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Wie geht ihr mit dem Tod eurer Lieblinge um?
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Gast
Wie geht ihr mit dem Tod eurer Lieblinge um?
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Hallo zusammen, bin neu hier und auf diese seite gestossen, weil gestern unser kleiner schatz gestorben ist...! Muss irgendwie damit fertig werden und wollte mal hören wie ihr damit umgeht?lg
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Gast
Hallo Irmalu,
vielleicht teilen die aufmerksamen Mitarbeiter vom Wellinet - Team deinen thread noch von dem von leandra, keine Panik! Erst einmal herzlich Willkommen hier, wenn auch aus traurigem Anlass!
Einen kleinen Welli gehen lassen zu müssen ist wirklich sehr schmerzhaft. Mein kleiner Bubi ist auch erst bald einen Monat nicht mehr unter uns und ich bin immer noch wahnsinnig traurig. Aber ich stelle ihn mir jetzt im Hirseland vor ... und bin dankbar für unsere gemeinsamen 8 Jahre. Das Leben ist das, was zählt, nicht der Tod.
Vielleicht hilft es dir auch, ein wenig von deinem Welli zu erzählen? Hier wirst du viele offene Ohren anfinden!
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Gast
Willkommen im Forum!
Als mein kleiner Easy (der trotz anderer Wellis sehr auf mich bezogen war) im Mai gestorben ist, war ich sehr traurig und habe auch viel geweint. Er war doch gerade erst drei Jahre alt.
Mir hat das Forum hier geholfen. Hier gibt es soviele Menschen, die genauso für ihre Wellis empfinden und nicht nur sagen oder denken "es war doch nur ein Vogel".
Für viele hier, gehören die Wellis einfach zur Familie - sie leben mit uns.
Tut mir sehr leid, dass Dein Welli vor kurzem gestorben ist.
Ich hoffe, Du fühlst Dich hier gut aufgehoben.
Liebe Grüße
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Gast
Ich musste im Frühsommer meinen Teddy nach langer Krankheit einschläfern lassen.
Die Entscheidung zu fällen war für mich total schlimm, aber es war zu seinem Wohl.
Ich habe das Wochenende auch viel geweint, aber ich habe ganz schnell gemerkt, dass mein Schwarm durch seinen Tod etwas aus dem Gleichgewicht kam. So durfte Fundwelli Nemo bei uns bleiben. Teddy ist also für einen guten Zweck gegangen: Ein starker, gesunder Welli durfte seinen Platz einnehmen. Ich vermisse Teddy immer noch ein bisschen, denn er war der anhänglichste von meinen. Aber ich weiß, dass es richtig war ihn von seinen starken Schmerzen zu erlösen. Und nun schaue ich Nemo, seinen Nachfolger an und freue mich ihm einen guten Platz gegeben zu haben. Er hatte wohl jahrelange Einzelhaltung hinter sich.
Hast du jetzt nur noch einen Witwer? Dann solltest du dich, auch wenn es dir schwer fällt, ganz bald einen weiteren Welli holen. https://www.welli.net/neuer-partner.html
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Feivel
Ist Futterfest- weiblich
- Besitzt keine Vögel
Auch wenn mich hier jetzt einige gerne steinigen werden, ich gehe mit dem Tod meiner Haustiere relativ pragmatisch um.
Als meine Katze vergiftet wurde und einen hässlichen Todeskampf hatte, war es mir am wichtigsten so schnell wie möglich einen Nottierarzt zu erreichen (war natürlich an einem Wochenende) um ihr Leiden so schnell wie möglich beenden zu lassen (um ihr Leben hatten wir zuvor gut 24 Stunden gekämpft). Die Trauer kam später, war aber weniger der Verlust über das Tier als ihre Qualen gesehen haben zu müssen. Das hat die Trauer doch sehr überwogen inkl. der eigenen Vorwürfe, sie nicht vielleicht schon 24 Stunden vorher eingeschläfert haben zu lassen. Als als mein Kater eingeschläfert werden musste (zerfressener Kiefernknochen durch Tumor), war die Trauer natürlich auch da, aber auch der tröstliche Gedanke, dass er über 14 Jahre ein schönes Leben hatte. Es fließen im ersten Moment auch ein paar Tränchen, aber eine lange "Trauerzeit" eigentlich nicht.
Schlimmer ist es dann immer erst Tage oder Wochen später, wenn man liebgewonnene Situationen mit dem Tier vermisst.
Früher hatte ich immer einen Wellischwarm (4-6 Vögel), meist aus schlechter oder Einzelhaltung, da wusste ich meist noch nicht einmal wie alt sie waren. Da war eigentlich selten mal einer krank (deswegen war ich zu Anfang hier im Forum so entsetzt wie "empfindlich" die Wellis heutzutage scheinbar sind und welche Krankheiten es gibt), meist lag dann doch hin und wieder mal einer tot im Käfig ohne dass es vorher Anzeichen gab.
Klar tat (und tut) es mir um jedes Vögelchen oder andere Tier leid dass sterben muss, aber, und jetzt kommt doch dieser fürchterliche Satz, "es war nur ein Tier"...
Ich habe letztes Jahr meinen Vater verloren, das ist/war eine so andere Situation, dass man mir den Satz mit dem "nur Tier" bitte verzeihen möge. Aber ein Tier kann nach meiner persönlichen Meinung nie den Stellen"wert" eines Elternteils, Partners, Angehörigen, Freundes etc. haben.
Ich halte Tiere und bin für sie, für ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit verantwortlich und das mach ich gerne, es macht mir unendlich viel Spaß, und wenn TA-Kosten in die Höhe schnellen ist es mir egal, weil ich die Verantwortung für das Tier trage.
Trotz allem bin ich mir vom ersten Moment bewusst, dass ich dieses Tier (und auch die "Nachfolger") überleben werde, das heißt ihren Tod muss ich vom ersten Augenblick mit einkalkulieren und tue das auch.
Ich kann verstehen, dass andere Menschen dieses anders sehen und sehr viel emotionaler reagieren und ihre Trauer sehr viel heftiger zutage tritt, ich würde über so jemanden nie lachen oder auch nur lächeln, im Gegenteil, ich kann auch in solchen Situationen auch ehrlich (!) Trost spenden, nur bin ich persönlich dort etwas anders "gestrickt".
So, und jetzt könnt Ihr über mich herzlose Person "herfallen"...
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@ feivel
Das ist ja völlig in Ordnung, dass du so denkst, es geht eben jeder anders damit um.
Mir persönlich hilft es mich von meinem verstorbenen Tieren zu verabschieden... mein letzter Abschied ist auch erst ein paar Wochen her... und wo ich das gerade schreibe merke auch ich, dass ich immer noch traurig darüber bin.
Ich beerdige meine verlohrenen Schätze im Garten. Sie bekommen einen Schuhkarton, den ich ihnen gestalte und ein Stück Hirse so wie ein paar Blumen mit auf ihren Weg.
Ich finde einfach das sie einen solchen Abschied verdient haben und mir persönlich hilft das auch beim trauern.
Ähnlich wie dasJanielein schon schrieb ist es tröstlich, zu wissen, dass der leere Platz gut genutzt wird.
Nachdem meine Helena gestorben ist, war sofot klar, dass ein neuer Welli einziehen wird und für mich war auch klar, dass es einer sein soll, der dringend ein neues zu hause sucht.
Hoffe dein gefiederter Freund hatte eine gute Reise ins Land hinter den Regenbogen
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Hallo,
ich find das überhaupt nicht herzlos. Jeder geht halt anders mit um und sieht das etwas anders.Zitat von FeivelSo, und jetzt könnt Ihr über mich herzlose Person "herfallen"...
Als meine Pauline eingeschläfert werden musste, hab ich auch Tränen in den Augen gehabt. Aber als es vorbei war, war es vorbei und ich bin einfach dankbar, dass sie nicht weiter leiden musste. Daher war die Entscheidung bei uns auch nicht schwer- ich hatte mich damit auseinandergesetzt und damit komm ich gut klar.
Mir persönlich hilft da auch kein Abschiedsritual o.ä.- ich bin da gar nicht emotional gestrickt (Generell nicht).
Aber jeder macht es anders und da sollte man sich nichts vormachen.
liebe Grüße
Jule
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Ich sehe es ähnlich wie Feivel. Wenn man sich ein Tier anschafft muss einem auch klar sein, dass man sich irgendwann mit dessen Tod auseinander setzen muss.
Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass das jeweilige Tier ja ein schönes Leben hatte. Und dann überlege ich mir ob Trauer nicht etwas sehr egoistisches ist. Um was trauert man denn? Eigentlich doch nur um sich selbst, weil man etwas für immer verloren hat was einem sehr wichtig war. Dem Tier selbst geht es ja gut, wo auch immer es ist.
LG, Bonny
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Ich kann an Trauer nichts Egoistisches finden. Es ist eine menschliche Eigenschaft oder Fähigkeit und ich bin froh, dass ich diese Fähigkeit besitze, um traurige Situationen verarbeiten zu können. Ich habe mich leider schon sehr früh und oft sowohl von lieben Menschen als auch von lieben Tieren verabschieden müssen und auch wenn ein Tier kein Mensch ist, tut sein Tod mir weh. Jeder geht mit seiner Trauer anders um, und es ist auch gut so. Nur verdrängen sollte man die Trauer nicht, denn sie kommt garantiert durch die Hintertür zurück. Also lasse ich der Trauer soviel Zeit wie sie braucht.
LG
sweet4
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Leider bekommt nicht viel Verständnis wenn man um einen Wellensittich trauert.
Ich hab mir sogar anhören müssen das, das Geld beim Tierarzt im Bezug auf eine "Neuanschaffung" viel zu teuer ist.
Bei einem Hund ist das ja was ganz anderes... die kosten ja in der Anschaffung viel mehr...und sind ja soo treu...
Naja, solche Leute gibts einfach...
Also, ich hab mir die Augen aus dem Kopf geheult als mein Mister Grey gestorben ist. Und immer wenn ich meine anderen Wellis beobachte denke ich an Ihn.
Er ist in einem Schuhkarton von mir beerdigt worden. Ich hab ihm noch Kolbenhirse, ein Stück Gurke und sein Lieblingsglöckchen eingepackt.
Klar geht das Leben weiter und es ist nicht gleich zustellen, wie den Tod eines Familienmitgliedes, aber ganz ehrlich, was wären wir für Menschen wenn wir keinen einzigen Gedanken an unser verstorbenes Haustier verschwenden würden ?
Man erlebt doch so viele schöne Momente mit den Tieren, man Lacht über ihre Kunsttücke und man weint eben, wenn das geliebte Tierchen krank ist.
LG Manu
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Danke erstmal,dass schon so viele geantwortet haben!
Jetzt will ich erstmal meine wellis vorstellen...! Vor genau 5 jahren und 3 tagen sind unser kenny und seine liebe kiri bei uns eingezogen. Zwei wunderschöne wellis
( kenny, weiss mit einwenig blau und schöhnheitsfleck am schnabel und kiri, ganz blass gelb)! Fast genau ein jahr hatten sie zusammen, dann wurde kiri krank (trichominiasis) und trotz behandlung ist sie dann gestorben. Kenny liessen wir dann untersuchen und behandeln aber er war gesund. Dann zog kuki bei uns ein ( ganz zitronengelb),am anfang wollte er sie nicht, mit der zeit ging es aber, aber seine liebe wurde sie nicht, sie wurde von ihn nur geduldet, die arme! Sie konnte nur essen wenn er es wollte, sie durfte nur schaukeln wenn er es wollte und wenn sie bei uns auf dem kopf sass, hat er sie weggejagt aber wenn er lust zum schnabeln hatte war sie gut, sie war eine arme!
Aber jetzt musste kenny vor drei tagen sterben ( ich musste ihn einschläfern lassen weil er einen nierentumor hatte) und sie vermisst ihn ganz fest! Sie ruft ihn und bleibt nur noch im käfig. Wir werden einen neuen aus dem tierheim holen, weil er es dann genau so schön haben soll wie kenny! Ich weiss, dass es für kenny das beste war aber ich werde damit nicht fertig, dass ich es entscheiden musste ( jetzt kommen mir schon wieder die tränen)als ich mit ihm zum tierarzt fuhr hat er noch in der schachtel gemeckert und als ich zurück fuhr war er tot, es ging alles so schnell!es ist vielleicht blöd, aber ich frage mich ob er es auch wollte! Ich hoffe ihr versteht mich? Ich weiss, dass man tiere nicht mit menschen gleichstellt aber unsere tiere gehören zur familie und da wird auch alles gemacht damit es ihnen gut geht, gelacht und getrauert!der einzigste trost den ich habe ist der, dass er jetzt keine schmerzen mehr hat und endlich wieder bei seiner geliebten kiri ist! Lg
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Hallo Irmalu,
ich kann dich gut verstehen. Ich glaube, Selbstzweifel und Schuldgefühle kommen automatisch, wenn ein geliebtes Tier stirbt, selbst wenn man nicht so eine schwere Entscheidung treffen musste wie du. Aber wir sind eben nur Menschen und wir können nicht mehr als unser Bestes geben und selbst dann nimmt dann das Schicksal ungebeten seinen Lauf.
Nach dem schweren Abschied heißt es, alle Kräfte sammeln, um den kleinen Neuling aus dem Tierheim gut in sein neues Leben einzuführen. Er wird euch auf andere Gedanken bringen, auch wenn er das verstorbene Tierchen nicht ersetzen kann. Aber das soll er ja auch gar nicht.
Deshalb möchte ich dir an dieser Stelle ganz liebe Willkommensgrüße schicken. Schön, dass du mit dabei bist, auch wenn der Start ein trauriger war.
LG
sweet4
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Wir mussten auch unseren Pepi im Juni diesen Jahres erlösen lassen.
Es war für mich, als wohnen 2 Seelen in meiner Brust. Die eine Seele hat sich sehr schwer getan, unseren süßen Spatz gehen zu lassen, doch die andere Seele hat genau gewusst, dass es so für unseren Pepi am besten ist.
Ich habe auch sehr viel geweint, obwohl sich dieser Augenblick in den Monaten davor schon abgezeichnet hatte.
Für mich war es auch sehr tröstlich zu wissen, unseren Pepi unter einer wunderschönen Magnolie in unserem Garten beerdigen zu können. Ich habe ihn in ein Tuch gewickelt, als ob er schlafen würde, und ihm auch ein Stückchen Kolbenhirse, ein Sträußchen Vogelmiere und eine lange Schwanzfeder von seinem Kumpel Chico mitgegeben.
Auch wenn es schon so abgedroschen klingt: Aber der Schmerz wird mit jedem Tag, der neu ins Land zieht, weniger und man denkt mit immer mehr Freude wieder an die gemeinsame Zeit, die man verbringen durfte.
Heute möchte ich auch diese schwere Zeit mit unserem Pepi nicht mehr missen. Diese Zeit hat uns zwei (den Gefiederten und seine Federlose) so eng zusammengebracht. Und ich bin, wenn es auch sehr traurig ist, dass er nicht mehr bei uns sein kann, (mittlerweile) sehr, sehr dankbar dafür, dass er ein Teil unseres Lebens war und erinnere mich jetzt oft schon an die wirklich lustigen Momente mit diesem kleinen Flauschi.
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Zitat von Manuela WelliLeider bekommt nicht viel Verständnis wenn man um einen Wellensittich trauert.
Ich hab mir sogar anhören müssen das, das Geld beim Tierarzt im Bezug auf eine "Neuanschaffung" viel zu teuer ist.
Bei einem Hund ist das ja was ganz anderes... die kosten ja in der Anschaffung viel mehr...und sind ja soo treu...
Naja, solche Leute gibts einfach...
LG Manu
Oh ja solche Sprüche konnte ich mir auch schon anhören! Aber was soll man dazu schon sagen!? Bei mir hat jedes Tier VOLLPENSION mit allem was dazu gehört!
Aber zurück zum Thema trauern. Wie trauer ich? Heulend...
... und dann kam wieder ein Notfall zu uns, der meine ganze Aufmerksamkeit braucht.
Dann ist bald die Trauer weg und man denkt mit einem lächeln, an z.B. liebe Macken zurück!
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