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Wie geht ihr mit dem Tod eurer Lieblinge um?

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    #16
    Zitat von Irmalu
    Ich weiss, dass es für kenny das beste war aber ich werde damit nicht fertig, dass ich es entscheiden musste ( jetzt kommen mir schon wieder die tränen)als ich mit ihm zum tierarzt fuhr hat er noch in der schachtel gemeckert und als ich zurück fuhr war er tot, es ging alles so schnell!es ist vielleicht blöd, aber ich frage mich ob er es auch wollte! Ich hoffe ihr versteht mich?
    Hier verstehen mehr Welli-Liebhaber, was Du damit sagen willst, als Du vielleicht meinst .

    Ich kenne Dich nicht und ich kannte auch nicht Deinen tapferen Kenny, aber ich weiß, dass Du richtig gehandelt hast. Für niemanden ist es einfach, eine solch schwere Entscheidung zu treffen - aber Deine Liebe zu Kenny hast Du gezeigt, indem Du ihm eine weitere leidvolle Zeit erspart hast.
    Auch, wenn es für Dich in dieser schweren Zeit vielleicht brutal klingen mag, aber es hätte für Dich keinen großen Unterschied gemacht, ob er jetzt gehen muss oder dann in zwei Wochen. Schwer wäre es allemal gewesen.
    Für Kenny aber, so finde ich, hat es den Unterschied gemacht, dass er nicht noch mehr leiden (oder im schlimmsten Falle) "dahinsiechen" musste, sondern jetzt frei im Regenbogenland fliegen darf - ohne Schmerzen, ohne ev. Behinderungen - einfach nur frei sein darf.

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      #17
      Zitat von Irmalu
      Das schlimmste ist, dass ich keine zeit zum versbschieden hatte, nur die paar sekunden als der tierarzt die spritze aufgezogen hat! Ich konnte ihn dann nur noch mal streicheln und küssen als er schon tot war!
      ich und die anderen wißen was Du meinst! Aber glaub mir, ist da einer der wartet jetzt auf Dich!

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        #18
        Zitat von Irmalu
        Das schlimmste ist, dass ich keine zeit zum versbschieden hatte, nur die paar sekunden als der tierarzt die spritze aufgezogen hat! Ich konnte ihn dann nur noch mal streicheln und küssen als er schon tot war!

        Du kannst Dich auch jetzt noch von ihm verabschieden, z.B. mit einem persönlichen Ritual. Das hat mir persönlich sehr gut geholfen.
        Ich muss ehrlich sagen, ich war damals auch ein wenig "überfordert", wie schnell alles letztendlich vonstatten ging.

        Ich hatte, nachdem unser Pepi verstorben war, für Chico (seinen Kumpel) und Pepi (und wohl auch für mich) eine Schüssel mit Blüten und Wasser gefüllt, Schwimmkerzen darin angezunden und ein Foto von Pepi daneben aufgestellt. Dieses Ritual mag banal klingen, aber mir persönlich hat dies z.B. sehr gut geholfen, um nochmals (diesmal im Geist und nicht umringt von Tierarzt und Tierarztgehilfen) in Ruhe von unserem kleinen Schatz Abschied zu nehmen.

        Das war meine ganz persönliche Art, mich zu verabschieden - ich wollte Dir nur eine Möglichkeit aufzeigen. Vielleicht animiert Dich das ja, Deine eigene persönliche Art der Verabschiedung zu "zelebrieren".

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          #19
          Also ich bin natürlich immer traurig und es fließen auch einige Tränen
          Bei mir unterscheidet es sich vom Tod des Tieres. Kommt der Tod plötzlich und unerwartet weine ich viel mehr, als wenn ich mich auf den Tod vorbereiten kann.
          Bei Bubby habe ich auch geweint, immer mal wieder, aber bei ihr konnte ich mich drauf vorbereiten, denn ich wusste, dass sie nicht mehr lange hat. Ich musste jeden Tag Medis geben und jeden Tag mit dem Tod rechnen. Jeden Tag damit rechnen, sie einschläfern lassen zu müssen Es tat vor ihrem Tod schon sehr weh und war keine leichte Zeit, aber ich habe die letzten Momente mit ihr genossen.
          Als sie dann starb war ich (klingt nun vlt komisch) einerseits auch froh, dass sie es endlich geschafft hat.
          Sie konnte nicht mehr fliegen, hatte nicht mehr viele Federn am Körper, die Zehen standen alle, bis auf eine, nach vorne, dh sie hatte auch Probleme auf Stangen zu sitzen. Sie bekam auch tägl neben den anderen Medis ein Medi, was gegen Schmerzen und Entzündungen ist.
          Für sie sehe ich den Tod als Erlösung an, daher konnte ich damit auch einigermaßen gut umgehen.

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            #20
            Danke an alle für die lieben worte und danke auch, dass ich hier sein darf aber es ist noch alles sooooo schlimm!

            Wir haben uns dann alle noch zuhause von ihm verabschiedet und ihn zu seiner kiri ins gab gelegt aber trotzdem hätte ich gerne noch mehr zeit gehabt!

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              #21
              Zitat von Lintu
              Als sie dann starb war ich (klingt nun vlt komisch) einerseits auch froh, dass sie es endlich geschafft hat.
              Sie konnte nicht mehr fliegen, hatte nicht mehr viele Federn am Körper, die Zehen standen alle, bis auf eine, nach vorne, dh sie hatte auch Probleme auf Stangen zu sitzen. Sie bekam auch tägl neben den anderen Medis ein Medi, was gegen Schmerzen und Entzündungen ist.
              Für sie sehe ich den Tod als Erlösung an, daher konnte ich damit auch einigermaßen gut umgehen.
              Bitte nimm mir die Frage jetzt nicht übel (ist auch weder Vorwurf, noch Anmache sondern wirklich nur Interesse!), aber warum hast Du ihr diese Erlösung dann nicht schon eher "gegönnt" (ich weiß, ein ganz doofes Wort in der Situation)?

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                #22
                Zitat von Feivel
                Bitte nimm mir die Frage jetzt nicht übel (ist auch weder Vorwurf, noch Anmache sondern wirklich nur Interesse!), aber warum hast Du ihr diese Erlösung dann nicht schon eher "gegönnt" (ich weiß, ein ganz doofes Wort in der Situation)?
                Weil Bubby noch nicht wollte.
                Selbst am Tag des Todes kletterte sie noch rum. Sie hat auch noch gefressen und so.
                Meine Ta sagte mir, worauf ich achten soll. Hätte sie nun nicht mehr gefressen und hätte nur noch gelegen, dann hätte ich sie erlösen lassen (müssen).
                Sie versuchte ja sogar noch weit zu springen, war ne Kämpfermaus.

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                  #23
                  Ok, dann kann ich es nachvollziehen und hätte wohl ähnlich gehandelt.

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                    #24
                    Als meine Katze nach 18 Jahren eingeschläfert wurde, habe ich das entschieden. Ich habe mich ein ganzes Wochenende von ihr verabschiedet und den ganzen Montag schon vor dem Termin nachmittags in meinem Büro gesessen und geheult. Als ich sie dann friedlich aussehend ein letztes Mal im Arm hielt, wusste ich das es richtig war sie gehen zu lassen. Und mit einem Mal war ich viel ruhiger und getrösteter. Noch heute, nach zwei Jahren, denken wir viel an sie und lachen über ihre Marotten und Macken. Und freuen uns über die Zeit, die wir mit ihr verbringen durften. Selbst ihr Foto als Facebookprofil darf ich nicht ändern, dann meckern hier alle. Bei meinen Wellis weine ich auch, ja ich weine sogar bei manchen Vögeln einiger Forenuser hier aber meistens konzentriere ich mich darauf, wie es dem verbleibenden Partner geht. Und das lenkt mich ab. Meinen Liebling Lucky, der durch einen tragischen Unfall starb, vermisse ich auch nach vier Monaten noch sehr aber ich freue mich, dass er drei schöne Jahre bei uns sein durfte.
                    Übrigens zu deinen Selbstzweifeln. Ein verantwortungsvoller vkTA oder TA wird niemals ein Tier einschläfern, wenn es nicht nötig ist. Deine Entscheidung war auf jeden Fall sehr richtig und sehr sehr mutig.
                    Ich drück dich ganz lieb,
                    Smellymelly

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                      #25
                      Hallo zusammen,

                      Jetzt sind drei tage vergangen und wir sind alle etwas ruhiger geworden!

                      Am montag ist kenny gestorben und am dienstag habe ich im tierheim angerufen weil wir ja einen neuen partner für unsere kuki brauchen. Dort sagten sie mir, dass ich mich noch ein bisschen gedulden müsste weil sie noch andere interessenten für wellensittiche hätten. Sie sagten sie würden sich bei mir melden aber bis jetzt habe ich noch nix gehört! IST DAS NICHT SCHLIMM? Da will man einem armen tier helfen und kann (darf) nicht! Der tierschutz erzählt immer ein von " einzeltierhaltung " und "so schnell wie möglich einen neuen anschaffen"! Aber wie wenn man nicht kann!

                      Jetzt meine frage...? Soll ich noch warten oder soll ich beim züchter einen holen gehen und den anderen im tierheim lassen? Sie ruft den ganzen tag, ganz schlimm, sie tut mir so leid!

                      Lg iris

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                        #26
                        Hallo,

                        Zitat von Irmalu
                        Jetzt meine frage...? Soll ich noch warten oder soll ich beim züchter einen holen gehen und den anderen im tierheim lassen? Sie ruft den ganzen tag, ganz schlimm, sie tut mir so leid!
                        hast du schon mal in Vermittlungsforen oder Kleinanzeigen (Internet, Zeitungen, Schwarze Bretter) geguckt? Vielleicht ist da ein süßer Vogel dabei, der ein neues Zuhause sucht.

                        liebe Grüße
                        Jule

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                          #27
                          Ich möchte keinen von einer privatperson kaufen, habe angst, dass sie krank sind!

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                            #28
                            Zitat von Irmalu
                            Ich möchte keinen von einer privatperson kaufen, habe angst, dass sie krank sind!
                            Hier musst du nichts kaufen und wieso sollten Tiere aus dem TH gesund sein und Tiere aus Abgaben nicht? Im TH leben auch Abgabetiere?!

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                              #29
                              Ja das weiss ich, ich hoffe aber, dass sie da untersucht werden!

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                                #30
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                                Zitat von Irmalu
                                Ja das weiss ich, ich hoffe aber, dass sie da untersucht werden!
                                Ich kenne kaum ein TH, wo Vögel von einem vogelkundigen TA durchgecheckt werden.

                                Solltest du einen Abgabevogel einer Privatperson haben wollen, könntest du auch die privatperson bitten, mit dem Welli zum VkTa zugehen um den durchchecken zu lassen.

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