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    #16
    Danke euch allen für eure Erfahrungen... wie schon erwähnt, beruhigt es enorm, dass ich mit solchen "Problemen " nicht allein da bin.

    Eine aktuelle Sache von heute Abend nich. Ich wäre meinem Vater fast an die Gurgel gegangen.

    Er ist momentan häufiger hier weil wir täglich zu meiner Mum in die Klinik zusammen gehen und er war spontan der Meinung, dass ihn die Flauschpopos mit ihrem Gezwitscher auf den Geist gehen und pfeift plötzlich ganz laut. Totenstille hier... da hab ich erstmal gefragt ob das jetzt ernsthaft sein musste. Er ist hier Gast!!

    So... ich mache weiter wie bisher: ixh erfreue mich des Lebens an dem bunten Geflügel und alle anderen können mlr den Buckel runterutschen.

    Ich bleib einfach hier im forum ... hier sind wir unter Gleichgesinnten.

    Habt alle einen tollen Abend und einen schönen 3. Advent

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      #17
      Ich habe seit meinem 10. Lebensjahr Wellensittiche und seitdem lassen sie mich nicht mehr los. Ich bin die einzige in meiner Familie,die sich für diese Tiere interessiert. Ich habe immer mal wieder einen Platz für ein Abgabetier iund für mich sind es Familuenmirtglieder,auch wenn es Wellis bleiben.Im Freundes und Bekanntenkreis gibt es mäßiges Interesse,sie akzeptieren meine Tiere,aber so richtig verstehen sie es nicht. Ich kann damit gut umgehen,es ist mein Leben und meine Entscheidung,eine Entscheidung,die ich noch nie bereut habe.

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        #18
        Bei mir ist das gemischt.
        Die einen akzeptieren es, finden es nicht abwegig aber auch nicht besonders.

        ​​​​​​Die anderen finde es super.

        Die nächsten wären genervt von dem Lärm, diese Aussage kommt IdR ungefragt

        Wieder Andere sehen Vögel nicht als "normales" Haustier an.

        Ignorieren, drüber stehen, Schultern zucken, weiter machen.

        Ich bin mit Wellis groß geworden, der Vogel war vor meiner Geburt im Haus.
        Ich Katze möchte ich nicht in der Wohnung, einem Hund könnte ich nicht gerecht werden. Mein Mann ist aiswrdem auf Tierhaare allergisch, bleiben also nur Schuppen und Federn als Möglichkeit. Dinosaurier gibt's nicht mehr, also sind es ihre direkten Nachkommen passt mir gut
        ​​



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          #19
          Das ist ein sehr interessanter Thread.

          Ich bin glücklicherweise mit Tieren groß geworden, hauptsächlich mit Katzen. Mit 14 hatte ich meine ersten zwei Wellis, 10 Jahre später hatte ich insg. 4 Stk. Dazwischen hatte ich noch insg. 4 Rennmäuse und 2 Vogelspinnen. Mit meinen Eltern habe ich auch gemeinsam einen Feldhasen aufgezogen und ein (leider überzüchtetes) Wildkaninchen übernommen.

          Ich wurde nie wirklich komisch angeschaut, habe aber auch das Gefühl, dass Tiere, die kein Fell haben (oder mit denen man nicht kuscheln kann), automatisch keine "richtigen Haustiere" sind. Gerade bei den Spinnen war es eine Art Ekel und Faszination zugleich. Seit einigen Monaten leben ja die Wellis Fredy und Wilma bei mir und da merke ich auch, dass die nicht sooo interessant sind, als wenn ich Katzenfotos zum Zeigen hätte.

          Ich kenne es aber leider auch von anderen, dass gerade bei Todesfällen oft gesagt wird: "Ist doch nur ein Tier!" Für mich war jedes Tier ein Familienmitglied und Freund!

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            #20
            hallo Roya,

            ich glaube zu dem Thema kann sicher jeder etwas beitragen - Positives wie Negatives.

            Welche Art Tiere man mag ist eine persönliche Vorliebe. Wir mögen auch Katzen, aber unsere Wohnsituation entspricht nicht meiner Vorstellung von einem Katzenleben, also frei durch die Gegend zu stromern und nicht in einer Stadtwohnung leben zu müssen. Ich weiß, dass es auch reine Stubentiger gibt, aber ich mag die Vorstellung, wenn eine Katze durchs hohe Gras streift. Und hätten wir ein Grundstück mit Garten, hätten wir möglicherweise auch Hühner.

            Zu unseren Wellis sind wir eher ungeplant gekommen. Obwohl wir beide früher welche hatten (leider auch in Einzelhaltung), hatten wir nie die Idee mal wieder welche anzuschaffen. Nun sind die beiden Rabauken fast zwei bzw. eineinhalb Jahre bei uns und wir möchten sie nicht mehr missen, wobei ich zugeben muss, dass mir unsere Urlaube nun nicht mehr so leicht fallen. Wir haben zwar liebe Nachbarn (die leider irgendwann fortziehen werden) die sich in unserer Abwesenheit rührend um sie kümmern, daher gab es nie blöde Bemerkungen. Dennoch bleibt aber irgendwie immer die Sorge, es könnte etwas passieren.

            In unserer Abwesenheit hat die Nachbarin unser Wohnzimmer hin und wieder fürs Homeoffice und Videokonferenzen genutzt. Kücki und Joschi haben natürlich auspführlich und relativ laut ihre Fachexpertise dazu gegeben. Wenn sie dann mal woanders die Videokonferenz machte, kamen natürlich Fragen, wo denn die Piepmätze sind. Sie hatten also mittlerweile einen kleinen Fanclub .

            Wir haben also eher positive Erfahrungen mit unseren Mitmenschen gemacht, wenn sie mit unseren Jungs in Kontakt kamen oder wir davon erzählten. Ist es Glück oder Zufall? Ich weiß es nicht. Es ist wie es ist.

            Also, lass Dich nicht ärgern. Ich denke, wenn jemand den „Wert“ eines Tieres an seiner Größe bemisst, lohnt es sich nicht zu diskutieren. Natürlich hat man z.B. mit einem Pferd mehr Aufwand, aber die Verantwortung bleibt die gleiche. Dennoch würde auch ich mir überlegen, welche Versorgung ich im Krankheitsfalle den Kleinen noch zumuten würde und welche nicht. Dabei denke ich nicht an das Geld, sondern eher an den Stress, den die Kleinen auszuhalten hätten.

            Gruß
            Jörg

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              #21
              Hallo zusammen,

              bin zwar etwas spät, möchte aber auch meinen Senf dazu geben.

              Tatsächlich scheinen Wellensittiche nicht gerade die gefragtesten Haustiere zu sein (wundert mich, kommen sie doch direkt nach Katze und Hund). Da ich als Kind bereits einen leider einzeln gehaltenen Hahn hatte ( wusste meine Eltern nicht besser, die hatten auch mehrere Einzelwellis nacheinander) und nach seinem Tod wirklich traurig war, stand für mich fest, dass es wieder Wellis gibt, wenn ich irgendwann mal ausziehe. Hat ein paar Jahre gedauert, aber tatsächlich war mein Vater sehr schockiert, dass tatsächlich ein Raum komplett für die Tiere "geopfert" wurde und warum ich nicht 1 Jahr ohne lebe und so weiter. Meine Kollegen interessieren sich so mäßig, Geschichten über die Geier können erzählt werden, Bilder guckt man sich auch mal an, aber wehe man erzählt zu viele Details, dann wird abgeschaltet Wenn man irgendwo jemanden trifft und das Thema Haustiere kommt, dann kommt nur: "Ah, die sind also dein Hobby." Komisch, in Bezug auf den Hund hat noch niemand sowas gesagt

              Also kurzum: Wir Welliverrückten scheinen ein eigenes Völkchen zu sein, andere Menschen können oder wollen es nicht verstehen. Gerade in Bezug auf Tierarzt Besuche oder generell "größere" Investitionen wie in einen artgerechten Käfig oder Spielzeuge werden belächelt. Aber ab und zu trifft man draußen doch auf Gleichgesinnte, die einen verstehen Im übrigen ist mein Vater inzwischen ein großer Fan der Geier und drängt ihnen die Hirse förmlich auf

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                #22
                Hallo Budgie24
                Du triffst es auf den Punkt. Vielen Dank für deinen Beitrag.
                Ja, ich merke es auch immer mehr. Wir sind ein ganz eigenes Völkchen und was die Investitionen angeht, ob Voliere, Haselnusszweige, Wellidusche oder, oder, oder... das wird tatsächlich nicht verstanden und belächelt. Vor kurzem sagte jemand zu mir: "Was? Sie haben 150 EUR für den Tierarzt bezahlt? Dafür hätten Sie eine Menge neuer Wellis bekommen". Er fand es witzig, ich nicht. Nach dieser Aussage hätte ich ihm am liebsten mit dem gerade erworbenen Korkenzieherhselnusszweig eine übergebraten. Aber im nachhinein bleibt nur die Erkenntnis, dass nicht nur die Vögel, sondern auch ihre Felos etwas ganz besonderes sind.

                Inzwischen sind mir ganz viele wundervolle Menschen begegnet. Beim Züchter, im Vogelhaus oder aber auch bei der Vermittlung und ich freue mich immer wieder, wenn wir uns austauschen und unseren Geschichten lauschen.

                Ich wünsche euch allen frohe Festtage und gesunde kleine Flauschis, die euch noch ganz viel schöne Stunden bescheren mögen.

                Herzliche Grüße
                Jutta und die Welli-Family

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                  #23
                  Hallo Jutta,

                  es ist immer wieder schön, dass es noch andere Menschen gibt, die einen verstehen Hoffe einfach mal, dass irgendwann alle Menschen verstehen, welche Verantwortung man Tieren gegenüber hat und gerade Exoten. Der Spruch über die Tierarztkosten geht ja gar nicht. Sowas kommt meistens von Leuten, die außer Silberfische keine Tiere im Haus haben Gut, dass du dich da zusammen reißen konntest, wäre schade um den guten Korkenzieherzweig gewesen...

                  Wünsche euch allen noch frohe Weihnachten und eine schöne Zeit mit euren Flauschis

                  LG Budgie24

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                    #24
                    Zitat von Budgie24 Beitrag anzeigen
                    von Leuten, die außer Silberfische keine Tiere im Haus haben

                    Sehr schön! (Manchmal nervt das mit den 30 Zeichen)


                    Viele Grüße aus OWL von Siggi, Paulinchen, Albert, Rosemarie und Steffi
                    Hilde und Hedwig werden immer in meinem Herzen sein.

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                      #25
                      Ich rede nur mir Menschen drüber wo ich genau weiß die verstehen es.
                      Ich mag meine Bande egal was andere sagen oder denken. Es sind meine 4 Wände und wem es stört muss halt dann draußen bleiben.
                      Die Bande ist so lieb und man hat jeden Tag schöne Unterhaltung. Das ist mehr als alles andere.

                      LG

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                        #26
                        Hi Roja,

                        in unsereren Familien gab es früher ebenfalls immer Haustiere, sodass die Zuneigung zu unseren Wellis durchaus nachvollzogen werden kann. Jeder der zu uns kommt weiß auch, dass die beiden auch permanent frei fliegen dürfen (außer Abends zur Schlafenszeit natürlich nicht ?).

                        Allerdings wurden wir auch schon ein wenig belächelt, da wir den beiden überall Möglichkeiten zum Spielen und klettern hingestellt bzw. aufgehangen haben. Sie haben auch an den Spielplätzen jeweils Bälle, Glöcken, Kleine Küchenrollen liegen...die die beiden einfach lieben.

                        Wir finden es wichtig, es den beiden so angenehm wie möglich bei uns zu machen und ganz ehrlich...wer ein Problem mit frei fliegenden, piepsenden und teilweise auch lauten Vögeln hat...kann halt nicht zu uns kommen.

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                          #27
                          Bei mir weiß jeder aus meinem Familien/Freundes /Bekanntenkreis das es die Wellis gibt und ich habe es aufgegeben,ihnen meine Freude daran zu vermitteln. Es wird mehr oder weniger akzeptiert und wer es nicht gut findet,lässt es eben bleiben.

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                            #28
                            Zitat von Witti61 Beitrag anzeigen
                            Hallo Budgie24
                            Vor kurzem sagte jemand zu mir: "Was? Sie haben 150 EUR für den Tierarzt bezahlt? Dafür hätten Sie eine Menge neuer Wellis bekommen".
                            Das ist auch son Ding. Der Vogel hat doch nur 5€ gekostet. Du gibst doch ja jetzt nicht 50 Euro für den Eingangscheck aus?!?!? und warum einen extra Käfig? wie viele willst du noch hinstellen?
                            Doch... sicher... Der Piespie kommt aus einer Außenvoliere... bevor ich die Kleine zu meinen setze finde ich es schon wichtig, dass nicht irgendwas von draußen (Inkl. Würmer etc) mitbringt. Also Extra Käfig, je nach Untersuchung, Befund und Warten auf Ergebnisse sogar noch komplett in Quarantäne. In meiner Wohnung wäre es das Bad - zum Glück ein großer heller raum mit Fenster (Oder wenn mein Nachbar Zeit hat, halt bei ihm), da die anderen Räume auf der anderen Seite des Flurs offen miteinander verbunden sind.

                            Kosten und Umstände die ich gerne auf mich nehme.

                            Ich zwinge niemandem meine Freude über die Kleinen auf.




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                              #29
                              Ja ich hab da auch Geschichten zu. Ich hab mir eine 1,50 x 80 x 1,00 Innenvoliere geholt. Meine Mutter hat direkt gemeint, dass ich die Tiere ja abartig verwöhnen würde - bis ich ihr dann erklären durfte, dass alles drunter an Tierquälerei grenzt. Und meine Vermieter meinten ich solle keine Vogelzucht aufmachen, als sie die Voliere gesehen hatten. Ich musste sie dann erstmal überzeugen, dass das nur für zwei Wellis ist. Die Mutter der Vorbesitzerin meiner beiden Piepsies wollte die beiden in einem 30 cm x 40 cm x 50 cm großen Käfig halten. Reicht ja, haben ja Platz darin zu sitzen....
                              Ein Arbeitskollege meinte dann, das Wellensittiche nichts für ihn wären, da man mit denen ja nichts machen kann. Ich hab ihm dann Videos gezeigt, wo ich meine ersten Trainingserfolge wie auf Zuruf des Namens auf die Hand fliegen, dokumentiert habe. Er war dann recht sprachlos. Inzwischen muss er kleinlaut zugeben, dass meine Vögel besser hören als sein Hund.

                              Also alle, betreibt weiter Aufklärungsarbeit. Wir können die Welt für die in Gefangenschaft lebenden Wellensittiche nur verbessern, wenn alle verstehen, wie tolle Begleiter sie sein können und was ihre Bedürfnisse wirklich sind. Und bis dahin werde ich gerne schräg angeschaut.


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                                #30
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                                Oh, ja die Aussage mit den Tierarzt- oder Zubehörkosten in Gegenrechnung zum durchschnittlichen Anschaffungspreis des Vogels selber, die hasse ich auch. Das hab ich auch mal von meinem Opa gehört. Und da muss man noch ruhig bleiben... Manchmal schwierig.

                                Die höchsten Tierarztkosten auf kürzeste Zeit waren auch immer die, an deren Ende ein toter Vogel stand. Und dennoch bereue ich es nicht alles versucht zu haben den Vogel zu retten. Hat leider in den zwei teuersten Fällen nicht geklappt und alleine die beiden waren zusammen rund 1000 Euro. Zum Glück für meine Geldbörse nicht auf einmal, es lagen knapp 2 Jahre dazwischen
                                Wenn mehr Geld das Leben der Piepser hätte retten können, ich hätte es gezahlt. Aber es hat halt nicht sollen sein.

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