Werbung

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Nieren- bzw. Lebervergrößerung - Tumor?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Nieren- bzw. Lebervergrößerung - Tumor?

    Werbung nur für Gäste

    Hallo Ihr Lieben,

    auf anraten von DanniDo schildere ich das Problem was ich momentan mit meinem Welli habe:

    Vor ca. zwei Wochen ist mir aufgefallen, dass das linke Beinchen auf Lauf meines Wellis angeschwollen ist. Das Problem hatte er vor ca. einem halben Jahr schon mal. Bin auch damals zum vk Tierarzt damit gefahren und habe ihn untersuchen lassen. Beim Besuch vor ca. einen halben Jahr wurde keine größere Untersuchung vorgenommen. Das Beinchen wurde abgetastet und man vermutete das er sich eine Verstauchung zugezogen hatte. Die Behandlung erfolgete lediglich mit Traumeel-Ampullen. Vor zwei Wochen zeigte der Welli wieder die selben Synthome das linke Beichen ist wieder am Lauf angeschwollen und zwei Zehen zeigten Lähmungserscheinungen. Unter den Füßchen hat er zwar einige Druckstellen, die ich mit Bepanthen Salbe behandele jedoch hat die Röntgenaufnahme gezeigt das er eine vergrößerte Niere bzw. Leber hat. Was vermuten lässt, dass es sich nicht um eine Entzündung am Beinchen handelt, sondern vieles darauf schließen lässt, das er einen Nieren- bzw. Lebertumor haben könnte. Weitere Anzeichen die er hatte bzw. noch hat sind: die Nasenwachshaut hat sich innerhalb des halben Jahres mehrmals bräunlich verfärbt, er zieht das angeschwollene Beichen immer hoch und gähnt super oft. Jedoch kann man das in dem Stadium noch nichts genaues sagen ob es sich um eine Tumor handelt. So bekam er letzte Woche Di eine Doxicyclin-Spritze 0,15 ml (AB) in die Brust und das Scherzmittel Celebrex (was nicht so nierenschädigent sein soll) + Phytoronal-F ins Trinkwasser. Am Samstag habe ich die Doxicylin-Spritze 0,15 ml nochmal auffrischen lassen. Das Schmerzmittel Celebrex soll er auch nicht länger über einen Zeitraum von 7 Tagen einnehmen. Seitdem her geht es meinem Welli unter den Umständen gut. Er frisst ganz normal, hat seine aufgedrehten Phasen, spielt nach wie vor aber schläft natürlich auch immer mit dem eingezogenen linken Beinchen. Ich wiege ihn seitdem her auch täglich. Sein Gewicht hält sich zwischen 40 - 42 g. Tarantula bekommt er auch täglich in den Schnabel aber ich bin mir nicht sicher ob dieses Wundermittel tatsächlich helfen soll oder auch nur Geldmacherei ist? Ich habe noch von keinem Fall gehört wo ein Welli mit Tarantula geheilt werden konnte. Außer der Tumor befand sich vielleicht nicht innerhalb des Körpers und dieses besagte Tarantula hat tatsächlich den Tumor abgekapsel oder zumindest den Wachstum gestoppt...?
    Seit Freitag geht es meinem Welli aber wie gesagt gut, dass mag nicht heiße das er jetzt keinen Tumor hat aber sicher bin ich mir natürlich nicht.
    Hat jemand vielleich ähnliche Erfahrungen sammeln können?
    Ihr könnt mir gerne eure Erfahrungsberichte mitteilen. Würde mich sehr darüber freuen.
    Liebe Grüße
    Dilara

  • Kostenlos bei Welli.net registrieren

      Werbung nur für Gäste


    #2
    Hallo Dilara,

    wieso hat der TA denn das Doxycyclin gespritzt? Weil er vermutet, dass es auch eine Entzündung sein könnte, die dahintersteckt? Gegen nen Tumor hilft ein AB ja nunmal nicht wirklich... Und Phytorenal-F ist zur Unterstützung der Leber, richtig?

    Nur um sicherzugehen: es ist ein Hahn, oder? Wegen der Verfärbung der Wachshaut wollte ich lieber mal nachfragen.

    Die Druckstellen am Füßchen kannst Du am besten mit Lebertransalbe eincremen (empfiehlt unser Doc zumindest). Die kriegst Du auch in der Apotheke.

    Dann bin ich mal auf Deine Antworten gespannt.

    Viele Grüße
    Daniela

    Kommentar


    •   Werbung nur für Gäste


      #3
      Richtig wir hoffen, das es sich um eine Entzündung handelt, was auch die Schwellung am Beinchen begründen soll. Ja wenn es ein Turmor sein sollte hilft keine AB-Spritze nicht, die Erfahrung musste ich leider sehr oft machen. Aber da wir nicht genau wissen ob es sich um eine Tumor handelt wird er mit Doxy behandelt.
      Die Ärzte sind sich bei dem Geschlecht strittig, ich sag das es ein Männchen ist, sie vermuten eher ein Weibchen. Toni ist ein quitsch gelber Lutino Standartwellensittich. Ca. 6 Jahre alt. Bei der Rasse ist es ein wenig schwierig das Geschlecht zu bestimmen. Er hat eine hautfarbene Nasenhaut, was eher auf ein Männchen schließen lässt.
      Mit einer Endoskopie würde man vielleicht genaueres erkennen, aber wie gesagt, ich habe bis jetzt immer nur gehört, das man das bei Wellis macht um die Todesursache festzustellen. Was meinst du dazu? Meinst du das der genannt Arzt mir weiterhelfen könnte.
      Liebe Grüße

      Kommentar


        #4
        Ja das Pytorenal-F ist zur Unterstützung der Leber und Nieren.
        Ach ja bevor ich es vergesse, vor ungefähr einem dreivierteljahr war ich mit Toni aufgrund eines Bürzeldrüsenabzsseses auch beim Doc. Der ging dann aber zum Glück nach ca. 2 Monaten weg. Der Abzess wurde mit Lotagen-Gel und Kamillenkompressen behandelt. Der Vogeldoc meinte nur das er öfters die Erfahrung gemacht hat, dass wen er Wellis mit Abzessen behandelt hat, diese früher oder später an Tumor erkranken . Das beruhigt mich natürlich ungemein.
        Die zweite Spritze Doxy wurde von einem Tierarzt in meiner Nähe gespritzt, damit ich den weiten Weg nicht fahren muss. Er meinte auch, dass der Toni noch einen sehr guten Einduck macht. Und das er eine Euthanasie momentan nicht in Frage käme. Auf dem Röntgenbild konnte auch kein Bruch und kein Gicht o.ä. festgestellt werden, nur halt das die Niere bzw. die Leber vergrößert ist. Der Kot weist auch eine Veränderung auf, der Harnanteil ist vermehrt und sehr voluminös aber nicht flüssig oder so. Der Doc meinte das auch irgendetwas mit seinem Drüsenmagen nicht passt nachdem er sich den Kot angesehen hatte.Ansonsten trinkt er ganz normal und auch nicht viel. Das ständige Beinchen heben deutet für mich eher auf einen Tumor hin aber bis auf das geschwollene Beinchen zeigt er keine großen Veränderungen. Laut Aussagen des Arztes sollte eine Besserung des Kotes nach der 2 - 3 Spritze Doxy sichtbar werden, d. h. das der Kot etwas dunkeler aussieht. Aber bis jetzt hat sich nichts geändet.

        Kommentar


        •   Werbung nur für Gäste


          #5
          Hallo Dilara,

          für mich sind Deine längeren Texte leider nur schlecht lesbar. Könntest bitte öfters Absatz plus Leerzeile einfügen.

          Liebe Grüße
          Leni

          Kommentar


            #6
            Hallo Leni,

            klar kann ich von nun an machen .

            Liebe Grüße
            Dilara

            Kommentar


            •   Werbung nur für Gäste


              #7
              Hallo liebe DanniDo,

              es gibt erfreuliches zu berichten. Heute war ich wieder beim vk Tierarzt, die Nierenvergrößerung ist zurückgegangen. Auf dem Röntgenbild mit Kontrastmittel konnte man heute feststellen das alles wieder Ok ist .
              Dafür hat mein anderer Welli eine Herzinsuffizienz, so dass ich wieder nur abwarten und hoffen kann ...Anzeichen: Schwanzwippen, Wasser an den Beinen (Beide Beine geschwollen und Lähmungserscheinungen), Atembeschwerden.

              LG Dilara

              Kommentar


                #8
                Herrje... vom Regen in die traufe

                Na wenigstens sind nicht beide krank. ich hoffe, dass es dem anderen auch bald wieder besser geht und dass dein kleiner Patient keinen Rückschlag erleidet!

                Kommentar


                •   Werbung nur für Gäste


                  #9
                  Hallo Dilara,

                  erstmal schön, dass die Nierenvergrößerung wieder weg ist! Dass Du jetzt gleich den nächsten Sorgenwelli hast, ist natürlich nicht schön. Mist! Drücke die Daumen, dass Du das in den Griff bekommst!

                  Viele Grüße
                  Daniela

                  Kommentar


                    #10
                    Hallo Dilara und alle anderen,

                    hoffenltich geht es den beiden Wellis wieder besser!
                    Ich habe ein ähnliches Problem mit meinem 5jährigen Welli-Männchen.

                    Er hatte schon immer vermutlich Nierenprobleme. Er schied immer viel Flüssigkeit mit dem Kot aus. Auf meine Nachfrage bei mehreren Tierärzten bekam ich immer zur Antwort, dass man da nichts machen könne.
                    Einmal wurde er sogar geröngt vor ein paar Jahren, aber da konnte man nichts feststellen.

                    Jetzt ist es leider so, dass ich letzte Woche mit ihm zum Tierarzt wieder mal ging, weil ich dachte, er hätte wieder mal - wie schon so oft - eine Erkältung, da er total schlapp war und beim Fliegen mehrmals irgendwo Pause machen musste. Außerdem hatte er etwas Probleme beim Kot ausscheiden. (Der arme Kerl hat schon ganz ganz viele Antibiotika-Spritzen bekommen in seinem Leben, weil er immer wieder starke Erkältungen hatte. Er hat auch schon immer verkrüppelte Zehen am linken Fuß - das nur nebenbei).
                    Der Tierarzt tastete ihn ab und sagte, es müsse ein Nierentumor sein, man könne es deutlich spüren. Der Bauch sei allerdings nicht verhärtet und er habe den Eindruck, dass der Vogel momentan nicht leidet, weshalb er es zu früh fand, ihn einzuschläfern. Ich solle den Vogel auf jeden Fall gut beobachten und wenn er nichts mehr frisst oder den Kot nicht mehr absetzen kann, dann müsse man ihn einschläfern.
                    Das war bis jetzt zum Glück noch nicht der Fall. Der kleine Kerl fliegt auch noch ab und zu mal von seinem Käfig zum Fenster (ca. 3m). Aber die meiste Zeit sitzt er aufgeplustert herum und schläft. Von seiner Partnerin will er nichts mehr wissen. Ich rechne jeden Tag damit, dass er stirbt.
                    Um ihm die letzte Zeit noch so angenehm wie möglich zu gestalten, habe ich heute auf Anraten des Tierarztes ein Stängchen durch ein Brettchen ersetzt, so dass er bequemer sitzen kann. Er saß besonders in der vergangenen Nacht und heute immer wieder auf dem Boden des Käfigs. Die Belastung des normal geformten Füßchens - über dem der Tumor sitzt - war ihm wohl dann doch zu viel und mit dem verkrüppelten Füßchen, kann er sich nicht so gut festhalten.

                    Ich habe ihn schon aufgegeben und jeden Tag seinen Tod befürchtet, aber jetzt habe ich zu meinem Erstaunen in verschiedenen Foren gelesen, was es alles für Behandlungsmöglichkeiten gibt und schöpfe nochmal letzte Hoffnung.

                    Kann mir jemand einen Tipp geben, was ich tun soll oder ob es überhaupt noch sinnvoll ist, etwas zu tun?

                    Danke.
                    Wella

                    Kommentar


                      #11
                      Liebe Wella,

                      das hört sich ja wirklich nicht gut an bei deinem Hahn. Oh Mann, die Sache mit den Nieren ist bei Wellis echt eine Volkskrankheit. Das tut mir wirklich leid

                      Warst du denn bei einem vogelkundigen TA oder bei einem Tierarzt in deiner Nähe? Deinen Schilderungen nach hört es sich eher nach dem Letzteren an.

                      Je nach Stadium kann man einen Nierentumor zwar auch ertasten oder auch unter dem Gefieder sehen, wobei eine Röntgenaufnahme in solchen Fällen eine wohl sichere und bessere Variante wäre. Sobald ein Verdacht auf einen Tumor besteht, wird gewöhnlich erst mal ein Röntgenbild gemacht um sicher zu gehen ob es sich wirklich auch um einen handelt, damit weder Besitzer noch TA eine voreilige Entscheidung treffen.

                      Wenn es sich wirklich um einen Nierentumor handeln sollte, sind die geschilderten Anzeichen deines Liebsten (Lähmungserscheinungen, aufgeplustert sein, Veränderungen des Kotes, etc.) leider keine Seltenheit.

                      Aber hinter diesen Anzeichen können auch andere Erkrankungen stecken.

                      Im Forum findest du eine Liste von Tierärzten die vogelkundig sind. Ich hoffe das du die Möglichkeit hast schnellst möglichst dort hin zu kommen und deinen Liebsten untersuchen zu lassen.

                      Wenn es sich wirklich um einen Nierentumor handeln sollte liebe Wella, dann erspare deinem Liebsten bitte den Leidensweg! Ein Tumor tut zwar in der Regel nicht weh, dass ist richtig, aber sie verdrängen immer mehr andere Organe, so dass vor allem im fortgeschrittenem Stadium die Schmerzen nicht mehr tragbar sind und im Grunde genommen es nur noch Tierquälerei wäre.

                      Einen Nierentumor kann man leider nicht behandeln. Bei meinen Welli konnte man zwar aufgrund der Vergrößerung (erste Röntgenaufnahme ohne Kontrastmittel) einen Tumor nicht ausschließen, allerdings war diese Vergrößerung in einem noch zu frühem Stadium um genaue Aussagen darüber zu treffen ob es jetzt wirklich einer ist oder nicht. Zwar kann man das mit Ultraschall schneller nachweisen, allerdings macht man das bei Wellis sehr selten bis garn nicht, da es sehr stressig für so einen kleinen Piepmatzen wäre.

                      Aufgrund dessen wurde erstmal eine AB-Behandlung durchgeführt, in der Hoffnung das es sich um eine Infektion handelt. Ich sollt den Kleinen in der Zeit ebenfalls gut im Auge behalten und mich wieder nach sieben Tagen beim TA melden und den Stand der Dinge mitteilen.

                      Deinen Erzählungen nach, solltest du wirklich schnell handeln. Das hört sich wirklich überhaupt nicht gut anund dein Kleiner scheint sehr große Schmerzen zu haben.

                      LG Dilara

                      Kommentar


                      •   Werbung nur für Gäste


                        #12
                        Liebe Dilara,

                        danke für deine rasche Antwort.

                        Nein, ein speziell vogelkundlicher TA war es nicht. Es ist eine Praxis für Kleintiere. Der TA ist sehr nett und bemüht sich sehr um meinen Piepser.

                        Ich habe in der Liste nach einem vgk TA geschaut. Sie sind leider sehr weit entfernt. Der nächste ist 2,5 Stunden Fahrtzeit entfernt. Das möchte ich dem Kleinen auch nicht antun.

                        Er fliegt noch, sobald ich das Käfigtürchen aufmache und er frisst noch. Kot kann er auch noch absetzen, aber das Fressen scheint weniger zu werden. Ich werde ihn morgen wohl einschläfern lassen. Deine Mitteilung hat mir klar gemacht, dass es wohl doch schmerzhaft für ihn sein muss.

                        Hast du eine Idee, welches schmerzstillende Mittel ich in der Apotheke für ihn holen könnte?

                        Danke.

                        Viele liebe Grüße,

                        Wella

                        Kommentar


                          #13
                          Zitat von Wella
                          Ich habe in der Liste nach einem vgk TA geschaut. Sie sind leider sehr weit entfernt. Der nächste ist 2,5 Stunden Fahrtzeit entfernt. Das möchte ich dem Kleinen auch nicht antun.

                          Er fliegt noch, sobald ich das Käfigtürchen aufmache und er frisst noch. Kot kann er auch noch absetzen, aber das Fressen scheint weniger zu werden. Ich werde ihn morgen wohl einschläfern lassen. Deine Mitteilung hat mir klar gemacht, dass es wohl doch schmerzhaft für ihn sein muss.

                          Hast du eine Idee, welches schmerzstillende Mittel ich in der Apotheke für ihn holen könnte?
                          Liebe Wella,

                          ich kann Dir hier zwar keine Hoffnung machen, aber aus der Ferne kann keine Diagnose gestellt werden, ob Dein Vögelchen Schmerzen hat oder nicht. Auch sind wir keine Tierärzte und jede Erkrankung ist ein Einzelfall!

                          Wenn Du die Möglichkeit hast, zu einem vk Ta zu fahren (als Wegzehrung kann man Kolbenhirse und gegen den Durst Gurke anbieten), mache das bitte, Dein Vögelchen schafft das schon. Den Transportkäfig würde ich während der Fahrt abdecken.

                          Besorge bitte nicht nach Eigendiagnose irgendwelche Medikamente aus der Apotheke. Medikamentengabe sollte grundsätzlich nur auf Verordnung eines TA erfolgen.

                          Ob Du wirklich die Entscheidung des Einschläferns treffen mußt, kann nur in enger Abstimmung mit Deinem TA erfolgen.

                          Alles Gute für Dich und Dein Vögelchen.

                          Liebe Grüße
                          Leni

                          Kommentar


                            #14
                            Zitat von Wella
                            Liebe Dilara,

                            danke für deine rasche Antwort.

                            Nein, ein speziell vogelkundlicher TA war es nicht. Es ist eine Praxis für Kleintiere. Der TA ist sehr nett und bemüht sich sehr um meinen Piepser.

                            Ich habe in der Liste nach einem vgk TA geschaut. Sie sind leider sehr weit entfernt. Der nächste ist 2,5 Stunden Fahrtzeit entfernt. Das möchte ich dem Kleinen auch nicht antun.

                            Er fliegt noch, sobald ich das Käfigtürchen aufmache und er frisst noch. Kot kann er auch noch absetzen, aber das Fressen scheint weniger zu werden. Ich werde ihn morgen wohl einschläfern lassen. Deine Mitteilung hat mir klar gemacht, dass es wohl doch schmerzhaft für ihn sein muss.

                            Hast du eine Idee, welches schmerzstillende Mittel ich in der Apotheke für ihn holen könnte?

                            Danke.

                            Viele liebe Grüße,

                            Wella
                            Hallo Wella,

                            ich habe auch schon Erfahrungen mit Nierentumoren gemacht und ich kann nur bestätigen, was die anderen vor mir geschrieben haben, man sollte keine Eigendiagnose stellen!
                            Mein Speedy ist im Februar plötzlich ganz ruhig geworden und Durchfall hatte er auch, ich bin sofort zu einem vogelkundigen Tierarzt gefahren und der Vogel wurde geröngt und Blut wurde ihm auch abgenommen. Auf dem Röntgenbild sah es erst aus, als wäre die Leber vergrößert und der Arzt hatte mir erklärt, dass es ganz einfach auch eine Zyste sein könnte, die die Leber quasi auseinander schiebt, diese könnte man einfach operativ entfernen und der Vogel würde lange leben!

                            Leider war es ein Tumor und Speedy wurde eingeschläfert, aber ich möchte dich nicht entmutigen, sondern eher ermutigen, dass es nicht unbedingt ein Tumor sein muss!

                            Am Freitag war ich mit Flocke beim Arzt, weil Flocke sein Füßchen ständig geschont hat und so richtig laufen konnte er auch nicht. Der Kot sah auch nicht normal aus und die Kloake war schon seit langer Zeit schmutzig. Flocke wurde auch geröngt und es wurde eine vergrößerte Niere festgestellt.
                            Der TA hat gesagt, dass es wieder nur eine gemeine Zyste sein könnte, die man entfernen kann oder aber ein Tumor. Das Beinchen schonen und Kot würden sich dadurch erklären, dass im Bauchraum ein gewisser Prozess abläuft und er nun gestört ist von der Vergrößerung, d.h. dadurch, dass die Zyste alles auseinander schiebt ist im Bauchraum weniger Platz und das drückt dann auf den Nerv im Fuß-deshalb das Schonen und den Durchfall würde es auch erklären.

                            Leider haben wir uns gegen diese OP entschieden, da Flocke an der unheilbaren Arthrose erkrankt war und diese würde sich mit der Zeit verschlimmern, was eventuell früher oder später zu Schmerzen führen würde.

                            Aber es lohnt sich zu einem vogelkundigen Arzt zu fahren, denn dort weißt du 100%ig, dass du gut beraten worden bist und nicht einfach nur auf Verdacht hin deinen Vogel töten lässt!

                            Berichte bitte weiterhin, wie es dem Kleinen geht und treffe hoffentlich die richtige Entscheidung!
                            Alles Gute für deinen gefiederten Freund!

                            Kommentar


                            •   Werbung nur für Gäste


                              #15
                              Werbung nur für Gäste

                              Liebe Wella,

                              bei nicht vogelkundigen Tierärzten besteht leider oftmals die Gefahr, dass sie keine genaue Diagnose stellen können. Nicht weil sie nicht helfen wollen, oder schlechte Tierärzte sind, sondern oftmals weil die Gerätschaften nicht vorhanden sind oder aber auch weil sie mit ihrem Latein und Ihrem Wissen am Ende sind, was die Vogelanatomie betrifft.

                              Das Medizinstudium eines normalen TA’s beinhaltet leider nur eine geringe Anzahl von Pflichtstunden um sich mit der Anatomie eines Vogels zu befassen. Alles Weitere liegt im eigenen Interesse des TA ob er sich darauf spezialisieren möchte. Deshalb haben wir leider so wenige Vogelspezialisten um uns herum.

                              Aber wie du auch in White’s oder in meinem Fall sehen kannst, ist es manchmal selbst für einen vk TA schwierig eine genaue Diagnose zu stellen. Jedoch haben Vogelspezialisten mehr Wissen, Erfahrung und die Gerätschaften dafür und wissen am Besten wie man mit so einem kleinen und zarten Körper umgeht.

                              Deshalb auch mein Appell an dich liebe Wella, bitte fahre am Montag statt zur Apo oder zum nächsten Tierarzt zum Vogelspezialisten und lass den Kleinen untersuchen. Zumal wie schon erwähnt das Verabreichen irgendwelcher Schmerzmittel (diese können nierenschädigende Wirkungen haben, angenommen er hat wirklich was mit der Niere) oder Medikamente ohne eine genaue Diagnose von einem Fachmann bzw. –frau zu haben den Zustand u. U. noch mehr verschlimmern kann.

                              Zudem wissen wir ja nicht genau (und vor allem du) was dein Kleiner hat, was ist wenn es „hoffentlich“ kein Tumor ist…und du hast ihn aufgrund eines Verdachtes des TA (abtasten und begutäugen) einfach einschläfern lassen?

                              Das man große Angst hat der Kleine würde die lange Autofahrt nicht überleben ist nachvollziehbar. Aber es ist nicht die Autofahrt die die Kleinen nicht überleben, sondern eher die Erkrankung die mit jedem Tag fortschreitet kann wenn man nicht frühzeitig etwas dagegen unternimmt.

                              Sollte sich die Befürchtung allerdings bestätigen (das wir alle dennoch nicht für deinen Liebsten hoffen auch wenn einiges dafür sprechen sollte) dann hast du zumindest die Gewissheit und vor allem Alles was in deiner Macht steht für den Kleinen getan.

                              LG Dilara

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X