Ich habe mich noch nicht oft hier gemeldet. Meine Freundin und ich sind erst seit April Vogelbesitzer. Leider haben wir bereits einen schweren Schlag vernommen. Nachdem unser Männchen nach seiner Mauser einen Infekt gut vertragen hat, können wir dasselbe nicht von unserem kleinen Mädchen sagen. Als sie vor etwa drei Wochen die ersten Symptome zeigte, haben wir uns sofort mit dem Tierarzt in Verbindung gebracht, der unsrem Ludwig scheinbar ganz gut zu helfen wusste. Antwort war selbe Kur. Nach einer Woche hatte sie eine Entzündung im Nasenloch und wir gingen vorbei. Tierarzt meinte alles sei gut, einfach weitermachen.
Dann Ende letzte Woche sah sie furchtbar aus. Sie hat sich ihre Stirn wundgekratzt und war sichtlich geschwächt. Anruf beim Tierarzt: er sei nicht da, sie würden abklären und sich melden. Die Antwort kam nicht. Diesen Montag nochmal angerufen, Bilder geschickt, um Hilfe gebeten: Antwort war "wäre nicht so schlimm, einfach weitermachen".
Am Mittwoch sind wir schliesslich zu einem anderen Tierarzt. Dieser hat nur noch mit dem Kopf geschüttelt. Entzündung hat sich ausgebreitet, beginnender Abszess an der Stirn. Dosis des Mittels war viel zu gering und eigentlich nur noch "homöopathisch". Wir haben alles gegeben und der neue TA war vorsichtig optimistisch, aber leider ist unsere kleine letzte Nacht verstorben.
Ich fühle mich furchtbar. Ich habe das Gefühl, ich habe zu wenig gemacht, zu fest vertraut und sie gequält und sterben lassen. Die Schuldgefühle fressen mich auf und ich weiss nicht wie weitermachen. Habt ihr Erfahrungen oder Tipps, wie ich damit umgehen kann?
Ich danke für jede Unterstützung
Liebe Grüsse







und Moritz
, der arme kleine Schatz
.
Kommentar