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Sechs in Stonehenge - Wir sind ein Schwarm !

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    Hach, das ist ja was fürs Herz, liebe Susy!
    Ein herzliches Willkommen für die beiden neuen Stonehanges und ein langes gesundes glückliches Leben für sie in deinem Schwarm.

    Beide sind zuckersüß und Olaf scheint die gleiche Gefiederfarbe zu haben wie mein Kiwilino.

    Ich bin gespannt, wie er nach der Jugendmauser aussehen wird. Kiwilis Spangle-Färbung hat sich danach nochmal farblich verändert.
    Tonys "Seitenscheitel" ist eine ganz liebenswerte Besonderheit

    Dir ganz viel Freude mit deinen Jungs


    Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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      Die Krümelmonster und ihre Felo sagen ein herzliches Willkommen Olaf und Toni. Ihr seid in das Paradies gezogen und habt eine tolle Felo.
      Wir wünschen euch ein langes und gesundes Leben, vor allem aber ganz viel Spaß in eurer neuen Welligang.
      Viele Grüße von Halli und Galli

      Liebe Grüße Manuela und von den zwei Krümelmonster Halli und Galli ​​​​​​

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        Liebe Susy,
        Glück und Leid liegt ja oft sehr eng beieinander.
        Herzlichen Glückwunsch,ein Hauptgewinn für dich und für die Neuzugänge allemal.
        Da sage ich mal alle Neune ein Volltreffer. Ich wünsche Olaf und Tony viele glückliche Jahre bei dir.🙋‍♀️😍

        Liebe Grüße von Eva und den 3 Rackern

        Im Herzen und unvergessen Emilie, Hansi ,Mäxchen , Moritz und Eddie

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          Willkommen ihr 2 Süßen,
          haltet eure neue Felo ordentlich auf Trab und genießt euer tolles neues Leben bei den Stonehenges

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            Was für 2 niedliche Schätzchen, willkommen Olaf und Toni (tolle Namen) in eurem neuen Heim. Tonis Seitenscheitel ist wirklich etwas besonderes und hat Charme. Und Olaf hat Knopfaugen zum Dahinschmelzen. Ich wünsche euch viel Spaß und bin schon gespannt, wie sich die beiden beim Training machen.

            Viele Grüße aus OWL von Siggi, Paulinchen, Albert, Rosemarie und Steffi
            Hilde und Hedwig werden immer in meinem Herzen sein.

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              Hallo Ihr Lieben

              Erstmal möchte ich mich im Namen des ganzen Schwarms sehr herzlich bedanken für die vielen lieben Willkommensgrüße für Olaf & Tony

              Die beiden machen sich wirklich toll und haben die täglichen Abläufe schon ziemlich gut drauf.
              Ich binde sie bei jedem Training mit ein, egal was gerade auf dem Programm steht, damit sie alles kennenlernen und Schritt für Schritt in die Übungen reinkommen.
              Tony geht Mittags gerne für ein Nickerchen in die Voliere und Olaf folgt ihm brav.
              Der restliche Schwarm wechselt sich ab, sodaß immer 2-3 von den Jungs irgendwo in der Nähe meines Sofas sitzen und dann stimmt der ganze Schwarm diesen Brabbel-Gesang an, den sie auch singen wenn sie abends kurz vor dem Einschlafen sind.
              Da rollt beim Frauchen immer eine Träne, denn dann muss ich immer an Kurti denken, wie er immer auf meinem Kopfkissen gesessen hat ...
              Der Schwarm ist wieder zur gleichen Mittagspausen-Zeremonie zurückgekehrt wie sie es auch gemacht haben bevor Kurti zu uns kam und beschloss, daß man(n) das doch noch viel besser machen könnte.
              Es ist unheimlich schön, daß die Jungs ihr altes Frauchen nicht hängen lassen
              Es ist unheimlich schön ein Teil dieses Schwarms zu sein

              Und Kurti scheint sich wohl auch darüber Gedanken gemacht zu haben, wer nach seinem Umzug ins Hirseland nun mittags das Frauchen wieder weckt ... nun ... das hat der kleine Olaf jetzt erstmal übernommen, denn er ist immer der Erste, der die Mittagsruhe für beendet erklärt indem er wieder auf Abenteuer-Tour geht ... natürlich stelle ich mir nachwievor einen Wecker *hüstel*
              Ca. 4 Wochen vor Beginn seiner Jugendmauser ist er nun in der "oralen Phase" angekommen und interessiert sich brennend für alles Zerlegbare
              Zur Zeit hat es ihm der Naturkork sehr angetan ... und Frauchens Hausschuhe mitsamt den Schnürsenkeln
              Seine Anflüge auf Kletterbaum, Spielplätze und Schaukeln sind auch schon viel professioneller geworden, sodaß er nicht mehr wie ein kleiner flatternder Kugelblitz dort einschlägt und alle in Deckung gehen
              Tony taut jeden Tag ein klein wenig mehr auf. Er begleitet Olaf sehr gerne bei dessen Abenteuern und ist sehr fröhlich und agil dabei.
              Und natürlich wird sich zwischendurch auch gegenseitig gekrault

              20260321_202909.jpg

              "Schäfer-Welli" Dagonet hat immer ein wachsames Auge auf "die Kleinen" und Tony & Olaf sind auch gerne in seiner Nähe ... was unserem ehrenamtlichen "Welli-Kindergärtner" manchmal auch den letzten Nerv kostet
              Wenn ich von meinen Nachmittags-Außenterminen komme und mich im Welli-Zimmer mit einem "Hallo, Ihr Lieben, Frauchen ist wieder zuhause" zurückmelde, finde ich manchmal einen zutiefst erleichterten Dagonet im Klettergarten neben der Voliere vor "Frauchen, habe fertig ! Ab jetzt übernimmst Du die beiden !"


              Ihr habt bestimmt auch schon mal bemerkt, daß wenn ein neuer Welli in den Schwarm kommt, man ihn in den ersten Tagen ziemlich deutlich heraushören kann.
              Der neue Welli bringt ja zunächst mal seinen bisherigen Zwitscher-Slang mit und eignet sich dann mit der Zeit den Slang seines neuen Schwarms an.
              Meist dauert es allenfalls 2 Wochen, dann hört man den Neuankömmling schon nicht mehr heraus und die Zwitscher- und Ruhezeiten sind dann auch bekannt.

              Ich bin nun sehr gespannt wie das bei Olaf & Tony verlaufen wird ... denn die beiden haben einen bestimmten Pfeif-Ton drauf mit dem sie sich untereinander rufen.
              Der restliche Schwarm reagiert nicht wirklich darauf, so als wenn es ein total fremder Dialekt für sie wäre den sie nicht wirklich verstehen.
              Olaf & Tony schließen sich dem Schwarm mittlerweile auch bei den gemeinsamen Gesängen an und sind dann schon fast nicht mehr herauszuhören ... von kleinen tonalen Ausrutschern mal abgesehen
              Aber untereinander benutzen sie noch oft "ihren" Pfeif-Ton ... daher bin sehr gespannt, ob sie das untereinander beibehalten werden ?
              Da sie ja zu zweit eingezogen sind, ist ja immer wenigstens ein anderer Welli da, der diesen "alten" Dialekt versteht ...
              Wie war das bei Euren Neuankömmlingen ?
              Ach ja, letzten Samstag war ja Groß-Putz UND Spielzeug-Tag
              Das war für die beiden auch aufregend ... sich den ganzen Tag, wie ein wilder Welli, selber mit Leckerchen versorgen ... man muss sich dafür halt clever anstellen und Freunde haben, die einem helfen

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              Nochmal Vielen lieben Dank für die Guten Wünsche


              Liebe Grüße an alle Wellis & Felos von
              Susy und allen Neunen

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                Das ist ja schön, welche Fortschritte die Eingewöhnung der beiden in den Schwarm macht Und so, wie es sich liest, ist es tatsächlich von Vorteil, dass gleich zwei neue Wellis zusammen dazugestoßen sind.

                Was den "Dialekt" angeht, ist das wohl wirklich so eine Sache. Ich kann da zwar nur von zwei Neuzugängen berichten, aber ich fand das interessant und spannend. Extrem aufgefallen ist es damals bei Emil. Da in der Zoohandlung auch Kanarienvögel waren, hatte Emil am Anfang so etwas wie einen "Kanarien-Slang" Ja, irgendwie klang sein Zwitschern manchmal ein wenig "kanarisch". Das gab sich dann aber recht schnell, nach zwei, drei Tagen war davon nichts mehr zu hören. Aber trotzdem hat er weiterhin seinen eigenen Stil. Wenn er so richtig in Fahrt ist, quatscht er sehr schnell und quirlig, ich kann es schwer beschreiben. Meist ist das, wenn er einem anderen (Fritzchen oder Paulchen, mit Johann redet er ja nicht) was erzählt. So kommt es, dass ich vom Nachbarzimmer aus, auch wenn die Tür geschlossen ist, manchmal raus höre: da quatscht gerade Emil. Aber wenn alle vor sich hin brabbeln, erkenne ich keinen Unterschied.
                Bei Paulchen war es am Anfang auch so, dass er etwas anders redete, allerdings nicht kanarisch. Auch er passte sich dann dem Dialekt des Schwarmes an.
                Andere haben das ja auch schon berichtet, dass nach einem Neuzugang eine Art Anpassung passiert.

                Viele liebe Grüße von Felo Roland sowie von Fritzchen, Johann, Emil und Heinzi. Julchen, Erna und Paulchen werden immer bei uns sein.

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                  Hallo Susy,

                  ich habe auch noch nie 2 Wellis gleichzeitig aufgenommen, so wie du bis vor kurzem.

                  Deshalb weiß ich nicht, wie lange sie wohl ihren mitgebrachten Dialekt beibehalten, wenn sie zu zweit sind.

                  Als Paroli damals aus dem Zooladen hier einzog, brachte er Vogelstimmen von sämtlichen anderen Vogelarten aus den Verkaufskäfigen

                  über, unter und neben ihm mit. In meiner Erinnerung waren es auch etwa 2 Wochen, dann hatte er die Vogelstimmen verloren

                  und sprach nur noch wellensittisch.
                  Bis heute vermisse ich seinen "Zooladengesang" und habe leider auch keine Tonaufnahmen davon.


                  Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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                    Hallo Ihr Lieben,

                    das ist schon wirklich sehr interessant was unsere Schnuffis alles so aufschnappen und in ihr tonales Repertoire aufnehmen

                    Ihren speziellen Ruf benutzen Tony & Olaf übrigens immer noch ... es scheint aber, daß sie das nur untereinander benutzen, um den jeweils anderen zu rufen oder zumindest zu orten.
                    Beide beteiligen sich mittlerweile an den täglichen Brabbel- und Zwitscher-Phasen und dann hört man sie kaum noch raus.
                    Sie haben echt schöne Stimmchen

                    Tony ist echt ne Nummer für sich
                    Als ich gerade ein paar zusätzliche Gramm Gewicht auf ihm drauf hatte, fing' er nun an zu mausern, der arme kleine Kerl
                    Das zusätzliche Gewicht is natürlich wieder weg und für Tony ist es wohl die erste reguläre Mauser-Saison und somit fremdelt er auch etwas mit dem Frauchen

                    Andererseits gibt er sich sehr viel Mühe mir zu zeigen, daß er mich eigentlich ziemlich nett findet ... ich nenne das Die Tony-Logik

                    Ein Beispiel: Auf Frauchens Hand kommen um Extra-Kohi zu naschen ? ... Äh jaaaa, aber lieber wenn Olaf mit dabei ist und der Wind richtig steht ...
                    Andererseits: Zwischen Frauchen Füßen auf dem Boden rumwuseln, auf ihre Schuhe steigen, dort mit Olaf knutschen und ihre Schnürsenkel ausgiebig untersuchen, WÄHREND Frauchen einem von den anderen Jungs sein Abend-Leckerchen gibt ? Na klar ! KEIN PROBLEM !

                    Beweis-Fotos ? Here we go ... fragt bitte nicht, wie ich die gemacht habe Frauchen ist halt ein geborener Schlangenmensch


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                    Olaf hat mittlerweile auch Frauchens Hose(n) für sich entdeckt ... bei ihm überschneidet sich zur Zeit die "orale" Phase mit der "ich erkunde ALLES und hänge auch mal irgendwo kopf-über herum" Phase


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                    Tony sitzt mittlerweile auch häufig während meiner Mittagspause in meiner Nähe, z.B. schräg über dem Sofa auf der großen Weinreben-Schaukel.
                    Manchmal wartet er auch im Klettergarten neben der Voliere darauf, daß ich endlich zur Mittagspause komme.
                    Abends zwitschert er beim Abend-Ritual kräftig mit und beobachtet wie ich durch den Raum fege.
                    Für mich sind das alles viele kleine Zeichen, daß er eigentlich gar keine Angst vor mir hat ... das fremdeln während der ersten regulären Mauser ist für uns auch nichts Neues, das haben wir bei Finley, Togo und Walter auch schon gehabt ... daher denke ich, daß wir in 1-2 Wochen weiter Fortschritte machen werden


                    Olaf & Tony gehen abends brav mit den anderen in die Voliere, besuchen tagsüber regelmäßig sämtliche Spielplätze und meistens in der Mittagszeit auch Finleys Sandbox-Spielplatz

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                    Olaf spielt auch gerne mal "Finde den Olaf" mit Frauchen

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                    Und Tony lässt sich am Groß-Putz Samstag von Gannicus in das "Geheimnis der Schubladen" einweihen


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                    Ich bin schon sehr gespannt, wie sich Tonys Narbe am Kopf in den nächsten Jahren von Mauser zu Mauser noch verändern wird ... zur Zeit sind ihm zwei von seinen "Indianerfedern" ausgefallen ... ob die wohl nachwachsen ?
                    Ich habe schon einige "neue" Federkiele entlang seiner Narbe gesehen ... mal sehen was daraus wird ... auf jeden Fall haben wir Tony ganz fest & tief in unsere Herzen geschlossen

                    Und demnächst gibt es Neuigkeiten von unserer kleinen Flöte, dem Olaf


                    Liebe Grüße an alle Wellis & Felos von
                    Susy und allen Neunen


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                      Hallo Ihr Lieben

                      Heute bekommt Ihr mal einen Überblick was im Schwarm so los ist ...

                      Gannicus & Houdini, die Tief-Verliebten
                      Das Smilie sagt eigentlich schon alles ... Man(n) liebt sich und ist sich weiterhin in tiefer Freundschaft verbunden ... Resultat: Es wird geknutscht, gekrault und liebevoll miteinander gebrabbelt was das Zeug hält. Beim Training sind die beiden die absolut Verlässlichsten ... klar ... es gibt ja auch Hirse und beide beherrschen sämtliche Übungen aus dem Eff Eff
                      Sozusagen der Doppel-Fels in der Brandung ... unglaublich, wenn man bedenkt wie es bei den beiden vor Jahren anfing ... Houdini ist Ende Januar 7 Jahre jung geworden und Gannicus wird dieses schöne Alter am 10. Mai erreichen ... sie sind die letzten beiden Vertreter der ursprünglichen Sechs in Stonehenge und ich brauche Euch wohl nicht zu erzählen wie sehr ich die beiden liebe und wie stolz ich auf sie bin


                      Dagonet, unser Schäfer-Welli
                      Er ist der körperlich Größte im Schwarm und kam im Alter von 8 Wochen in den Schwarm. Als Welli der in der zweiten Jahreshälfte schlüpfte (Anfang September) war es mit ihm während der Jugendmauser nicht immer wirklich einfach ... deshalb bin ich auch sehr stolz darauf was für ein toller Kerl aus ihm geworden ist.
                      Die Bezeichnung "Schäfer-Welli" hat er sich nach dem Vorausflug unseres lieben Uhtreds verdient, weil er danach anfing sich quasi um den ganzen Schwarm zu kümmern.
                      Er achtet z.B. darauf, daß alle abends den Weg in die Voliere finden und fliegt ohne weiteres auch nochmal selber raus, um sicher zu stellen, daß gerade die Jüngsten nun auch wirklich reinkommen. Einzige Ausnahme seiner schäferischen Tätigkeit sind Gannicus & Houdini, die sind erwachsen und haben ihre eigene innere Uhr
                      Dagonet wird dieses Jahr 5 Jahre jung und ist der große Halbbruder von unserem lieben Finley (gleiche Mutter, unterschiedliche Väter)


                      Finley, unser Spielzeug-Experte
                      Dem wunderschönen kleinen lila Rainbow sieht man seine Verwandtschaft zum großen Dagonet äußerlich nicht wirklich an ... charakterlich sind sich die beiden allerdings schon ähnlich ... Finley erblickte ebenfalls in der zweiten Jahreshälfte das Licht der Welt (Ende August) und auch er war eine kleine Herausforderung während seiner Jugendmauserzeit ... und auch er entwickelte sich später zu einem richtig tollen Welli und einem richtig tollen Flieger.
                      Mit der Mauser hadert er bis heute und ist während der akuten Phasen meist ziemlich deprimiert.
                      Nach der Jugendmauser war es seine erste reguläre Mauser, die ihm ziemlich zu schaffen machte ... da saß unser Meister-Flieger jeden Morgen vor sich hin grummelnd an einem ganz bestimmten Platz im Eckteil der Voliere während das Frauchen am Putzen war und rührte sich keinen Zentimeter von der Stelle, egal wie sehr ich auch mit den Putzutensilien herumfuchtelte ...
                      So eine drastische Verhaltensänderung hat das Frauchen natürlich sehr besorgt und so behielt ich den kleinen Mann eng im Auge, konnte aber bis auf diese offensichtliche Deprimiertheit nichts weiter erkennen was auf eine Krankheit hinwies.
                      So versuchte ich den kleinen Kerl erstmal etwas aufzuheitern Ich unterhielt mich jeden Morgen mit ihm und redete ihm gut zu ... und ja, ich habe ihm sogar ein selbst gedichtetes, zugegebenermaßen ziemlich albernes, Lied vorgesungen in das ich seinen Namen und seinen Spitznamen (Kleiner Mäuserich) mit eingebunden habe.
                      Finley überstand schließlich seine erste reguläre Mauser und wurde nicht krank ... aber irgendwie scheint ihm die Zusprache und das alberne Lied wohl geholfen zu haben ... denn seitdem schaut er jeden Morgen beim Putzen vorbei, setzt sich auf genau denselben Platz, schaut mir beim Putzen zu, zwitschert mir was vor, geht auch mal auf die Korkschaukel und schubbert sich dort ausgiebig und irgendwie wartet er jeden Morgen darauf, daß ich ihm das alberne Lied vorsinge
                      Das mache ich natürlich auch ganz brav jeden Morgen wenn er seinen angestammten Platz im Eckteil eingenommen hat
                      Mittlerweile kommen auch andere Wellis morgens beim Putzen in die Voliere und auch sie bekommen das alberne Liedchen zu hören in das ich auch ihre Namen und Spitznamen einfließen lasse ... so hat sich unsere Anti-Depressions-Therapie in einen regelrechten musikalischen Morgen-Treff verwandelt
                      Darüber hinaus ist Finley unser absoluter Intelligenz-Spielzeug-Experte Der kleine Mann kriegt alles auf: Drehdeckel, normale Deckel, Klappen, Schieber und Schubladen
                      Das mit den Schubladen war früher die Domäne unseres lieben Galahad Finley hat sich die Technik noch kurz vor Galahads Vorausflug von ihm zeigen lassen
                      Unser kleiner Mäuserich wird dieses Jahr 4 Jahre jung und er ist der beste Kumpel auf der ganzen Welt.


                      Okay, nun ruft erstmal der Schwarm und Frauchen darf sich kümmern
                      Ich verspreche, daß ich Euch nach und nach zu allen Stonehenges ein paar Zeilen schreibe Wie fändet Ihr das ?
                      Ich bin ja immer wieder sehr fasziniert darüber was für Eigenarten unsere Süßen über die Jahre entwickeln



                      Liebe Grüße an alles Wellis & Felos und ein Schönes Osterfest wünschen
                      Susy und alle Neune

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                        Ich fände das gut. Ich bin auch neugierig, was sich im Laufe der Zeit so verändert hat.

                        Viele Grüße aus OWL von Siggi, Paulinchen, Albert, Rosemarie und Steffi
                        Hilde und Hedwig werden immer in meinem Herzen sein.

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                          Hallo Ihr Lieben

                          Ende Januar 2024 flog unser lieber Alfred voraus ins wunderschöne Hirseland ... unser Bärchen ist Frauchens Seelenvogel und wird es für immer bleiben

                          Anfang / Mitte März 2024 zog dann ein ganz besonderer Welli zu den Stonehenges ...

                          Walter, der Furchtlose
                          Ich fand Walter in der Anzeige eines mir damals noch neuen Züchters. Ein wunderschöner kleiner Schecke ... ich liebe Schecken mittlerweile sind sie sogar was recht seltenes.
                          Dieser Züchter hatte allerdings sehr viel Freude daran Schecken zu züchten und so war die Auswahl erstaunlich.
                          Walter fiel mir allerdings schnell ins Auge und das er "schon" ein Jahr jung war, war für mich völlig in Ordnung.
                          Seinen Namen Walter verdankt er übrigens seiner Schlupfzeit: Ende Februar ... mein Großvater mütterlicherseits hat nämlich am 27. Februar Geburtstag und so benannte ich Walter nach ihm Als wir schließlich wieder zu Hause ankamen und ich Walter im Wohnzimmer aus der Transport-Tasche ließ, flog er ans andere Ende vom Raum und ließ sich auf einem der Äste an den Wandpanel-Spielplätzen nieder. Dort saß er, mit weit aufgerissenen Augen und schaute sich um. Wo war er hier bloß hineingeraten
                          In der Annahme, ein wenig Kohi, würde die Situation beträchtlich entkrampfen, ging ich zu ihm hinüber und hielt ihm vorsichtig ein Stückchen entgegen ... Walter regte sich keinen Millimeter, atmete aufgeregt durch den Schnabel und aß kein einziges Körnchen ... er war wie zur Salzsäule erstarrt. Das war neu ... so etwas hatte ich bis dahin noch bei keinem Welli erlebt.
                          Es kam erst wieder Leben in den kleinen Kerl, als sich der Rest des Schwarms für ihn interessierte und sich ihm langsam näherte.
                          Zu meiner großen Erleichterung taute Walter wieder auf und ging dann abends auch mit zu den anderen in die Voliere.
                          Von da an ging es mit Walter steil bergauf: Er ließ sich quasi sofort von Frauchen knutschen, er lernte sehr schnell und nahm mit offensichtlicher Freude am Training teil.
                          Die Erlebnisse seines ersten Abends waren wie weggefegt.
                          Nach ein paar Monaten hatten wir dann plötzlich doch wieder dieses Erstarren ... es war zu Beginn der Fenstervolieren-Saison ... von draußen kam ein unerwartetes Geräusch, der ganze Scharm flog auf, beruhigte sich aber schnell wieder, als klar war, daß doch keine Gefahr drohte ... der einzige, der regungslos auf dem Spielplatz blieb war Walter ... wieder mit großen Augen und durch den Schnabel atmend wie am ersten Abend. Ich ging zu ihm und sprach beruhigend auf ihn ein und er entspannte sich langsam wieder.
                          Ich beschloss das ganze mal von unserer vkTAin überprüfen zu lassen und meldete Walter mit an, als bei Gannicus der nächste Schnabiküre Termin fällig war.
                          Walter wurde von oben bis unten untersucht ... nichts ... der kleine Mann war - Gott Lob - kerngesund
                          Unserer vkTAin war Walters Reaktion nicht völlig unbekannt, sie hatte schon andere Vogel-Patienten mit dem gleichen Verhalten bei Angst oder Panik, sozusagen eine persönliche Art & Weise mit Schrecken fertig zu werden.
                          Da ich nicht wollte, daß Walter so ein Szenario nochmal durchmachen muss, beschloss ich mit Hilfe von Mutter Natur etwas für sein Nervenkostüm zu tun > Bachblüten-Doping
                          Und ich weiß was jetzt viele von Euch denken werden: Ach herrje, Glaube versetzt Berge oder was ?
                          Ehrlich gesagt ging ich an die Sache selber ziemlich skeptisch heran und versprach mir nicht viel davon ... andererseits konnte es auch nicht schaden ... ergo: Versuch macht klug
                          Was soll ich sagen: 3 Tage "Mut-Wasser" für alle und Walter war wie verwandelt
                          Beim Rest des Schwarms konnte ich keine Änderung im Verhalten feststellen, aber Walter bekam ab da den Ehrentitel: Der Furchtlose
                          Walter hat sich zu einem sehr lieben, geradezu höflichen Welli entwickelt, der mittlerweile wie jeder andere auf Unerwartetes reagiert und er weiß auch, daß er bei Frauchen auf der Hand absolut sicher ist Stand April 2026 hatten wir nie wieder eine Schockstarre bei ihm




                          Liebe Grüße an alle Wellis & Felos von
                          Susy und den Jungs



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                          Zuletzt geändert von Nachtmar; 12.04.2026, 23:52.

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                            Hallo Susy,

                            ein spannender Bericht über Walter! Am schönsten finde ich, wie er sich beruhigt hat, als er am 1. Tag merkte,

                            in was für einen doch recht großen Wellischwarm er gekommen ist.

                            Ich stelle mir das für jeden neu gekauften Welli so schön vor, wenn er in der fremden und deshalb bedrohlichen Umgebung merkt, dass da Artgenossen sind!

                            Und dass es denen gut zu gehen scheint. Dann kann ja das neue Zuhause so schlimm nicht sein! Und die Wellis selbst sind ja doch sehr unkompliziert darin,

                            einen Neuen aufzunehmen. -

                            Schön, dass die Bachblüten Walter geholfen haben.

                            Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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                              Zitat von Fanny Beitrag anzeigen
                              Hallo Susy,

                              ein spannender Bericht über Walter! Am schönsten finde ich, wie er sich beruhigt hat, als er am 1. Tag merkte,

                              in was für einen doch recht großen Wellischwarm er gekommen ist.

                              Ich stelle mir das für jeden neu gekauften Welli so schön vor, wenn er in der fremden und deshalb bedrohlichen Umgebung merkt, dass da Artgenossen sind!

                              Und dass es denen gut zu gehen scheint. Dann kann ja das neue Zuhause so schlimm nicht sein! Und die Wellis selbst sind ja doch sehr unkompliziert darin,

                              einen Neuen aufzunehmen. -

                              Schön, dass die Bachblüten Walter geholfen haben.


                              Hallo Susanne,

                              als ich das las musste ich sofort auch an Lancelot und Kurti denken ...

                              Lancelot wurde fast 2 Jahre lang bei seiner Züchterin von allen potenziellen Käufern schlicht übersehen ... bis unser lieber Finan vorausflog und ich ihn entdeckte.
                              Mir gefiel der hübsche grün-gelbe Schecke mit den schwarzen Abzeichen auf den Flügeln sofort ... und da ich mir einen ganz jungen Welli damals noch nicht zutraute, waren mir seine fast 2 Jahre sogar sehr willkommen.
                              Nach 3-4 Tagen saß er auf meiner Hand und bewies damit, daß es nicht auf das Alter des Wellis ankommt, ob er handzahm wird oder nicht.
                              Da kommen noch einige andere Faktoren zusammen ... ich kann bis heute nicht sagen, daß es mit ganz jungen Wellis wirklich so viel einfacher ist ... junge Wellis gehen ja noch durch sämtliche Entwicklungsphasen und da kommt es immer wieder zu einigen "Rückschlägen" ... einige sind entwicklungsbedingt z.B. die Jugendmauser und auch die erste reguläre Mauser ... andere sind charakterlich- / persöhnlichkeits-bedingt ... der eine Jung-Welli "taumelt" fast spielerisch durch sein erstes Jahr und der andere braucht ganz viel Zuwendung und Geduld.

                              Wir sind auf jeden Fall sehr sehr dankbar für die Zeit mit unserem Lancelot ... es war uns eine Ehre ihm in seiner letzten Lebenshälfte seinen ganz eigenen Schwarm zu schenken


                              Und Kurti ...
                              Ja ... unser Kurti kam aus einer Paarhaltung ... seine Besitzer hatten also alles richtig gemacht, aber nach dem Tod von Kurtis Partnerin und der Geburt des zweiten Kindes, hatten sie für die Vögel einfach zu wenig Zeit ... und ein Umzug stand auch noch ins Haus.
                              Also beschlossen sie Kurti keine neue Partnerin zu kaufen und dem kleinen Mann eine komplett neue Chance zu geben ... vielleicht als Witwen-Tröster oder in einem Schwarm
                              Im Endeffekt landete der grüne Tausendsassa dann bei den Stonehenges und kam mit seinen 4 Jahren tatsächlich in ein völlig neues Leben.
                              In den ersten Monaten schickte ich seiner Besitzerin einige Nachrichten und auch Links zu Videos, die Kurti in seinem neuen Zuhause und mit seinen Schwarmbrüdern zeigten ... auf einige bekam ich völlig erstaunte Antworten ... Kurti beim Baden ? Hat er bei uns so nie gemacht ... Kurti kommt auf die Hand und hat schon einige Tricks gelernt ? Bei uns kam er allenfalls mal für Hirse auf die Hand.
                              Kurti ist also auch wieder so ein Beispiel, wie Wellis in einem Schwarm aufleben
                              Ich finde es immer wieder total faszinierend was für charakterliche Eigenarten Wellis entwickeln, wenn sie erstmal im Schwarm angekommen sind und sich sicher unter ihresgleichen fühlen.
                              Klar können wir Felos da auch ne Menge zu beitragen, aber ich denke schon, daß die "Schwarm-Magie" da wohl die wesentliche "Zutat" ist
                              Wenn der Schwarm dem Frauchen nicht zur Seite stehen würde, hätte ich nicht so tolle Jungs



                              Liebe Grüße an alle Wellis & Felos von
                              Susy und allen Neunen


                              PS: Bald geht es auch wieder mit den Portraits weiter ... bei unseren beiden Neuzugängen hat sich viel getan und wir müssen auch noch einen Geburtstag nachholen


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                              Heute Vormittag beim Groß-Putz

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                                Hallo Susy,

                                ich hätte den schönen Lancelot ganz sicher nicht übersehen...

                                Nach 3-4 Tagen saß er auf meiner Hand und bewies damit, daß es nicht auf das Alter des Wellis ankommt, ob er handzahm wird oder nicht.
                                Da kommen noch einige andere Faktoren zusammen ... ich kann bis heute nicht sagen, daß es mit ganz jungen Wellis wirklich so viel einfacher ist ... junge Wellis gehen ja noch durch sämtliche Entwicklungsphasen und da kommt es immer wieder zu einigen "Rückschlägen"​
                                Das kann ich bestätigen. Es gibt Jungwellis, die immer scheu bleiben, und erwachsene Wellis, die nach Jahren noch mühelos zahm werden,

                                allerdings ist es bei ihnen meines Erachtens wichtig, dass sie einen Schwarm haben und zahme Vorbilder sehen.

                                Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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