Danke Dir, dass Du uns hier berichtet hast, kaum zu glauben, was in solch kleinen Lebewesen steckt.
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Singvögel am Futterhäuschen und andernorts !
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Gast
Ach du meine Güte Gundel, was für eine tolle Geschichte, bin total sprachlos. Erstens über die Meise, die sich um die andere gekümmert hat und zweitens über das Unfallopfer, was sich so schnell erholt hatte. So was zu erleben, ist wie ein sechser im Lotto, nur anders aufregend.
Danke Dir, dass Du uns hier berichtet hast, kaum zu glauben, was in solch kleinen Lebewesen steckt.
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Gast
Hallo Gundel,
was für eine Aufregung am frühen Morgen. Und wenn man das liest, dann ist es nicht nur fast unglaublich wie hart im Nehmen die kleinen Flauschis sind, sondern wie verbunden sie auch sind.
Ich habe mal eine Doku über Spatzen in Städten gesehen, u.a. in New York. Zwei Spatzenfamilien brüteten in einem Lampenmast der zwei Ausleger hatte, also jede Familie in je einem Ende. Sie waren also Nachbarn. Die Kleinen waren schon geschlüpft und wurden von den Alten versorgt. Eines Tages kamen die Altvögel einer Brut nicht mehr zurück und die Nachbarn haben die Versorgung der Jungen mit übernommen. Das fand ich irgendwie beeindruckend.
Schöne Grüße
Jörg
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Oh, wie schön, das der Partner kam und nach der kleinen Meise schaute. Einfach toll!
Dazu kann ich auch noch eine Geschichte erzählen. Vor ca 2 Wochen hatten wir eine kleine Meise auf meiner Arbeit, d.h. im zweiten Stock des Krankenhauses auf dem langen Gang der Station. Mein Kollege meinte nur lapidar "da ist ein Vogel", aber ich hab nicht eher Ruhe gegeben, bis er wieder draußen war. Natürlich flog er auch gegen alle unsere riesigen Fenster, aber ich glaube, er hatte sehr schnell gelernt, dass er da nicht raus kam und war so leicht , dass er sich dabei zum Glück nicht verletzte. Da unsere Fenster alle Fliegengitter haben und die meisten nur kippbar sind, war es ziemlich schwierig, die kleine Meise wieder nach draußen zu bekommen. Nach einer Ewigkeit kam dann jemand aus der Werkstatt mit einem Schlüssel für die Türe zum Dach und als wir alle anderen Flurtüren geschlossen hatten, fand sie den Ausweg zum Glück recht schnell.
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Hi Jörg, die Spatzen-Doku kenne ich auch und habe sie sogar schon mehrmals gesehen, weil sie gelegentlich wiederholt wird. Ein ganz toller Film! In Köln haben wir leider keine Spatzen mehr, darüber bin ich wirklich traurig. Nur in den Außenbezirken sieht man manchmal noch welche. Die frechen kleinen Kerle und Überlebenskünstler hätte ich gerne an meiner Futterstelle... Aber wer weiß, vielleicht würden die auch durch die Fadengardinen durchkommen und in meiner Küche nach Essensresten suchen...Zitat von JoergIch habe mal eine Doku über Spatzen in Städten gesehen, u.a. in New York. Zwei Spatzenfamilien brüteten in einem Lampenmast der zwei Ausleger hatte, also jede Familie in je einem Ende. Sie waren also Nachbarn. Die Kleinen waren schon geschlüpft und wurden von den Alten versorgt. Eines Tages kamen die Altvögel einer Brut nicht mehr zurück und die Nachbarn haben die Versorgung der Jungen mit übernommen. Das fand ich irgendwie beeindruckend.
Schöne Grüße
Jörg
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Steffi, wir haben uns überschnitten! Schön, dass Du auch nicht locker gelassen hast und die Meise die Freiheit wieder gewonnen hat!
Ich glaube, meine beiden Wohnzimmergäste waren gar nicht "von hier". Die hiesigen Meisen - sowohl die Brutvögel als auch der Nachwuchs von diesem Jahr - kenne ich quasi mit Namen, und die wissen alle, dass es an den Terrassentüren für sie nicht weiter geht. Die beiden "Besucher" von heute waren bestimmt noch nie hier und haben mich wohl auf der Suche nach Nahrung gefunden.
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Gast
Hallo Gundel,
wir haben in Lübeck zum Glück noch viele Spatzen. In der Nachbarstraße gibt es bei einem Haus einen kleinen Vorgarten - was in der Altstadt sehr selten ist - und dort steht ein größerer Busch. Im Frühjahr ist dort immer ein ganzer Schwarm Spatzen drin und drumherum und macht einen Riesenlärm. Das ist immer eine Freude da vorbei zu gehen.
Gruß
Jörg
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Und eine Geschichte habe ich auch noch: Es war unsere Flitterwochenurlaub auf dem Darß. Als wir von einem Ausflug zurückkamen, bemerkten wir einen kleinen Vogel auf dem Balkon. Ich weiß nicht mehr was es für einer war, ich meine mich zu erinnern, dass es ein Rotkehlchen war.
Der Balkon hatte kein Geländer aus Metall sondern eine Verglasung als Absturzsicherung. Nun ist der kleine Piepmatz irgendwie auf den Balkon gelangt, verstand es aber nicht, dass er nicht einfach wieder davon fliegen konnte. Er versuchte es immer wieder, war aber mittlerweile auch schon etwas abgekämpft. Mit einer Zeitung oder so unter seinen Füßen, haben wir dem kleinen Kerl über das Geländer geholfen und er flog davon.
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Ich habe auch etwas dazu beizutragen.
Zu Zeiten unseres Volierenbaus, hatten wir oft unser Garagentor offen stehen wenn wir viel Material geholt haben.
Da sind auch immer ganz gerne mal ein paar Spatzen rein gekommen und haben es sich auf den Werkregalen meines Mannes gemütlich gemacht.
Es war immer an ekligen, nieseligen und windigen Tagen, so vermute ich mal dass sie wohl mal ein Päuschen von dem Wetter gemacht haben
und hatten dann dort einen trockenen und windgeschützen Platz.
Die kleinen Gäste waren öfter mal bei uns. War niedlich anzusehen.
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Wie macht ihr das eigentlich mit den Futterhäusern?
Ich hatte eines aus Holz, richtig groß und der hielt aber nur 1 Jahr, weil durch den Regen im Winter sich dort, wo das Futter drauf liegt, Schimmel gebildet hatte.
Wie verhindert ihr, dass das bei euch passiert?
Daraufhin hab ich den eben entsorgt und mir dann diese Plastik Futtersilos gekauft und bei mir am Baum gehangen.
Klappte auch echt gut nur dadurch, dass die Sämereien auch auf die Erde gefallen sind, wuchs dort mit der Zeit Wiese.
Mich stört das nicht, meine Vermieterin hingegen schon.
Sie hat dort vor einiger Zeit Rindenmulch verteilt, so dass dort ohne das Vogelfutter nichts wächst. Seit dem ich gefüttert hab, wuchs wieder eben Wiese und ich hatte alle paar Wochen Gärtner bei mir, die das wieder weg machten (beauftragt von der Vermieterin) dabei war die Wiese noch nicht mal hoch.
Mich persönlich nervt das schon, wenn die auch in die Wohnung kucken
Jetzt fütter ich schon länger deswegen gar nicht mehr und seit dem hab ich auch keinen Gärtner mehr hier... ist ja alles schön sauber und ohne Unkraut.
Ich würde aber gerne wieder füttern. Es war immer so süß, wenn die Elternvögel mit ihrem Nachwuchs her kamen im Spätsommer um ihnen zu zeigen, wo sie zu Not Futter finden.
Habt ihr evtl. eine Idee, wie ich ein Vogelfutterhaus Schimmelfrei halten kann oder wie ich die Silos auf der Terrasse hängen kann, so dass die Körner auf den Steinboden fallen und nichts mehr am Baum wächst?
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Hey Nem,
ich finds toll, dass Du daran denkst, die Wildvögel wieder zu unterstützen. Jeder ist gefragt, mitzuhelfen. Wenn wir das nicht tun, wird es in absehbarer Zeit immer weniger Vögel geben. Bei Dir im Bergischen gibt es ja auch viel industrialisierte Landwirtschaft mit Monokulturen, wo für Wildvögel nicht viel zu fressen abfällt.
Das mit den Plastik-Futtersilos ist auf jeden Fall besser und hygienischer als die Holzhäuschen. Es gibt eine Firma, die zu den Futtersilos auch "Plasikteller" verkauft, die du darunter schraubst, dann fällt das meiste auf die Plastikteller, und die Vögel haben dort noch einen kleinen Sitzplatz und fressen auch von dort.
Gut wäre in Deinem Fall, wenn Du etwas verfütterst, was nicht keimt. Also keine Körner, sondern z. B. Energiekuchen aus kalorienreichen Fetten mit z. B. getrockneten Mehlwürmern oder Insekten drin. Das steht bei meinen Wildvögeln ganz hoch im Kurs! Auch die Familie Buntspecht liebt das sehr.
Dann habe ich noch ein vergittertes Metall-Silo, wo ich Nüsse draus füttere, da picken die Meisen ganz oft kleine Nussstückchen raus. Und im Winter gibts ein zusätzliches Silo, das unter einem Tisch [vor Regen geschützt] auf dem Boden steht für die Vögel, die lieber ihr Futter vom Boden fressen [Rotkehlchen, Amsel, Heckenbraunelle z. B.]. Da tue ich kleingehackte Nüsse [gibts fertig zu kaufen] rein, gemischt mit Haferflocken und zerkleinerten Rosinen. Die Meisen und die Stare gehen auch gerne da dran.
Ich habe eine ganzjährige Wildvogelfutterstation auf meiner kleinen Terrasse, die immer gut besucht ist. Gleich schicke ich Dir mal eine PN mit dem Namen der Online-Firma, wo ich die Sachen kaufe. Die sind für Wildvögel hervorragend sortiert und haben nicht nur Futter, sondern auch Silos und Futtersysteme.
Grüß mir die bergischen Wildvögel
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Hallo Gundel,
Danke für deine Nachricht und deine Pn.
Der Laden hat wirklich sehr viel tolles, sogar einen Futterbaum, wo ich die Silos dran hängen könnte und den auf den Steinboden, weg von der Erde, aufstellen könnte.
Den werde ich mir dann mal bestellen.
Der Auffangschutz für die Silos ist mir auch ins Auge gesprungen, bin da bloß unsicher, ob das für jeden Silo befestigt werden kann oder nur an den Silos, die man dort erkaufen kann und nehm davon leider Abstand.
Hab heute eine Kokosnuss mit so einer Füllung drin erstmal wieder an den Baum gehangen. Mehr gab es bei * leider nicht, bis eben auf die Knödel, Nüsse u.s.w. alles was nur wieder zu keimen beginnen würde leider.
Einen Tipp wie ich den Schimmelbefall in einem Futterhaus verhindern könnte, gibt es wahrscheinlich nicht?
Wie macht ihr das denn mit euren Holzhäuser, da haben so manche auch solche?
Würde gerne wieder einen Futterhaus haben, um auch den größeren Vögel wie Elstern Futter anbieten zu können.
LG
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Hallo nem,
für das Futter Häuschen nehme ich nur wenig Futter und säubere täglich. Schimmel kann man gut mit Essigwasser beseitigen, nur gut trocknen lassen bevor du es wieder aufbaust.
Viele Grüße marie69
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Hallo Marie,
Cool danke! Wie reinigt du das Haus denn täglich, nur mit Wasser oder da auch schon mit essig?
Liebe Grüße
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Hallo nem,
täglich entferne ich die alten Futterreste und Spelze und wenn notwendig die Kotbällchen. Essig einmal wöchentlich.
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Seit eben steht jetzt auch wieder ein Vogelfutterhaus mit Futter draußen. Weil es hier fast ununterbrochen am Regnen und etwas am schneien ist, hab ich den 2 mal mit Kinderspielzeug freundlichem Lack bestrichen.
Ich denke, unbehandeltes Holz schafft die Menge an Regen einfach nicht lange ehe er vergammelt.
Hab außen noch einen Nagel hinein geschraubt um den Meisenknödelhalter und die gefüllte Kokosnuss auch am Haus aufhängen zu können.
Dann bleibt der Baum und darunter die Erde frei von Vogelfutter und ich hab hoffentlich Ruhe vor dem Gärtner.
Einmal die Woche wich ich dann mit Essigwasser ab und ich glaube sehr dran, dass so der Schimmel dann fern bleibt. Danke euch!
Ich freu mich. Wollte euch eigentlich auch zu gern ein Foto von dem Haus zeigen. Er ist zwar kleiner als mein erstes aber ich find den für den Anfang toll!
Leider funktioniert das mit den Bilder einstellen nicht, oder ich stell mich grad total blöd an.
Liebe Grüße
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