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Tierheilpraktiker für Wellensittiche?

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    Tierheilpraktiker für Wellensittiche?

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    Hallo,

    eine Freundin von mir schwört auf Tierheilpraktiker. Ich wollte jetzt mal hören was ihr so für Erfahrungen / Meinungen habt. Wart ihr mit euren Wellis schon mal bei Tierheilpraktikern bzw habt sie dort behandeln lassen? Bei welchen Krankheiten kann das gut helfen? Meine Wellis haben ja mit Megas zu tun bzw Bubi mit Leber und Nierenproblemen.

    Bin mal gespannt, demm so langsam habe ich das Gefühl nicht mehr weiter zu kommen. Wie ist es mit Heilsteinen? Welche können helfen und wie können sie bei Wellis angewendet werden?

    Liebe Grüße

    Karin

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    #2
    Hi Karin,

    ich habe schon einige Erfahrung mit einer Tierenergetikerin sammeln können. Sie hat unseren beiden Flauschis immer wunderbar helfen können ... mit "Steinen" habe ich keine Erfahrung, jedoch hatten wir einige Male Bachblüten und Schüssler Salze in Verwendung, die immer sehr gut geholfen haben.

    Hast Du konkrete Fragen dazu?

    Liebe Grüße,
    BiBa

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      #3
      Ich bin ganz ehrlich:
      Für mich ist Homöopathie nur Abzocke und Humbug. Dass es bei Tieren manchmal wirkt, liegt daran, dass die Bachblüten und Co den Besitzer beruhigt und so die "innere Ruhe" auf das Tier übertragen wird. Mein ehemaliger Mitbewohner war lange in der Szene, auch als aktiver Praktiker, bis er irgendwann meinte, dass das alles ja nur Abzocke ist und die Verkäufer und Herrsteller der Präparate, dass den Heilpraktikern auch so bei den Verkäufen und Seminaren auch sagen. Die erste Generation Heilpraktiker sind also alles Menschen die Leidende abzocken wollten, in der zweiten Generation glauben die Praktiker es immerhin ja schon selbst.

      Ich möchte aus psychologischer Sicht den Placeboeffekt aber nicht kleinreden.

      Allerdings finde ich den ganzheitlichen Gedanken sehr gut! Man bekommt nicht einfach Pillen gegen das Symptom, sondern man schaut was die eigentliche Ursache dafür ist. Und dieser Ansatz kann auch in der Tiermedizin manchmal sinnvoller sein. Auch Entspannungstherapien, Essensumstellung und einfach jemand, der einem zuhört und Sorgen ernst nimmt, kann einem häufig sehr helfen.

      Nunja, schaden kann es ja nicht, solange man das Tier mit Behandlungen und unnötigen Fahrten nicht zusehr stresst.

      Einen vogelkundigen Tierarzt ersetzt das aber nicht! Grabmilben gehen nicht durch Bachblüten und Lebertumore nicht durch Globlis weg.

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        #4
        Ich finde es toll, was es alles für Themen bei Welli.net gibt. <3

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          #5
          Hallo,

          unsere vkTÄ behandelt u.a. auch viel mit Homöopathie und auch ich hab das für mich schon genutzt, aber ganzheitlich würde ich mich darauf nicht verlassen. Eine ordentliche Diagnostik ist für mich ein Muss, die Behandlung sollte dann darauf abgestimmt sein und einige Krankheiten oder Probleme kann man nicht mit allen tierheilpraktischen Methoden kurieren.

          Bei Energetik, Heilsteinen und sowas nehm ich aber eher auch eine ablehnende Haltung ein, durfte das auch schon bei einer Bekannten mitbekommen und für mich ist da nix ersichtlich. Hab dann auch einiges recherchiert und da war ich dann auch nicht schlauer. Aber vielleicht muss man da eine andere Einstellung haben.

          Ich denke, es kommt auf a) die Einstellung des Besitzers und b) den Fall an! Als Unterstützung find ich aber manches nicht verkehrt!

          liebe Grüße
          Jule

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            #6
            Bei Heilpraktikeren gibt es auch schwarze Schafe..wie überall...
            Wirkliche Heilpraktier, die was von ihrer Arbeit verstehen können auch herausfinden, woran bzw in welcher Region die Ursache für die Krankheit liegt, was manchmal selbst Ärzte nicht können.

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              #7
              Ich finde das ist ein schwieriges Thema

              Ich ziehe einen "richtigen" Tierarzt schon vor, aber meine Mutter arbeitet bei sich und bei uns mit Heilsteinen und sie zeigen bei ihr Wirkung. Eigentlich ist sie allergisch gegen Pferde aber bei unserem passiert nichts.
              Natürlich nur weil sie den Stein um hat, versteht sich.

              Ich glaube aber ehr das es bei ihr Einbildung ist, die Allergie mein ich

              Aber mein Pferd hatte mal ein Auge entzündet, zwar noch nicht so doll das man den Tierarzt hätte rufen sollen aber ich habe mir dennoch Sorgen gemacht (ein Bekannter hat so eine Entzündung nicht ernst genommen und nun fehlt dem Gaul ein Auge).
              Mutti kam dann mit Heilstein und Kamille anmaschiert.
              Am nächsten Tag war die Entzündung weg.

              Entweder mein Pferd spricht gut auf sowas an oder es Hilft wirklich?

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                #8
                Wenn eine Krankheit bei einem Vögelchen auftritt, sollte auf alle Fälle ein vk TA konsultiert werden! Das steht wohl außer Frage und sollte auch jedem (halbwegs vernünftig denkenden) Menschen bewusst sein, oder?! Nicht anders verhält es sich in der "Menschen-Medizin".
                Ich persönlich wehre mich immer gegen diese radikalen Einstellungen (nur Schulmedizin oder nur ganzheitliche Medizin)! Viel mehr sollte man diese beiden Bereiche (sowohl bei Mensch als auch bei Tieren) kombinieren und einfach die für das jeweilige betroffene Individuum beste Variante wählen, um einen gesunden (körperlichen oder auch oft geistigen) Zustand wiederherstellen zu können.

                Ich persönlich habe Bachblüten und Schüssler Salze unterstützend zur "tier-schulmedizinischen" Behandlung eingesetzt und da eben auch die Erfahrung machen können, dass diese "Mittelchen" geholfen haben.

                Mir ist klar, dass es unter den Praktikern, Energetikern usw. genügend schwarze Schafe gibt, aber die gibt es ja bei TÄ und auch Ärzten wohl auch. Deshalb ist es immer wichtig, egal ob Schulmedizin oder Ganzheitsmedizin, seinen Verstand einzusetzen und es sich nicht nehmen zu lassen, Dinge zu hinterfragen.

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                  #9
                  Zitat von BiBa
                  Hi Karin,

                  ich habe schon einige Erfahrung mit einer Tierenergetikerin sammeln können. Sie hat unseren beiden Flauschis immer wunderbar helfen können ... mit "Steinen" habe ich keine Erfahrung, jedoch hatten wir einige Male Bachblüten und Schüssler Salze in Verwendung, die immer sehr gut geholfen haben.

                  Hast Du konkrete Fragen dazu?

                  Liebe Grüße,
                  BiBa

                  Hallo,

                  das eine Teirheilpraktikerin den teirarzt nicht ersetzt sollte allen klar sein. Aber ich habe von Bachblüten? gelesen, die wohl bei Stress helfen können - Merle ist zb ein Sensibelchen und sehr stressempfindlich. Auch soll es wohl Bachblüten geben, die nach Krankheit die Gensung fördern und das Immunsystem stärken sollen? Sind bei bahcblüten eigentlich Alkohol doer zucker enthalten? kann man das in normale Edelstahlnäpfe geben oder verliert es da die Wirkung?
                  Will mich mal ein wenig mit dem Thema vertraut machen.

                  Liebe Grüße und Danke

                  Karin

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                    #10
                    Ja die meisten dieser Produkte haben Alkohol und Zucker in sich: Allein das kann bei Vögeln also schon den Gesundheitszustand verändern, weil das für einen Welli schon einiges an Energie ist.
                    Zucker ist natürlich für Megapatienten ziemlich doof...

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                      #11
                      Zitat von bubimausi
                      Sind bei bahcblüten eigentlich Alkohol doer zucker enthalten?
                      Man kann Bachblüten auch ohne Alkohol abmischen lassen. Diese Variante ist eben zur Verabreichung an Tiere, Kinder, genauso aber auch für Menschen, die z.B. keinen Alkoholgeschmack mögen bzw. keinen Alkohol zu sich nehmen dürfen. Bzw. gibt es Bachblüten auch in Form von Globulis.

                      Die Tropfen/Globuli werden über das Trinkwasser verabreicht.

                      Schüssler Salze, die an Tiere/Wellis verabreicht werden können, gibts z.B. auch in Form von Globulis, die man auch im Trinkwasser auflöst, bzw. können manche Apotheker die gleich Wirkung über eine homöopathische Mischung erzielen.

                      Die Schüssler Salze in Tablettenform, die man für gewöhnlich in der Apotheke bekommt, die sind allerdings, aufgrund des darin enthaltenen Milchzuckers, natürlich nicht für Wellis (und schon gar nicht für Wellis mit Megas) geeignet.

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                        #12
                        Hallo,

                        ich würde weder bei Menschen noch bei Tieren alleine auf Homöopathie/Heilpraktik oder Schulmedizin schwören. Eher dann schon eine sinnvolle Kombination aus beidem.

                        Eine Diagnose sollte immer ein Arzt stellen, ob in der Vet - oder Humanmedizin, aber zur Unterstützung bei der Therapie kann ein Heilpraktiker wirklich hilfreich sein.
                        Bestes Bsp. meine leidigen Ohrenschmerzen... die Schulmedizin wollte mir ständig irgendwelche chemischen Mittelchen verschreiben, meist auch auf Antibiotikabasis.
                        Der Heilpraktiker empfahl mir simple homöopathische Tropfen und Akkupressur (die ich selbst anwenden kann) und voilà die Ohrenschmerzen sind weg. Ebenso ein Bsp.die Linderung meiner MS ohne harte Chemie.
                        Bernsteinketten bei meinen damals zahnenden Kindern, die dadurch auch ständig erkältet und angegriffen waren hatten sich gemindert.
                        Bei Mücken und Wespenstichen mit einer Zwiebel die Stichstelle einmassiert hilft ebenso gut wie so viele Mittelchen aus der Apotheke.

                        Es gibt viele Dinge, die einer Heilung förderlich sind, ob Steine oder pflanzliche Mittel, Massagen, Stärkung des Immunsystems, etc. Viele der heutigem Mittel basieren auf pflanzliche Erkenntnisse, sind synthetisch hergestellt allerdings billiger als das Naturprodukt (Natur hat eben keine gleichbleibende Qualität)

                        Dennoch sollte man sich niemals alleine auf eine "Heilkunst" verlassen oder versteifen. Bei Krebs z.B. würde ich auch nicht nur pflanzlich herumdoktern wollen. Aber zur Unterstützung, warum nicht?
                        Immerhin liest man auch hier, dass Apfelessig ins Trinkwasser gemischt gut sein soll, das ist auch angewendete Homöopathie. Egal ob Tier oder Mensch, der Körper sollte ganzheitlich gesehen werden und dementsprechend auch behandelt.

                        Liebe Grüße Federflügel

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                          #13
                          Zitat von dasjanielein
                          Ja die meisten dieser Produkte haben Alkohol und Zucker in sich: Allein das kann bei Vögeln also schon den Gesundheitszustand verändern, weil das für einen Welli schon einiges an Energie ist.
                          Zucker ist natürlich für Megapatienten ziemlich doof...
                          ... entschuldige bitte ! Aber wenn man nicht so viel Ahnung hat, sollte man sich etwas ruhiger verhalten !
                          Bachblüten z.B. werden ganz nach Wunsch frisch gemischt ... mit oder ohne Alkohol - ganz wie man es möchte ! Außerdem gibt es auch noch Farbtherapien oder Akkupunktur. Wofür haben wir denn das Internet?! Google es doch einfach mal - all diese Methoden sind bereits mehr als erfolgreich bei Wellensittichen eingesetzt worden.
                          Natürlich ersetzt ein Heilpraktiker (egal ob für Mensch oder Tier) nie einen richtigen Arzt.
                          Aber oftmals sind sie die letzte Lösung bei "chronischen" Krankheiten, da ein Arzt dort nur noch die Symptome mit starken Medikamenten unterdrückt.
                          Im Fall von Karin weiß ich, dass sie bisher alles mit Hilfe ihrer Tierärztin versucht hat um ihren Vögeln zu helfen - leider ohne Erfolg!
                          In solch einem Fall - bin ich der Meinung - kann man durchaus mal die alternative Heilung in Anspruch nehmen bzw. versuchen !
                          Ich wünsche allen einen schönen Tag !

                          Kommentar


                            #14
                            [QUOTE=bubimausi;577567]Hallo,

                            eine Freundin von mir schwört auf Tierheilpraktiker. Ich wollte jetzt mal hören was ihr so für Erfahrungen / Meinungen habt. Wart ihr mit euren Wellis schon mal bei Tierheilpraktikern bzw habt sie dort behandeln lassen? Bei welchen Krankheiten kann das gut helfen? Meine Wellis haben ja mit Megas zu tun bzw Bubi mit Leber und Nierenproblemen.


                            Ganz ehrlich - ich würde es NIE von den Meinungen dieses Forums abhängig machen, ob Du einen guten Tierheilpraktiker zu Rate ziehst, oder nicht !
                            Das solltest Du schon selber entscheiden !
                            Wenn Du der ganzen Sache nicht traust, lass es doch einfach bleiben und sieh weiter zu, was mit Deinen Vögeln trotz toller Tierärztin passiert.
                            Oder aber greife nach dem Strohhalm und probiere es aus - denn zu verlieren hast weder Du noch Deine Vögel etwas dabei.

                            Und nochmal : man kann "chronische" Kranheiten sehr gut mit alternativen Heilmethoden behandeln !

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                              #15
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                              Nun ja, Homöopathe und Natuhleilverfahren sind ja auch zwei Paar Schuh.

                              Und in der Branche wird extrem viel Schindluder getrieben. Leider... (egal ob bei Mensch oder Tier). Daher muss man da sehr, sehr aufpassen. Klar können Bachblüten frisch angemischt werden. Bestellt man sie aber im Internet kann da echt ALLES drins ein! Habe mir mehrere Mittel extra für Vögel angesehen und in denen waren ALLE Alkohol. Ist vielleicht was anderes, wenn man bei einer Praktikerin ist, muss aber nicht, daher warne ich zur Vorsicht, wie bei anderen Mitteln auch.

                              Ich finde es absolut legitim, dass gerade wenn die Schulmedizin versagt, man nach Alternativen sucht. Und außprobieren ist auch vollkommen ok. Nur drauf verlassen sollte man sich auf gar keinen Fall!
                              Und bei Homöpathie gilt: Wer nicht dran glaubt, dem hilft es nicht. Aber ich habe ja gesagt, dass ich da sehr skeptisch bin, und die denen es hilft, die sollen es auch ruhig nehmen, denn schaden tut es nicht. Nur NIE als Ersatz für Schulmedizin.

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