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    #31
    Das mit den TA-Kosten hätte ich auch schon... Ich musste mit meinen beiden nach dem Einzug innerhalb kürzester Zeit ungefähr 3x hin und da kam dann auch sowas wie: "Du gibst aber ganz schön viel Geld aus. Nicht, dass das immer mehr wird! " Ja was soll ich denn machen, wenn mit Ihnen nicht alles OK ist (bzw. war)? Da hatte ich gerade 40 € beim Züchter bezahlt und kurz danach insg. ca. 80 € beim TA. Ist nicht toll, aber ich würde niemals wegen Geld meine Tiere nicht behandeln.

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      #32
      Hello Ihr lieben,
      ich hoffe Ihr seid alle gut in das neue Jahr gerutscht.
      Ich verfolge diesen Verlauf seid einer Weile. Nu, erzähle ich mal ein bisschen was mir dazu so einfällt. Ich halte Ende des Jahres 10 Jahre meine Wellis. Ich bekam durch einen Zufall meine ersten beiden Jungs. Weil meine Mutter bei Ihrer Arbeit von einem fremden Mann angesprochen wurde, ob Sie nicht für Ihre Arbeit (soziale Einrichtung), zwei Wellis haben wolle. Ja, ziemlich verrückte Geschichte. Damals bekamen meine beiden jüngeren Geschwister und ich die zwei als vorläufiges Weihnachtsgeschenk. Nur leider, wie man sich das vorstellen kann, hielt das Interesse meiner beiden Geschwister nicht lang (sie waren 7 und 10 Jahre alt). Nun, blieb die ganze Arbeit an mir hängen. Klar, dass ich mich mit Ihnen verbunden fühlte.

      Seid 2016 habe ich in unregelmäßigen Abständen meinen Schwarm erweitert. Mittlerweile bin ich bei 8 kleinen Flauschies. Meine Mum hatte sich damals vermutlich gedacht, dass das eine Sache von wenigen Jahren, vielleicht nur Monaten sei. Aber sie hat den Grundstein gelegt für alles was daraufhin folgte. Meine beiden Geschwister sind weniger interessiert. Mein Bruder sagt er habe den Überblick über meine Tiere verloren (was ein kleines bisschen verständlich ist, wenn man nicht so häufig bei Ihnen ist und sich der Schwarm regelmäßig verändert). Meine Mutter regt sich regelmäßig über die Lautstärke auf. Wo ich mir denke, ich darf mich nicht über das Gebell des Hundes beschweren, aber sie bekommt jedes Mal einen Durchdreher, wenn sie für sie zu laut sind. Habe Ende 2022 eine meiner Hennen verloren und eine neue geholt. Als sie das mitbekommen hat war Ihr Kommentar: " Das das langsam aufhören müsse (oder so ähnlich)." Wo ich mir denke, was aufhören soll. Ich bin als ich jünger war nie bei einem Hobby geblieben. Das einzige was geblieben ist, sind die Kleinen.

      Bei der Arbeit habe ich zum Glück viel Verständnis. Als es meiner Henne nicht gut ging, konnte ich früher Nachhause. Mit meiner einen Kollegin, kann ich ziemlich gut darüber reden (sie hatte bis Anfang 2022 auch noch einen Welli).

      Den schlimmsten Kommentar bekam ich allerdings, als ich Maddy im November 2022 anschauen wollte. "Nehmen sie das Viech nun mit, oder nicht?" Da war es um mich geschehen.. Die kleine ist hier ein ganz anderer Welli

      Lieben Gruß von uns 9

      Liebe Grüße von Sharlie Choko und ihren 9 Chaoten:

      Phia, Barry, Pippa, Polly, Charly, Odin, Maddy, Malou, Romeo und Buddy


      Immer unvergessen und im ❤️: Merlin, Kaja, Neo, Finna, Fine, Leni, Toni, Pepe, Snow, Helene, Heiko und Franky

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        #33
        Hallo Shalina,

        was für eine Geschichte. Die Äußerung Deiner Mama kommt mir sehr bekannt vor, aber mittlerweile hält sie sich zurück. Das Viech mitnehmen, ach, einfach herzlos. Gut, dass Maddy nun bei Dir ist und nicht mehr bei diesem schrecklichen Menschen.

        Viele Grüße
        Silvia

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          #34
          Meine Erfahrung ist eher, dass nur diejenigen Verständnis für einen haben, die genauso ihre Tiere mögen.
          Hunde und Katzenhalter hab ich leider keinen kennen gelernt, der Verständnis hatte für Wellensittiche oder Kaninchen.

          Bei mir auf der Arbeit wissen sie alle, dass ich viele Kaninchen habe. Mag wer sein Gemüse nicht, werd ich meist gefragt, ob Kaninchen das haben dürfen und ob ich die Gurke mitnehmen mag.
          Erzähle ich mal aber von einem Tierarztbesuch wird nur abweisen "also Zeit intensiv" kommentiert.
          Wenn ich aber erzähle, dass mein Mücke jetzt 12 Jahre alt ist, sind die Leute völlig überrascht und müssen immer neu nachfragen, ob sie sich nicht verhört haben und können das kaum glauben (ich manchmal ja auch nicht).
          über Wauzi werden manchmal scherze getrieben, sie wussten halt, dass ich sehr lange ein Zuhause gesucht hatte und auch, weswegen es nicht klappte, weil er andere Kaninchen zerbiss.
          Aber so richtig weiter erzählen tue ich dort nicht mehr.
          sie wissen halt von den Kaninchen und auch, dass ich mich auskenn. Dort laufen immer Feldhasen rum, die wir durch die großen Fenster beobachten können, da meinte mal ein Kollege "was ein Braten" und ich nur "die wiegen nicht viel, es gibt größere und schwerere". Ein Praktikant meinte daraufhin nur "quatsch", aber der Kollege meinte direkt " kein quatsch. Die kennt sich aus. Wenn die das sagt, ist das so. Sie ist ein Profi in Sachen Hasen".


          Es steckt leider einfach total viel unwissenheit in Bezug auf Vögel und Heimtiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Degus.

          Der Laden wo ich mein Gemüse kauf, wundert sich immer wieder, dass ich bei 5 Kaninchen halt fast den ganzen Einkaufwagen voll mit Gemüse mach und reagiert aber dann jedes mal immer total hilfsbereit und fragen ständig ob ich Taschen brauche, Hilfe beim tragen brauche oder auch Holzkisten für den Transport brauche.
          Bei denen, wo ich den Müll ablade, waren sie erst etwas komisch. War halt neu dort.
          Mittlerweile kennen die mich aber auch und es ist wie damals in Duisburg, wo ich jede Woche den Mist hin brachte, total locker und freundlich.

          Bei meinen Eltern rede ich gar nicht mehr von denen.
          Da kommt auch nur jedes mal, dass ich sie doch weg geben soll, dass das doch nichts ist mit der Haltung und den Tierarztgängen.
          Aber bei denen ist eh leider nichts gut genug, egal was oder wie ich was mache. Ist das Auto kaputt, drängen die auf ein neues und dann neuwagen, alles darunter oder wie ich es mache, immer wieder einfach reparieren lassen, ist für die irgendwie nicht gut genug.
          Ich finde das sehr anstrengend und leider auch deprimierend, aber letztlich kann man nur sich und nicht andere ändern.

          Mir tun meine Kaninchen gut und auch meine Wildvögel, die ich ganzjährig auf der Therasse füttere, tun mir gut.
          Es ist einfach so niedlich und lustig, wenn die Kaninchen miteinander schmusen, sich gegenseitig ihr Gemüse klauen oder die Meisen und Spatzen im Schwarm bei der Futterstelle einfinden und im Spätsommer mit ihren kleinen Ästlingen sich bei mir einfinden, damit auch die kleinen wissen, wo es zu Not was zu fressen gibt.



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            #35
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            ... wer Liebe in seinem Herzen trägt, hat Verständnis und Gefühl für jedes Tier. Tiere geben uns Kraft und trösten unsere Seele. Sie bringen uns zum Lachen und helfen uns manchmal auch ganz schlimme Zeiten zu überstehen und sie nehmen uns so, wie wir sind.
            Ich habe mich längst von Menschen distanziert, für die Tiere eben "nur" ein Tier ist. Wie gerade angedeutet, in einer der schlimmsten Phasen meines Lebens, waren sie es, die mir geholfen haben diese Zeit zu überstehen.

            ES SIND DIE, DIE NICHTS BESITZEN... DIE UNS ALL DAS GEBEN, WAS UNBEZAHLBAR IST

            Deshalb, egal wie viele Vögel, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster oder sonst etwas ihr habt, es sind eure treuen und ehrlichen Freunde. Diejenigen, die uns belächeln oder sich über die "unnötigen" Behandlungskosten, Spielplätze oder anderen Investitionen lustig machen, sind die, die mir 365 Tage im Jahr den Buckel runterrutschen können...

            Euch allen ein frohes und gesundes 2023. Mögen alle eure tierischen Freunde, weiterhin gesund und munter bleiben!! ... und ihr natürlich auch :-)

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