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Meine liebe Vogeldame ist 12 Jahre alt und hatte nun einen Schlaganfall

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    Meine liebe Vogeldame ist 12 Jahre alt und hatte nun einen Schlaganfall

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    Hallo ihr Lieben!

    Vor langer Zeit war ich hier mal sehr aktiv, aber mein Profil existiert offenbar nicht mehr, nachdem ich mindestens 15 Jahre inaktiv war...
    Tatsächlich waren meine Vögel nun auch schon seit mindestens 12 Jahren auch nicht mehr wirklich krank. Allerdings ist es nun passiert... Fio, meine ältere Vogeldame, kam bereits mit einer Flügelfehlstellung auf die Welt, was sie aber nie daran gehindert hat zu fliegen. Sie kann nur nicht so hoch fliegen und die Höhe auch nicht allzu lange halten. Ansonsten ist sie aber immer topfit gewesen und führt ein wunderbares Leben mit Orion.
    Sie ist allerdings doppelt so alt wie er (sie 12, er 6). Und im Oktober 2025 hatte sie dann ihr erstes Problem: Ich sah was Milchiges am Auge und wir gingen dann zum vTA und die hatte dann sofort gesehen, dass es vermutlich der Beginn eines Katarakts war, aber ausgelöst durch ein Herzproblem. Sie muss seither 1 Mal täglich Enalapril für ihr Herz nehmen, was sie jeden Tag gierig aus einem Basilikumblatt schleckt. Nach wenigen Wochen war dann diese milchige Linse auch wieder klar und Fio konnte wieder normal sehen. Heute weiß ich, dass das vermutlich kein Katarakt, sondern ein Ödem gewesen ist, das sich zurückgebildet hat, da sich ein Katarakt nicht zurückbilden kann unter Enalapril (zumindest nach Aussage des anderen vTA aus derselben Vogelklinik).
    Jedenfalls hat dann Fio am 1. Juni spätabends so Zuckungen am Nacken gehabt nach einem Abend voller Freuflug und Abenteuern. Sie wollte schlafen und konnte sich nicht beruhigen. Nächster Morgen ergab: Verdacht auf Arthrose! Wir haben dann Meloxicam als Medizin aus der Klinik bekommen und das hat Fio geholfen. Sie war schon nach 3 Tagen ohne Zuckungen und vermutlich daher auch schmerzfrei.
    Allerdings hat sie nach 5 Tagen Meloxicam-Pause wieder diese Zuckungen gezeigt, was jetzt wirklich interessant wird:
    Und zwar, am Fr., 12.6., hatte sie wieder die Zuckungen. Nach Rücksprache am Telefon mit der Vogelklinik gab ich ihr wieder Meloxicam, was ich wieder 5 Tage hätte geben können,aber:
    Ich hatte bereits am Donnerstagabend, als sie draussen war, gedacht: Oh nein, ist das eine milchige Linse am anderen Auge? Ich war mir nicht sicher, und am Samstag und Sonntag sah es nicht danach aus. Die Zuckungen waren jedenfalls immer nur sehr spät am Abend, wenn sie schon in Schlafposition auf ihrer Schaukel war...
    Aber dann, am Montagmorgen, den 15.6., da wachte ich auf und Fio hatte dieses verdächtige Auge komplett zu!!! Sie konnte es nicht öffnen und war verzweifelt, kratzte daran, rieb das Auge an den Naturstangen usw... Orion, ihr Partner, versuchte ihr zu helfen, indem er um das Auge herum ein bisschen ziepte und kraulte und knabberte...
    Jedenfalls bin ich natürlich sofort bei Öffnung der Klinik morgens dort gewesen und tja, Verdacht auf Schlaganfall! Und: Blind auf dem rechten, nunmehr komplett verschlossenen Auge...
    Die Arme!!! Sie bekam Cortison (zwei Tage) und das tat ihr sichtlich gut. Sie hat offenbar keine weiteren Schäden. Das Meloxicam wurde unterbrochen (weil Fio Polyurie durch das Cortison bekam und man hier die Niere nicht weiter belasten sollte) und die Zuckungen bleiben auch aus. Heute ist Tag 4 nach dem Schlaganfall und ihr Kot bessert sich (nach der Polyurie), sie öffnet das Auge immer häufiger (und man sieht jetzt ganz klar eine Trübung der Linse), sie frisst normal und bewegt sich täglich etwas mehr. Noch ruht sie die allermeiste Zeit mit ihrem stolzen Alter von 12. Ich bin durchgehend bei ihr (diese Woche Homeoffice wegen ihr). Sie ist ruhig, sie hat keine Balance- oder Orientierungsschierigkeiten.Sie springt auf ihre Schaukel und wieder zurück. Aber das blinde Auge erschwert natürlich alles und sie muss sich an eine Menge gewöhnen.

    Ich frage mich nun viele Dinge. Neben Dingen wie die Einrichtung der Voliere und des ganzen Zimmers frage ich mich vor allem, welche Erfahrungen ihr gemacht habt. Gibt es ähnliche Fälle mit einem Schlaganfall und Blindheit als Folge? Manchmal glaube ich, sie könne doch mit dem Auge sehen, obwohl sie es meistens noch geschlossen hält, aber sie öffnet es immer häufiger und manchmal sieht es so aus, als sähe sie mich an... Aber es muss noch waaaaahnsinnig empfindlich sein. Auch die Augenuntersuchung selbst war sehr schmerzhaft (und der Abstrich und alles, auch die lange Fahrt zur Klinik etc.).
    Habt ihr Erfahrungen und wolltet sie mit mir hier teilen? Wie lief das so? Wie geht es nun weiter? Sie ist zuckersüß und Orion kümmert sich sooo wunderbar um sie. Ich bin so froh, dass es scheinbar nur das Auge ist. Aber sie schläft wirklich die meiste Zeit.Ob das länger als zwei Wochen so geht, bis sie sich vom Schlaganfall erholt hat? Und natürlich hoffe ich sehr, dass sie wieder fliegen kann. Sie liebt es so sehr... So eine abenteuerlustige, tapfere, süße Dame!

    Danke für eure Schilderungen bereits vorab!

    Grüße!

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    #2
    Hallo Ida,
    zum Thema Schlaganfall kann ich nichts beitragen, aber unsere Rosi hat eine Seheinschränkung und findet sich trotzdem zurecht. Wenn du magst, kannst du hier https://forum.welli.net/forum/alles-...wellis-aus-owl nachlesen, das geht los mit Betrag Wie sollte der vierte Welli sein?
    Wellis schaffen es scheinbar oft, sich nach einer Umstellungsphase auf eine Fehlsichtigkeit oder Blindheit einzustellen und sich in bekannten Gefilden trotzdem zurecht zu finden. Bei uns helfen die anderen 3 und bei dir scheint der Partner das auch zu tun. Ich hoffe, dass die anderen Baustellen mit den Medis in den Griff zu kriegen sind. Alles Gute für deine Maus, Daumen sind gedrückt.

    Viele Grüße aus OWL von Siggi, Paulinchen, Albert, Rosemarie und Steffi
    Hilde und Hedwig werden immer in meinem Herzen sein.

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      #3
      Ich hatte vor vielen Jahren eine Welli Dame,sie hatte einen Schlaganfall und dadurch ein lahmes Bein und einen hängenden Flügel. Wenn man nun dachte,Pieps hätte keine Lebenslust mehr gehabt ?weit gefehlt. Sie kletterte auf der Voliere hoch und sie lies sich ihrem kleineren Käfig reichen,wenn sie runter wollte. Sie robbte auf der Brust,wenn sie auf dem Fußboden war und sie ist dann irgendwann,im wahrsten Sinne des Wortes,eingeschlafen. Pieps war eine weiße Persönlichkeit,ich werde diesen Welli nie vergessen.

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        #4
        Mein erster Bert verstarb an einem Schlaganfall, dito mein zweiter Fussel.

        Viel kann man da nicht machen, außer dem Stoffwechsel bei der Entgiftung zu helfen nach den Medikamentengaben (echte Hämmer, würde ich sagen). Vielleicht Mariendistel (homöopathisch als Tropfen über das Trinkwasser) und Goldrute (dito) oder Hepacur oder dergleichen -- Cheesecakes Stoffwechsel war durch längerfristige Ampho-Gabe so angegriffen, daß er neurologische Ausfallerscheinungen zeigte, die einem Schlaganfall ähnelten (bis hin zu Blindheit und Orientierungslosigkeit).

        Da haben ihm Vitamine und Flüssigkeit beim Entgiften und Wiederherstellen der neurologischen Verbindungen sehr geholfen. So sehr, daß er bis auf die lästig-chronische Megas-Problematik fast wieder ein normales Leben führen kann im Schwarm.



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          #5
          Ich hatte oben nicht „Wie sollte der 4. Welli sein“ eintragen wollen, sondern ab Beitrag 877.

          Viele Grüße aus OWL von Siggi, Paulinchen, Albert, Rosemarie und Steffi
          Hilde und Hedwig werden immer in meinem Herzen sein.

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            #6
            Zitat von Steffi72 Beitrag anzeigen
            Hallo Ida,
            zum Thema Schlaganfall kann ich nichts beitragen, aber unsere Rosi hat eine Seheinschränkung und findet sich trotzdem zurecht. Wenn du magst, kannst du hier https://forum.welli.net/forum/alles-...wellis-aus-owl nachlesen, das geht los mit Betrag Wie sollte der vierte Welli sein?
            Wellis schaffen es scheinbar oft, sich nach einer Umstellungsphase auf eine Fehlsichtigkeit oder Blindheit einzustellen und sich in bekannten Gefilden trotzdem zurecht zu finden. Bei uns helfen die anderen 3 und bei dir scheint der Partner das auch zu tun. Ich hoffe, dass die anderen Baustellen mit den Medis in den Griff zu kriegen sind. Alles Gute für deine Maus, Daumen sind gedrückt.
            Liebe Steffi,
            Meine Güte, lieben Dank für das Teilen der Erfahrungen! Ich habe jetzt erst angefangen, die Beiträge alle zu lesen und mir die Videos anzusehen, aber das ist bereits jetzt total hilfreich, da ich so manche Nackenbewegung (das Strecken und das Hals-langmachen) wiedererkenne! Ich werde mir heute Abend alles ganz genau durchlesen und wir sind hier wirklich sehr leidenschaftliche Bastler und können Fio sicher in ähnlicher Weise helfen, wie ihr das für Rosi tut. Da Fio bereits einen leichten Katarakt hatte, haben wir entsprechend viel umgestellt und umgebaut in den letzten 8 Monaten. Aber hier muss sicherlich noch ein bisschen mehr getan werden nun. Ich antworte noch auf die anderen Beiträge hier und gehe dann noch auf Fios Befinden Stand Tag 5, also heute, ein. Aber das spricht uns hier viel Mut zu, lieben Dank!

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              #7
              Zitat von Spinnenbein Beitrag anzeigen
              Ich hatte vor vielen Jahren eine Welli Dame,sie hatte einen Schlaganfall und dadurch ein lahmes Bein und einen hängenden Flügel. Wenn man nun dachte,Pieps hätte keine Lebenslust mehr gehabt ?weit gefehlt. Sie kletterte auf der Voliere hoch und sie lies sich ihrem kleineren Käfig reichen,wenn sie runter wollte. Sie robbte auf der Brust,wenn sie auf dem Fußboden war und sie ist dann irgendwann,im wahrsten Sinne des Wortes,eingeschlafen. Pieps war eine weiße Persönlichkeit,ich werde diesen Welli nie vergessen.
              Liebes Spinnenbein,
              das klingt so wunderbar. Ja, Fio mit ihrer angeborenen Flügelfehlstellung hat auch schon immer ganz gut zeigen können, wann sie Hilfe braucht und wann nicht. Auch jetzt, nach dem Schlaganfall, hat sie direkt neue Wege gefunden, mir zu zeigen, wann sie mich braucht. Diese Vögelchen sind einfach so unbegreiflich toll... Wir können uns so viel von denen abgucken... Fio hat nie auf das, was sie will, verzichtet, nur weil sie nicht so mausersegler-gleich fliegen konnte wie Orion. Ich hoffe sehr, diesen klaren Willen zeigt sie auch weiterhin... Danke fürs Teilen!

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                #8
                Zitat von fusselmolly Beitrag anzeigen
                Mein erster Bert verstarb an einem Schlaganfall, dito mein zweiter Fussel.

                Viel kann man da nicht machen, außer dem Stoffwechsel bei der Entgiftung zu helfen nach den Medikamentengaben (echte Hämmer, würde ich sagen). Vielleicht Mariendistel (homöopathisch als Tropfen über das Trinkwasser) und Goldrute (dito) oder Hepacur oder dergleichen -- Cheesecakes Stoffwechsel war durch längerfristige Ampho-Gabe so angegriffen, daß er neurologische Ausfallerscheinungen zeigte, die einem Schlaganfall ähnelten (bis hin zu Blindheit und Orientierungslosigkeit).

                Da haben ihm Vitamine und Flüssigkeit beim Entgiften und Wiederherstellen der neurologischen Verbindungen sehr geholfen. So sehr, daß er bis auf die lästig-chronische Megas-Problematik fast wieder ein normales Leben führen kann im Schwarm.

                Liebe Fusselmolly,
                Oh, ich erinnere mich so sehr an die schlimme Belastung durch die Megas-Therapie mit Juri vor vielen, vielen Jahren... Das war wirklich das Schlimmste, was ich mit meinen Süßen je mitansehen musste...
                Und danke für all die Tipps! Ich werde nach der Enalapril-Gabe gleich zur Klinik fahren, um die Vitamine zu besorgen (Vitamin B). Die hatten mir Avibest empfohlen, was ich im Moment mit genug Abstand zum Enalapril verabreiche (sie liebt Avibest so sehr!). Aber von Vitaminen sagte die Klinik nichts... Aber am Telefon habe ich das gleich bei Öffnen der Klinik heute früh angesprochen und die haben das Bestätigt. Ich wünschte, ich hätte Fio von Beginn an dieses hochdosierte Vitamin B verabreicht. Stattdessen bekam sie Vitacombex V (und Rodicare für die Arthrose). Mal sehen, welche anderen Mittelchen sie mir vor Ort gleich empfehlen.
                Ganz lieben Dank!

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                  #9
                  So, hier nun ein Update, wie es genau an Tag 5 aussieht: Durch die Pet-Kamera mit Nachtsichtfunktion konnte ich sehen, dass sie ruhig geschlafen hat mit Kopf nach hinten auf der Schaukel und heute früh auch sicher von der Schaukel runterkam. Sie futtert heute viel eigenständiger, sie ist auch viel aktiver und klettert etwas mehr herum (aber immer noch nur auf der oberen Etage der hohen Voliere). Was sie allerdings heute das erste Mal tut ist SINGEN! Es war so wunderbar, ihr plötzlich wieder lange zuhören zu können. Erst hat sie eine Weile aufgeregt geplappert und später hat sie noch im Schlaf süß vor sich hingebrabbelt! Das ist so beruhigend!

                  Dieses geschlossene Augenlid öffnet sie immer noch selten, aber vermutlich etwas häufiger. Sie scheint es 'einfacher' öffnen zu können. Ich weiß leider immer noch nicht, was es mit dem Lid auf sich hat. Man sieht die milchige Linse immer noch relativ deutlich. Aber wer weiß, vielleicht kann man bald doch eine leise Verbesserung erkennen. Wir geben die Hoffnung nicht auf!

                  Darüber hinaus ist die Polyurie seit gestern vorbei. Sie setzt Kot mit guter Konsistenz ab. Allerdings sind die Kotballen größer als sonst... Das hat sie manchmal gehabt nach ihren Kropfreizungen (nie Entzündungen glücklicherweise), die bei einer besonders heftigen Mauser manchmal auftrat (jetzt aber auch schon seit Jahren nicht mehr). Da gab es immer ein paar Stunden Hungerkot und später dann größere Kotballen. Ich hoffe, nach der Cortison-Behandlung normalisiert auch das sich bald. Sollte ich hier vielleicht Kamillentee anbieten?

                  Ich sehe sie jedenfalls viel mehr mit Orion turteln und Licht scheint weniger irritierend zu sein. Sie ist sicherer in der Voliere. Aber ich benutze nach wie vor die weissen Leinen-Vorhänge (auch bei der Hitze seit gestern), damit das Licht nicht zu grell ist in diesem Zimmer mit riesighohen Denken und Fenstern... (Die haben hier einen großen Erker mit viel Licht...).

                  Ich hoffe also, dass sie sich peu a peu an die neue Situation gewöhnt und sich auch ordentlich vom Schlaganfall erholen kann. Ich bin so froh, dass ich bis Ende nächster Woche im Homeoffice bleiben kann und mein Partner sogar die nächste Woche frei hat. Da bleibt sie 24/7 versorgt...

                  Was kann man denn noch so tun für die liebe Dame? Sie liebt es, im mittleren Bereich der Voliere rumzuspielen. Aber da kommt sie trotz dicker Seile, Doppelring und kurzen Naturhölzern schon ne Weile nicht mehr so gut hin. Welche 'Brücken' benutzt ihr innerhalb der Voliere?

                  Außen wollen wir nun natürlich auch ein bisschen was verändern. Aber vielleicht gucke ich mich erst einmal in diesem Forum weiter um, um mich inspirieren zu lassen.

                  Mensch, was für eine tapfere Dame! Nach 4 Tagen scheint sie einfach von 5% Energie auf direkt 50% ihrer ursprünglichen Energie zurück zu sein! Einfach unglaublich!

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                    #10
                    Die arme Fio... Heute hat sie einen schlechten Tag, nachdem sie gestern so aktiv war... Der Unterschied zwischen gestern und den vier Tagen davor seit dem Schlaganfall war wirklich wie Tag und Nacht... Heute ist sie zwar noch eigenständig von der Schaukel gesprungen, aber sie schläft seither nur. Futter nahm sie nur einmal von Orion, der sie gern füttert, und aus meiner Hand, und getrunken hat sie auch nur, wenn ich es ihr anbot. Und dann, gegen 10 Uhr, hat sie leider komplett flüssigen Kot mit geringem Weißanteil abgesetzt, zweimal hintereinander... Und sehr wahrscheinlich liegt das am Wiederaufflammen der Arthrose... Sie hat nämlich wieder diese leichten Zuckungen am Kopf, die sie ja erst seit dem 1. Juni hat... Ich habe ihr jetzt also, weil der Arzt das sagte, wieder Meloxicam gegeben und nachdem sie Vitamin B-Wasser und Hirse zu sich genommen hat,ruht sie nun weiter. Sie ist irritiert von ihrer Kloake, sie will sich da ordentich putzen. Und ihr Ruhen sieht leider auch nicht so erholsam aus... Sie geht gerade durch ein Tief... Drückt ihr bitte Daumen und Krallen... Wenigsten nimmt sie Futter und Wasser an und durch die hohen Decken bleibt die Hitze hier im Zimmer glücklicherweise aus... Die Arme... Bin total traurig...

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                      #11
                      Hallo nochmal!
                      Kurzes Update: Sie wurde 2 Stunden nach der Meloxicam-Gabe plötzlich wach, warf einen großen Kotballen ab, fing an zu futtern, zu trinken, sich von Ast zu Ast zu bewegen, mit Orion zu turteln und sang danach für 40 Minuten; nun ist sie wieder in Schlafposition. Offenbar war das eine Schmerzperiode... Wir haben ja erst seit dem 1. Juni mit der Arthrose zu tun und die Zeichen richtig zu deuten müssen wir leider noch lernen... Zeitgleich mit der Erholung nach dem Schlaganfall kann man das wirklich nur schwer auseinanderhalten. Aber ganz offenbar tat ihr Meloxicam gut... Mensch, die Arme...
                      So ein tapferes Mädel! Dass sie direkt wieder singt und ein bisschen turtelt ist so wunderbar... Hatte Tränen in den Augen...

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                        #12
                        Hallo Ida,
                        schön, dass das Meloxicam anschlägt. Wir drücken hier ganz dolle die Daumen für deine tapfere Fio

                        Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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                          #13
                          Zitat von Fanny Beitrag anzeigen
                          Hallo Ida,
                          schön, dass das Meloxicam anschlägt. Wir drücken hier ganz dolle die Daumen für deine tapfere Fio
                          Danke! Das weiß sie sehr zu schätzen!

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                            #14
                            Hallo! Kleines Update von Tag 7 nach dem Schlaganfall (ist ja vielleicht auch für andere später mal hilfreich):

                            Also, gestern hatte Fio ja insgesamt einen etwas schwierigen Tag... Die Hitze half da auch nicht. Und dann, heute Nacht gegen 2:30, als die Blitze und das Donnern losgingen, ist dann Orion wie wild durch den Käfig geflogen und gegen die Gitterstäbe geknallt ... Da ist auch Fio halb von der Stange gefallen und konnte noch sicher auf einem anderen Ast landen... Das war ein so großer Schreck, dass man Partner bis 5 Uhr bei den Vögeln im Zimmer geschlafen hat. Aber glücklicherweise ist nichts passiert! Kein schmerzendes Füßlein und nichts!!! Großes Glück ))

                            Und heute dann sah es auch ganz anders aus als gestern: Fio ist seit 6:20 putzmunter, futtert alleine, singt viel und hat sogar nach drei Tagen Pause endlich wieder einige Male ihr Augenlid geöffnet . Sie hielt es ja sonst ständig fest verschlossen... Vor allem, wo es die letzten Tage so grell war. Heute ist es bisher etwas kühler und vor allem wolkiger, weswegen das Licht das Auge womöglich nicht allzu doll stört? Wir hoffen jedenfalls, dass ein bisschen Augenlicht zurückkommt... Vielleicht wirkt auch dieses Vitamin-B-Zeug nun langsam?
                            Sie bekommt aber jetzt wieder eine 5-tägige Meloxicam-Kur. Das sagte der Arzt so. Und das tut ihr natürlich im Besonderen sehr wohl...

                            Soweit sind wir hier heute also sehr viel munterer!

                            Ich bin so stolz auf die zwei Tapferen! Wie gut sie das alles hinbekommen zusammen... Man sieht richtig, wie sehr sich beide über den guten Tag freuen!

                            Hoffentlich kann Fio bald wieder baden... Damit warten wir noch, bis sie weniger schwach ist... Sie liebt es so sehr und wollte schon gestern, aber wir wollten nicht nochmal einen Rückfall riskieren...

                            Liebe, liebe Grüße

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                              #15
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                              IMG_8679.jpgEs ist so süß, wie Orion neben Fio sitzt... Diese Position nimmt er für sie bereits den siebten Tag infolge ein... die zwei berühren mich so tief...

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