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Fettleber bei Welli-Dame

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    Fettleber bei Welli-Dame

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    Hallo, ich hoffe auf Ratschläge zu Folgendem:
    Bei meiner Welli-Dame (ca. 1 Jahr alt) fiel mir die immer größer werdende kahle Kloake auf, ansonsten keine Auffälligkeiten.
    Der Besuch beim VK-Tierarzt - Untersuchung incl. Röntgen - ergab, dass sie zu dick ist und als Folge davon an einer Fettleber leidet, bisher zum Glück wohl jedoch noch ohne Schädigung anderer Organe.

    Ich biete Gemüse und Salat an (frisst sie auch), außerdem habe ich Spezial-Diätfutter bestellt.
    Mal sehen, inwieweit ich die Ernährung kontrollieren kann. Das Problem ist, dass sie von ihrem Partner - Speedy ständig gefüttert wird und deshalb wohl auch zu dick ist. "Lady" piepst, "Männi" frisst wie ein Scheunendrescher und ab zum Füttern.
    Sie abzusondern (also im Käfig zu halten - hat. wie alle anderen 2 Nymphies und 1 Welli ganztägig Freiflug) wäre nicht nur eine Qual sondern auch sinnlos wegen der fehlenden Bewegung.

    Verschrieben wurde eine Flüssigkeit (Lactulose-Silimarit), die * * eingetröpfelt werden soll.
    Leider ist Pearly sehr scheu und das Einfangen ist absoluter Stress - auch für mich.
    Heute war erst die 2. Medikamentengabe und die Dauer wird wohl min. 4 Monate (nächster Kontrolltermin) andauern.
    Nun zu meiner eigentlichen Frage:
    Gäbe es evtl. eine Möglichkeit der Medikamentengabe in anderer Form, um Pearly den täglichen Stress des Einfangens zu ersparen, zumal für einen solch langen Zeitraum?
    Dass sie sich je daran gewöhnen wird, glaube ich nämlich kaum.

    Für jegliche Tipps, wie man die Krankheit behandeln könnte - möglichst ohne zu viel Stress, wäre ich unendlich dankbar.

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    #2
    Hallo und herzlich willkommen hier im Forum!
    Ich finde das immer sehr schwierig, über die Nahrungsaufnahme Gewicht zu regeln, besonders wenn gefüttert wird. Bewegung ist da effektiver! Bietest du Kork zum Schreddern an? Frische Zweige sind da auch gut geeignet. Meine Hennen sind meist so beschäftigt, dass sie gar nicht so viel Zeit haben, sich füttern zu lassen und den Herren das auch viel zu langweilig ist, daneben zu sitzen und zuzuschauen, die beschäftigen sich andersweitig. Manchmal schreddern sie mit. Wenn du probierst die Medi auf etwas Hirse zu tröpfeln und sie das das komplett frisst, würde das Einfangen entfallen, aber man hat halt nicht in der Hand , wieviel sie von der Medi wirklich zu sich genommen hat! Aber bei 4 Monaten fangen wäre es doch mal wert es zu probieren. Dann biete doch auch Futter in der Wühlkiste an, da müssen sie suchen, um ans Futter zu kommen.
    Meine Tochter bringt ihre Dickerles immer in meinem Schwarm, da nehmen sie recht schnell wieder ab ,obwohl unbegrenzt "noirmales"Futter da ist! Da ist Party und 24 h Freiflug. Nur haben wir kein Problem wegen Umverpaarung!

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      #3
      Hallo Elke und deine Federhaufen
      vielen Dank für die schnelle Antwort. Es ist wirklich schwierig, über Nahrungsaufnahme das Gewicht zu regeln, zumal meine 4 den ganzen Tag Freiflug haben und dann muss auch das Nahrungsangebot da sein. Als Soforthilfe mische ich nun für alle das Futter mit einer Spezialmischung gegen Fettleber, Kolbenhirse ist auch tabu.
      Erst wenn die Nymphies abends im Käfig sind, gibts für die dann ihr Normalfutter und auch etwas Kolbenhirse.
      Zum Glück hat Pearly endlich nach 7 Monaten! kapiert, dass der Nymphykäfig für sie tabu ist. Das Problem war, dass sie sich immer partout dort aufhalten wollte nach dem Motto: hier bin ich und hier bleib ich. Ihr Partner natürlich schnurstracks hinter ihr her.
      Wäre eigentlich nicht sooo schlimm gewesen (Käfig ist groß genug für alle), aber die beiden Kleinen verteidigten zum Schluss "ihr" Revier so vehement, dass sie die Nymphies (sind bei Weitem nicht so quirlig wie die Wellis) nicht mehr in den Käfig ließen.
      Mir blieb also nichts anderes übrig, als Pearly jeden Abend einzufangen und in den anderen Käfig zu verfrachten, dann sauste Speedy schnurstracks hinterher. Erst dann konnte ich den Nymphykäfig wieder öffnen, um die beiden Großen hineinzulassen, was diese auf Kommando "schlafen gehen" auch tun und vorher immer getan hatten.

      Wellis kamen nur durch Zufall dazu. Speedy flog uns letztes Jahr zu. Er ist sehr lebhaft und wollte Lilly immer "beglücken", aber die hatte halt was dagegen. Deshalb kam dann im Januar ds.Js. Pearly dazu. Bei Speedy und Pearly war es im wahrsten Sinne des Wortes Liebe auf den ersten Blick und auf den zweiten Blick (für mich) das Problem, dass er vor lauter Freude zum Feeder wurde.
      Ausgelöst (zumindest begünstigt) wurde die Fettleibigkeit wohl auch dadurch, dass sich Pearly im April zwei Schwungfedern (jeweils rechts und links) gebrochen hatte und flugunfähig wurde. Diese Schwungfedern wurden dann, um möglichst schnelles Wachstum neuer Federn zu ermöglichen. beim TA gezogen (ziemlich schmerzhaft). Es dauerte trotzdem ca. 6 Wochen, bis sie wieder fliegen konnte. Speedy hat sich während dieser Zeit besonders (zu) liebevoll um sie gekümmert. War echt rührend!
      1. Freiflug: raus aus dem Wellikäfig und rein in den Nymphiekäfig, also schwarzen Wellikäfig durch weißen ersetzt in der Hoffnung, dieser gefällt besser, aber: Mensch denkt, Welli lenkt.
      Na ja, aber auch das haben wir geschafft. Seit ein paar Tagen wird der neue Käfig endlich als Heimat betrachtet.

      Zu Kork: Ja, große und kleine Korkstücke, Riesen-Korkröhre sind im ganzen Zimmer verteilt. Das Schreddern des Korks ist eine Lieblingsbeschäftigung von allen.
      Das mit dem Tröpfeln der Medi auf Hirse wird hier wohl nicht funktionieren. Das klappte bei meiner Nymphiehenne bestens, die anfänglich unter Durchfall litt, bestens. Sie ist zwar auch nicht handzahm, aber fing relativ schnell an, aus der Hand zu fressen.
      Die Kleine ist sehr scheu und frisst nicht aus der Hand, lässt sich aber seltsamerweise (als Einzige) an den Füssen streicheln, wenn sie im Käfig sitzt.
      Na ja, mal sehen, wie es sich entwickelt. Vielleicht merkt Pearly ja auch nach ein paar Tagen, dass alles nach ein paar Minuten vorbei ist und gewöhnt sich daran. Zumindest wird sie es vielleicht ohne allzu große Gegenwehr geduldig ertragen. Gestern und heute war die Gegenwehr schon noch ziemlich verzweifelt. Arme Kleine, weiß halt nicht, warum sie den ganzen Stress ertragen muss, nicht nur von mir, sondern auch beim TA.
      Ich hoffe halt das Beste.
      Liebe Grüße an Dich Elke und Deine Federhaufen.

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        #4
        Hallo Flocky,

        ich vermute, die Substanzen, die du verabreichen sollst, heißen Lactulose und Silymarin.

        Letzteres befindet sich konzentriert in Legalon forte Kapseln, die du über das Futter streust, also kein Stress. Die anderen Vögel dürfen es mitaufnehmen. Mariendistel fördert den Leberstoffwechsel nachhaltig.

        Lactulose ist bei Leberproblemen auch gut, wird aber meiner Erfahrung nach nicht freiwillig ("auf Kolbenhirse träufeln") aufgenommen. Meine fressen jedenfalls dann systematisch woanders... Die Kombination, von der du sprichst, hatte ich auch schon versucht - vergebens. Ich habe hier einen Kandidaten sitzen, der sogar seit 4 Jahren einen Lebertumor hat und, obwohl zutraulich, ebenfalls panische Angst vor dem Gegriffenwerden hat. Bei ihm stehen Aufwand und Ertrag deshalb in keinem guten Verhältnis und ich habe die Lactulose weggelassen. Er bekommt aber seit 4 Jahren täglich sein Legalon, dazu noch Alamin (Aminosäuren). Letztere dürfen allerdings nicht bei gleichzeitigen Nierenschäden gegeben werden.

        Gerade probiere ich übrigens ein neues Mittel aus: Gladiator für Vögel, enthält ebenfalls Mariendistel (Silymarin), dazu Propolis und ein paar andere gute Dinge und kann über das Wasser gegeben werden, die anderen dürfen ebenfalls "mittrinken". Ich habe einen sehr guten Eindruck von der Wirkstoffkombination, die Vitalität auch zweier alter Vögel hat seitdem zugenommen.

        Wenn du interessiert bist, schicke ich dir die von meiner vk TÄ empfohlenen Dosierungen für Alamin und Gladiator (bei Gladiator abweichend von den Angaben auf der Packung) per PN. Rücksprache mit deinem vk TA solltest du aber auf jeden Fall halten, da nur er die besondere Situation deines Vogels beurteilen kann.

        Alles Gute für den Piepser!

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          #5
          Hallo Flockie, frag mal deinen Tierarzt, ob das für euch was wäre. Wir haben in einem Onlineshop so grünes Pulver von Sylimarin bestellt und streuen das übers Futter. Unsere Tippi hat das immer ohne zu murren mitgegessen.

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            #6
            Zitat von Flockie
            Für jegliche Tipps, wie man die Krankheit behandeln könnte - möglichst ohne zu viel Stress, wäre ich unendlich dankbar.
            Hallo Flockie,

            schade, dass es keinerlei Reaktion/Antwort/Bericht mehr von dir gibt.

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              #7
              Hallo Kleiner Prinz,
              die Tierärztin ist leider z.Zt. im Urlaub, so dass ich keine Rücksprache nehmen konnte. Ich wollte aber Pearly den täglichen Stress des Einfangens zur Verabreichung von Lactulose und Silymarin ersparen. Ich habe Diätfutter für Wellensittiche besorgt und Silymarin-Kapseln aus der Apotheke und biete verstärkt Gemüse (täglich Salat, Gurke, Paprika, außerdem Knabberstangen Löwenzahn/Karotte ohne Zuckerzusatz an und jeden 2. Tag frische Karotte) an. Das wird gern angenommen.
              Da die Vögel (1 Nymphensittichpärchen und eben Speedy (Welli-Hahn) und Pearly (kranke Wellidame) den ganzen Tag Freiflug haben und ich das auch nicht ändern möchte, mische ich das Futter, das außerhalb der Käfige angeboten wird selbst, d.h. ca. 1/2 Spezial-Mischfutter für Nymphensittiche (wie gehabt, ohne Sonnenblumenkerne und Nüsse), 1/2 Diät-Wellensittichfutter bei Leberschäden und streue darüber verteilt über 4 Näpfe 1 Kapsel Silymarin-Pulver.

              Das Futter wird aber sparsam dosiert, nur ca. 2/3 des Tagesbedarfs. Das restliche 1/3 gibt es dann erst abends in den getrennten Käfigen, also für die Nymphies Normalfutter plus ein wenig Kolbenhirse als Betthupferlie, für die Wellis dann ausschl. Diätfutter, gemischt mit Silymarin (1 Kapsel für ca. 4 Tage).
              Es scheint zu wirken - die Kleine ist recht munter, bewegt sich jetzt auch mehr (sie war leider für ca. 7 Wochen flugunfähig gewesen, weil ihr angebrochene Schwungfedern beidseitig gezogen wurden). Ihr Partner Speedy hat sich rührend liebevoll (zu gut) um sie gekümmert und sie ständig gefüttert. Jetzt wird er auch noch dafür bestraft und wird auch auf Diät gesetzt. Die Beiden zu trennen wäre reiner Sadismus!

              Übrigens: Für jeden Tipp bin ich unendlich dankbar als ziemlicher Anfänger. Meinen "Dienstältesten", den Nymphie-Hahn habe ich seit ca 2 1/2 Jahren, 1 Jahr später kam dann die Nymphiedame Lilly dazu. Flockie war offensichtlich fasziniert von den am Fenster vorbei fliegenden Wildvögeln. Letztes Jahr Ende August flog mir dann Speedy (Wellihahn) zu, der zwar offensichtlich Gefallen fand an Lilly, aber auf keine Gegenliebe stieß und so kam dann Anfang Febr. ds.Js. die Wellidame Pearly dazu - bisher auch die Einzige mit Problemen - die anderen drei sind kerngesund. Da Speedy - übrigens der "Herr im Haus" sie aber so sehr liebt, werde ich alles versuchen, um sie wieder gesund zu bekommen.

              Ich wünsche dem Kleinen Prinzen und seinem Fluggeschwader noch einen recht schönen Abend und alles Gute.4




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                #8
                Hallo Flockie,

                danke für deinen Bericht Schön, dass es Pearly schon besser geht. Mit Nymphensittichfutter kenne ich mich nicht aus, mit dem Silymarin kannst du aber nichts falsch machen. Im Hinblick auf viel Bewegung ist das Gruppenleben auch am besten. Die Leber ist ja zum Glück ein sehr regenerationsfähiges Organ. Bin schon gespannt, welche weiteren Tipps deine TÄ hat.

                Alles Gute für Pearly!

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                  #9
                  Zu Nymphensittichfutter: Ich bestelle das immer im Fachhandel (spezielle Samenmischung ohne Sonnenblumenkerne und Nüsse - eben wegen des hohen Fettgehalts) - ist auch nicht viel anders als Wellensittichfutter.
                  Als Leckerli gab/gibt es rote Kolbenhirse, jetzt auch nur noch wenig für die Nymphies (abends, sobald diese im Käfig sind und die Wellis nicht mehr hineinkönnen). Kolbenhirse ist für die Wellis jetzt völlig vom Speiseplan verbannt (für beide, weil Speedy ja seine Herzensdame gerne überfüttert). Für die beiden gibt es abends dann nur noch das Spezial-Diätfutter für Wellensittiche.
                  Wenn ich morgens die Käfige öffnete, kamen die drei anderen sofort - konnten es kaum erwarten - heraus und flogen ihre Runden.
                  Pearly blieb immer noch ca. 1 - 2 Stunden (manchmal sogar länger) im Käfig. Heute Morgen kam auch sie sofort heraus und drehte lautstark ihre Runden mit den anderen. Ist doch ein gutes Zeichen!
                  Auf jeden Fall danke ich für die Anteilnahme. Ich werde weiter berichten, sobald sich etwas Neues ergibt.
                  Alles Gute für den Kleinen Prinzen und sein Fluggeschwader
                  von Gerta und Flockie (Nymphiehahn), Lilly (Nymphiehenne), Speedy (Wellihahn) und von natürlich Pearly, seiner großen Liebe.

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                    #10
                    Hallo Flockie,

                    meine beiden Hennen haben leider auch eine Lebererkrankung. Immoment gebe ich auch 2-3mal die Woche die Vit-AS Mischung als Kur, da bei Funny (hatte auch eine Fettleber) die Leberwerte wieder minimal erhöht waren. Das gibt man ins Wasser und da gehören auch paar Sachen dazu die ins Futter kommen. Vielleicht kennt deine Tierärztin das auch? Normalerweise behandelt man das für 8 Wochen und man braucht nicht einfangen, ist halt nur auffändig, aber dass finde ich jetzt nicht so schlimm.

                    Das dein Hahn so am füttern ist, kenne ich von meinem auch. Ist dein kleiner vielleicht zu sehr in Brutstimmung? Wenn die Weibchen nicht brüten, aber der Hahn brutig ist, nehmen sie das Futter trotzdem von ihm an und werden zu dick, da sie es nicht an die nicht vorhandenen Küken weitergeben, sondern dann behalten.

                    Wenn es so ist, würde ich unbedingt schauen dass dein Männchen von seiner Brutlaune runter kommt.

                    Liebe Grüße

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                      #11
                      Hallo Alula,
                      Danke für die Info. Leider wird das mit der Medi-Gabe ins Wasser wohl nichts werden, da - zumindest weiß ich das von meinen Nymphensittichen - diese kein Wasser mit Zusatz trinken. Da alle (die Nymphensittiche und die Wellensittiche) ganztags Freiflug haben, ist es fast unmöglich, bei Futter und Wasser zu differenzieren. Ich teile das mit dem Futter jetzt so ein, dass alle tagsüber das gleiche Futter - allerdings als eigene Mischung: Diätfutter Wellensittich, Spezialfutter ohne Nüsse und Sonnenblumenkerne für Nymphensittiche bekommen und streue über alles Silymarin. Abends gibt es dann für die Nymphies im Käfig noch eigenes Futter und auch etwas Kolbenhirse. Die Wellensittiche bekommen nur Diätfutter mit Silymarin.
                      Der Welli-Hahn Speedy wird halt zwangsweise auch mit auf Diät gesetzt - selber schuld!
                      Speedy ist mehr oder weniger immer "in Stimmung", aber das mit dem "Heiraten" hat bisher noch nicht geklappt - er weiß nicht genau, wie es geht. Den Appetit holt er sich bei Pearly, ist aber zu ungeduldig und ungeschickt und rutscht ständig ab. Spätestens nach dem 3. erfolglosen Versuch zwitschert er dann schimpfend ab und sucht sich zum Abschluss irgendeinen Gegenstand, in den er sich gerade verliebt hat. Seiner Liebe zu Pearly tut das aber leider keinen Abbruch, er versucht es immer wieder. Wie ich es allerdings schaffen soll, Speedy von seiner Brutlaune wegzubringen, weiß ich nicht.
                      Pearly geht es offensichtlich schon besser, sie ist munterer und fliegt auch wieder viel herum. Erschwerend im wahrsten Sinne des Wortes zur Überfütterung kam dazu, dass sie sich rechts und links je eine Schwungfeder angebrochen hatte und für ca. 7 Wochen flugunfähig war. Speedy hat sich liebevoll - man hätte neidisch werden können - um sie gekümmert, sie gekrault, ununterbrochen mit ihr gequasselt und halt auch gefüttert.
                      Liebe Grüße von Gerta und Familie (Flockie - "Dienstältester" Nymphie-Hahn mit Lilly seiner Kumpanin (sind "best friends" - Lilly will Jungfrau bleiben), Speedy der verrückte Welli-Hahn, der die ganze Familie in Trab hält, und die kleine, von ihm heiß geliebte Pearly.

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                        #12
                        Hallo Flockie,

                        wie man Brutlust verringern kann steht hier drin:

                        Um die Brutlust bei Hennen zu reduzieren, sollte nicht immer gleich an eine Hormontherapie gedacht werden. Auch der Halter selbst kann einiges dafür tun.


                        Liebe grüße

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                          #13
                          Hallo,

                          bei mir gibt es Lactulose über das Trinkwasser - klappt problemlos, da das Wasser leicht süßlich schmeckt. Farblich sieht es ja aus wie immer, daher merken die Wellis es erst, wenn sie bereits trinken.

                          LG

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                            #14
                            Hallo FranzSissi
                            Danke für die Info. Wäre einen Versuch wert, aber wie wird Lactulose dann dosiert? Würde das den anderen Vögeln nicht schaden?
                            LG

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                              #15
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                              Hallo Flockie,

                              ich freue ich auch, dass es Pearly schon besser geht.
                              Du könntest Pips einmal wegen der gemeinsamen Ernährung von Wellis und Nymphensittichen ansprechen. Sie hält auch beide Vogelarten gemeinsam.
                              Sicher wird deine vogelkundige Tierärztin dir ebenfalls Tipps geben können.

                              Ansonsten möchte ich dich hier im Forum, auch im Namen des Teams, herzlich willkommen heißen.

                              Hier noch ein Link, vielleicht kennst du ihn noch nicht:

                              Eine Funktionen der Leber ist es, den Körper zu entgiften. Wird die Leber zu hohen Belastungen ausgesetzt, kommt es zu Störungen wie unser Beitrag zeigt.


                              LG, Carmen

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