Leider sind die Bambussitzstangen ziemlich groß, 'ne zweite geht schlecht in den Käfig. Sasu findet die Romana-Salatherzen übrigens auch toll. Der ist auf dem Foto im Hintergrund gerade vor seinem Salatblatt eingeschlafen haha.
In welcher Größe hast du denn diese Bambusstange gekauft.?
Ich habe einen Shop gesehen, der verkauft die in 3 Größen.. Klein, mittel und groß.Sind aber leider keine genaueren Maßangaben dabei.
Wenn ich dir den Link trotzdem mal eben zuschicken soll, einfach Bescheid sagen.
Vermute aber stark, es ist der Shop, wo du dein Nadelkissen sowieso erworben hast.😁



Wir haben auch die kleine Version geholt. In der Beschreibung steht "für Papageien und große Sittiche", insofern sind Wellis vielleicht auch gar nicht die Zielgruppe. Aber ich bin froh, dass ich den Bambus geholt habe, unsere Jungs finden den super
Tatsächlich sitzen sie auch gerne auf der Stange, gerade abends, wenn es dunkel wird und sie wegdösen. Ich dachte, sie haben da nicht so guten Halt drauf, weil die Stange relativ dick und glatt ist, aber die beiden scheinen es zu genießen und sie rutschen auch nicht weg
Und Tchio kam dann auch direkt hinterher. Als die beiden sich schon gut an die neue Stange gewöhnt hatten, habe ich dann noch eine zweite dazugeholt, um die beiden zumindest mal dazu anzuregen, zwischen den Stangen hin und her zu hopsen. Das klappt inzwischen auch ganz gut, mittlerweile springen die beiden sogar immer öfter ganz ohne Druck nach oben zum Nagen und Singen (anfangs haben sie das nur gemacht, wenn es im Käfig zu "ungemütlich" wurde, quasi mein Partner mit dem Lappen reinkam). Ich hoffe, dass wir das noch ein bisschen weiter ausbauen können, aber Fortschritt ist Fortschritt und vor dem offenen Dach haben sie nun zum Glück auch keine Angst mehr
Als ich gestern Abend zu ihnen ging, benahm er sich irgendwie seltsam, nieste mehrmals, "hustete" einmal, rieb sich den Schnabel an der Stange. Irgendwie hatte ich direkt kein gutes Gefühl, heute morgen wippte der Schwanz dann auch minimal. Vom Verhalten her war er zwar quietschfidel, aber ich hab trotzdem sofort den vkTA angerufen und einen Termin für heute Nachmittag gemacht. Als ich gegen Mittag wieder nach Hause kam, fand ich auch noch ein paar ausgewürgte Körner, die am Gitter klebten.
und Moritz

Er weicht Tchio nicht von der Seite, krault ihn schon den ganzen Tag immer wieder lange und ausgiebig. Man merkt auch, dass er sich selbst zurücknimmt, recht leise ist und wenig rumturnt. Er macht aber dabei keinen kranken Eindruck, es sieht eher so aus, als ob er auf Tchio Rücksicht nimmt. Ich hoffe, er steckt sich nicht an, aber bisher hat er keine Symptome, zum Glück.
und Galli
die Fanny & Co. mit Felo Susanne

Dieses Mal hat es Sasu getroffen. Letzte Woche hatte ich irgendwie schon wieder dieses ungute Gefühl, das wir alle wahrscheinlich gut kennen: "Irgendwas stimmt da doch nicht." Irgendwie hatte ich den Eindruck, Sasus Schwanz wippt und dann am Freitagmorgen hustete er ganz komisch. Gut, also direkt den vkTA angerufen und zum Glück noch einen Termin für Freitagnachmittag bekommen. Körperlich sah man ihm nicht wirklich was an, aber im Rachenraum hat der TA dann doch Schleimfäden gefunden. Ich hab den TA dieses Mal gebeten, direkt eine Probe zu nehmen und ins Labor zu schicken (zum Glück!). Also gesagt, getan. Sasu hat dann von dem TA noch zur Überbrückung eine Aufbauspritze bekommen und dann wieder nach Hause. Über's Wochenende fing es dann auch noch an, dass gelbliches Sekret aus seinem linken Nasenloch kam und er das linke Auge immer wieder nur halb geöffnet hatte oder ganz schloss. Ich hab dem Ende des Wochenendes noch nie so entgegen gefiebert, da ich nicht gewusst hätte, wo hier im Bundesland auch nur ein vogelkundiger Notdienst ist. Zum Glück hat sich Sasu trotz Mauser ganz gut gehalten und heute hatte ich zumindest vom Verhalten her das Gefühl, dass es zum ersten Mal ein bisschen besser wird. Nun rief der Tierarzt am späten Nachmittag an: Der Laborbefund zeigt einen bakteriellen Infekt mit einem recht besorgniserregenden Bakterium an, das gegen mehr als 2/3 der getesteten Antibiotika resistent ist. Also, sofort ab zum Tierarzt zur ersten Spritze. Unser vkTA hält nicht viel von oraler Gabe durch Laien, da das seiner Erfahrung nach oft schief geht (z.B. Hälfte daneben), zumal wir hier auch ganz wenig Spielraum haben wegen der vielen Resistenzen. Ich hab jetzt die Wahl, ob ich täglich mit Sasu hinfahre oder ihn stationär dort lasse. Ich hab ihn jetzt erstmal wieder mitgenommen, um zu schauen, wie gut er das verkraftet. Die Anfahrt ist zum Glück relativ unkompliziert, ich bin mit Auto in ca. 15 Minuten bei der Praxis. Letztlich muss ich mir natürlich aber überlegen, was für Sasu besser ist. Ich tendiere aktuell dazu, ihn täglich zu bringen, da er an sich heute recht stabil war und er natürlich lieber Zuhause bei Tchio ist. Mal schauen, wie es morgen ist. So ein Mist immer, aber man, bin ich froh, dass wir direkt ein Antibiogramm gemacht haben. Denn das Antibiotikum, das mein TA präferiert nutzt, wäre nicht wirksam gewesen.
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