Als erstes: im Anhang endlich die versprochenen Fotos von meinem Regenbogenquartett.
Seit ich den Blog zum Thema Artgerechte Haltung gelesen habe, lässt mich dieses Thema nicht mehr los. Täglich denke ich: Sind meine Wellis glücklich? Oder ist ihnen langweilig? Ich habe 2 Häuser und den ganzen Tag Freiflug, Schredderzeugs. Doch was ist ein Zimmer gegen die Wildnis in Australien, wo sie täglich bis zu 100 km fliegen? Auch wenn die Muskulatur weniger ausgebildet ist als bei den wilden Wellis, gibt es genetisch irgendwelche Unterschiede zu den freien? Also so wie bei, sagen wir, Haustierkatze und Tiger? Mir fällt keiner ein.
Was mir noch zu denken gibt: Haustierwellis werden nur halb so alt wie wilde!
Wie kann ich innere Ruhe finden? Gibt es ein Projekt, wo Wellis wieder in die Natur integriert werden (so wie manchmal bei Delfinen)? Dann würde ich immer wieder arme Schlucker aus Käfig-Einzel-Haltung bei mir aufnehmen, aufpäppeln, und dann weitergeben an einen Besitzer einer Riesen-Außen-Voliere. Aber könnte dort mein flugunfähiges Spatzi überleben? Und gibt es solche Anlagen?
Könnt Ihr mir helfen, diesbezüglich innerlich Klarheit und Ruhe finden kann? Bin dankbar um jeden Denk-bzw Handlungsimpuls!
Gruß, Maria


) zwitschert den ganzen Tag flattert durch das Haus und ist offensichtlich mit seinem Kumpel zufrieden ! Er hat jetzt sogar angefangen zu spielen und fleddert mit Begeisterung Gruenzeug. Er wirkt gluecklich auf mich u d sein Kumpel auch.
) ein möglichst artgerechtes Zuhause bieten. Das beginnt beim absoluten VERZICHT auf Einzelhaltung, täglichem Freiflug für die Wellis, ausreichende Volierengrösse etc. Unsere Wellis sind gezüchtete Tiere und haben die Freiheit nie kennengelernt! Und ich weiß nicht, ob unsere Wellis diese Freiheit (die Sie wie erwähnt, nie kennengelernt haben) wirklich vermissen!? Der gravierende Altersunterschied zwischen Natur- und Haustierwellis ist meiner Meinung nach, dem wahnsinnigen Züchtungswahn geschuldet! Ich finde diese Entwicklung sehr bedenklich, nur aus Geldmacherei, den kleinen Wesen so etwas anzutun! Wie Frauke in ihrem Posting über Ihre Wellis schon anmerkt. Wenn ich meine Jungs beobachte, wie Sie sich miteinander beschäftigen, füttern, necken und am Abend dicht an dicht in ihrer Voliere vom Tag berichten
Es ist eben so, dass auch die Wellensittiche domestiziert wurden. So dass es einen Unterschied zwischen Wild- und Hauswellensittich gibt. Kleiner Tipp: Auch zu viele Gedanken können einem das Leben schwer machen! 
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