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Erster Kontakt mit Megas - Überforderung

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    Erster Kontakt mit Megas - Überforderung

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    Hallo zusammen,
    mein Tommy(7Jahre) und Milo(<1Jahr) wurden beide auf Megabakterien getestet und haben nun ihren ersten Schub. Tommy behandel ich seit ca 2,5 Wochen mit Ampho und Milo seit vergangenem Montag. Seit vergangenem Donnerstag ist auch noch klar, dass Milo eine Bakterieninfektion oben drauf hat und es wahrscheinlich ist, dass Tommy diese auch hat. Nun werden beide auch noch zusätzlich mit Augmentan behandelt.
    Das 2x tägliche Einfangen wird langsam zur Tortur. Manchmal brauche ich fast 5 Minuten um einen Vogel zu behandeln, da ich ihn nicht fixiert bekomme. Das stresst die beiden soooo sehr (und mich erst!) und Stress soll ja möglichst verhindert werden. Heute morgen habe ich es das erste Mal versucht, Ampho und Augmentan über ein Stück rote Hirse zu geben. Beide haben das Stück trotz der Medikamente drauf auch leer gefressen, sich allerdings ein paar Mal geschüttelt. Bin aber weiterhin unsicher, ob sie so genug von dem Zeug bekommen. Stressfreier ist es aber allemal.
    Ich füttere aktuell rote und gelbe Hirse, ab und zu ein paar Nackthaferkörner. Die Hirse habe ich heute morgen das erste Mal als Quellfutter mit Thymiantee angeboten. Es hat Ihnen so lala geschmeckt. Zusätzlich habe ich von der TA Aciprim verschrieben bekommen, was ich über die Mahlzeiten gebe. Der Kot ist bei beiden aktuell in Ordnung und Gewicht ist mit 45g für Tommy und 47g für Milo auch im Range. Allerdings fällt mir auf, dass Tommy häufig sehr ruhelos ist und unabdingbar nach Futter sucht und Milo dann da mit macht. Ansonsten wird auch häufig geschlafen und auch etwas geplustert, aber nicht in Form von hinfällig sein.
    Ich habe zwar seit meinem 7. Lebensjahr mit Wellis zu tun, aber werde erst jetzt mit dem Thema Megas konfrontiert und bin somit aktuell etwas überfordert!
    Kann ich so weiter vorgehen und habt ihr noch andere Ratschläge für mich ?
    Danke Euch und Gruß
    Annika

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    #2
    könntest Du ihnen das Ampho erst abends geben,wenn es langsam dunkel wird und sie schon etwas müde sind? Das einfangen ist dann ja einfacher

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      #3
      Hallo Spinnenbein,
      danke für deine Antwort.
      Ich habe sie bis jetzt immer im abgedunkelten Zimmer gefangen, sowohl morgens wie abends. Das Einfangen ist auch nicht so das Problem. Viel mehr Probleme habe ich dann beim Fixieren in der Hand. Da sich die beiden wie irre winden und strampeln bekomme ich sie nicht direkt fixiert und der stressige Kampf beginnt dann. Da ich alleine lebe, kann ich auch keinen zur Hilfe holen, der mir zur Hand geht.

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        #4
        Hallo Annika

        Ist das deine erste Medikamentengabe die du bei einem Wellensittich vollziehen musst?

        Wenn ja kann ich mir vorstellen das du ziemlich verunsichert bist, was das festhalten anbelangt.
        Als Medikamentengabe-Neuling hat man Angst den Welli zu fest zu halten und ihm weh zu tun.
        Wellis sind aber nicht aus Glas, so schnell passiert da nix.

        Da du schreibst das sich deine Wellis in deiner Hand winden und strampeln, gehe ich davon aus das du sie zu zaghaft hälst.
        Du musst ein Gefühl dafür bekommen, wie stark du deine Wellis festhalten kannst und das erreichst du nur durch üben, üben üben.

        Irgendwann hast du den Dreh raus und alles läuft von selbst.

        Manchmal ist es notwendig einen Wellensittich ein zu fangen und zu greifen. Wichtig ist das richtige Halten des Vogels. Der Fixiergriff ist leicht zu lernen.


        Von Medikamentengabe über das Futter halte ich persönlich nicht viel, gerade bei einem aktuellen Megaschub. Du weißt nie wieviel sie von dem wichtigen Medikament aufnehmen. Gerade bei Megas ist es wichtig das sie ihre "gesamte" Dosis einnehmen und auch immer so ziemlich zur selben Zeit. So ist das Ampho konsequent im Körper und hält die Megas in Schacht. Leider ist diese Erkrankung ja nicht heilbar.

        In diesem Artikel findest du noch allerlei Tipps zu Megas.

        Die als Macrorhabdiose, Megabakteriose oder auch GLS bekannte Krankheit bei Wellensittichen wird von Hefepilzen hervorgerufen und ist nicht heilbar.


        Für die Medikamentengabe wünsche ich dir viel Erfolg, du schaffst das.

        Für Tommy und Milo alles Gute.

        Liebe Grüße
        Tine



        Liebe Grüße
        Tine und ihre neun Zwerge

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          #5
          Hallo Tine,
          auch dir danke ich sehr für deine Antwort und die aufmunternden Worte. Ich fühle mich aktuell einfach sehr überfordert und versuche die ganzen neuen Anforderungen neben einem Vollzeitjob und sonstigen Terminen überein zu bekommen ?
          Soweit möglich versuche ich auch die gleichen Uhrzeiten zur Medigabe einzuhalten.
          Danke auch für die beiden Links. Ich habe mir auch schon so viele Videos im Internet zum Fixiergriff angeschaut, aber ich habe noch keins gefunden was mal zeigt, wie der Vogel aus dem Käfig gefangen und dann in den Fixiergriff genommen wird. Genau da liegt ja mein Problem ?
          Ich hoffe sehr, dass die Zeit mit dem "Dreh raus" bald kommt. Mich macht das aktuell echt fertig.
          Gruß
          Annika

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            #6
            Hallo Annika,

            bezüglich des Einfangens aus dem Käfig, was Dir Probleme macht, möchte ich Dir von meinen Erfahrungen berichten. ich weiß, was Du meinst, und kann mir vorstellen, dass es nicht so einfach ist.
            Also, ich habe 2 Wellis fangen müssen und das 2 x am Tag. Ich habe <, bevor das Drama los ging, die Spritzen (natürlich ohne Kanülen) schon vorbereitet, die Transportbox bereits geöffnet hin gestellt und mir einen Welli geschnappt. Wenn ich ihn mit der linken Hand erwischt habe, konnte ich direkt los legen, wenn mit der rechten Hand, dann "umlegen" in die rechte Hand., den Welli und besonders das Köpfchen fixiert und die Tülle der Spritze seitlich in den Schnabel geschoben und rein mit dem Ampho. Den Welli in die Box gestopft und mir den nächsten vorgenommen. Den konnte ich dann wieder in den Käfig lassen und den anderen aus seiner Box befreien. Natürlich haben sich meine beiden Wellis heftig gewehrt und auch fies zugebissen. Das war mir aber egal, denn sie hatten ja nur Panik gehabt. Meine kleinen Bisswunden wurden immer desinfiziert und es hat sich auch nie etwas entzündet. Ich denke, dass Du es auch hin bekommst, Deine Kleinen zu verarzten, mach Dir nicht solche Gedanken, dass es nicht klappt. Die Übung machts.
            Das Ampho über das Futter oder gar ins Trinkwasser zu geben, ist keine gute Lösung, denn, wie bereits hier schon erwähnt, bekommt der Welli nicht die Dosis, die er braucht, um den Schub zu beenden.
            Für meine Wellis hatte ich das Spezialfutter für Mega-erkrankte Wellis gekauft, und natürlich Hirse, was gerne gefuttert wurde. Trinkwasser wurde durch Thymiantee ersetzt oder auch mal durch Fencheltee oder Kamillentee.
            Vogelgrit und Vogelsand solltest Du bitte entfernen, falls noch nicht geschehen, denn wenn Deine Wellis dies aufnehmen, reizt es den Kropf.
            Ich wünsche Dir, Milo und Tommy alles Gute und drücke die Daumen, dass alles wieder gut wird. Du schaffst das!

            Viele Grüße
            Silvia und Heinis

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              #7
              Zitat von Blaumeise89 Beitrag anzeigen
              Hallo Tine,
              Ich habe mir auch schon so viele Videos im Internet zum Fixiergriff angeschaut, aber ich habe noch keins gefunden was mal zeigt, wie der Vogel aus dem Käfig gefangen und dann in den Fixiergriff genommen wird. Genau da liegt ja mein Problem ?

              Gruß
              Annika
              Hallo Annika

              Auch ich berichte dir gerne, wie ich meine Wellis im Käfig einfangen tue, wenn einer mal eine Medikamentengabe braucht.

              Das abdunkeln des Zimmers ist immer von großem Vorteil und das machst du ja auch.
              Ich bewaffne mich dann immer mit so einer kleinen LED - Schlüsselanhänger - Taschenlampe. So kann ich im dunklen Zimmer immer mal kurz das Lämpchen anmachen, um zu sehen wo der Patient genau sitzt. Von Anfang an ist es wichtig, dass du mit der Hand zugreifst indem der Welli dann auch im Fixiergriff festgehalten wird. So musst du ihn nicht noch einmal in die andere Hand umbetten. Auch von nutzen und wichtig ist, dass du den Welli von hinten, also zum Rücken hin einfängst, denn dann hast du schon die richtige Position um den Fixiergriff anzuwenden und musst ihn wenn vom Bauch vorne gefangen, nicht noch in der Hand umdrehen. Wenn du von hinten zupackst dann können sich die Wellis nicht mehr so hefig wehren, da du ja die Flügel umschlossen hast mit deiner Hand, einzig mit den Füßchen können sie noch etwas strampeln. Wenn du den Welli dann so in der Hand hast, dann startest du sogleich mit dem Fixiergriff und legst deine Finger wie im Link gezeigt um ihn. Bei mir geht das schon automatisch beim einfangen, da habe ich den Patienten schon so im Griff das er nicht mehr beißen, oder strampeln kann. Das ist nur ne reine Übungssachen und einmal gelernt, verlernt man das auch nicht mehr.

              Und wenn du ihn dann im Griff hast, kannst du mit der Medigabe anfangen. Und wie Silvia schon geschrieben hat, immer seitlich vom Schnabel, da haben die Wellis einen kleinen Schlitz und da bekommt man die Medis gut rein. Bei Problemen damit, kann man auch Euterkanüle Aufsätze verwenden, die man auf die Spritze aufsetzt. Die sind dünner wie die Spritze und erleichtert die Gabe des Medikamentes.

              Vielleicht helfen dir unsere Erfahrungsberichte um den Fixiergriff zu bewältigen..

              Liebe Grüße
              Tine

              Liebe Grüße
              Tine und ihre neun Zwerge

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                #8
                Hallo Annika,

                Das Einfangen kann für beide Seiten echt stressig sein.
                Einer meiner Wellis war auch über lange Zeit auf Medikamente angewiesen. Am Anfang ist man immer recht zaghaft aber wie die Anderen schon Scheiben, es ist Übungssache. Ich habe mir damals genau von meinem vkTa zeigen lassen wie ich meinen Welli fangen muss. Da mein Welli das Medikament auch morgens und abends nehmen musste habe ich mir immer die Dämmerung zu Nutze gemacht (dann musste mir niemand helfen das Licht im richtigen Moment aus zu machen) Manchmal hatte ich ihn nicht in der richtigen Hand da hat es mir geholfen ihn vorsichtig an meinen Oberkörper zu setzen. Dort konnte ich bequem und schnell die Hand dann umsetzen.

                Und denk immer daran du möchtest deinem Welli ja helfen und fängst ihn ja nicht zum Spaß. Das Medikament ist leider in diesem Moment wichtiger als der kurzzeitige Stress. Du schaffst das und deinem Welli wird’s sicher bald wieder etwas besser gehen

                Liebe Grüße
                Jacqueline, Pepe und Tweety

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                  #9
                  Hallöle,

                  ich weiß auch noch, wie ängstlich ich war, als ich sie das erste Mal letzten Herbst fangen musste, wenn man seine Süßen so noch nie erlebt hat. Ich hatte richtig Herzrasen. Mittlerweile schaffe ich das ohne Probleme.

                  Ich dunkel den Raum ab, ziehe mir Handschuhe an und schiebe das Trenngitter in den Käfig, damit der "Scheuchweg" ? nicht so groß ist. Wenn ich beide fangen muss, setze ich den anderen danach in die andere Hälfte, damit ich ihn nicht wieder ein zweites Mal herumscheuchen muss.

                  Wie der Tierarzt bekomme ich den Fixiergriff noch nicht hin, aber ich glaube, es klappt schon ganz gut. Ich halte mir den Vogel nach dem Fangen kurz an die Brust zum Neujustieren und dann geht's eigentlich. Fredy hält auch immer ganz still. ?

                  Zuletzt geändert von cyberkauz; 12.02.2023, 14:37.

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                    #10
                    Ich musste meine Bianca über einige Monate jeden Morgen und Abend einfangen,sie hatte keine Megas,brauchte aber Medis.Ich habe es möglichst so gemacht,das sie in der Zimmervoliere war. Ich hatte das Medikament vorbereitet und in Griffnähe gelegt,zusätzlich habe ich einen mittleren Kescher (ich habe Aquarien) und ein Geschirrhandtuch benötigt. Das Tuch habe ich mir zwischen den Knien geklemmt,den Kescher in der rechten Hand. Ich habe eine Klappe von der Voliere geöffnet,Bianca erzählt,das es jetzt Medis gibt und das es schnell erledigt ist,ich habe ihr aber auch noch andere Dinge erzählt. Ich habe geschaut wo sie ist und versucht sie mit dem Kescher zu fangen. Klar hat sie es mehrfach geschafft,an dem Kescher vorbei zu kommen,aber nach einigen Minuten hatte ich es geschafft. Ich habe immer versucht,sie möglichst an der Volierenwand zu erwischen. War sie im Kescher,habe ich ganz schnell das Tuch genommen und Bianca noch im Kescher mit dem Tuch gegriffen. Ich habe sie dann so gedreht,das sie mit dem Schnabel zu mir gerichtet ist. Dann sagte ich Schnabel auf,Zeug rein und ab wieder in die Volie. Nach ca. 2 Wochen ging es wie geschmiert,gebissen hat sie mich nie

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                      #11
                      Wow, ich bin richtig dankbar über so viele Antworten und Tipps ?. Vogelsand ist bereits gegen Zewa Papier im Käfig und Buchenholzgranulat aufm Spielplatz ausgetauscht. Aktuell verfüttere ich hauptsächlich rote und gelbe Hirse zusammen mit Aciprim und diese manchmal eingeweicht in Thymiantee.

                      Wenn ich es recht verstanden habe, ist es durchaus schon nützlich den Welli bereits im Käfig in der richtigen Hand zu haben, ja?
                      Ich denke wohl, ich versuche es morgen mal sie aus einer Transportbox heraus zu fangen, in der Hoffnung sie direkt besser in den Ausgangsgriff zu bekommen ?

                      Euterkanülen hören sich tatsächlich nach einer Hilfestellung an. Wo bekomme ich die denn her?

                      Gruß
                      Annika

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                        #12
                        Zitat von Blaumeise89 Beitrag anzeigen

                        Wenn ich es recht verstanden habe, ist es durchaus schon nützlich den Welli bereits im Käfig in der richtigen Hand zu haben, ja?
                        Ich denke wohl, ich versuche es morgen mal sie aus einer Transportbox heraus zu fangen, in der Hoffnung sie direkt besser in den Ausgangsgriff zu bekommen ?
                        Ja genau, wenn du ihn schon in der richtige Hand hast, musst du ihn nicht noch in die andere Hand umbetten.
                        Vielleicht ne gute Idee mit der Transportbox, je kleiner der "Raum" um so besser kriegst du ihn vielleicht gleich richtig gefasst.

                        Euterkanülen hören sich tatsächlich nach einer Hilfestellung an. Wo bekomme ich die denn her?
                        Ich habe die damals von meinem TA mit bekommen. Vielleicht einfach mal bei den TÄ in der Umgebung nachfragen.
                        Oder mal im Internet schauen, ob man die irgendwo bestellen kann.

                        Hier in dem Artikel findest du ein Bild von einer Euterkanüle, dass du eine Vorstellung davon hast, wie so
                        ein Teil aussieht.

                        Der Wellensittich-Blog von Usern f&uuml;r User, zur Homepage von Welli.net f&uuml;r alle, die Wellensittiche lieben und mehr wissen m&ouml;chten. Auch Du kannst ein Teil von welli.net werden.


                        Liebe Grüße
                        Tine




                        Liebe Grüße
                        Tine und ihre neun Zwerge

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                          #13
                          Hallo Annika,

                          ich kann gut nachempfinden wie du dich fühlst. Als unser Frenkie erstmals mit Ampho gegen Megas behandelt werden musste, fühlte ich mich auch total überfordert. Das Einfangen und Festhalten war das Schlimmste, obwohl er schon in einem praktischen Krankenkäfig mit großer Tür saß. Ich habe damals (wie die Tierarzthelferinnen) ein Zewa zu Hilfe genommen. Darin habe ich ihn kurz locker eingewickelt, so dass nur noch das Köpfchen rausschaute. So wie das Pucken bei Babys. Ich konnte ihn so einfach besser halten, ohne dass er sich rauswindet, mit den Füßchen festkrallt oder sich die Flügel verletzt. Inzwischen brauche ich das Zewa für den Fixiergriff nicht mehr, irgendwann hat man es raus, aber am Anfang fand ich es sehr hilfreich.

                          Nach Euterkanülen hatte ich da auch gesucht, doch als ich sie endlich hatte, waren sie wenig hilfreich. Dadurch, dass sie so weich nicht, ließ sich der Schnabel nicht mehr so gut aufdrücken. Probiere es gern aus. Am Ende bin ich doch wieder auf die üblichen Spritzen zurückgekommen. Auch das ist bloß Übungssache.

                          Du machst das schon, nur nicht aufgeben! Bei uns hat sich der Kampf gelohnt, Frenkie hatte seitdem, d.h. seit eineinhalb Jahren keinen Schub mehr. Ich drücke dir und deinen Wellis die Daumen, dass ihr das auch schafft und die lästige Medigabe bald überstanden ist!

                          Liebe Grüße, Wilma

                          Kommentar


                            #14
                            Hallo WillmaWelli,
                            auch Dir danke ich für deine Tipps. Mit dem Küchentuch hatte ich schon einmal von gehört, kann mir aber schlecht vorstellen wie es hilfreicher sein soll. Da ich aktuell aber überhaupt nicht mehr weiß wie ich es hinbekommen soll, heute hatte es bei beiden Vögeln je 10 Minuten gedauert und ich bald am Rad drehe, werde ich wohl auch dies noch ausprobieren. Tommy muss geplant noch ca 10 Tage. Milo ist gerade mit 1 Woche erst am Anfang und macht mir auch die meisten Probleme ?
                            Ich bin wirklich sehr verzweifelt aktuell ?
                            LG Annika

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                              #15
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                              In welcher Dosierung geben Sie das Ampho über die Hirse? Wir kämpfen damit, seit unsere beiden bei uns sind, also fast drei Jahre immer mal wieder. Wir legen die Hirse immer in eine Mischung von *** Wasser ein, sodass der ganze Kolben gut eingefärbt ist. Das über vier Wochen. So fressen sie genug, damit sie nicht abnehmen und erwischen auch genug von dem Wirkstoff.
                              Zuletzt musste ich unserer Henne das Mittel auch direkt eingeben. Ich habe zum Einfangen im Halbdunkel ein kleines Gästetuch in der rechten Hand gehabt, mit dem ich dann den Vogel gegriffen habe. Dann habe ich den Vogel in die linke Hand genommen, hilfsweise kann man den Vogel beim Umgreifen auch vorsichtig an den eigenen Bauch halten, Zeigefinger und Daumen fixieren dabei rechts und links relativ fest, aber vorsichtig den Kopf, der Brustkorb bleibt frei, die Füßchen gehören zwischen Ringfinger und kleinen Finger, damit sie sich nicht wegdrücken können. Es reicht, wenn man das Mittel seitlich auf den Schnabelspalt tropft, dann fließt es von alleine in den Schnabel, wenn der Vogel den Schnabel öffnet. Wichtig ist, dass der Vogel eher in Richtung Bauchlage gehalten wird. Auf keinen Fall in Rücklage, sonst verschluckt er sich.

                              Zuletzt geändert von Forever; 15.02.2023, 18:01. Grund: Dosierungsangabe entfernt

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