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Erzwungene Handaufzucht braucht Hilfe

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    Erzwungene Handaufzucht braucht Hilfe

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    Hallöchen zusammen,

    ich arbeite ehrenamtlich im Tierschutz und habe aus einem Animal-Hoarding-Fall ein Wellensittich-Küken, das ich jetzt seit 2 Wochen per Hand aufziehe. Als es gesichert wurde, war es ca. 9-12 Tage alt. Die Eltern waren nicht zu ermitteln und das Ordnungsamt hatte das Küken allein in einer Box, ohne Geschwister.

    Ich war direkt beim Tierarzt, der ist Kerngesund. Hab spezielles Handaufzuchtsfutter und füttere ihn alle 2-3 Stunden. Er nimmt ordentlich zu, hat jetzt überall Federn und ihm geht es soweit gut.

    Ich weiß, dass Handaufzucht die letzte Möglichkeit sein sollte - das war es in diesem Fall. Ich hab mich eingelesen und befolge auch alles Anweisungen streng, die so geschrieben stehen. Doch ich habe jetzt ein paar Fragen an euch Profis:
    - Ab wann kann ich beginnen, ihm „normales“ Futter anzubieten?
    - Er schreit sehr viel, insbesondere wenn er gerade erst gefressen hat. Und den Kropf noch voller füttern, möchte ich nicht. Er rennt danach wild herum, versucht sich zu verstecken, klettert aber immer wieder aus seinem „Nest“ heraus. Was möchte er?
    - Ich habe gelesen, mit ca. 5 Wochen verlassen sie ihr Nest. Kann ich ihn von da an ab einen Käfig gewöhnen?
    - Er war, seitdem er bei mir ist, immer nur allein. Ab wann sollte ich einen weiteren Welli dazusetzen? Ich möchte ihn und auch den weiteren Welli nicht überfordern…

    Das wäre ganz großartig, wenn ihr mir irgendwie helfen könntet. Ganz liebe Grüsse
    Steffi

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    #2
    Da habe ich keine Erfahrung mit. Vielleicht fragst du mal einen Züchter.

    Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

    Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

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      #3
      Hallo,

      würde ich auch machen. Ein guter Züchter kann dir ganz sicher helfen.

      Liebe grüße

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        #4
        Er schreit sehr viel, insbesondere wenn er gerade erst gefressen hat.
        Er rennt danach wild herum, versucht sich zu verstecken, klettert aber immer wieder aus seinem „Nest“ heraus. Was möchte er?
        Wenn er ganz alleine ist, wird er seine Artgenossen suchen. Er versteht ja seine Situation nicht, die für einen Schwarmvogel extrem unnatürlich ist.

        Wie meine Vorschreiber sagen, würde ich mich auch an einen Züchter wenden und versuchen, ihm einen passenden Schwarmkollegen dazu zu setzen.

        Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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          #5
          Vielen Dank, das werde ich machen! Danke.

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            #6
            Hallo,
            ich habe eine Freundin, die schon sehr oft Notfälle mit der Hand aufgezogen hat. Allerdings waren diese nie alleine. Sie saßen zwar in einer Box, hatten aber immer Kontakt zum Schwarm. Einmal war ein sehr junger Welli kaum dazu zu bringen, sich von der Spritze füttern zu lassen. Letztendlich hat dieser Welli im Schwarm einen anderen gefunden, der ihn fütterte.
            Ich würde dem Kleinen so schnell wie möglich Kontakt zu anderen Wellis ermöglichen. Er sucht die Artgenossen, deshalb ist er auch so quirlig. Einer reicht da nicht aus. Um sozialisiert zu werden, braucht es schon mehrere Wellis. Ansonsten ist eine Fehlprägung unumgänglich.

            Es gibt geschälte Hirse, die kannst du ihm schon ab der 4. oder 5. Woche anbieten, aber am Anfang wird er davon noch nicht genug fressen, um satt zu werden.

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              #7
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              Hallöchen,es ist sehr löblich von Dir,dass du dich so kümmerst.Leider ist es eigentlich von Anfang an nicht optimal gelaufen.Es wäre super gewesen,sich sofort mit einem Züchter oder wellihalter mit brütenden oder fürsorglichen Pärchen in Verbindung zu setzen.man kann solche wellis dann unterschieben.vielleicht könnte das noch klappen.
              Ich drücke Dir die Daumen,dass du jemanden findest und das Küken im Schwarm erwachsen werden kann.
              Herzliche Grüße.

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