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Tierheilpraktiker für Wellensittiche?

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    #16
    Zitat von Cappuccino
    ... entschuldige bitte ! Aber wenn man nicht so viel Ahnung hat, sollte man sich etwas ruhiger verhalten !
    Bachblüten z.B. werden ganz nach Wunsch frisch gemischt ... mit oder ohne Alkohol - ganz wie man es möchte ! Außerdem gibt es auch noch Farbtherapien oder Akkupunktur. Wofür haben wir denn das Internet?! Google es doch einfach mal - all diese Methoden sind bereits mehr als erfolgreich bei Wellensittichen eingesetzt worden.
    Natürlich ersetzt ein Heilpraktiker (egal ob für Mensch oder Tier) nie einen richtigen Arzt.
    Aber oftmals sind sie die letzte Lösung bei "chronischen" Krankheiten, da ein Arzt dort nur noch die Symptome mit starken Medikamenten unterdrückt.
    Im Fall von Karin weiß ich, dass sie bisher alles mit Hilfe ihrer Tierärztin versucht hat um ihren Vögeln zu helfen - leider ohne Erfolg!
    In solch einem Fall - bin ich der Meinung - kann man durchaus mal die alternative Heilung in Anspruch nehmen bzw. versuchen !
    Ich wünsche allen einen schönen Tag !
    Also ich bin weder absolute Gegnerin noch Befürworterin von Homöopathie - ich halte es da ebenso wie viele es schon geschrieben haben: es gibt viele rein pflanzliche Mittel, die teils besser helfen als Chemiekeulen. Keine Frage. Aber nicht bei allem reicht das leider aus. Ich kenne Homöopathie hauptsächlich in der Anwendung beim Menschen und da habe ich schon von vielen positives gehört. Warum sollte das dann nicht auch bei Tieren funktionieren? Bei Pferden beispielsweise habe ich auch schon öfter mitbekommen, dass durch Heilpraktiker gute Erfolge erzielt werden konnten. Meist lief das aber unterstützend zur medizinischen Behandlung ab.

    Weswegen ich mich eigentlich mal zu Wort melden wollte, ist die Art deiner Formulierungen.
    Vielleicht kam das bei mir nur gerade so an, aber ich denke hier wollen wohl alle nur das Beste für ihre Tiere und jeder würde nach dem "Strohhalm" greifen. Aber es ist nun mal ein Thema, bei dem es unterschiedliche Meinungen gibt und ich finde es deshalb wichtig, niemanden, der eine andere Meinung hat, anzugreifen. Vielleicht hattest du das gar nicht vor (wenn ja tut mir das Missverständnis leid!), aber genauso wirken deine Beiträge leider. Freundlich seine Meinung sagen funktioniert hier in diesem Forum glaube ich sehr gut, da muss niemand den anderen angreifen ob seiner Meinung.
    Und ich gebe dir recht: niemand sollte seine Entscheidungen von den Meinungen eines Forums abhängig machen. Aber ein netter Austausch seiner Meinungen ist denke ich erlaubt und gut so!

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      #17
      Ich kenne einen Heilpraktiker und eine Tierheilpraktikerin aus unserer Siedlung.
      Komme privat gut mit denen zurecht und war auch einmal beim Heilpraktiker in Behandlung.
      Ich musste eine zeitlang fast jeden Monat Antibiotika schlucken =( Habe dann etwas anderes bekommen und das hat geholfen.
      Beide finde ich sehr seriös. Sie sagen auch ganz klar wenn sie nicht weiter wissen und schicken einen auch zum Arzt.
      Die Tierheilpraktikerin zeigte mir auch, wie man einem Tier eine Spritze setzt. Habe mich damals aber trotzdem nicht getraut und so machte sie es Ging damals um unseren Pflegehund, der brauchte Aufbauspritzen.

      Jetzt ist das mit den Spritzen anders. Nun würde ich es machen, aber erstmal unter Aufsicht und (noch) nicht bei einem Vogel.

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        #18
        Ich wollte hier niemanden angreifen. Aber wenn jemand behauptet Tierheilpraktiker wären Schwindler und in Bachblüten wären "immer" Alkohol, zeigt mir das, dass sich diese Person noch nicht soooo sehr mit dem Thema beschäftigt hat - und deswegen meinte ich, man solle sich dann vielleicht mit seiner Meinung etwas zurück nehmen. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich damit ausdrücken.

        Aber ich glaube betreffende Person hat das schon verstanden.

        Zum Thema schlechte oder gute Heilpraktiker - da gebe ich auch wirklich recht. Es ist sehr schwer einen guten Tierheilpraktiker zu finden. Was wohl damit zusammenhängt, dass eigentlich jeder diesen Beruf oder diese Ausbildung ausüben kann. Die billigste Ausbildung umfasst auch meistens nur Homöop. und Pflanzenheilkunde. Man sollte also auf der Suche nach einem Heilpraktiker darauf achten, das er möglichst auch Ausbildungen in Akkupunktur, Blutegeltherap. etc. hat ... und natürlich Ahnung von Wellensittichen *LOL* - denn auch dort spezialsieren sich die meisten auf Hunde, Pferde, Katzen - bringt nunmal mehr Geld ... traurig - ist aber so (sieht man ja auch bei den meisten Tierärzten)!

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          #19
          Heute Abend (22:15 Uhr; SternTV) kommt auf Rtl ein Bericht über Tierheilpraktiker; ob da auch was über Wellensittiche gesagt wird, konnte ich der Vorschau jetzt nicht entnehmen.

          Vielleicht interessant für euch?

          Viele Grüße
          Anna

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            #20
            Nun ja, Homöopathe und Natuhleilverfahren sind ja auch zwei Paar Schuh.
            Ganz ehrlich, diese Aussage lässt mich jetzt daran zweifeln, dass sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt wurde.

            Homöopathie IST eine Form der Naturheilkunde/ Naturheilverfahren.


            Fakt ist, dass die Schulmedizin ausschließlich auf die Bekämpfung der Krankheitssymptome setzt und das teilweise mit brachialer Gewalt. Hier ein Pillchen, da ein Pillchen, hauptsache es hilft primär. Sekundär wird außer Betracht gelassen, denn man kann ja immer wieder zu den Pillchen greifen. Kein Wunder, dass gerade beim Thema Antibiotika Worte wie "Resistenzen" immer öfters fallen.

            Ich betone noch einmal, zur Diagnosestellung sollte IMMER ein ausgebildeter Facharzt herangezogen werden. Auch sollte man je nach Leiden niemals die konventionelle Schulmedizin außer Betracht lassen, im Gegenzug aber auch nicht die Alternativen dazu. Denn wieviel Schulmedizin gäbe es denn ohne Naturmedizin? Ich sag nur Insulin, aber das würde den Rahmen hier sprengen.

            Scharlatane gibt es auch in der Humanmedizin und seit die Ärzte jammern, sie verdienen wegen der Gesundheitsreformen zu wenig, garantiert noch mehr.

            Und ja, letztendlich versetzt der Glaube Berge, was beweißt, dass Mutter Natur auch hier das Zusammenspiel aller Komponenten fordert.

            Ob Heilpraktiker oder Schulmediziner, ob Veterinär oder Humanmediziner, es gilt generell, dass man sich selbst ein wenig schlau macht. Immerhin geht es um den eigenen Körper bzw. dem anvertrauten (Tier, Kind, etc.) und das setzt Verantwortung voraus.

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              #21
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              Und ich finde ... das war jetzt der beste Abschluss überhaupt zu diesem Thema !

              HERZLICHEN DANK !

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