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Homöopathie bei Hormonproblemen anstelle Implantat?

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    Homöopathie bei Hormonproblemen anstelle Implantat?

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    Hallo!

    Ich habe das Implantat für die Hormonprobleme von Jacky wieder etwas weit davon geschoben. Sie erschien mir plötzlich wieder schlang, beweglich und nicht auffällig. Jetzt ist die Wachshaut wieder dunkler, sie wächst in der brutigen Zeit auch immer nach vorn, geht aber noch. Sie ist viel dicker geworden und natürlich damit unbeweglicher, aber nicht so sehr, wie sie schon mal war. Oft sitzt sie wieder plustrig da und als ich das im Frühsommer mal bemerkte, meinte der vkTA per Email, das ist weil wohl der Legedarm eben scheinbar schmerzt. Jetzt erscheint es wieder so.

    Für mich stellt sich jedoch jetzt die Frage: wenn das Ganze nur rhythmisch ist, also wechselnd, finde ich kein Implantat notwendig oder vielleicht eine andere alternative Behandlungsmethode (mich würde hier Homöopathie interessieren) sinnvoll.

    Ich weiß nicht, ich mache mir Gedanken, was die Langzeitbehandlung ,z.B. ein-zweimal pro Jahr an einem Implantat ausmachen könnte für die Hennen ...

    Hat jemand schon über Jahre mit den Hormonen oder Implantaten Erfahrung gesammelt?
    Hat jemand schon mal homöopathisch Erfolg in der Richtung gehabt? Weiß jemand Mittel hierfür?

    LG Dani

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    #2
    Hallo Dani,

    ja, ich habe über viele Jahre Erfahrungen mit meiner Vivian mit Hormonimplantaten gesammelt. Inges. hatte sie 3 (oder 4 (?), müsste ich nachlesen) - zunächst 1/4, da es dahingehend in meiner VK-Praxis erst die 2. OP mit Hormonchip gab, später dann jeweils ein ganzes.
    Wir haben es bei ihrer Diagnose "Polyostotische Hyperostose" immer nur gesetzt (ein Mal wurden sogar noch Reste des Chips gefunden; heißt, das Implantat ist nicht gewandert), wenn sie arg schwächelte, meistens von Sekundärinfektionen begleitet. Der Abstand des Seztens bei uns schwankte zwischen 3/4 Jahr bis 1,5 Jahren, wenn ich recht erinnere.

    Ich würde es trotz der nicht erforschten Langzeitnebenwirkungen immer wieder einsetzen lassen wollen. Denn: Sie hatte dadurch über viele Jahre wunderbare Lebensqualität gewonnen. Nach Beginn der Wirkung auf Downlevel war sie immer wieder topfit. Ohne hätte sie keine Chance gehabt.
    Leider war meine Kleine aber auch noch von anderen Krankheiten gebeutelt, so dass sie uns mit etwa 9 1/2 Jahren vor einigen Monaten verließ.

    Alternativ habe ich immer mal wieder das homöopathische Hxxxxel von * gegeben - meistens ins TW. Um dahingehend Erfolge zu verzeichnen, sollte es aber besser 1-2xtgl. (auch auf Anweisung unseres Docs) oral verabreicht werden.

    Zur Zeit habe ich hier wieder eine Henne, die ganz furchtbar brutig ist, bei der ich meiner Erfahrung nach PH vermute, die ebenfalls Hxxxxel bekommt, aber bisher keine Wirkung zeigt. Da es ihr ansonsten richtig gut geht, sie viel und gerne fliegt, erspare ich ihr zunächst das Röntgen.
    Ich denke, eine Wirkung hängt wirklich von der Ausgangserkrankung und vom Fortschreiten der Krankheiten ab.

    Eine andere Henne ebenfalls mit diagnostizierter PH hatte Anfang des Jahres eine sich gewaschene Legedarmentzündung. Bei ihr haben 2 Hormoninjektionen im Abstand von jeweils 2 Wochen super angeschlagen. Seitdem geht es ihr gut. Vivian hatte aber "nur" Knochendichte, nie eine Entzündung. Von daher ist das wrs. nicht vergleichbar.

    Also: Meiner Erfahrung nach kann man es homöopathisch auf jeden Fall versuchen.

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      #3
      Liebe joja,

      vielen Dank für deine Antwort. Das hilft mir wirklich weiter. Auch bei Jacky ist der Abstand wie bei deiner Henne...mein Beileid , dass sie nicht mehr da ist...aber 9,5 Jahre ist auch ein tolles Alter! Bei uns sinds jetzt über ein Jahr, nein schon fast zwei!
      Röntgen werde ich sie nicht mehr lassen, sondern gleich einsetzen. Das röntgen einmal und die selben Symptome denke ich passen auch so, der vk meinte, das ist ok, und er macht immer alles sehr gründlich (das erste Implantat wurde von einer anderen vk gesetzt), der neue vk würde das zweite setzen. Er hatte Jacky schon mal wegen einer faustdicken Hernie so super operiert. Ihr Bindegewebe wurde so weich, dass es nachließ, der Darm da sich reindehnte und irgendwann war das Problem da. Ich darf gar nicht mehr an das Theater denken. Derzeit habe ich die vks gewechselt, weil der neue gleich wußte, was zu tun war und mehr diagnostizierte und weniger
      intuitiv und spontan handelte wie die andere. Seitdem war Jacky topfit. Sie hat keine Infektionen, gott sei dank.

      Wie habt ihr die Legedarmentzündung diagnostiziert? Übers Blut? Was waren die Symptome?

      Homöopathisch dachte ich an Calcium carb. weil ja das Calcium das Problem ist...vom Prinzip der Homöopathie her...und sogar ihr Charakter und alles würde in das Mittelbild passen! Eigenartig ist, dass ich selbst es auch gerade derzeit einnehmen muss. Habe einen super Homöopathen und ich werde mir wieder was über Homöopathie bei Vögeln besorgen, hatte mal das Buch von Sonnenschmidt, was aber auch sehr schwer zu verstehen war. Etwas einfaches zum nachschlagen für Ziervögel ist mir noch nicht untergekommen.

      Übrigens auf dem Avatarbild, das ist Jacky.

      LG Dani

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        #4
        Hallo Dani,

        Zitat von Jackymama
        (...) der vk meinte, das ist ok, und er macht immer alles sehr gründlich (das erste Implantat wurde von einer anderen vk gesetzt), der neue vk würde das zweite setzen. Er hatte Jacky schon mal wegen einer faustdicken Hernie so super operiert. Ihr Bindegewebe wurde so weich, dass es nachließ, der Darm da sich reindehnte und irgendwann war das Problem da. Ich darf gar nicht mehr an das Theater denken. Derzeit habe ich die vks gewechselt, weil der neue gleich wußte, was zu tun war und mehr diagnostizierte und weniger
        intuitiv und spontan handelte wie die andere. Seitdem war Jacky topfit. Sie hat keine Infektionen, gott sei dank.
        Ich denk fast, wir haben den gleichen VK / die gleichen VKs?
        Er hat auch mal meinen Mickey operiert ... mit Lipom ... etwa 17 Gramm Masse entfernt mit Narbe von Kropf bis zum Bauch runter.

        Wie habt ihr die Legedarmentzündung diagnostiziert? Übers Blut? Was waren die Symptome?
        Blutabnahme hatten wir, die dann auch noch auf hochgradige Leberentzündung hinwies. Sie hatte kaum noch Eiweiße und bereits Zerstörung der roten Blutkörperchen.
        Die "Legedarmentzündung" war ein dringender Erfahrungsverdacht unseres Vks aufgrund ihrer abgeknickten Haltung, aufgrund meiner Beschreibung (in der Voli war die Einstreu beiseite geschoben) aufgrund der qua Röntgen diagnostizierten fortgeschrittenen Knochendichte ...
        Der Behandlungserfolg mit 2 Hormonspritzen gab ihm recht. Auf die dritte konnten wir verzichten.

        Homöopathisch dachte ich an Calcium carb. weil ja das Calcium das Problem ist...vom Prinzip der Homöopathie her...und sogar ihr Charakter und alles würde in das Mittelbild passen! Eigenartig ist, dass ich selbst es auch gerade derzeit einnehmen muss. Habe einen super Homöopathen und ich werde mir wieder was über Homöopathie bei Vögeln besorgen, hatte mal das Buch von Sonnenschmidt, was aber auch sehr schwer zu verstehen war. Etwas einfaches zum nachschlagen für Ziervögel ist mir noch nicht untergekommen.
        Das von Dir genannte Homöopathikum kenne ich nicht.
        Eine (T?)HP ist Gold wert ... meine bisherigen homöopatischen Gaben sind auch mit THP und VK abgesprochen, wobei letzterer oft nur lakonisch meint (ist halt Schulmediziner, aber Erfahrungswerten nicht abgeneigt), dass es auch nicht schaden kann. Und sprich ihn bitte mal auf Hxxxxxl an. Das haben schon viele Vogelhalter probiert - auch in Absprache mit ihm. Eine alte Forenfreundin hat ebenfalls ihre Henne (ohne Implantat) damit behandelt; sie musste es phasenweise geben. Das hat am Anfang super angeschlagen. Später bin ich mir nicht sicher. Weiß auch leider nichts vom Fortgang der Geschichte.

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          #5
          Die Ursache ist nicht das Calcium an sich, was Probleme macht. Das ist nur letztlich, was im Körper dann für die äußerst schmerzhaften Beschwerden sorgt, weil es in den Knochen eingelagert wird. Ursächlich sind eigentlich die fehlgesteuerten Hormone und genau da muss man auch homöopathisch ansetzen. Ich kann also nur unterstreichen, was joia bereits angesprochen hat. Calcium Carb* ist übrigens auch in Hor*el enthalten, welches ein Komplexmittel ist. Aber da sind halt auch noch andere Stöffchen enthalten, die den Hormonhaushalt wieder in die richtige Richtung lenken.

          Wenn du wirklich sicher gehen willst, dann ist hier genau wie bei Schulmedizinern der Rat: geh zu einem guten Fachmann. Nur er kann sich ein genaues Bild machen und die Medikation entsprechend auf die Krankheit deines Vogels ganz genau abstimmen.

          Ich habe auch eine Henne mit PH und behandle derzeit ausschließlich homöopathisch (Hor*el, anfangs noch in Kombi mit einem anderen Komplexmittel, außerdem wegen vergrößerter Leber auch entsprechende Medikation, homöopathisch wie schulmedizinisch). Wie es natürlich ohne diese Behandlung ausschauen würde, kann ich nicht sagen. Sie hatte in den letzten Monaten 2 Phasen, in denen es ihr sehr schlecht ging. Die zweite Phase war deutlich kürzer als die erste, in der wir die Behandlung begonnen hatten. Aktuell ist sie richtig gut drauf. Bei Bedarf bekommt sie auch Schmerzmittel, allerdings schlägt das leider nur mäßig bis gar nicht an.

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            #6
            Hallo ihr Beiden,

            hatte gedacht, ich hätte einen Beitrag schon geschrieben ...ich antworte nochmal auf jeden Fall, denn ich hätte noch ein paar Fragen an euch
            Beide. Jedoch hatte ich heute ein Erlebnis bei einer TÄ (vk will ich gar nicht schreiben) wegen der Henne meiner Schwester.
            Dazu will ich einen Extra-Thread eröffnen, da es ein Notfall ist.

            Ich melde mich hier aber heute oder morgen nochmal.

            Danke!

            LG Dani

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              #7
              Hallo joia und Haarmonster,

              danke euch beiden, dass ihr eure Erfahrungen mit mir teilt.

              Eine Legedarmentzündung hat sie auf jeden Fall nicht, die Jacky. Ihr geht es eigentlich soweit gut. Ich merke es einfach, dass sie viel dicker ist,
              braune auswuchernde Wachshaut, unbeweglicher (bis auf an der Decke hängen , das macht sie leidenschaftlich gern) und sitzt oft so breitbeinig
              da und die Federn am Po sind oft aufgeplustert. Manchmal, wenn sie ausruht, plustert sie auch, man merkt direkt, dass sie zeitweise Schmerzen
              haben muss, und sich öfters mal ausruht oder auch weniger fliegt und nicht so hoch (klar, sie ist dann auch viel dicker). Der Zustand ist so gerade der noch geht, aber ich werde das bald machen lassen. Ende November gibts Weihnachtsgeld und dann ab zum VK.

              Wegen den Knochen...mein VK meint, oft ist der Schmerz mehr im Legedarm, weil das mit den Knochen eine Weile dauert. Aber der Legedarm
              scheinbar vorher schon schmerzt.

              Du hast recht, Haarmonster, es sind eigentlich die Hormone! Und nicht das Calcium direkt. Aber als ich so insgesamt das Mittelbild auch vom Charaktertyp las, dachte ich : das ist genau Jacky! Weiches Gesamtmuskelbild, also eher so rundlich und gemütlich, wenig Anspannung in den Ständern , Kiwi ist viel angespannter. Weniger Bewegung, dick. Und auch etwas gern einzelgängerisch und eigenwillig. Und oft denk ich mir, sie hat irgendwie seltsam im Ei gelegen oder lag auch irgendwie komisch im Nest, sie neigt etwas zu Spreizbeinchen, wenn sie schlank ist, ist es ok, aber wenn sie dicker wird, rutschen sie mal auseinander. Aber sie hat auch was von Sepia...also dieses genannte Kombimittel kann ich auf jeden Fall mal probieren.
              Dennoch werde ich aktuell das Implantat setzen lassen, damit sie schon mal jetzt eine Erleichterung hat. Und ich werde für die zukunft mal meinen
              hom. Arzt befragen, ob er sich auch auskennt mit Tieren oder jemanden kennt.

              Sagt mal, bei dem H...-mittel , dass können die anderen problemlos mit aufnehmen? Oder muss ich es in den Schnabel von Jacky bringen?

              Haarmonster: darf ich fragen, warum du deine Henne aktuell nur mit Homöopathie behandelst? Hast du schlechte Erfahrung mit dem Implantat? Was mir nicht so gefällt an dem Ganzen , ist, dass sie dann von den Hähnen nicht mehr viel Aufmerksamkeit bekommt und mir dann glatt etwas einsam vorkommt im Kleinschwarm. Damals hat dann Filou angefangen, auch auf Lino zu fliegen und dann war wieder
              Stress zwischen den Hähnen. Aber wenn Kiwi mit lino Zeit verbringt, kann Greydee jetzt wenigstens Jacky in Ruhe anbalzen.

              LG Dani

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                #8
                Hallo Dani,

                Zitat von Jackymama
                Wegen den Knochen...mein VK meint, oft ist der Schmerz mehr im Legedarm, weil das mit den Knochen eine Weile dauert. Aber der Legedarm
                scheinbar vorher schon schmerzt.
                Aber das kann man ja qua Röntgen feststellen, inwieweit die PH jetzt fortgeschritten ist. Wenn die Knochen stark leuchten bis in die letzten Verästelungen, kann ich mir schon vorstellen, dass ihr das Schmerzen bereitet. Andererseits: Wenn sie ohnehin Implantatträgerin ist, müsste die PH aufgrund des Chips deutlich zurückgegangen sein. Wann war denn das letzte Implantat?
                Sowohl bei meiner Vivian als auch bei Tilly war der Legedarm gar nicht in Mitleidenschaft gezogen. Auch bei Luna nicht, die wir dahingehend gar nicht behandelt haben, weil sie noch mal mit anderen Krankheiten zu kämpfen hatte. Deren Behandlung war wichtiger.

                Bei Buffy, der Henne, von der ich bereits berichtet habe, schon. Und hier haben Hormoninjektionen geholfen. Mein Doc sagte auch mal, dass man mit Hormonspritzen oft viel bessere Chancen hat, wenn es sich bspw. um Eierstockzysten handle. Danach müsste relativ zügig Besserung eintreten.
                Frag ihn doch noch mal danach und wie ihr Unterleib überhaupt ausschaut.
                Und dann habe ich mal von SpotOns mittlerweile auch auf Hormonbasis gehört ... wird bei Hähnen eingesetzt. Ob das auch für Hennen in Frage käme, bin ich überfragt ...

                (...) sie neigt etwas zu Spreizbeinchen, wenn sie schlank ist, ist es ok, aber wenn sie dicker wird, rutschen sie mal auseinander.
                Ist bei meiner Buffy mit PH und Legedarmentzündung auch so ... sie ist aber auch fast flugunfähig unklarer Genese, kann nur ganz kleine Stellen flattern. Buffy ist ohnehin nicht die typische Hyperostose-Henne ... also überhaupt nicht dickleibig. Ich hatte mittlerweile 4 PH-Hennen hier.

                ...also dieses genannte Kombimittel kann ich auf jeden Fall mal probieren.
                Dennoch werde ich aktuell das Implantat setzen lassen, damit sie schon mal jetzt eine Erleichterung hat. Und ich werde für die zukunft mal meinen
                hom. Arzt befragen, ob er sich auch auskennt mit Tieren oder jemanden kennt.
                Hm ... beides zusammen? Ich glaube, das würde ich sein lassen. Welchen Sinn sollte das machen? Denn mit der Deslorelin-Gabe kommt sie ja langsam runter, wird weniger brutlustig, ihr Allgemeinbefinden wird sich wieder bessern. Wenn ... dann alternativ. Versuch macht klug.

                Sagt mal, bei dem H...-mittel , dass können die anderen problemlos mit aufnehmen? Oder muss ich es in den Schnabel von Jacky bringen?
                Man kann beides versuchen: Entweder oral - 2xtäglich - oder aber eine TW-Kur. Kann dann halt sein, dass alle hormonell runterfahren.

                Was mir nicht so gefällt an dem Ganzen , ist, dass sie dann von den Hähnen nicht mehr viel Aufmerksamkeit bekommt und mir dann glatt etwas einsam vorkommt im Kleinschwarm.
                Genau, das sind dann die zunächst augenscheinlichen Veränderungen hier. Bei Vivian und Flocke (das war ihr langjähriger Partner) habe ich das aktuell nicht so beobachten können. Schon in Ansätzen, ist auch meine Erfahrung. Aber die krankmachende Alternative ist ja, dass PH-Hennen äußerst attraktiv für Hähne sind ... und da ist für beide kein Halten mehr möglich.

                Generell gesehen sind wir ja GsD schon weiter mit den Behandlungsmöglichkeiten als noch vor ein paar Jahren. Da waren PH-Hennen - wird immer noch in der einschlägigen Fachliteratur beschrieben - zum Sterben verurteilt. Es wurde zur Euthanasie geraten.
                Nichtsdestotrotz, was nun die Behandlungsmöglichkeiten angeht:
                Es kommt wohl immer auf die primäre Diagnose an - und hier muss man, wenn sie denn erkannt ist (was oft nicht möglich ist) ansetzen. Denn die Knochendichte ist ja letztlich auch nur eine sekundäre Erkrankung. Irgendwas ist da in dem kleinen Vogelkörperchen hormonell zugange, was wir nicht wissen. Und leider ist da die Forschung auch nicht wirklich weit. So wird halt die Symptomatik bekämpft ... ist ja auch schon was.

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                  #9
                  Hallo joia!

                  Du bist wirklich mit 4 PH hennen eine Expertin!

                  Ja, du hast recht, beide Sachen auf einmal bringt wohl eher nichts. Ich denke, angesichts ihrer aktuellen Faulheit und des dickerwerdens werde ich das implantat setzen lassen. Bei dem letzten Röntgen -sie wurde ja wegen einer Hernie operiert, weil das schwache Bindegewebe sich so ausdehnte, dass der Darm da immer weiter rein hing- meinte er, das letzte Implantat habe die Knochendichte völlig normalisiert. Er geht davon aus, dass sie dann immer wieder mit dem neuen Implantat weiter super leben kann.

                  Ich meine, was sind 150 Euro alle 1,5-2 Jahre, wenn der Vogel ein langes Leben haben kann? Ich bin auch heilfroh, dass es diese Möglichkeit mittlerweile gibt. Zuzusehen, wie eine Henne qualvoll unbeweglich wird und quasi erstarrt, ist grausam.

                  Ich habe meinem vk schon geschrieben. Vor zwei Monaten hatte er Lieferprobleme mit den Implantaten...

                  Ich hoffe, dass jetzt eines vorrätig ist. Die Entscheidung ist nun doch fürs Implantat gefallen. Wenn dann vielleicht mal die ersten Anzeichen kommen sollten , probiere ich es mit dem Kombi-Mittel. Jetzt finde ich es vielleicht fast schon zu spät. Sie sitzt oft allein wie früher in der Voli und die anderen fliegen herum und tollen. Sie war nach dem Implantat setzen vor 2J. dann genauso agil und flugfähig wie alle anderen. Sie nahm ab und war so echt topfit. Das will ich ihr wieder gönnen.

                  Aber mal ein anderer einfach spontaner Gedanke. Wenn hier gerade soviel Bruthektik herrscht...Kiwi z.B. macht sich das ganze Jahr verrückt und balzt so viel, dass er manchmal gleich eine Polyurie hat...vor lauter Balzstress mit zwei Hennen, er konzentriert sich nicht mal auf nur eine.
                  Wenn das Kombimittel mal die Brutlaune etwas bei allen herabsetzt, kommen vielleicht alle zur Ruhe, denn Kiwi muss ja auch manchmal mit Greydee konkurrieren, was ihn dann auch stresst...er ist zwar hochpotent, aber auch ein Stressbolzen und will glaube ich, auch permanent eine Brut mit einer Henne...

                  LG Dani

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                    #10
                    Und die fünfte kommt sogleich ...

                    Die wieder gewonnene Agilität nach Setzen des Chips und die Normalisierung der Knochenverhärtung sind auch meine Erfahrung - besser geworden bis kaum noch vorhanden. Aber nur Vivian in unserem Schwarm war Implantatträgerin.

                    Ich sehe es wie Du ... bei ihr bin ich sowas von dankbar, dass wir ihr damit viele schöne Jahre schenken konnten.

                    Bei Tilly gab es ein solches Mittel noch nicht, sie mussten wir leider erlösen lassen.

                    Luna hatte ganz merkwürdige Strahlungsbakterien (Nokardien), einen Tumor Nähe der Lunge, den wir sogar zum Verschwinden gebracht hatten - und die spätere Sektion ergab Lungenblutungen.
                    Buffy gehts gut, hier denke ich nicht an ein Implantat.

                    Und dann gibt es jetzt seit kurzem noch Paule, Neuzugang, bei der ich PH vermute.

                    Zitat von Jackymama
                    Aber mal ein anderer einfach spontaner Gedanke. Wenn hier gerade soviel Bruthektik herrscht...Kiwi z.B. macht sich das ganze Jahr verrückt und balzt so viel, dass er manchmal gleich eine Polyurie hat...vor lauter Balzstress mit zwei Hennen, er konzentriert sich nicht mal auf nur eine.
                    Wenn das Kombimittel mal die Brutlaune etwas bei allen herabsetzt, kommen vielleicht alle zur Ruhe, denn Kiwi muss ja auch manchmal mit Greydee konkurrieren, was ihn dann auch stresst...er ist zwar hochpotent, aber auch ein Stressbolzen und will glaube ich, auch permanent eine Brut mit einer Henne...
                    Hier wird Britta bestimmt noch antworten, sie hat da mehr Erfahrung ... ich habe es meist nur der betreffenden Henne gegeben, weniger ins TW, da ich chronisch kranke Patienten hier habe, bei denen ich mich immer freue, wenn sie aktiv sind. Die muss ich nicht runterfahren ... die bekommen andere Gaben.

                    Momentan probiere ich es aber bei Paule, ihr oral das Comp.-Mittel auf alle möglichen Arten schmackhaft zu machen. Du siehst, ich versuche es gerade ausschließlich homöopathisch. Bisher allerdings noch nicht so von Erfolg gekrönt. Vielleicht ganz leise. Denn sie sieht nicht wirklich ein, das Zeugs zu nehmen ... die will lieber puscheln (jahrelange Entbehrung) und sich von ihrem neuen Partner verwöhnen lassen ... von daher hab ich auch nix dagegen, wenn der mal was vom Hxxxxxel abbekommt ...

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                      #11
                      Na da bist du ja mächtig beschäftigt, sie alle immer im Auge zu behalten! Hast du mehr Hennen als Hähne?

                      Ich würde gern das Kombimittel geben, vielleicht bis ich das Implantat machen lasse. Vielleicht tut sich bis
                      dahin auch etwas.

                      Mal sehen, ob jemand noch Erfahrung hat, was passiert, wenn es alle trinken. M.W. mit der Homöopathie
                      tut es den anderen nichts, denn wenn ich ein Mittel bekam, hieß es immer (also auf jeden fall bei den Niedrigpotenzen!)
                      dass es nicht wirkt, wenn es nicht irgendwie eine Andockstelle findet, also eine Entsprechung. Ist ja klar, das Prinzip ist
                      ja Ähnliches mit Ähnlichem heilen.

                      Ich hoffe, ich komme da noch weiter. Aber vielleicht ist wirklich einfach wie haarmonster meint, ein guter Fachmann
                      hier vonnöten.

                      Wäre toll, wenn Britta noch antwortet, ich weiß leider nicht wer sie ist, sonst würde ich sie mal anschreiben!

                      LG Dani

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                        #12
                        Hallo Dani,

                        Britta = Haarmonster

                        Viele Grüße
                        Melanie

                        Niko + Fipsy + Benno + Kloppo + Sheldon + Emma + Tom + Jerry + Livy + Snorre + Olavi
                        Im Herzen immer bei mir: Lili, Dämon, Silvester, Sunny, Karl, Nico, Kleiner, Hansi, Cleo, Lilly, Tweety, Snow, Luna, Marli, Merry und Hermine​

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                          #13
                          Genau. *zustimm*

                          Na da bist du ja mächtig beschäftigt, sie alle immer im Auge zu behalten! Hast du mehr Hennen als Hähne?
                          Ja, das erste Mal. Es gab schon mal mehr Hähne als Hennen. Aber Paule & Lotti als Hennenpaar wollten nur im Doppelpack einziehen. Die beiden teilen sich jetzt mein Hormonpaket Flocke, wobei Paule da jetzt die Hauptfrau ist. Und gerad bei ihr bin ich ein bisschen in Sorge, weil sie auch zwei Lipome hat, eins a.d. Kloake - von daher und weil sie heftig brutig und auf Höhlensuche ist, seit sie Flocke kennt, versuche ich es bei ihr eben mit dem Kombimittel.

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                            #14
                            Britta = Haarmonster
                            na dann...ist alles schon geklärt

                            Und gerad bei ihr bin ich ein bisschen in Sorge, weil sie auch zwei Lipome hat, eins a.d. Kloake - von daher und weil sie heftig brutig und auf Höhlensuche ist, seit sie Flocke kennt, versuche ich es bei ihr eben mit dem Kombimittel.
                            Ja, die Sache mit den Hormonen...Jacky hatte Lipome und Lino angeblich auch, aber bei ihr sehe ich keines. Das hatte die alte so angebliche VK mal gesagt.
                            Jacky hat eher -wenn sie fauler wird und weniger fliegt und mehr frisst- einen dickeren Bauch.

                            An der Kloake ist halt einfach ne blöde Stelle, weils einfach im Weg ist...ich wünsche dir bei Paule ganz ganz viel Glück, dass es besser wird.
                            Macht sie denn "Sport"? Also als ich damals bei der ersten Diät von Jacky weniger Hirse gab, mehr diätfutter und viel Lockmittel außerhalb, waren die
                            Lipome und die Adipositas weg. Dann nahm sie erst wieder zu, als sie eben so arg brutig wurde.

                            Viel Erfolg und alles Gute für eure und "unsere" Bruthennen

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                              #15
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                              also,

                              wir haben zwei hennen, die jetzt ein implantat tragen, eine hatte auch eine legedarmentzündung und nummer zwei starke brutigkeit und legenot (auf dem röntgen war wirklich bis in die flügelspitzen alles weiss). beide damen haben das gut weggesteckt und nach wenigen tagen waren sie wieder fitter.
                              unsere vktä hat seit einigen monaten in 2 schwärmen ein neues homeopat...dingens mittel im versuch. eventuell werden wir das auch mal versuchen wenn nochmal eine dame so probleme bekommt. bei beiden schwärmen schlägt es an, bei einem super, beim zweiten nur ganz wenig. aber das schlimmste was passieren kann ist halt dass nix passiert sagt sie. über den schnabel ist schöner, aber das kann man wohl auch ins trinkwasser geben. wenn du magst frag ich sie mal wie das heisst und schick dir ne pn. auch wenn 2 schwärme ja noch keine wirklich grosse menge sind.

                              lg melanie

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