vor ein paar Tagen, bei der täglichen Käfigreinigung, ist meinem Mann Blut auf dem Käfigboden aufgefallen. Unser Piepser hatten sich den Nachmittag zuvor wohl heftig in der Wolle - ich habe es nicht mitbekommen, da ich zur Zeit viel arbeite. Da war wohl noch nichts. Die beiden haben Abends zusammen auf ihrer Schlafstange gesessen und gedrömmelt.
Am nächsten Morgen dann das Blut, laut meinem Mann auch an Tschikkas Gefieder. Sie müssen sich also die Nacht noch einmal gefetzt haben. Ich bin hoch und habe sie mir etwas genauer angesehen, so wie sie es zugelassen hat, und habe ein kleines Loch "Kinn" gesehen, aber kein Blut mehr. Sie wirkte auch äußerst zufrieden (aufgeplustert und auf einem Bein sitzend) und hat ihren Schnabel gerieben.
Am Nachmittag danach gab es wohl wieder Stress zwischen den beiden, mein Mann hatte sie dann kurzzeitig getrennt. Lange ging das nicht, weil sie sich gegenseitig gesucht und gerufen hatten. Er hat sich dann von beiden überzeugen lassen, dass sie sich wieder vertragen
. Meine Vermutung geht derzeit dahin, dass Kuki Tschikka beglücken
wollte, sie ihm aber eine Abfuhr erteilt hat. 
Mein Mann hat beobachtet, dass Kuki sehr Futterneidisch ist und wenn Tschikka auch an der Hirse fressen will, wird sie weggepickt. Zu fressen haben sie mehr als genug
. Die Frage ist, wie sollen wir uns jetzt verhalten?
Im Grunde fühlen sie sich sehr wohl. Sie haben den ganzen Tag Freiflug, immer frisches Futter und Wasser, verschiedene Plätze, wo sie sich aufhalten können.
Was tun, sprach Zeus...


und Moritz
die Fanny & Co. mit Felo Susanne
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