine Fütterung der Wildvögel leidet, ist natürlich noch ärgerlicher.

    Weißt du was, ich drücke dir so dolle die Daumen fürs Lotto spielen am Samstag
    und würde es dir von Herzen wünschen das du den Jackpot knackst,
    den bei dir wäre das Geld in guten Händen und gut angelegt.

    Ansonsten wünsche ich dir noch gute Nerven in deiner Nachbarnangelegenheit,
    auch wenn es schwer fällt.

    Mitfühlende Grüße
    Tine

    Liebe Grüße
    Tine und ihre neun Zwerge

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      #3
      Hallo Mariama,
      hör nicht auf mit dem Füttern, deine Nachbarn können nicht dauernd klatschen und wenn doch, werden die Vögel sich dran gewöhnen.
      Sie haben etliche Feinde und sind es gewohnt, aufpassen zu müssen, sie werden trotzdem bei dir Futter holen kommen, da können die dusseligen Nachbarn ihren Busch schütteln wie sie wollen.

      Lieben Gruß
      Ludmilla

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        #4
        Hallo ihr beiden Lieben,

        danke euch ganz herzlich. Ich weiß ja, dass ich in diesem Forum auf Gleichgesinnte treffe.

        @ Ludmilla, ich habe nicht Angst vor Ärger mit diesen Nachbarn, ich habe Angst um die Vögel. Wenn du ihre Panik mit erlebt hättest, würdest du wahrscheinlich auch nachdenken, ob ständiger Stress nicht schlimmer ist als weniger Futter zu finden. Ich bin mir da im Moment noch ganz unsicher.

        Und diese Nachbarin hat nichts anderes zu tun als Vögel zu verscheuchen. Sie hat nie gearbeitet und hängt den ganzen Tag nur im Garten oder aus dem Fenster.

        Die Balkonfütterung hatte ich schon vor dem Winter eingestellt, weil man mit Besen und Schneeschaufeln nach den Vögeln schlug. Auch dies geschah aus der Angst, sie könne einen Vogel totschlagen oder sehr ernsthaft verletzen.

        Zitat von Forever
        Weißt du was, ich drücke dir so dolle die Daumen fürs Lotto spielen am Samstag
        und würde es dir von Herzen wünschen das du den Jackpot knackst,
        den bei dir wäre das Geld in guten Händen und gut angelegt.
        @ Tine, danke dir. Das wird wohl meine einzige Option sein. Du kennst mich gut und kannst dir bestimmt lebhaft vorstellen, wie mir gerade vor Wut die Luft wegbleibt.

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          #5
          Liebe Mariama,
          das ist wirklich mehr als traurig, dass deine Nachbarn so reagieren.
          Ich kann das nicht verstehen.

          Ich habe dieses Jahr mit der Sommerfütterung angefangen und bin überrascht wie viele Spatzen und andere Vögel kommen.
          Die fressen mehr als im Winter.
          Meine Nachbarn haben und tun es immer noch, mit dem Kopf geschüttelt und kein Verständnis dafür, aber es stört sie auch nicht.
          Zumindest solange ich nicht Tauben anlocke mit Bodenfütterung.

          Dann drücke ich mal die Daumen für deinen Lottogewinn.

          Liebe Grüße
          Melli

          Niko + Fipsy + Benno + Kloppo + Sheldon + Emma + Tom + Jerry + Livy + Snorre + Olavi
          Im Herzen immer bei mir: Lili, Dämon, Silvester, Sunny, Karl, Nico, Kleiner, Hansi, Cleo, Lilly, Tweety, Snow, Luna, Marli, Merry und Hermine​

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            #6
            Huhu Mariama,

            ich bin sprachlos und kann Dein Empfinden gut nachvollziehen.

            Ich muß mich auch kurz fassen, denn ansonsten würde ich Seiten füllen über unsere Nachbarn.
            Hier ist es ähnlich. Die Bedienung der benzinbetriebenen Laubbläser und diverser andere Gerätschaften sind die Lieblingsbetätigungen unserer Nachbarn. Gott sei Dank ist unser Grundstück so groß, das wir zumindest an manchen Stellen ungestört davon sind - und auch die Wildvögelchens.

            Und wie Ludmilla schon schrieb: einfach nicht aufhören. Die Spatzen lernen und finden ihren Weg zu Dir!

            knuddel:nur nicht aufregen!

            Also: auch unsere Daumen (und Krallen) für Deinen Lottogewinn sind gedrückt!

            liebe Grüße

            Gisela und Peter

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              #7
              Also solche Leute verstehe ich auch nicht und ich gebe Ludmilla recht,die Vögel gewöhnen sich irgend wann dran und kommen zurück,zumindest die spatzen.
              Ja und fürs Lottospielen,Mariama,gibt es diese hier daumendrückdaumendrückdaumendrück: und das ganz feste.

              S.G.
              Enno

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                #8
                Hallo Mariama,

                ich drücke dir am Wochenende die daumen .
                Es wäre ja so toll, wenn du den Jackpot knacken könntest.

                Ich verstehe solche Menschen auch nicht .
                Gemein, gemein, gemein, ...
                Wir haben auch so merkwürdige Nachbarn, alles zubetonieren und eine hohe Mauer bauen.

                Ich hoffe, deine Nachbarn geben auf.
                Kann man mit ihnen reden ?

                Lg, Carmen

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                  #9
                  Hallo Mariama,

                  Aufgeben ist keine Option. Immer wieder zu lesen in diesem Forum. Und ich bin der festen Überzeugung, dass meine Vorredner recht haben. Die Vögel sind sehr flexibel und gewöhnen sich an Krach. Auch wenn, wie in der Kulturreferentvolution, mehrere Milliarden federlose Irre die Vögel scheuchen. Ich konnte mich selbst überzeugen, sie leben noch. Also gib bitte bitte nicht auf und gib ihnen eine Oase im Gewirr, dass der Mensch schafft. Sie werden es dir danken.

                  Liebe Grüße

                  Matthias

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                    #10
                    Hi Mariama,

                    kann mich meinen Vorrednern nur anschließen; ich kapiere es auch nicht!

                    Wie behandeln diese Menschen wohl auch ihre Mitmenschen, wenn sie schon harmlos piepsende Vögelchen vertreiben, die sie stören? Ist das purer Egoismus, Gedankenlosigkeit, Dämmlichkeit...oder von jedem ein bisschen? Die können wahrscheinlich auch mit sich selbst niemals glücklich und ausgeglichen sein, oder?
                    Leider würde es, nach meiner Erfahrung, auch nicht viel bringen mit solchen Leuten darüber reden zu wollen...die pochen dann immer gleich auf ihr angebliches "Hier bin ICH zuhause und kann machen was ICH will" Recht. Zwecklos, und verschärft die Sache vielleicht auch noch.

                    Ich meine auch: biete den Tierchen weiter eine Parzelle in Deinem Herzen und in Deinem Garten...sie werden es schon von anderen Menschen und Gärten zu unterscheiden lernen!

                    Alles Liebe und Gute (auch fürs Lotto!)

                    LG
                    Marion & 8

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                      #11
                      Es ist ja wirklich so! Die Leute fangen Sonntags um 8 Uhr morgens an ihren Rasen zu mähen, machen das ganze Wochenende mit ner Säge rum aber Vögel stören sie? Unglaublich!

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                        #12
                        Sonntags Rasen mähen ist meines Wissens in keinem Bundesland erlaubt, da helfen Gespräche und wenn nicht, dann Anzeigen.
                        Es wäre vielleicht noch verständlich, dass sich Nachbarn gestört fühlen, wenn nebenan massenhaft Tauben oder Rabenvögel wären, aber bei kleinen Singvögeln wie Finken und Meisen ist es unverständlich, das klingt mir nach vielschichtigen Nachbarschaftsproblemen.

                        Lieben Gruß
                        Ludmilla

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                          #13
                          Hallo liebe Mariama,

                          deine Wut kann ich gut verstehen, doch versuch dich nicht ärgern zu lassen.
                          So wie ich dich kenne, kannst du die Leute dort sehr gut einschätzen und wenn sie so skrupellos sind und verletzte Tiere für ihre ruhe in kauf nehmen, macht das weiter füttern auch keinen sinn.

                          Ich wünsch dir daher auch einfach nur ganz viel glück beim Lotto spielen.

                          Manchen Leuten ist der Plattenbau schon wohl so dermaßen zu Kopf gestiegen, dass Natur für sie was völlig fremdes und unerträgliches geworden ist.


                          Ganz liebe Grüße
                          Susan

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                            #14
                            Hallo ihr Lieben,

                            ich danke euch allen für eure lieben Worte und eure Einschätzung der Lage.

                            Dass ihr meiner Meinung seid und dieses Verhalten unverständlich findet, ist eigentlich klar, denn wir treffen uns schließlich in einem Forum für Tierfreunde. Trotzdem tut eine Begegnung mit Gleichgesinnten gut.

                            Fast noch wichtiger ist mir eure Einschätzung, ob wir nun auch im nächsten Sommer weiterhin füttern können oder nicht. Ich bin in dieser Beziehung wirklich sehr unsicher, denn meine Absicht ist es doch, die Vogelpopulation zu unterstützen und nicht, sie in massiven Stress zu versetzen.

                            Dank euren Hinweisen tendiere ich im Moment eher dazu, genauso weiter zu machen wie bisher.

                            @ Susan, ich traue denen zwar alles zu, werde sie aber wissen lassen, dass ich auch in dieser Angelegenheit in engem Kontakt zum Leiter der oberen Naturschutzbehörde stehe, den ich durch meine Arbeit für unseren Wildvogelschutzverein gut kenne und der im Fall eines Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz oder gar gegen das Tierschutzgesetz sofort einschreiten würde.

                            Für diesen Zweck werde ich eine Camera mit Blick auf das Vogelhaus installieren um auch nicht zu übersehen.

                            aber bei kleinen Singvögeln wie Finken und Meisen ist es unverständlich, das klingt mir nach vielschichtigen Nachbarschaftsproblemen.
                            Leider sind die Vögel tatsächlich das Problem dieser Leute, sonst könnte man ihnen vielleicht durch die Bearbeitung anderer Probleme helfen.

                            Ich beobachte eine traurige Entwicklung, die sich vermutlich nicht nur bei uns sondern überall vollzieht. Carmen deutete Ähnliches an.

                            Als wir vor 15 Jahren in das Haus zogen, hatte hier jeder eine Rasenfläche und mindestens einen alten Baum im Garten. Dort lebten und nisteten viele Vogelarten. Nach und nach wechselten die Besitzer und gestalteten die Gärten nach ihren Vorstellungen.

                            Die Bäume wurden gefällt, denn die herabfallenden Blätter machen ja Arbeit. Rasenflächen wurden zubetoniert, denn Beton muss man nicht mähen, und der Strandkorb steht so schön eben. Hecken und Holzzäune wurden durch Metallzäune und hohe Holzwände ersetzt, denn Hecken werfen auch Blätter ab und lassen Igel auf das Grundstück kommen. Und Igel stinken und lassen auch mal etwas Kot zurück.

                            Unsere Igelfrau, die seit Jahren auf unserem Grundstück wohnt und hier regelmäßig ihre Jungen zur Welt bringt, muss inzwischen zugefüttert werden, weil sie nicht mehr zur Nahrungssuche in benachbarte Gärten kommt.

                            Wir haben zwar selbst drei Bäume in unserem Garten, die aber wegen der gesetzlichen Bestimmungen recht klein sind und wenig natürliche Nistmöglichkeiten bieten. Deshalb gibt es in unserer Gegend nur noch Spatzen, Kohl- und Blaumeisen, ein Rotkehlchenpaar und einige Amseln.

                            Liebe Grüße
                            Mariama

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                              Hallo Mariama

                              Das ist ja das traurige heut zu Tage, die Natur und die Tiere müssen immer mehr dem
                              Menschen weichen , aber Alternativen werden nicht geboten.

                              Viele Menschen wollen in ihrer Umgebung so wenig wie möglich Arbeit haben mit der Natur,
                              Laubbäume um Gottes Willen, da müsste man im Herbst ja einen Besen nehmen
                              und die Blätter weg kehren. Bequemlichkeit ist das Motto vieler Menschen, lieber
                              lassen sie die Natur zu mauern.

                              Als Kind standen hier in meiner Umgebung sooooooo viele Bäume, 3 wunderschöne Birken direkt vorm Elternhaus
                              in denen Wildvögel ihr Leben lebten, vor ein paar Jahren wechselte der Besitzer, der neue Besitzer machte die Birken um,
                              da sie ihm Herbst und mit ihren Würstchen zu viel Dreck machten und die Regenrinne mit ihrem Laub verstopfte.
                              (Gibt ja kein Netzt dafür !)
                              Ich als erwachsene Person habe geweint als ich die fallenden Birken gesehen habe, sie gehörten
                              zu meiner Kindheit dazu. (Mein Freund der Baum ist tot...)
                              So sehe ich viele Bäume hier in der Umgebung gehen und fragt man nach warum der Baum gefällt wird,
                              bekommt man immer dieselbe Antwort, er ist kaputt! Steht aber in voller Blätter oder Blütenpracht!

                              Deshalb habe ich mir zum Ziel gesetzt meinen Garten (liegt außerhalb der Stadt),
                              der Natur und den Tieren zu widmen. Hecken ringsherum, alte morsche knochige mit Flechten und Moos befallene Obstbäume,
                              die wo anderst schon längst dem Erdboden gleich gemacht wären, schlagen trotz ihres hohen Alters noch aus
                              und tragen Früchte. Eine Ecke mit einem Brennnesselmeer für bestimmte Schmetterlingarten, ein Rasen (kein Tennisrasen) in dem wachsen darf was will, habe dort Löwenzahn, Spitzwegerich, Gänseblümchen, Klee
                              und etliches mehr darin, Nistkästen für Kleinvögel und so einiges mehr.
                              Es ist ein Wildgarten für Tiere, wo sich auch mal ein Feldhase oder ein Fasan blicken lässt
                              und ich mich darin wohlfühle so wie er ist und jeden Gesang der Vögel mit in mein Herz nehme.

                              Ich bin etwas vom Thema abgekommen sorry, aber da es auch mich verärgert und traurig macht, was heut zu Tage mit der Natur und den Tieren ohne Rücksicht auf Verluste geschieht, musste ich meinen Gefühlen mal freien lauf lassen.

                              Bedrückte Grüße
                              Tine

                              Liebe Grüße
                              Tine und ihre neun Zwerge

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