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Futterneid bis einer weint

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    Futterneid bis einer weint

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    Mahlzeit,

    vor ein paar Tagen, bei der täglichen Käfigreinigung, ist meinem Mann Blut auf dem Käfigboden aufgefallen. Unser Piepser hatten sich den Nachmittag zuvor wohl heftig in der Wolle - ich habe es nicht mitbekommen, da ich zur Zeit viel arbeite. Da war wohl noch nichts. Die beiden haben Abends zusammen auf ihrer Schlafstange gesessen und gedrömmelt.
    Am nächsten Morgen dann das Blut, laut meinem Mann auch an Tschikkas Gefieder. Sie müssen sich also die Nacht noch einmal gefetzt haben. Ich bin hoch und habe sie mir etwas genauer angesehen, so wie sie es zugelassen hat, und habe ein kleines Loch "Kinn" gesehen, aber kein Blut mehr. Sie wirkte auch äußerst zufrieden (aufgeplustert und auf einem Bein sitzend) und hat ihren Schnabel gerieben.
    Am Nachmittag danach gab es wohl wieder Stress zwischen den beiden, mein Mann hatte sie dann kurzzeitig getrennt. Lange ging das nicht, weil sie sich gegenseitig gesucht und gerufen hatten. Er hat sich dann von beiden überzeugen lassen, dass sie sich wieder vertragen ​​​​​​.

    Meine Vermutung geht derzeit dahin, dass Kuki Tschikka beglücken wollte, sie ihm aber eine Abfuhr erteilt hat.
    Mein Mann hat beobachtet, dass Kuki sehr Futterneidisch ist und wenn Tschikka auch an der Hirse fressen will, wird sie weggepickt. Zu fressen haben sie mehr als genug ​​​​​​.

    Die Frage ist, wie sollen wir uns jetzt verhalten?
    Im Grunde fühlen sie sich sehr wohl. Sie haben den ganzen Tag Freiflug, immer frisches Futter und Wasser, verschiedene Plätze, wo sie sich aufhalten können.

    Was tun, sprach Zeus...
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    #2
    Hallo Zottelbiene,

    solange sie genug Raum haben um sich aus dem Weg zu gehen, lass sie machen und beobachte das Treiben. Bei unseren fünf gibt es auch immer mal wieder Streit. Mitunter haben wir hier ein Welliknäul was von der Stange fällt. Danach ist wieder wochenlang Sonnenschein. Wer weiß was es den Flauschis manchmal vormacht.

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      #3
      Hallo Zottelbiene,

      es kommt schon mal vor, dass sich Wellis streiten, Du kannst es nicht ändern. Wie Emba bereits schrieb, die Kleinen können sich aus dem Weg gehen, wenn sie wollen. Offenbar ist keiner nachtragend und jeder sucht die Nähe des anderen Wellis. Liebe mit Gefühl, wie man so salopp sagt. Deine Wellis müssen sich selbst um ihre Angelegenheiten kümmern und Futterneid gehört auch dazu, wie fast überall bei den kleinen Hungerleidern. Es kann ja sein, dass in Sekundenbruchteilen nichts mehr essbares da ist, und eine Hungersnot ausbricht.
      Ich weiß, dass für Dich und Deinen Mann der Anblick streitender Wellis nicht schön ist, aber da müsst Ihr durch. Kleine Blessuren sind nicht so schlimm. Es kann auch sein, dass ein Welli in der Nacht mal von der Stange fällt und sich dabei verletzt, es müssen nicht zwingend Prügeleien sein. Ein kleines Nachtlich würde hier Abhilfe schaffen, falls noch nicht geschehen.

      Alles Gute für Dich, Deinen Mann und für die Flauschis.

      Liebe Grüße
      Silvia und Heinis

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        #4
        Hallo,

        seit Ihr 100 % sicher, dass sie sich bekämpft haben?

        Aus deinem Text lese ich, dass ihr bei den Streitereien nicht dabei wart.

        Vllt hat der Welli mit dem Blut auch eine Feder mit Blutkiel verloren?

        Und was meinst du mit "Loch Kinn"?

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          #5
          Verspätetes Hallo,

          Danke für eure Antworten.

          den Streit zwischen den Flauschbällen hat mein Mann an dem Tag beobachtet - sein "Büro" ist direkt am Käfig und er hat eine gute Sicht auf die beiden.
          Kuki ist sehr Tonangebend (aber eine Bangebüx, wenn es darum geht auf den Finger zu kommen), Tschikka eher zurückhaltend (dafür mutiger bei uns und kommt auf den Finger, lässt sich kraulen), kann aber auch anders, wenn sie sich bedrängt fühlt.
          So ein Streit ist bisher nicht wieder vorgekommen, aber wie geschrieben, sie können jederzeit weg und haben mehr als genug Platz zum fliegen.

          Kukis neueste Idee ist seit ein paar Tagen, dass er über Tschikka auf ihren Schlafplatz klettert und sie dann laut meckert, dass er gefälligst einen anderen Weg nehmen soll. Meiner bescheidenen Meinung nach sind das die ersten Liebesversuche seinerseits - wir beobachten das erstmal. Sie scheint noch nicht brutig zu sein - allerdings sind wir auch nicht unbedingt erpicht auf Nachwuchs.

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            #6
            Das klingt doch schonmal sehr gut. Schön, dass sie sich vertragen.
            Schlafplatzkabbelein sind doch irgendwie normal.

            Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens.

            Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

            Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

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              #7
              Mein Mann hat beobachtet, dass Kuki sehr Futterneidisch ist und wenn Tschikka auch an der Hirse fressen will, wird sie weggepickt
              Das ist sehr untypisch, normalerweise verjagen die Mädels die Jungs. Seid ihr mit den Geschlechtern der beiden sicher?

              Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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                #8
                Zitat von Fanny Beitrag anzeigen

                Das ist sehr untypisch, normalerweise verjagen die Mädels die Jungs. Seid ihr mit den Geschlechtern der beiden sicher?
                Kuki hat eine blaue Wachshaut, Tschikka eine rosane. Von daher, ja wir sind sicher.

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                  #9
                  Ich tippe mal darauf, dass es zwei Hähne sind.Rosa Wachshaut ist ein Hahn, Ausnahme: Henne vor der Jugendmauser. Dann ist aber um die Nasenlöcher ein weißer Saum zu sehen.
                  Meist hat auch bei zwei Hähnen einer das Sagen. In diesem Fall scheint Kuki der "Ranghöhere" zu sein.
                  Gruß Ratio

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                    #10
                    Rosa Wachshaut in Verbindung mit rezessiver Schecke ist höchstwahrscheinlich ein Hahn.

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von cyberkauz Beitrag anzeigen
                      Rosa Wachshaut in Verbindung mit rezessiver Schecke ist höchstwahrscheinlich ein Hahn.
                      IMG_20230619_111021[1].jpg

                      Sieht für mich nach Henne und Hahn aus.
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                        #12
                        Bei Schecken kann es immer anders sein. Da kann es auch vorkommen, dass Hähne ihr Leben lang rosa Nasenhäute haben. Wenn dein Welli also noch nie sichtlich in Brutstimmung war (also dass sich die Farbe der Nase in irgendeiner Weise ins Bräunliche verfärbt), dann kannst du sicher sein, dass es sich um einen Hahn handelt.

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                          #13
                          Hier nochmal einzelnd:
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                            #14
                            Sieht mir schwer nach Hahn aus
                            Unser Cloud war auch ein rezessiver Schecke und seine Wachshaut sah zeitlebens so aus.
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                              #15
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                              Ich habe 7 Wellis und 7 Futterplätze. Das vermeidet Streit von Beginn an.

                              Hirse wird immer mehrfach aufgehangen.
                              Karottengrün ebenso mehrfach bzw. breit gefächert.


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