Werbung

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Wie mit Tod umgehen?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Wie mit Tod umgehen?

    Werbung nur für Gäste

    Hey ihr Lieben

    Ich habe mich noch nicht oft hier gemeldet. Meine Freundin und ich sind erst seit April Vogelbesitzer. Leider haben wir bereits einen schweren Schlag vernommen. Nachdem unser Männchen nach seiner Mauser einen Infekt gut vertragen hat, können wir dasselbe nicht von unserem kleinen Mädchen sagen. Als sie vor etwa drei Wochen die ersten Symptome zeigte, haben wir uns sofort mit dem Tierarzt in Verbindung gebracht, der unsrem Ludwig scheinbar ganz gut zu helfen wusste. Antwort war selbe Kur. Nach einer Woche hatte sie eine Entzündung im Nasenloch und wir gingen vorbei. Tierarzt meinte alles sei gut, einfach weitermachen.
    Dann Ende letzte Woche sah sie furchtbar aus. Sie hat sich ihre Stirn wundgekratzt und war sichtlich geschwächt. Anruf beim Tierarzt: er sei nicht da, sie würden abklären und sich melden. Die Antwort kam nicht. Diesen Montag nochmal angerufen, Bilder geschickt, um Hilfe gebeten: Antwort war "wäre nicht so schlimm, einfach weitermachen".
    Am Mittwoch sind wir schliesslich zu einem anderen Tierarzt. Dieser hat nur noch mit dem Kopf geschüttelt. Entzündung hat sich ausgebreitet, beginnender Abszess an der Stirn. Dosis des Mittels war viel zu gering und eigentlich nur noch "homöopathisch". Wir haben alles gegeben und der neue TA war vorsichtig optimistisch, aber leider ist unsere kleine letzte Nacht verstorben.

    Ich fühle mich furchtbar. Ich habe das Gefühl, ich habe zu wenig gemacht, zu fest vertraut und sie gequält und sterben lassen. Die Schuldgefühle fressen mich auf und ich weiss nicht wie weitermachen. Habt ihr Erfahrungen oder Tipps, wie ich damit umgehen kann?

    Ich danke für jede Unterstützung

    Liebe Grüsse

  • Kostenlos bei Welli.net registrieren

      Werbung nur für Gäste


    #2
    Hallo Roger, es tut immer weh, wenn ein geliebtes Wesen einen verlässt.
    Ich kann dir nur mein Beileid aussprechen und dir sagen, dass sie es jetzt bestimmt schön hat jenseits der Regenbogenbrücke und sie immer in deinem Herzen bleiben wird.
    Mit Verlust geht jeder anders um.
    Denke du hast sie nicht gequält, oder zu wenig gemacht.
    Ich wünsch dir ganz viel Kraft und denk an die schönen Momente, die du mit ihr hattest.

    Liebe Grüße von Sabine und den Hallodris

    Immer in unseren Herzen unsere liebe Kati.

    Kommentar


    •   Werbung nur für Gäste


      #3
      Hallo Roger.
      Wenn man sich mit etwas nicht auskennt, dann sollte man sich Rat holen bei jemandem, der Bescheid weiß. Genau das hast du getan. Dass derjenige, den du um Rat gefragt hast, selber augenscheinlich keine oder zumindest nicht genug Ahnung hatte, ist nicht deine Schuld. TA Nr. 1 war vermutlich nicht vogelkundig und hat bei deinem Hahn einen Glückstreffer gelandet. Dass viele dieser Leute nicht in der Lage sind, zuzugeben, dass sie nur herumraten und an einen fachlich kompetenteren Kollegen verweisen können, ist mir immer wieder unverständlich. Du musstest ihm glauben, denn er hat suggeriert, dass er die Fachkraft ist.
      Wenn also jemand die Schuld trifft, dann TA Nr. 1. Man macht sich immer Vorwürfe, wenn einer der gefiederten Freunde stirbt, ob man nicht mehr oder anderes hätte tun können, früher etwas hätte merken müssen, eine 2. Meinung hätte einholen sollen. Schlussendlich läuft es manchmal einfach Sch… und sich im Nachhinein verrückt zu machen, hilft niemandem weiter und bringt dir deinen Flauschi nicht zurück. Vielleicht hilft es dir, den TA zur Rede zu stellen, einen passenden Bewertungskommentar zu ihm ins Internet zu setzen und ich gehe davon aus, dass du ihn nicht nochmal frequentieren wirst. Deiner Henne wird es jetzt wieder gut gehen und ihr werdet euch irgendwann wieder sehen.
      Zumindest hast du jetzt mit TA Nr. 2 vielleicht einen fähigeren gefunden. Auch wenn das alles sehr traurig ist, ist das zumindest etwas Positives, dass bei der Geschichte heraus gekommen ist.
      Mein Beileid und mach dir keine Vorwürfe. Der Schmerz wird irgendwann vergehen.
      Kümmere dich um deinen Hahn, der jetzt ganz alleine ist. Beobachte ihn genau ob er nicht vor Kummer nicht mehr frisst und stelle ihm schnellstmöglich einen neuen Freund an die Seite.
      Du hast alles richtig gemacht.

      Viele Grüße aus OWL von Siggi, Paulinchen, Albert, Rosemarie und Steffi
      Hilde und Hedwig werden immer in meinem Herzen sein.

      Kommentar


        #4
        Erstmal mein Beileid.cry:
        Es ist immer schlimm wenn ein Flauschball geht. Ich kann den anderen nur zustimmen.
        Du hast nichts falsch gemacht.
        Leider kennen sich viele Tierärzte nicht mit Vögeln aus.
        Ich habe eine ähnliche Erfahrung mit meinem Moritz gemacht.
        Eigentlich sollte er nur eine Zerrung am Fuß haben. Wahrscheinlich was es aber doch etwas anders, woran er gestorben ist, weil im Nachhinein sein Verhalten verdächtig war, ich es aber zuerst auf das zu diesem Zeitpunkt graue Wetter geschoben habe.
        Wir machen alle unsere Erfahrungen uns sie sind dazu da um gewisse Rückschlüsse daraus zu ziehen.
        Wenn man sich nicht so auskennt ist es ja nur normal, dass man Experten fragt.
        Du hast getan, was du konntest und das alleine zähl.

        Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

        Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

        Kommentar


        •   Werbung nur für Gäste


          #5
          Oh je Roger,
          das hört sich wirklich traurig an , der arme kleine Schatz.
          Ich sehe es auch so wie Steffi.
          TA Nr. 1 hat sich wirklich nicht mit Ruhm bekleckert .
          Warum man an Tieren herumdoktert, von denen man keine Ahnung hat,
          wird sich mir nie erschließen.
          Ihr wolltet nur das Beste für Euren Liebling und habt ihm Euer Vertrauen geschenkt.
          Dass er es nicht wert war, musstet Ihr leider mit dem Leben Eures Wellis bezahlen.

          Ihr seid jetzt sehr traurig und gebt Euch die Schuld, aber es hilft dem Welli nicht mehr.
          Behaltet ihn in Euren Herzen und schaut auf den verbliebenen Partner, der unbedingt
          wieder Gesellschaft benötigt.
          Seid traurig aber verzweifelt nicht

          schöne Grüße
          Elsbeth

          Kommentar


            #6
            Auch von mir mein herzliches Beileid zum Flug deiner Henne über die Regenbogenbrücke. Es gibt kaum Kleintierärzte, die sich mit Vögeln auskennen. Die meisten stochern nur im Nebel rum und wenn der Welli ganz großes Glück hat, trifft er zufällig ins Schwarze.Diese Erfahrung hat vermutlich schon jeder von uns gemacht. Und vogelkundige Tierärzte gibt es leider nur sehr wenige.
            Du hast allles nach bestem Wissen und Gewissen für die Henne getan, dich trifft also keine Schuld.
            Tierarzt Nr. 1 wirst du sicher in Zukunft meiden und bei Bedarf lieber zum 2.Tierarzt gehen.
            Der Schmerz über den Verlust und auch die Schuldgefühle werden irgendwann weniger. Laß deinen Hahn nicht lange alleine, sondern hole ihm wieder einen Partner bzw. Partnerin. Wellis sind Schwarmtiere und sollten nicht alleine bleiben.
            Gruß Ratio

            Kommentar


            •   Werbung nur für Gäste


              #7
              Ich danke euch allen für eure wärmenden Nachrichten ❤️ Unser kleiner Wacker wird nicht lange allein sein. Wir sollten spätestens Montags die Laborergebnisse haben und allenfalls muss der Kleine in Absprache mit dem TA Nr. 2 noch etwas in Quarantäne. Aber wir haben bereits mit dem Züchter gesprochen und werden sicher nächste Woche Ihm einen neuen Partner aussuchen gehen

              Kommentar


                #8
                Werbung nur für Gäste

                Hallo Roger,
                auch von mir mein herzliches Beileid... Ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlen musst, denn ich habe vor 2 Jahren meine Hedwig durch eine Fehldiagnose eines vogelkundigen Tierarztes verloren. Lange Zeit habe ich mir den Vorwurf gemacht, nicht bestimmt genug bei der Untersuchung gewesen zu sein oder meine Sorgen nicht gut genug rüber gebracht zu haben.
                Fakt ist aber: Du und ich haben all das getan, was in unserer Macht lag. Mehr konnten wir nicht tun und das wissen die kleinen Flauschis auch. Da bin ich mir ganz sicher.
                Ich hoffe, dass es dir und deiner Freundin (und dem kleine Ludwig) bald besser geht.

                Kommentar


                •   Werbung nur für Gäste

                Lädt...
                X