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Hahn: Geschwulst am Schnabel +Henne hat nackten Bauch... Eine Henne ist schon tot...

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    #16
    Hallo alle miteinander!
    Hier nun die neuesten Nachrichten von Jim und Joy:
    Ich habe heute Vormittag längere Zeit bei den Beiden verbracht und dabei gesehen, wie Joy sich putzte und rupfte bis die Federn flogen Sie knabberte an den Kielen herum und konnte gar nicht aufhören sich zu putzen. Mir fiel nun auf, dass beide lebhaft in den Näpfen herumfuhrwerken, aber drin und drumherum konnte ich kaum leere Samen- und Körnerhülsen finden. Beim genaueren Hinsehen fand ich fast nur leere Schalen von den langen, spitz endenden Samen („Glanz“). Joy legt den Kopf beim Fressen auf die Seite und pickt ungefähr 15x herum, bis sie ein Körnchen so platziert hat, dass sie es knacken und fressen kann. Jim hingegen wühlt immer eifrig im Napf und verlässt ihn dann frustriert, weil er gar nichts fressen kann. All dies ließ mir keine Ruhe und so versuchte ich bei der vk-TÄ einen früheren Termin zu bekommen. Aber weder heute noch morgen war es möglich einen Termin zu bekommen. Bis Montag wollte ich aber nicht warten, daher ging ich zu einem TA der insgesamt sehr gut ist, allerdings kein echter Vogelspezialist. Ich sagte ihm gleich, dass ich am Mittwoch in München einen Termin bei einer Fachtierärztin für Vögel habe aber nicht so lange warten will. Er hat bei Jim unter Isofluran-Narkose die Verhornungen rechts vom Schnabel entfernt und dabei festgestellt, dass ihm sein Unterschnabel völlig fehlt. Die Frage ist, wie sich Jim bisher ernährt hat, denn er ist zwar dünn, aber nicht völlig abgemagert. (Joy ist etwas besser dran, ist aber auch sehr schlank!). Mich plagt ein bisschen die bange Vermutung, dass Jim diese dicke Verhornung als „Unterschnabel-Ersatz“ benutzt hat und nun gar nicht mehr fressen kann. Ich habe es ihn immer wieder probieren sehen, aber er lässt es schon nach wenigen Sekunden wieder sein, es klappt einfach nicht. Nun habe ich ihm Banane, Birne, Eifutter-Brei, Wellensittichbisquits (mit Wasser eingeweicht) und vorgequollene Körner aus dem Keimfutter angeboten, aber er nimmt nichts davon. (Er probiert es erst gar nicht, das Zeug kommt ihm wohl sehr verdächtig vor. Er kennt das ja alles nicht!). Ich habe nun noch Babybreie ohne Milch und Zucker (Milupa 7-Korn-Brei und Hipp Feine Hirse) besorgt, aber ich glaube nicht, dass er das freiwillig probiert.
    Beide bekamen auf meine Bitte hin noch Catosal gespritzt, aber ich habe einfach Angst, dass wir Jim einschläfern lassen müssen. Zu Joy wollte/konnte er nicht viel sagen, das wollte er lieber der Kollegin aus München überlassen Aber ihr Schnabel gefiel ihm auch nicht besonders.
    Soll ich versuchen Jim ganz vorsichtig Brei unter das Schnäbelchen zu schmieren?
    Ich habe Angst, dass er verhungert!
    Liebe, besorgte Grüße,
    Samira

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      #17
      Hallo Samiramaus

      Das sind ja leider nicht so schöne Neuigkeiten.
      Hat den der Tierarzt etwas gesagt wie die Überlebungschancen für Jim sind,wen er keinen Unterschnabel mehr hat?Wie sieht da eine Nahrungsaufnahme aus?Konnte er dir da keine Aufklärung geben,Tips wie man Jim nun Nahrung zu fügen kann?
      Ich weiß leider nicht was man in so einer Situation machen kann,ob man einen Vogel
      "Zwangsernähren "kann.
      Oh,das ist alles so schrecklich,der arme Kleine.Tut mir so leid.
      Hoffentlich bekommst du bald Antworten von Usern hier,die dir weiterhelfen können.
      Drücke Jim ganz fest die Daumen.
      Lg

      Liebe Grüße
      Tine und ihre neun Zwerge

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        #18
        Ohje, der Ärmste. Ich hoffe, er hat die Nacht gut überstanden. Kannst Du ihn evtl. stationär beim vkTA aufnehmen lassen wenn schon kein Notfalltermin möglich ist?

        Vielleicht kommt er mit geschälter Hirse (gibt es z.B. im Reformhaus / Drogeriemarkt oder auch gut sortierten Supermärkten) zurecht? Ansonsten verlinke ich Dir hier etwas zur Zwangsernährung.

        Alles Gute den zwei Kleinen
        LG Lissie

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          #19
          Erstmal meinen Respekt daß du die Kleinen aufgenommen hastDie sehen ja so bemitleidenswert ausdas ist ja zum heulen wie der Kleine sich müht.Vielleicht hilft ihm wirklich nur noch die Zwangsernährungist eine ganz schöne Aufgabe ohne zu wissen wo das hinführt. Ich hoffe man kann dem armen Kerl helfen

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            #20
            Traurige Nachrichten
            Jim lebt nicht mehr. Ich bin heute nach München zu der Fachtierärtzin für Vögel gefahren und sie hat gesagt, es ist die einzig richtige Entscheidung in einzuschläfern. Die Wucherungen um den Schnabel waren keine Verhornung sondern dicke Tumore, die auch den Schnabel schon innen befallen hatten. Es fiel ihr sehr schwer, ihn einzuschläfern, denn sie sah auch, wie munter er war. Sie sagte aber, das liegt u.a. daran dass er wahnsinnig hungrig ist und dass er noch nicht völlig entkräftet ist. Aber es wäre eine wahnsinnig anstrengende Tortour, ihm irgendwie beizubringen ohne Unterschnabel zu essen und das würde keinen Sinn machen bei einem Vogel, der sowieso nur noch wenige Wochen Lebenserwartung hat. Bis er es gelernt hätte, hätte er sehr viel gelitten und dann wäre es auch schon vorbei. Sie vermutet, dass der Tumor vor kurzem begonnen hat so übermäßig zu wuchern. Das würde auch erklären, wieso die Vorbesitzer nun zum TA gegangen sind und vorher noch nichts unternommen haben.
            Bei Joy ist es noch unklar, was ihr fehlt. Sie hat ihr ein paar Federchen gezupft um PBFD & Co auszuschließen. Sie glaubt zwar nicht, dass es sich bestätigt, aber für eine Weitervermittlung brauchen wir Gewissheit. Die Erscheinungsformen von PBFD sind so vielfältig, dass man das nicht so ohne weiteres ausschließen kann. Evtl. wird sie am Mittwoch wird sie geröntgt und bekommt Blut abgenommen Das hängt davon ab, wie es ihr geht, und ob wir nicht sinnvollerweise erst das Testergebnis abwarten
            Ich habe Jim nun bei mir, im Garten blühen die Krokusse so schön, da werde ich ihn begraben
            Joy ist nun bei meinen Eltern untergebracht. Dort hat sie mehr Ansprache als bei mir und sie wohnen auch viel näher zu der vkTA, da sie auch im Umkreis von München wohnen. Sie haben (wir haben) früher viele Jahre Wellis gehabt und meine Eltern haben dementsprechend viel Erfahrung. Sie lieben Tiere (woher sollt ich’s sonst haben?) und haben viel Zeit zum Beobachten und mit ihr reden Meine Mutter blüht immer erst richtig auf, wenn sie ein armes Hascherl verhätscheln kann. Dann wird gekauft und probiert: Mag sie das, schmeckt ihr dies usw. Sie wird es (bis zu ihrer Vermittlung!) sehr gut dort haben. Aber natürlich ist das oberste Ziel, sie so schnell wie möglich in Welli-Gesellschaft zu vermitteln. Sie hing wahnsinnig an Jim und leidet sicher enorm!
            Drückt die Daumen für ein gutes Plätzchen Sie ist eigentlich lila, aber vielleicht sieht ihre Zukunft ja doch eher rosarot aus?
            Liebe Grüße,
            Samira

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              #21
              Gut, dass Jim nicht weiter leiden muss
              Für Joy sind die Daumen weiter gedrückt

              LG Lissie

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                #22
                Jim hat es im Regenbogenland jetzt bestimmt gut! Keine Schmerzen, keinen Hunger!

                Guten Flug und grüße mir meinen Herrn POP!

                Joy, Dir wünschen wir alles Gute und das Du ein schönes Heim findest!

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                  #23
                  Es ist sehr traurig zu hören,das Jim ins Regenbogenland gehn musste.Leiden,soll kein Tier.
                  Hätte ihm es aber so sehr gewünscht wieder gesund zu werden und ein tolles zu Hause zu kriegen,wo er sein Wellileben so richtig hätte genießen können.
                  Machs gut Jim,im musst du kein Leid mehr erfahren.Dort kannst du nun glücklich mit unseren Wellis herumfliegen.

                  Und dir Joy ,drück ich ganz fest die Daumen,das du wieder gesund wirst und noch ein glückliches Wellileben führen kannst. daumendrück:

                  Liebe Grüße
                  Tine und ihre neun Zwerge

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                    #24
                    ach wie traurigaber es war abzusehen...Er wird auch Schmerzen gehabt haben wegen den ganzen Knubbeln rundherum.Der Arme.Ich glaube es ist schwer sie gehen zu lassen wenn sie so relativ munter sind,aber wer weiß Tumore wachsen so schnell bei den Kleinen da wäre es nicht allzu lange gagangen.Ich habe gesehen wie innerhalb einer Woche bei meinem Eddie sowas zu Kirschengröße wuchs.
                    Ich wünsche deiner Joy alles Liebe und auch eine liebevolle Familie.
                    Guten Flug kleiner Jim und grüß mir meinen Eddie im

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                      #25
                      Ich habe deinen neuen Beitrag erst jetzt entdeckt. Es ist sehr traurig, dass Jim eingeschläfert werden musste, aber ihr habt ihm viel Leid erspart. Ich drücke für Joy die Daumen, dass es eine rosarote Zukunft für sie gibt.

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                        #26
                        Wie traurig dass die arme Joy ihren Partner verloren hat
                        Meinen Respekt und Hochachtung für deine Bemühungen. Du hast soviel für Jim und Joy unternommen und ihnen geholfen! Das machen sicher nicht viele Leute für ihre Haustiere.
                        Es macht mich immer noch wütend, dass die Beiden bei ihren ersten Besitzern soviel leiden und erdulden mussten. Das wäre ja gar nicht soweit gekommen wenn zumindest ein klein wenig Tierliebe vorhanden gewesen wäre!

                        Aber schön dass zumindest Joy nun Aussicht auf ein besseres leben hat und bei deiner Mutter geht es ihr sicher gut. Ich hoffe die Kleine trauert nicht allzu lange um Jim

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                          #27
                          Hallo,

                          ich habe Deinen Beitrag auch erst jetzt gesehen und war zutiefst geschockt von den Bildern.

                          Ich find es superklasse, dass Du die Beiden aufgenommen hast und Dir soviel Mühe gegeben hast... Echt Top.

                          Dass der Jim eingeschläfert werden musste ist natürlich schon sehr traurig, aber wenigstens hat man den Trost, dass er jetzt nicht mehr leiden muss.

                          Ein ganz dickes Danke an Dich und Deine Eltern für Euren Einsatz!

                          Schön, dass es solche Leute gibt.

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                            #28
                            Kann man soetwas nicht beim Amt melden als Tierquälerei? Fotos sind ja zuhauf vorhanden und die Tierärzte haben den qualvollen Zustand der Wellis gesehen und könnten das in einem Bericht bezeugen.
                            Ich finde diesen Leuten dürfte man nie wieder das Recht zusprechen Wellis (oder andere Tiere) halten zu dürfen, denn so eine Verwahrlosung endet ja auch in absoluter Tierquälerei. Wer weiß wann dort wieder die Idee aufkommt neue Wellis zu holen... wenn das Kind groß genug ist um "Spielkameraden" zu bekommen o.Ä. wer weiß ob es dann besser endet.

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                              #29
                              Irgendwas habe ich gestern falschgemacht... Das hätte gestern Abend schon hier stehen sollen:

                              Hallo Ihr Lieben alle!

                              Vielen Dank für all Euren Trost und Eure lieben Worte. Ich habe sehr geweint, als Jim gehen musste, obwohl er nur wenige Tage bei mir war. Je ärmer so ein Würmchen ist, desto schneller schließt man es ins Herz... Er liegt nun bei mir im Garten begraben und die Primeln und Osterglocken blühen fleißig für ihn! https://forum.welli.net/images/smilies/heul.gif

                              Von Joy weiß ich noch nichts Neues. Ich habe am Freitag noch mal bei der vkTÄ angerufen, aber der Befund ist noch nicht da. Ich sage natürlich sofort Bescheid, wenn es Nachricht gibt.

                              Joy frisst aber inzwischen wie ein Scheunendrescher, ich habe ihr Glanz pur besorgt, es scheint, sie kann diese Körnchen am besten knacken. Sie suchte ihn sich jedenfalls immer stundenlang heraus. Nun kann sie darin schwelgen. Dazu futtert sie ordentlich viel rote Kolbenhirse. Wenn meine Eltern sich unterhalten schwatzt sie munter mit und ich bin mal sehr gespannt ob die Gute nicht ordentlich zugenommen hat, wenn sie Frau Dr. xxx aus München wieder vorgestellt wird. Ein paar weiße Federkiele spitzen am Bauch heraus und gerupft hat sie sich seit Jims Tod nicht mehr... Das ist zwar merkwürdig, denn sie hat wirklich zärtlich an ihm gehangen, aber vielleicht gibt es da ja auch gar keinen Zusammenhang. Tatsache ist, das keine Federchen mehr fliegt! Vielleicht wird sie ja doch noch eine ganz hübsche, vollbefiederte lila Lady?

                              Ganz liebe Grüße an Euch alle!

                              Samira mit Joy

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                                #30
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                                Erstmal muss ich sagen...Hut ab für deinen Einsatz!

                                Evtl. hat sie nun nicht mehr so viel Stress beim Futter finden, da du ihr ja ihre Körner besorgt hast. Kann mir das ansich nur so erklären. Sowas wie Mittleid? Gibt es das bei Vögeln? Wenn ja, evtl konnte sie das Leid ihres Parners auch nicht ertragen...hm...ne ich glaube das ist zu weit hergeholt.

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