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Wie geht euer Umfeld mit dem Thema Wellihaltung um?

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    Wie geht euer Umfeld mit dem Thema Wellihaltung um?

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    Hallo zusammen,

    sagt mal an.

    Bei mir ist es sehr schwierig momentan. Ich habe manchmal das Gefühl ich stehe komplett alleine da.
    Nachdem ich durch meinen Großvater schon im Kindesalter durch seine Vogelzucht mit Wellis und Co. in Berührung kam, wir zu Hause auch 2 Wellis lange Zeit hatten, gab es in meinem bisherigen Erwachsenenalter lange lange Zeit keine Gedanken und auch nicht wirklich Möglichkeiten welche zu halten.

    Tatsächlich bin ich erst wieder im Frühlung diesen Jahres auf das Federvieh gekommen als ich für meinen Nachbarn auf seine beiden (jetzt meine beiden ? ) aufgepasst habe.

    Nachdem mein junges Pärchen im Frühling einzog gab erst von allen Seiten ein: Ach wie toll! und super und ach wie niedlich, nach wenigen Wochen schon gab es verdrehte Augen weil ich gerne immer was neues gebastelt habe um den Spielplatz zu erweitern. Ich habe es mir im Laufe der Wochen und Monate komplett abgewöhnt überhaupt die Piepsies zu erwähnen.
    Meine Mutti war immer neugierig und ein Freund ebenfalls. Er und sein Mann machen auch immer ErsatzFelo wenn ich mal weg bin ich liebe die beiden dafür!! Da kann ich mich 100Pro drauf verlassen, dass es den Bällchen an nichts fehlt.

    Dann zogen ja vor einigen Wochen die beiden Herren meines Nachbarn zu mir. Da kamen wieder Sprüche - Der Spruch: "verrückte Vogelfrau" wurde vom niedlich-witzigen immer mehr ins Lächerliche von meinem Umfeld gezogen!
    Als die Herren partout nicht aus ihrem Käfig ausziehen wollten mischte sich sogar mein Vater ein! (Übrigens: ich bin über 40 Jahre alt! )
    Was die ganzen Käfige hier sollen. Die müssen alle in einen! Das wird doch alles zu viel! usw. usw.

    Meine Standard Antwort für jeden ist nur noch: "Stören sie dich? Lebst du hier? Schränken sie dich in irgendeiner Art und Weise ein? ... NEIN! Ich lebe und arbeite hier und ich find es toll wie es ist!"

    Ein Bekannter lachte mich die Tage mal aus, weil ich abends kurz über die Cam geschaut habe ob alle Piepsies auf ihren Schlafplätzn sind denn als ich zu Hause wegging war es ein unruhiger Abend in Börhausen und ich wollte nur kurz sicher gehen! Das Ganze hat meinerseits eine ganze Minute gedauert! Eine!!!

    Heute Morgen entschied ich mich dazu endgültig eine größere Voliere zu nehmen (In meinem Bilder Thread könnt ihr genauer nachlesen weshalb) und fragte meinen Nachbarn (und guten Freund) ob er mir über die Weihnachtstage beim Aufbau behilflich sein könnte und ob er komische Sprüche unterlassen könnte (ich kann es echt nicht mehr hören und persönlich/privat ist es gerade eine echt harte Zeit für mich mit einer schwer kranken Mutter).
    Die Spüche könnte er nicht versprechen aber er hilft mir sehr gerne beim Aufbau des neuen Paradieses. Eigentlich mag er die Piepsies ja auch aber ist halt auch immer schnell genervt...
    Er bietet auch immer an, sie zu versorgen sollte ich mal weg sein aber so lange ich meine beiden ErsatzFelos habe, versuche ich meinen Nachbarn zu "verschonen".

    Ich würde mich einfach freuen wenn mein Umfeld die Kleinen als mein geliebtes Hobby und Mitbewohner akzeptieren könnten, ohne dass ich mich verstellen oder zurückziehen muss.

    So, das musste mal raus.

    Vielleicht erlebt ja jemand Ähnliches ?!?!?! Hab nur ich ein so komisches Umfeld?

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    #2
    Achso, um Missverständissen vorzubeugen:
    Die Übernahmevögel sind von einem annderen Nachbarn als derjenige, der mir nun beim Aufbau hilft.

    Wir leben hier in einem Mehrparteienhaus und haben eine wirklich tolle Hausgemeinschaft. Wir könnten eine große Clique sein ... eigentlich sind wir das sogar ?

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      #3
      Hallo Roya,

      interessantes Thema. Ich schreibe dir auf jeden Fall noch was dazu. Muss gleich erstmal los zur Arbeit.
      LG von Fanny und ihren gefiederten Freunden

      Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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        #4
        Hallo Roya,
        das ist ja so 'ne Sache mit dem Umfeld.
        Nicht jeder versteht, dass man auch Tiere ins Herz schließen kann und sie umsorgen und betüddeln
        möchte.
        Ich kaufe jede Woche Gemüse extra für meine 2 Kaninchen auf dem Markt.
        Nein... sie bekommen keine Reste oder Abfall.
        Die Gemüsefrau fragt mich regelmäßig ob ich die 2 Bund Petersilienwurzeln (die ich jede Woche hole)
        einfriere und ich erkläre ihr dann, dass die für meine Kaninchen sind.
        Aber auch andere in meinem Umfeld verstehen nicht, das alle meine Tiere jeden Tag frisches Futter,
        Wasser oder sonstwas bekommen.
        Aber das ist mir egal. Ich mach das so wie ich möchte.

        Bei unseren Piepmätzen sind die meisten begeistert und wer dumm daher
        redet, kriegt Gegenwind.

        Schade, dass Du Dich so unverstanden fühlst

        (Bin noch nicht fertig muss aber grad den Computer ausmachen)

        schöne Grüße
        Elsbeth

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          #5
          Hey Roya,

          also ich ich hab zwar nicht so krasse Fälle in meinem Umfeld, aber ich vermeide es im prinzip komplett, ansatzweise über meine Wellis zu reden. denn wenn ich einmal anfange über meine bande zu reden, dann hör ich so schnell ja auch nicht auf und die meisten sind schon nach nur wenigen MInuten genervt oder halten mich für bekloppt, das ich 6 Wellis halte. Ist echt schade, das ich meine Lieblinge quasi komplett verschweigen muss ( bis auf ein paar ausnahmen)

          In Meiner Familie selbst ist es da auch eher durchwachsen, allerdings habe ich das Glück das meine Brüder nicht grundsätzlich gegen wellis sind, ihnen sind die Jungs einfach nur zu laut. Und laut heißt gleich gestresst und das wiederrum führt zu schlechter Stimmung etc. Auch da versuche ich möglichst nie über die Jungs zu reden, weil da auch kein Interesse besteht irgendwas davon zu erfahren. da heißt es dann oftnmals nur: Wie du hast 6? Für mich sehen die alle gleich aus. Ich kann die gar nicht mehr unterscheiden. Aha, na wenn du meinst etc

          Meine Eltern sind relativ entspannt, also zumindest mein Vater, denn die zwei hatten früher selbst mal wellis. meine Mutter bringt immer mal so sprüche: Du musst bei so vielen Wellis sicher zwei mal am tag saugen oder? Warum hast du denn auf 6 aufgestockt, die ganze Arbeit ist doch echt viel, der Käfig ist doch viel zu klein dafür etc.. Neulich hat sie auch gesagt, bezüglich meines Umzuges nächstes Jahr: "Im Flur wäre doch der perfekte Platz für die Wellis, da könntest du doch eine große Voliere hinstellen." und ich so: "dann setz ich mich zukünftig also in den Flur um die Wellis und den Hamster, welchen sie auch gedanklich aus dem Wohnzimmer verbannt hat damit man ein schönes Wohnzimmer gestalten kann, zu beobachten? " Sie begreift manchmal einfach nicht, wie wichtig die Jungs mir sind und das ich sie gern doch haben will wo ich mich am meisten aufhalte und das ist nunmal im Wohnzimmer und nicht im (kalten) Flur.

          ..wo ich immer nur so denke: Meine Entscheidung, meine Arbeit, mein Leben.

          Also ich glaube, du bist nicht komplett allein damit

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            #6
            Hallo roya

            Du bist nicht allein, wie du liest uns allen geht's ähnlich.

            Ich hab die Erfahrung gemacht, Mitmenschen die selber Tiere haben, egal welche, sind offener . Ich vergleiche es oft mit deren Tieren und dann wird es besser verstehen.

            Mitmenschen die sich lächerlich machen haben oft keine Tiere oder es fehlt ihnen an Empathie oder mögen eben keine Tiere.

            Mir ist's schnurz was andere sagen. Wer sich lustig macht, ist kein Mensch der mich und meine Federbälle so nimmt wie wir sind. Es ist unsere Entscheidung.

            Menschen mit Schlangen kann ich auch nicht verstehen aber ich würde nie Abwerten. Das maße ich mir nicht an.das hat was mit Respekt und Akzeptanz zu tun.

            Sag deinem Vater, dass es dir weh tut. Oder er soll die Kommentare lassen. Den Männern ist glaub ich auch nicht so bewusst. Mein Freund sagt immer , ich mache mir zuviel Gedanken. Womit er Recht hat, aber wir beide sind da grundverschieden. Aber ganz innen drinnen , mag er meine beiden Süßen auch. Er bastelt und baut auch für sie wenn ich ihn bitte. Erst kürzlich die welli dusche.

            Also Kopf hoch. Und immer konta. Und wenn's dir echt zu respektlos wird auch klare kante ...

            LG Dana mit Whitey und Cookie

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              #7
              Hey zusammen,
              ihr seid lustig und es ist echt befreiend zu lesen, dass es anderen auch so geht.
              Ich erwähne nur gelegentlich meine Wellis. Den meisten interessiert es nicht ,auch wenn es für einen selbst eine Bereicherung ist. Und Geschichten über die Haustiere, wellis möchte keiner wirklich hören.
              Zum Glück hab ich im Bekanntenkreis noch jemanden mit Wellensittiche und da tauschen wir uns dann aus. Unsere frühere Nachbarin hatte auch Wellis früher. ., aber sie hat die Racker brav in UrlaubsZeiten betreut. Leider ist sie weggezogen und sie fehlt uns. Nicht nur wegen der Welli Betreuung.
              Und wenn mal wieder ein Handwerker kommt ist die Reaktion auch sehr unterschiedlich. Die einen ignorieren Sie komplett und neulich war mal ein junger Mann, der sehr interessiert war. Und dann war noch ein Herr da, der ist gleich auf den Käfig zugelaufen und wollte die Wellensittiche streicheln. Da war ein empörtes Geschrei bei den Wellis.
              . Ja, als Kind hatte er auch einen Welli. ich hätte heulen können. Er war etwas verdutzt, das die sich nicht so einfach streicheln lassen. Ich musste mich seehr beherrschen und erklärte ihm was Sache ist und das er sie bitte in Ruhe lassen soll
              Sachen erlebt man!
              Aber das sind Geschichten, die einem ohne Wellensittiche nie passiert wären.
              Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend und viele Grüße von Marie

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                #8
                Und noch was ist mir passiert, ich traf beim Spaziergang einen netten Herrn mit Hund und einem jungen Mädchen. Es stellte sich heraus, dass sie zu einer Tierschutz Organisation sind und sie wollten wissen ob ich einen Hund aufnehmen wollte? Als ich entschieden nein sagte, wollte das Mädel mir beinah an die Gurgel. Schnell erklärte ich daß ich vier Wellis hätte und das drei davon Abgabewellis sind. Und das ist ja auch Tierschutz. Der nette Mann nickte und fand das ziemlich gut. Das Mädel hatte davon noch nie gehört das jemand Wellis einfach so aufnimmt und wollte gleich, dass ich doch noch mehr aufnehmen könne.Hallo, meine Entscheidung wie hoch meine Kapazität ist und meine Zeit und Raum. Muss doch niemanden erklären, jeder wie er kann und mag. Nur einen Welli würde ich nicht mehr auf nehmen, in Einzelhaltung. Das geht gar nicht!
                Also, bis hoffentlich bald viele Grüße von Marie

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                  #9
                  Wahnsinn. Ihr glaubt gar nicht, wie befreiend es ist, dass euch euch in vielen Situationen ähnlich geht.
                  Natürlich bin auch ich jemand, der gerne von ihnen erzählt wenn ich wirklich aus Interesse mal gefragt werde. Da komme ich immer gleich ins schwärmen ?

                  Freunde und Bekannte die ebenfalls Tiere haben sind definitiv offener und empathischer als manch anderer.

                  aber auch wenn es nicht um die Haustiere geht,frag ich andere doch auch nach ihren Hobbys und wie es zu Hause ist etc. Ich urteile doch auch nicht, dass der eine besessen Pokémon spielt, der andere sich ganze Wochenenden zum Netflixen einigelt. Wir sind doch alle erwachsen und jeder darf seine Leidenschaften haben. Und ja, rausnehmen kann ich mich nicht, mal nen lustigen Spruch zu machen. Aber das was ich inzwischen abbekomme, finde ich absolut übertrieben und das obwohl ich die Piepsies nicht mal erwähne. Ich mach für mich und gut.

                  Und ja, Sorgen machen wir Felos uns garantiert manchmal zu viele aber immerhin haben wir bewusst Verantwortung für Tiere übernommen. Wer sich da keine Sorgen machen würde... der hat da was falsch verstanden.

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                    #10
                    Einen schönen guten Abend ,


                    positive Erfahrungen habe ich eher in Bezug auf meine Meerschweinchen gemacht. Ich hatte auf der Arbeit erzählt, wie krank mein Schweinchen Caroline war, und von mehreren Kollegen Verständnis und Interesse bekommen. Hier hat mich ein Kollege, der sonst u. a. durch seine politische Einstellung und seinen Umgang mit Kollegen eher unbeliebt war, getröstet, als sie dann nach längerer erfolgloser Behandlung auf dramatische Art verstarb.
                    Er fragte, was macht dein Schweinchen, und als ich sagte, sie hat es nicht geschafft, meinte er: Die tobt jetzt mit meiner Kleinen (er hatte auch Meerschweinchen) auf den Wiesen im Regenbogenland herum.
                    Ich fand das unglaublich süß von ihm. Es war genau das, was ich gebraucht habe. Und das auf der Arbeit, in einer ganz anderen Welt, und ausgerechnet von ihm.

                    Mit den Wellis ist es so, dass ich da überhaupt kein Selbstbewusstsein habe, von ihnen zu erzählen. Das liegt sicher auch daran, dass meine inzwischen erwachsenen Kinder und andere Familienmitglieder niemals Interesse an meinen Vögeln gezeigt haben. Bei meiner Jüngsten, die mich ein bis zwei Mal im Monat besucht, kommen sie sogar auf die Hand geflogen, wenn sie ihnen Hirse hinhält. Trotzdem entsteht bei ihr kein wirkliches Interesse. Manchmal verbringt sie ein Wochenende bei mir, besucht aber nicht die Vögel in ihrem Zimmer.

                    Bei ihr kann ich es akzeptieren, wir teilen bei ihren Besuchen hier intensiv die Begeisterung für meine Meerschweinchen.

                    In meinem Umfeld spreche ich nicht über meine Vögel. Alle haben entweder Hund oder Katze oder Hund UND Katze oder keine Tiere. Außer mir hat keiner einen Vogel (oder gar mehrere dieser Spezies). Ich denke aber auch, dass sich da bei mir noch was entwickeln kann. Hund oder Katze würden derzeit Null in mein Leben passen und ich habe vor, anderen gegenüber auch mal rüberzubringen, was kleine Papageien für Wunderwesen sind. Im Moment fehlen mir hierfür noch die Worte, das Selbstbewusstsein und die Gelegenheiten.

                    Liebe Grüße von Fanny und ihren gefiederten Freunden


                    Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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                      #11
                      Hallo Roya,
                      dass Wellensittiche Familienmitglieder und keine Ziergegenstände sind, versteht nur, wer selber Haustiere hat, Ich hatte mal eine Kollegin, die mir sagte, als einer meiner Wellis starb, dass ist doch nicht so schlimm, kaufst dir einen neuen, die sind doch nicht so teuer.Ein Bewohner im Haus fragte mich mal (ich hatte ihm gesagt, das ich mit meinem schon recht alten Welli zum Tierarzt muß),ob sich das finanziell überhaupt noch lohnt. Da er selber auch nicht mehr der jüngste war, habe ich ihm entgegnet, wie gut, dass niemand nachfragt, ob sich der finanzielle Aufwand bei alten Menschen noch lohnt.
                      Da ich schon seit fast 40 Jahren Wellis habe, kommen von Seite der Familie keine dummen Sprüche.Allerdings erzähle ich auch wenig, meist sage ich nur. mir gehts gut, Wellis sind gesund.
                      Meine Geschwister haben bzw. hatten alle mal Haustiere, so dass sie damit umgehen können. Mein ehemaliger Chef hatte zwar wenig Verständnis, wenn ich mir wegen einem Welli mal zwischendurch frei genommen habe , hat es aber mit einem Grinsen im Gesicht akzeptiert. Das änderte sich schlagartig, als er sich einen Hund angeschafft hat. Wenn Rosie krank war, nahm er sich die Zeit für den Tierarztbesuch.
                      Der nächste vogelkundige Tierarzt ist zwar nur 15 km weg, aber mit öffentlichen Verkehrsmittel nicht zu erreichen, Ich habe aber einen sehr netten älteren Herrn hier im Haus, der mich dann fährt. Es gibt also auch Mitmenschen, die viel Verständnis aufbringen.
                      Nimm das Unverständnis deiner Umgebung und eventuell dumme Sprüche zur Kenntnis und erfreue dich an deiner Welli-Bande.
                      Gruß Ratio

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                        #12
                        Hallo Roya,
                        nach diesen vielen Ausführungen muss ich auch mal meinen Senf dazu geben.
                        Meine Geschwister haben noch nie etwas gegen meine Wellis gesagt, mit meiner Mutter war das anders. Sie war der Meinung, dass ich mir "richtige Tiere" anschaffen solle, welche, die man knuddeln und liebhaben kann und nicht so kleine Viecher, mit denen ich nichts anfangen könnte. Sie wären laut und machen nur Dreck. Und zur Krönung kam dann der Spruch "Mit einem Vogel zum TA und so viel Geld bezahlen, das lohnt sich nicht, kauf dir lieber einen neuen Welli für das Geld". Und dann ist mir der Kragen geplatzt. Ich habe das erste Mal in meinem Leben den Respekt vor meiner Mutter verloren und sie in Grund und Boden geschimpft.
                        Und jetzt, ich telefoniere 2 x am Tag mit ihr (sie wohnt weit weg) und sie fragt dann, sollten meine Heinis mal nicht zu hören sein, was los ist, ob die Tiere krank sind. Wenn sie aber zu hören sind, dann freut sie sich und sie meint, die Heinis würden ihr ein Liedchen singen. Kein Wort mehr über Onlinebestellungen, Bastelarbeiten und TA-Kosten, eher das Gegenteil, sie freut sich, wenn ich von meinen Heinis berichte.
                        Meine Kollegen damals fragten auch oft, was meine Wellis machen, niemand hatte mit den Augen gerollt. Mein, inzwischen verstorbener, Bruder hat sich während unserer Abwesenheit immer ganz lieb um die Heinis gekümmert.
                        Mit meinen Nachbarn habe und will ich keinen Kontakt, also brauche ich mich nicht rechtfertigen.
                        Auf dem Markt hole ich oft Basilikum oder Petersilie, ein ganz kleines Sträußchen, die Verkäuferin weiß Bescheid und gibt mir oft einige Stiele, die ich nicht bezahlen brauche. Sie sagt dann immer "Schöne Grüße an die Wellensittiche".

                        Mit Unverständnis kann ich gut umgehen, ich rechtfertige mich nie, denn ob Fellnasen oder Vögel, alle diese Haustiere werden von ihren Haltern geliebt und gepflegt, es gibt keine Unterschiede.

                        Viele Grüße
                        Silvia und Heinis

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                          #13
                          Hallo Roya,

                          du hast ja schon jede Menge Antworten zu deiner Frage bekommen!
                          Meine Vorschreiber haben schon alles gesagt.

                          Ich behalte mein Hobby für mich, man stößt nämlich selten auf Gleichgesinnte!
                          Und wenn man sich outet, das man mehr als einen Vogel hat (sondern mehrere, die nicht zahm sind, nicht sprechen können und tagsüber frei im Zimmer umherfliegen), dann rollen die Leute die Augen...
                          Auch über Tierarztbesuche und Kosten äußere ich mich zB im Kollegenkreis nicht, es ist sinnlos und über deren Reaktionen ärgere ich mich dann mit Sicherheit!

                          Handwerker in der Wohnung äußern sich meistens ungefragt, das sie sich von den Vögeln genervt fühlen würden...
                          Ganz selten ist mal einer positiv auf Vögel in der Wohnung gestimmt!
                          Aber mir ist das egal!
                          Ich bzw wir mögen unsere gefiederten Mitbewohner sehr, können uns ein Leben ohne unsere Mitbewohner gar nicht vorstellen!

                          Ich möchte zB auch keine Katzen in der Wohnung haben. Das verstehen bestimmt auch ganz viele Leute nicht!
                          Andere wieder würden sich nie einen Hund in die Wohnung holen...

                          Andere Leute langweilen sich wenn man von seinen Wellis erzählt, klar!
                          Ich langweile mich auch wenn mir Leute was von ihren Hobbies erzählen, die mich so gar nicht interessieren...

                          Meine Mutter ist übrigens auch der Meinung das das nicht normal ist und ich einen Vogeltick habe, und das in meinem fortgeschrittenen 50+ Alter...
                          Das es schade um das schöne Zimmer ist, das blockiert ist und missbraucht wird, wo die Vögel nur ihren Dreck verteilen...

                          Lass dich nicht ärgern, hab Spaß und Freude an deinen gefiederten Mitbewohnern!








                          LG von den Tieffliegern und ihrer Körnchengeberin Corinna

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                            #14
                            Hallo Roya,

                            Wenn ich in der Zeit so etwa 10 - 15 Jahre zurück gehe, damals war ich noch berufstätig, bin ich so gut wie nie auf Unverständnis gestoßen. Ich hatte gerne von meinen beiden damaligen Wellensittichen erzählt, hatte das Bild als Bildschirmschoner und einen Plüschwelli an meinem Schreibtisch, alles normal. Fast jeder kannte einen Wellensittichhalter oder hatte schon mal einen Wellensittich. Früher wusste man es leider nicht besser und viele hatten oft nur 1 Wellensittich, der dann aber zahm war und geliebt wurde. Den ersten Sittich hatten wir auch in Einzelhaltung, da wir es nicht besser wussten.

                            Jetzt frage ich mich, was sich seitdem geändert hat. Meine Freunde und früheren Arbeitskollegen, zu denen ich noch Kontakt habe, freuen sich immer über die kleinen Videos von meinen Süßen. Die meisten haben auch Haustiere: Schildkröten, Hunde oder Katzen, eine Freundin hat Kanarienvögel. All unsere Tiere haben uns gut durch die Coronazeit gebracht, und dafür sind wir dankbar. Nun ist das eben auch die Generation 60+.

                            Kann es sein, dass die jüngere Generation sich lieber Hunde oder Katzen anschafft? Wir mussten in der Vergangenheit viele Stunden im Wartezimmer einer Tierarztpraxis verbringen, da warteten fast nur Hunde- oder Katzenbesitzer, obwohl dort auch ein vkTA praktiziert. Unser Sohn und unsere Schwiegertochter lieben Katzen und Hunde, mögen aber auch unsere Vögel gerne.

                            Ich glaube auch, dass Menschen entweder tierlieb sind oder nicht. Wer keine Tiere mag, zeigt eben oft auch kein Verständnis für die Belange der Tierhalter. Jedenfalls habe ich diese Erfahrung gemacht.

                            Wer mich kennt, bekommt auch immer die Geschichten von meinen Wellis zu hören, bisher habe ich damit auch keine negativen Erfahrungen gemacht.

                            Liebe Grüße Ingrid

                            Liebe Grüße von Ingrid und den Federbällchen

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                              #15
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                              Sorry für das abrupte Ende gestern,
                              ich war noch im Büro und da wollte jemand den Strom abstellen um
                              was zu werkeln. Da hatte ich dann Feierabend.

                              Mittlerweile hast Du ja schon viel zum Thema bekommen,

                              Es geht scheinbar vielen mehr oder weniger ähnlich.
                              Am Ende erfreuen wir uns einfach an unseren Mitbewohnern und machen es
                              so wie wir meinen, ob es den anderen gefällt oder nicht.

                              Ich wünsche allen ein schönes Wochenende
                              und Happy 3. Advent.

                              schöne Grüße
                              Elsbeth

                              schöne Grüße
                              Elsbeth

                              Kommentar

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