Auf Nystatin und Legalon intraschnabulös haben beide gut reagiert, so dass ich sie heimholen konnte. Daheim dann Wärmetherapie, weiterhin Nystatin, Silymarin und die übliche Lebermedikation. Bei beiden stellte sich jedoch keine anhaltende Besserung des Kotes ein, und auch Sopherl beginnt abzumagern. Deshalb habe ich sie heute wieder zur TÄ gebracht. Ansonsten kein Würgen, keine Körner im Kot, beide sind nach wie vor munter und aktiv und fressen gut.
Bleibt jetzt die Frage nach der Ursache. Irgendetwas zerschießt den Kleinen die Leber, sie ist bei beiden vergrößert. Parasiten und Infekt sind nun ausgeschlossen, nach 14 Tagen können auch die Hefepilze im Darm nicht mehr verantwortlich gemacht werden. Für Ernährungsfehler sind sie zu jung. Ich weiß, dass manche Wellis schon mit Leberfunktionsstörung aus dem Ei schlüpfen, aber gleich beide? Das Thema Vergiftung geht mir schon seit Tagen im Kopf rum, ich tappe allerdings im Dunkeln. Meinen beiden "Alt-Wellis" geht es sehr gut, sie zeigen überhaupt keine Krankheitssymptome. Alle bekommen das selbe Futter, das selbe Wasser, das selbe Spielzeug. Pflanzen können sie nicht anknabbern. Das Käfiggitter ist zinkfrei. Als ersten Schritt hab ich alles bunt gefärbte Spielzeug entsorgt und metallene Aufhänger durch Schnüre oder Kabelbinder ersetzt. Ansonsten weiß ich erstmal nicht weiter


Meine TÄ teilt diese Befürchtung auch. So wie deine Lili nagen sie gerne und sind herrlich verspielt, weshalb ich schon nachvollziehen kann, weshalb es die anderen nicht trifft. Es trifft auch zu, dass ich vor einigen Wochen diverses neues Spielzeug gekauft habe, wohin auch mein Verdacht geht - das habe ich mittlerweile alles entsorgt.
es wird bestimmt wieder alles gut.
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Sie fährt aber auch das ganze Leberprogramm, u.a. hochdosiertes Legalon direkt in den Kropf. Wir haben nun vereinbart, dass ich sie am Donnerstag heimholen kann
Falls wir es wirklich mit einer Vergiftung zu tun haben, kann ich nur hoffen, bei meiner "Spielzeug-Säuberungsaktion" alle Toxine beseitigt zu haben.
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