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An alle, die schon mal einen Welli durch Tod verloren haben, Frage wegen Trauer

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    An alle, die schon mal einen Welli durch Tod verloren haben, Frage wegen Trauer

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    Hallo zusammen,
    ich schreibe heute das erste Mal hier, werde mich bei Gelegenheit auch noch richtig vorstellen.
    Meine Frage ist an euch: Als ein Welli von euch gestorben ist, wie lange habt ihr getrauert? Ich weiß es geht ja jeder anders damit um, aber ich bin so traurig und vermisse unseren kleinen Hansi soooo sehr. Darüber hinaus quälen mich Selbstvorwürfe. Um es kurz zu schildern, Hansi saß vor reichlich 2 Wochen freitags nur noch geplustert auf der Stange. Man sah ihm an, dass es ihm nicht gut ging. Also bin ich gleich Montag nach der Arbeit zu einem TA, der sich bisschen mit Vögeln auskennt ( 22 Kilometer entfernt). Leider gibt es bei uns weit und breit keinen vkTA. Dieser tippte auf Keime und so bekam Hansi eine Antibiotika-Spritze, dabei hatte er gar keinen schlimmen Durchfall, allerdings sah der Kot schon komisch aus, so große braune Flatschen. Es wurde nicht besser, also habe ich mir eine noch weiter entfernte TÄ, wohl auch etwas vogelkundig gesucht und sie diagnostizierte Probleme mit der Bauchspeicheldrüse. Mit Alamin und was für Magen Darm Flora wurde es erst besser, danach aber so viel schlechter, dass er starb. Ich mache mir solche Vorwürfe, dass ich nicht gleich nach **** (allerdings über 100 Km entfernt) in die Vogelklinik gefahren bin. Dort hätte man bestimmt die richtige Diagnose gestellt und vielleicht Hansi auch retten können. Wegen dieser Fehlentscheidung von mir musste nun Hansi 5 Tage richtig leiden und starb dann auch noch allein, weil ich nicht zu Hause war. Meine Tochter war ja da, Hansi wollte sich noch auf ihr kuscheliges Halstuch an der Schulter setzen, er war schon so schwach, aber da sie müde war, hat sie ihn zurück zum Käfig gebracht und als sie später in den Raum zurück kam, lag er tot da. Er wollte immer zu uns und hat uns vertraut, dass wir ihm helfen. Könnten wir nur die Zeit zurück drehen und es besser machen. Darüber hinaus hatte er ja einen Partner, der trauert jetzt auch und ist total durcheinander. Das kann man auch kaum mit ansehen, wir werden ihm jetzt schnellstens einen neuen Partner besorgen, hoffentlich klappt das. Ging es euch auch so schlecht, als eure Wellis starben oder hatte auch jemand von euch Selbstvorwürfe. Wie kommt man damit klar. Vielen Dank fürs Lesen, hier wird man bestimmt verstanden. Traurige Grüße von Ilona mit traurigem Welli Bart

    Zuletzt geändert von Forever; 05.03.2023, 18:50. Grund: Ortsangabe entfernt, da Hinweis auf Tierarzt
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    #2
    Hallo Ilona und willkommen im Forum!

    Erst einmal, mein herzlichstes Beileid zum Verlust deines geliebten Hansi.

    Ich kann dich wirklich gut verstehen. Für mich ist jedes Tier, das ich hatte, ein wertvolles Familienmitglied. Wie lange ich um meine 10 Jahre alte Yoshi getrauert habe, weiß ich heute nicht mehr, aber auch ich hatte eine Menge Selbstzweifel. Habe ich richtig reagiert? Habe ich mich richtig gekümmert? Hätte ich besser aufpassen können? Ich weiß aber, dass ich noch heute an meine alte Katze, die 21 Jahre alt wurde und vor über 12 Jahren weggelaufen ist, denke und sie vermisse. Ich trauere nicht mehr, aber manchmal überkommt es mich doch.

    Du kannst dir sicher sein: hier wirst du verstanden.

    Ich finde, du hast alles getan, was du in dem Moment tun konntest. Niemand kann sagen, ob man Hansi in der Vogelklinik besser hätte helfen können. Man geht am Anfang davon aus, dass der nächstgelegene Tierarzt eben helfen kann. Wie dramatisch es ist, weiß man ja vorher gar nicht. Leider verbergen unsere Geierchen ja auch Wehwehchen, so dass man unter Umständen erst etwas bemerkt, wenn es schon fast zu spät ist.


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      #3
      Hallo Ilonaleni,

      beim Lesen Deiner Zeilen liefen bei mir Filme ab, denn ich habe im Laufe von vielen Jahrzehnten schon viele Wellis verloren. Es war immer sehr schlimm und ich fragte mich, was hätte ich anders oder besser machen können, hätte ich schneller reagieren müssen, warum war ich nicht da, als es schlimm wurde. Es kam vieles zusammen, sodass ich lange zu knabbern hatte. Nachdem auch mal innerhalb von 3 Tagen meine drei Flauschis gestorben sind, hatte ich keine Zeit zu trauern, war derzeit in großer Sorge um meine liebe Freundin, die einen Schlaganfall erlitten hatte. Später, als ich den leeren Käfig, den ich auf dem Balkon zwischengelagert hatte, sah, kamen mir die Tränen und ich war nur noch traurig. Meine Freundin, die inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen war, schenkte mir dann ein Wellipärchen. Die Welt war wieder in Ordnung, aber nicht lange. Erst kamen Megas, dann bakterielle Entzündungen und beim Hähnchen ein großer Bauchtumor, der operativ entfernt wurde. OP verlief gut, beide Wellis waren soweit OK, aber es entwickelte sich ein neuer Tumor, der nicht mehr operiert werden konnte. Als es meinem Schatz dann so schlecht ging, wollte ich ihn erlösen lassen, war jedoch nicht schnell genug und der kleine Kerl ist in meiner Hand gestorben. Für meine Henne habe ich sofort einen Hahn besorgt, beide waren glücklich, aber die Megas haben zugeschlagen und mein süßes Hühnchen ist sehr schnell gestorben, ich wollte noch zum vkTA sausen, aber zu spät.
      Was schlimm war, dass meine Mutter meinte, ich solle kein Geld für den Tierarzt ausgeben, könnte mir doch besser neue Wellis kaufen, die sind erheblich preiswerter. Das war sehr schlimm und ich habe sehr böse reagieret. Hier im Forum belächelt niemand, wenn jemand über den Verlust seiner Lieblinge schreibt oder auch über seine Sorgen oder Selbstvorwürfe.
      Versuche bitte, nach vorn zu schauen, denn ein neuer Partner muss nun schnellstmöglich her, damit Dein kleiner Welli nicht auch noch traurig und unglücklich ist.
      Wenn dann beide Wellis miteinander spielen, kuscheln und sich mögen, wirst Du langsam die schreckliche Zeit vergessen.
      Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute und viel Erfolg bei der Partnersuche.

      Viele Grüße
      Silvia und Heinis

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        #4
        Hallo Ilona,

        auch von meiner Seite ganz aufrichtiges Beileid. Wir haben vor einigen Jahren über Umstände eine Wellidame und ihren Gatten aufgenommen, obwohl wir eigentlich keine Wellis mehr haben wollten. Der Verlust war immer zu schmerzhaft. Lucy und ihr Prinz sind also eingezogen und Lucy war unglaublich zutraulich. Irgendwann wurde sie plötzlich ruhiger und schläfrig. Ich habe gesehen, dass ihre Kloake verschmutzt war. Wir sind mit ihr in die Tierklinik hier im Ort gefahren. Leider arbeitet dort kein VK TA. Ich habe erst später erfahren, dass es dafür eine Zusatzausbildung gibt. Unsere Lucy wurde angeschaut und die Ärztin meinte auch, dass sie sich mit Vögeln nicht auskennt. Hat aber auf Milben getippt und ihr etwas in den Nacken getropft. Am nächsten Morgen war sie tot. Das war sehr schlimm für uns alle. Hier im Forum habe ich gelernt , dass sie wohl bei Lucy ein Nervengift wie bei Milben üblich angewendet haben. Ich vermute, dass das ein Fehler war. Ich mache mir auch heute noch Vowürfe. Vielleicht hätte ein VK TA ihr helfen können.
        Ich kann dir nur sagen, dass der Schmerz weniger wird. Vergessen sind sie nie. Vielleicht hilft es euch, wenn ihr einen neuen Welli anschafft. Unser Prinz hat damals vor Trauer aufgehört zu piepsen und zu fressen, hat angefangen stark zu mausern. Seinen Schmerz zu sehen war einfach schrecklich. Wir haben ihm dann Pieps und Sunny geholt und er hat mit den beiden eine richtig schöne Zeit gehabt. Leider ist auch er schon im Hirseland. Ich krame mal nach Fotos von den zwei Schätzen.
        Lass dir auf jeden Fall Zeit und mach dir bitte keine Vorwürfe.

        Liebe Grüße Emba
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          #5
          Hallo Ilonaleni,
          mein herzliches Beileid zu deinem Verlust deines Wellis Hansi. Er darf jetzt im größten Wellischwarm, den es je gab, fliegen

          Ich habe im November einen Welli verloren, obwohl ich schnell gehandelt habe. Donnerstag auf Freitag in der Nacht war er plötzlich schwer krank und am nächsten Vormittag, also Freitag, war ich bereits beim TA.

          Er blieb übers Wochenende dort, in genau der von dir genannten Vogelklinik. Am Montag starb er beim Röntgen.

          Er war dort in vogelkundigen Händen, aber retten konnten sie ihn nicht und ich weiß nicht mal genau, was er hatte.

          Ich habe mir bei meinen Tieren schon oft Vorwürfe gemacht, wenn sie krank wurden und starben, und habe bei manchen länger als 1 Jahr getrauert.

          Du hast getan, was du konntest, deine Tochter war müde, das ist menschlich, und sie konnte nicht wissen, dass Hansi kurz drauf versterben wird.

          Was zählt, ist, dass ihr ihn geliebt und als wertvolles Lebewesen geachtet habt ?

          Ich wünsche dir, dass du sein Gehen gut verarbeiten kannst, einen passenden Freund für den zurückgebliebenen Welli und eine lange glückliche Zeit in Zukunft für euch mit eurer Vogelhaltung.



          Liebe Grüße von Fanny und ihren gefiederten Freunden



          Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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            #6
            Mein aufrichtiges Beileid, das ist ein schlimmer Verlust und das tut mir so Leid !

            Ich habe schon 54 Jahre Wellensittiche und auch drei Rosenköpfchen, ich habe bis auf meine letzten 2 alle verloren und einige davon betraue ich heute noch.
            Aber am allerschlimmsten trauere ich noch heute um meine kleine Chucky, ich musste sie am 10.11.20 erlösen lassen weil sie sonst qualvoll erstickt wäre.
            Bei einer anderen Sache im Frühjahr 2018 wurde beim Röntgen zufällig entdeckt, daß ihr Herzchen zu groß ist.
            Und sie war besonders klein und zart und zierlich, aber auch frech und sie war mein absoluter Liebling.
            ​​​​​​Als sie sechs Jahre alt wurde, fing sie plötzlich an, Eier zu legen, sie wollte unbedingt Mami werden, aber das war natürlich viel zu anstrengend für sie,
            besonders weil sich der Vater überhaupt nicht um sie gekümmert hat und das Futter, das ich ihr dann hingelegt habe, hat er ihr auch noch weggefressen, statt sie zu füttern. Er hat sogar versucht, die Eier kaputt zu hacken, aber ich hatte die ja durch Plastik-Eier ausgetauscht, wobei ich mich auch so richtig gemein fühlte...
            13 Tage lang saß sie Tag und Nacht auf diesen Eierchen auf dem Boden und ging nur hoch, um Kot abzusetzen.
            Am 12.Tag lag der Kot unten bei den Eiern, da habe ich mir schon gedacht, sie ist zu schwach, um hoch zu gehen; ich hatte sie ja schon tagelang unten gefüttert und am 13 Tag hat sie Mittags die Eier verlassen, ist auf die Stange gegangen und bekam keine Luft mehr.
            Ich bin spät abends noch mit ihr zum Notdienst gefahren, beim Röntgen, was sie fast nicht geschafft hätte, hat die Ärztin dann auch noch einen Lebertumor zusätzlich festgestellt und hat gesagt, ich darf sie nicht mit nach Hause nehmen, mein geliebtes Chuckylinchen. Ich musste ihr beim Sterben zuschauen und das war das Schlimmste, was ich je erlebt habe, so schlimm wie 2014 noch bei einem anderen Welli, und das ist jetzt fast zweieinhalb Jahre her und ich heule heute noch jede Woche und auch jetzt wieder.
            Obwohl ich die anderen beiden noch habe, sie ist für mich der süßeste, perfekteste, zauberhafteste Welli von allen gewesen, sie hat die anderen immer am Schwanz oder am Flügel gezogen, danach hatte sie bis zuletzt immer einen zerzausten Schwanz, weil die anderen das Gleiche mit ihr gemacht haben ...

            Auf einem Regal habe ich ein Foto von ihr in einem schönen verzierten Rahmen mit einem Teelicht.
            Und erst kürzlich habe ich einen Händler entdeckt, der Edelstahlschmuck mit Namen herstellt,
            ich habe jetzt eine Kette mit ihrem Namen und auch Creolen und dann kann ich sie immer bei mir tragen.
            Ich habe auch einen Ring, auf dem alle drei Wellinamen verewigt sind.
            Das ist ein Andenken, aber ich brauche das eigentlich gar nicht,weil ich sie nie vergessen werde.
            Genauso wenig wie fast alle anderen in all den langen Jahren.
            Aber sie war halt was Besonderes.
            Vielleicht habe ich sie so sehr geliebt,
            weil sie genau das Gegenteil von dem war,
            was ich eigentlich haben wollte,
            eigentlich sollte sie ja ein Hähnchen sein und keine freche kleine Henne.
            Die Tierärztin war ganz erstaunt, dass sie überhaupt 6 Jahre alt geworden ist,aber sie war auch eine kleine Kämpfernatur.

            Wenn es das Regenbogenland wirklich gäbe oder das Paradies, in dem man wieder vereint wäre mit all den geliebten Vögeln eines ganzen Lebens, das wäre schön, aber das ist leider nur ein Traum.

            ​​​​​​Trauer so lange, wie es eben dauert, es heißt ja, die Zeit heilt alle Wunden.
            Und denk daran, das Hansi bestimmt sehr glücklich bei dir war, es gibt so viele Wellis in schlechter Haltung oder die allein leben müssen, wenigstens hatte er ein schönes Leben bei dir! Er würde bestimmt nicht wollen dass du wegen ihm lange leidest.
            Manche können so etwas schneller verarbeiten als andere.
            Mir fällt es deshalb so schwer, weil ich sonst niemanden habe, ich habe keine Familie mehr für mich sind meine Vögel meine Familie, deshalb ist meine Trauer wahrscheinlich unendlich.
            ​​​​Und glaube mir, ich habe unendlich viele Schuldgefühle, ich habe so viele Fehler gemacht, wo ich nicht einmal wusste, dass es Fehler waren... als ich mit acht Jahren meinen ersten Welli bekam, hat man mir bzw meinen Eltern in der Zoohandlung nicht gesagt, dass man die nicht einzeln halten darf.
            Und alle die, die gestorben sind,weil ich mit ihnen bei einem normalen Arzt war und nicht bei einem vogelkundigen, aber woher sollte man das wissen??
            Erst als ich 2009 meinen ersten Laptop hatte und dann irgendwann im Forum gelandet bin, als es meinem damaligen Welli nicht gut ging, da wusste ich erst, was ich alles falsch gemacht habe.
            Ich habe auch in meiner Psychotherapie darüber gesprochen und mein Therapeut hat gesagt, ich brauche keine Schuldgefühle zu haben, weil ich es ja nicht besser wusste und nun wo ich das weiß, haben die jetzigen Wellis alles, was sie brauchen, inklusive das gute Futter aus empfohlenen Onlineshops, obwohl andere Wellis auch alt geworden sind mit billigen Supermarkt-Futter.
            Das ändert aber nichts daran, dass ich mir schlimme Vorwürfe mache und denke, ich hätte es besser wissen müssen, kaum jemand will schließlich allein sein...
            ​​​​​​
            Aber zu der Zeit gab es ja auch diese schlimme Überzüchtung nicht;
            da gab es ja nur grüne und blaue Wellis, erst in den letzten 20 Jahren ist das so schlimm geworden und seit dieser Zeit haben die armen Kleinen ja auch ständig diese furchtbaren Krankheiten wie zu große Herzen oder alle möglichen Arten von Tumoren.

            Nur eine Sache ist ganz wichtig, hol dem zurückgebliebenen Welli ganz schnell einen neuen Partner,
            vielleicht auch aus einem Tierheim.
            Denn der vermisst ja Hansi auch und für ihn wird es vielleicht auch einfacher, wenn er sich mit einem neuen Partner beschäftigen muss.

            ​​​​Ich wünsche euch alles Gute!

            LG, Gabby mit Fluffy & Joker ??


            ​​​​​​

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              #7
              Vielen Dank für eure mitfühlenden Zeilen. Es hat mich irgendwie sehr getröstet, dass ihr mich so gut verstehen könnt und aus eigener Erfahrung wisst, wie schlimm es ist, wenn man dieses Leiden hilflos mit ansehen muss und nichts tun kann. Wir haben gleich noch gestern für Bart einen neuen Partner geholt. Bin dafür extra fast 50 Kilometer gefahren, aber wenigstens er soll schnell wieder glücklich werden. Wir haben den neuen Welli erstmal separat in einem Käfig, Bart hat ja Freiflug und als ich heute von der Arbeit kam, habe ich ihn auf die Hand genommen und nach einer Weile ist er auch nicht mehr weg geflogen und ich habe ihn so vor den Käfig gehalten und oben drauf gesetzt. Nach einer Weile haben die beiden sich angefangen durch die Stäbe hindurch mit dem Schnabel anzustupsen. Was war ich happy. Nun hoffe ich mal, dass die beiden gute Freunde werden. Wir haben noch gar keinen Namen, meine Tochter kann sich nicht entscheiden, so habe ich ihr gesagt, dass ich spätestens heute Abend einen Namen wissen möchte...Ich werde bei Gelegenheit auch noch Bilder reinstellen, bin bloß im Moment noch so traurig und deshalb geht mir alles nur schwer von der Hand. Danke nochmal an euch, ihr habt ja auch schon so viel mitgemacht mit euren geliebten Wellis, ich habe beim Lesen eurer Nachrichten auch Tränen in den Augen gehabt, kann es voll nach vollziehen.

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                #8
                Hallo Ilona,

                wie schön, dass Bart einen neuen Partner hat. Du schreibst, dass Du happy bist, wie wäre es denn wenn der kleine Welli den Namen "Happy" bekäme? Nur so ein Gedanke.
                Wegen der Fotos mache Dir keinen Stress, denn wenn Du jetzt noch mit der Kamera anrückst, verschreckst Du noch Deine Wellis. Du wirst merken, Deine Traurigkeit vergeht, wenn beide Wellis die Bude rocken, ihren Schabernack treiben und irgendwann Hirse aus Deiner Hand nehmen. Alles wird gut.
                Ich wünsche Dir, Deiner Tochter, dem Neuzugang und Bart, dass ihr alle glücklich seid.

                Viele Grüße

                Silvia und Heinis

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                  #9
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                  Ich kann mich Silvia nur anschließen!
                  Du hast alles richtig gemacht, nicht gleich zusammengesetzt, sondern erstmal separat.
                  Und dass sie sich schon angestupst haben, das ist doch wundervoll.
                  Du wirst noch öfter weinen wegen Hansi,
                  es ist ja noch ganz frisch,
                  aber das wird dann langsam doch etwas weniger und das heißt ja nicht, dass man ihn vergessen hat,
                  aber das Leben geht weiter und bedauerlicherweise ohne den kleinen Schatz...
                  Aber er wird doch immer in euren Herzen sein!

                  Wirst du mit dem neuen Welli noch einen Eingangscheck beim vogelkundigen Tierarzt, machen lassen, ob alles in Ordnung ist?
                  Denn dann kannst du sie auch gleich zusammensetzen,
                  Dann freuen sich bestimmt beide.

                  Ist der neue Welli ein Hahn oder eine Henne?
                  Ich muss immerzu an die Simpsons denken wegen "Bart", vielleicht findet sich da noch ein passender Name...
                  "Homer" vielleicht, wenn es ein Hähnchen ist,
                  aber Silvia's Vorschlag "Happy" ist auch schön... und geschlechtsneutral,
                  das müsst ihr aber selber entscheiden,
                  Ist ja euer neues kleines Familienmitglied.

                  Alles Liebe und Gute für euch alle ​​​​​​​



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