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Ärztlicher Fehler? Milbenbehandlung+Megabakterien

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    #16
    Guten Abend,

    Du hast hier schon sehr viele gute und wertvolle Tipps bekommen.
    Ich hoffe, dass du einen besseren Tierarzt gefunden hast und heute alles glatt gelaufen ist.
    Auch wenn ich mit den Tipp zu spät bin, aber vllt hilft es ein anderes Mal: Vor zwei Jahren hat mein Nori das erste Mal Baytril bekommen gegen einen Infekt und hat es überhaupt nicht vertragen. Innerhalb von 3 Tagen hat er stark an Gewicht verloren, kaum gegessen & getrunken, sowie fast durchgehend mit den Kopf hin und her gezuckt.
    Ich habe zum Glück das Baytril auf Verdacht abgesetzt und war mit ihm in der darauffolgenden Zeit bei mehreren Tierärzten, weil er so abgemagert und schwach war. Ich habe so eine Art Aufzuchtbrei zum anrühren bekommen und ihm Gemüse-/Kartoffel- oder Obstbrei (natürlich ungewürzt) angeboten. Das hat er aber in seiner schwachen Phase nicht herunter bekommen, weshalb ich wieder zum Tierarzt bin und daraufhin Flüssignahrung für ihn bekommen habe. Da muss man aber umso vorsichtiger sein bei der Gabe und wenn du die Möglichkeit & einen kompetenten Vk Tierarzt hast, dann ist es sicherlich besser Peter einige Tage dort zu lassen.


    Btw. Muss ich aber auch sagen, dass er der Erste von meinen Wellis ist, der mit so einer Unverträglichkeit reagiert hat und man am besten alles mit einen Tierarzt abspricht, vorausgesetzt man hat einen sehr guten der einem im besten Fall auch mit Rat an der Seite steht über Telefon/E-Mail, wenn es um kleinere Absprachen geht.

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      #17
      Guten Morgen und vielen herzlichen Dank für eure Unterstützung!

      Der neue vkTA vermutet, dass Peter was anderes haben könnte: Seine Symptome seinen zu stark (da Peter nach der Untersuchung fast kollabiert hat). Er hat sich auch gewundert, dass bei Peter Megas im Kropfabstrich zu sehen waren (normalerweise seien sie nur im Kot festzustellen). Trotzdem meinte der Arzt, dass Megas bei Vögeln zu finden sind, müssen aber nicht unbedingt Beschwerden bereiten. Er hat Peter eine Spritze mit Antibiotika, die gegen alles wirken, gegeben. Wenn Peter überlebt, können wir am Freitag nochmal für die einmalige Wiederholung kommen.

      Der vkTA hat uns empfohlen, die Ampho-Moronal nur noch einmal täglich anstatt zweimal zu verabreichen, weil das Medikament den Körper sehr stark beanspruche. Er hat eine Elektrolyten-Lösung gegeben, dass jede zwei Stunden in den Schnabel zu verabreichen ist. Er hat auch empfohlen die nächsten Tage Peter in dem kleinen Transport-Käfig zu lassen, um ihn leichter zu fangen und ihm dadurch weniger Stress zu verursachen. Ich glaube der vkTA hat unser Peter innerlich aufgegeben und glaubt nicht wirklich, dass er die nächsten Tage überlegt. Aber ihn im Transportkäfig zu lassen wäre grausam!!! Wie kann man nur auf so eine Idee kommen, zumal er einen separaten Käfig hat.

      Wir haben Peter natürlich in seinen normalen Käfig raus gelassen und abends hat er sogar selbst gefressen und getrunken. Da der Tag schon stressig genug war, habe ich kein Ampho-Moronal verabreicht. Heute morgen hat Peter von der Hand Hirse gefressen und selbst getrunken (deutlich mehr gefressen als noch vor einem Tag). Ich wollte ihm danach Ampho-Moronal verabreichen, habe sein Käfig offen gelassen und ging ins Bad, um zuerst den Käfigboden zu putzen (dass ist unsere Routine). Der Schlaumaier ist auf den Spielplatz weggeflogen. Sein Partnervogel hat ihn gefüttert und Peter hat mit anderen später noch ein bisschen Körnermischung gefressen. Ich will ihn jetzt nicht fangen, er soll zu Kräften kommen und ich werde erst abends das Ampho-Moral geben.

      Ich habe jetzt wieder Hoffnung! Peter hat sich geputzt, er atmet zwar noch schwer und sitzt gekrümmt, aber ich sehe eine Verbesserung. Vielleicht hat die Spritze etwas bewirkt.

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        #18
        Alle Daumen und Zehen sind gedrückt, dass Peter es packt!

        Viele Grüße aus OWL von Siggi, Paulinchen, Albert, Rosemarie und Steffi
        Hilde und Hedwig werden immer in meinem Herzen sein.

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          #19
          Guten Abend und danke für die guten Wünsche!

          Mit Peter ging es auf und ab. Vor zwei Tagen war ich so verzweifelt, weil Peter nichts gefressen hat, dass ich es gewagt habe, ihm die flüssige Nahrung mit der Spritze zu geben (das Pulver hatte ich mir vorsorglich vom Tierarzt geben lassen). Es hat jedoch nicht funktioniert. Peter hatte keine Lust, den Brei zu schlucken. Er war wie in einer Schockstarre. Abends hat er allerdings von allein ein bisschen gefressen. Das Medikament hat er aber nicht geschluckt.
          Heute war der erste Tag, an dem Peter deutlich mehr gefressen hat. Ihm hat sogar das Keimfutter geschmeckt – juhu! Die ganze Bande habe ich oben auf dem Schrank vom Teller gefüttert. Die Herren sind von mir so verwöhnt, dass ihr eigenes Futter im Käfig unberührt blieb. Morgen möchte ich es erneut mit dem Kochfutter probieren. Vor zwei Tagen war niemand daran interessiert. Ich habe vier kleine Portionen als Eiswürfel eingefroren und werde einen davon auf Zimmertemperatur bringen, abspülen und schön servieren.​

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            #20
            Hallo ihr Lieben, leider hat die Behandlung gegen Megabakterien nicht angeschlagen. Nach drei Tagen beim Tierarzt (mit Zwangsernährung und Medikamentengabe) ist unser kleiner Peter von uns gegangen. Er war nicht mal zwei Jahre alt. Am Ende wog er nur noch 28 Gramm.
            Ich bereue, dass er seine letzten Tage allein im kleinen Transportkäfig in der Klinik verbringen musste. Nächstes Mal – sollte so etwas noch einmal vorkommen – möchte ich es anders machen. Andererseits hätte ich mir wahrscheinlich auch Vorwürfe gemacht, wenn er zu Hause geblieben wäre und man ihn vielleicht doch hätte retten können. Der einzige Trost ist, dass der arme Peter nicht mehr leiden muss. Er hat fast 1,5 Monate gekämpft.

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              #21
              Es tut mir sehr leid um deinen Peter.
              Flieg hoch und frei ins Hirseland, kleiner Peter 🌳🌾🌳🌾🌳🌾🌳🌾

              Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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                #22
                Das tut mir sehr leid ? manchmal kann man einfach nichts mehr machen.

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                  #23
                  Mein Beileid zum Heimflug von eurem Peter. Manchmal können wir einfach keine richtige Entscheidung treffen und was man macht, ist irgendwie falsch, aber alles andere wäre auch nicht richtiger gewesen. Peter wird jetzt schon drüben angekommen sein und jetzt wird es ihm wieder gut gehen.

                  Viele Grüße aus OWL von Siggi, Paulinchen, Albert, Rosemarie und Steffi
                  Hilde und Hedwig werden immer in meinem Herzen sein.

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                    #24
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                    Vielen lieben Dank für eure Unterstützung!

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