ich schaue mir immer ganz begeistert eure Bilder an und möchte hier jetzt auch mal anfangen meine fünf Flauschis und ihre Eigenheiten festzuhalten. Leider bin ich technisch eine Niete, also erwartet nicht zuviel.
Beginnen möchte ich mit unserem Neuzugang - Wilma.
Wilma hat eigentlich mich ausgesucht. Ich war bereits im März in der Zoohandlung in einer Kleinstadt in der Nähe. Eigentlich wollte ich nur mal wieder Wellispielzeug shoppen, konnte aber nicht widerstehen und habe mir die Piepser dort angesehen. Kaum stand ich vor der Voliere, kam ein hübsches türkisfarbenes Wellimädchen ans Gitter gehüpft, schaute mich ganz neugierig an und hüpfte auch nicht weg, als ich ihr vorsichtig meinen Finger hinhielt. Sie fing sogar an daran zu knabbern. Ich war natürlich sofort schockverliebt. Schweren Herzens ging ich nach Hause. Sie ging mir natürlich nicht mehr aus dem Kopf und hatte bei mir schon ihren Namen. Einige Wochen später war ich mit meinem Mann in eben dieser Stadt. Wir gingen wieder in die Zoohandlung. Wilma war noch da und schaute uns genauso neugierig an wie bei meinem ersten Besuch. Mein Mann war auch gleich ganz angetan, vor allem, weil sie auch seinen Finger gleich beschnäbelt hat.
Der Verstand siegte, vier sind ja genug, Sunny war ja gerade erst wieder gesund und die Zeit ist eh immer knapp. Jetzt fing allerdings mein Mann auch noch an von Wilma zu schwärmen, ich hätte sie doch mitnehmen sollen usw.
Vor zwei Wochen hatte ich ein Buch über eine Buchhandlung bestellt. Als ich das Buch abgeholt habe, war natürlich der zweite Weg zu Wilma in die Zoohandlung. Ich hatte mit mir selbst die Abmachung, wenn sie heute noch da ist nehm ich sie mit. Sie war noch da und genauso niedlich wie bei den letzten Besuchen. Ich habe sie also reservieren lassen, bin nach Hause, Quarantänekäfig hergerichtet und am nächsten Tag durfte Wilma mit. Sie hat sich auch ganz leicht einfangen lassen, als wollte sie sagen: "na endlich nimmst du mich mit".
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Da ist sie, unsere Süße
Angekommen in ihrem Zwischendomizil zeigte sie uns gleich ihr Temperament. Sie hatte natürlich mitbekommen, dass da irgendwo Ihresgleichen warten. Wilma ist so im Käfig umgegangen, lies sich nicht beruhigen, dass mir nach einer halben Stunde Angst und bange war. Gegen alle Vernunft habe ich sie zu den Anderen gelassen. Den ersten Tag durften sie nun nicht mehr raus. Wilma war im großen Käfig deutlich zufriedener, hat alles ausgekundschaftet und gleich versucht Kontakt zu den restlichen Vieren aufzunehmen. Am Abend hat sie dann ganz selbstverständlich mit allen gemeinsam gefuttert. Auch ihren Schlafplatz hat sie ganz selbstbewusst inmitten der anderen aufgesucht, was bei Sunny, der Chefin der Schlafschaukel, für einigen Unmut gesorgt hat.
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Der erste Freiflug
Am nächsten Tag, Sonntag, durften sie dann alle nach draußen. Wilma ist gleich mit einer Begeisterung gestartet, als wäre sie schon immer bei uns. Allerdings ist sie immer nur etwa einen Meter nach rechts oder links und dann schnell wieder zurück geflogen. Das entsprach so etwa den Flugmöglichkeiten in der Zoohandlung. Mittlerweile fliegt sie gern und große Runden, kundschaftet alles aus und animiert die faule Bande, sich endlich wieder mehr zu bewegen. Selbst Sunny ist wieder aktiver.
Bei aller Freude wächst die Sorge um Liselotte. Unsere Omi wird immer ruhiger und schläfriger. Ein Füßchen kann sie nicht mehr voll belasten. Trotzdem möchte sie gern noch am Schwarmleben teilnehmen. Ich habe ihr mit Korkbrettchen eine Art Treppe gebaut, so kommt sie bis aufs Dach wo die Anderen die meiste Zeit sitzen.
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Hier sitzen sie zu viert.




und Galli
du hattest ja davon geschrieben, als ich noch wegen Lotte haderte. Wilma zeigt dir jetzt also auch ihre Freude, super.
Das ist eine echt schöne Geschichte.
und Moritz
Ich war im Laden schockverliebt aber da muss ich ehrlich zugeben: ich würde keinen Vogael aus einem Zooladen holen. Aber das ist meine Einstellung.
?
die Fanny & Co.

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