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Verdacht auf Papageienkrankheit

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    Verdacht auf Papageienkrankheit

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    hallo zusammen.

    erstmal vorweg: wer zart besaitet ist sollte hier jetzt nicht weiterlesen, im folgenden werde ich unter anderem von der sektion unserer kleinen jessy berichten.

    heute nachmittag war also der schwere termin. wir waren mit unserer jessy bei der vktä um feststellen zu lassen ob sie etwas ansteckendes hatte. mein mann ging lieber raus, abr ich wollte gerne wissen was nun war, auch als sie sie geöffnet hat, ich bin da eher hart im nehmen. sehr schnell wurde klar dass nicht nur ihre leber viel zu gross war, sondern auch ihre milz. der darm hatte so ausbuchtungen und es war blut im kot. letzterer war sehr gelblich. unsere tä meinte dass wir das auf die papageienkrankheit testen lassen müssten, da würde schon einiges dafür sprechen. ausserdem hat sie beim kropfabstrich einen sehr starken megabefall gefunden. letztere allein würde kaum erklären wie sie innerhalb eines tages sterben konnte, allerdings kann es sein dass es die kombination war, starke mauser, mega´s und evtl. die papageienkrankheit... ich steh noch ziemlich unter schock, mega´s hatten wir noch nie, aber das ist im vergleich zum zweiten verdacht ja eher das geringere übel. nun bekommen alle kleinen, also 9 vögel insgesamt, 2 mal am tag, 2 wochen lang, mit dem ampho behandelt. die ergebnisse des anderen tests bekomme ich wohl ende der woche.

    hat irgendwer erfahrungen mit der papageienkrankheit? ich weiss dass die von vogel zu vogel und von vogel zu mensch, wohl aber nicht von mensch zu mensch übertragbar ist. ist sie denn von mensch zu vogel übertragbar? darf ich jetzt sicherheitshalber keinen besuch mehr haben? bin total mit der situation überfordert...

    lg melanie

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    #2
    Hallo Melanie,

    das tut mir leid für dich. Ich kann gut nachvollziehen wie es dir gerade geht.

    Letzten Sommer sind bei mir urplötzlich 3 Wellis gestorben. Leider bin ivh erst mit dem 3 bei einem vogelkundigen Tierarzt gewesen. Die süße hatte stark abgenommen und nichts mehr gefressen. Der kropfabstrich war schon blutig und nach 3 Tagen beim Tierarzt unter Beobachtung wurde sie eingeschläfert und seziert. Da wurde eine Hepatitis diagnostiziert. Sie bekam zu anfang ein Antibiotikum dass auvh gegen papageienkrankheit wirkt deshalb konnte diese nicht als Ursache ausgeschlossen werden. Also mussten die noch lebenden wellis auf papageienkrankheit getestet werden. Ich hatte Glück und der test war negativ. Niemand weiß bis heute wo die Erkrankung her kam.

    Ich drück dir ganz fest die Daumen dass ihr keine papageienkrankheit habt.

    Lg

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      #3
      Hey Malinja,

      oh weh, das war ja echt ein schlimmer Gang für Euch heute. Hut ab dass du den Mut hattest da drinnen zu bleiben, ich hätte das nicht gekonnt. Das muss ja ein ganz schlimmes Gefühl gewesen sein. Lass dich mal Hoffen wir mal dass sich der Verdacht mit der Papageienkrankheit nicht bestätigt...Ich selber kann dir da leider nicht weiter helfen aber Rehlein hatte vor einiger Zeit Nymphies mit der Papageienkrankheit. Ich verlink dir mal ihren Thread https://www.welli.net/forum/threads/...geienkrankheit

      Liebe Grüße
      Ramona

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        #4
        danke für den link

        ja, das war ein schwerer gang und ich habe auch lange überlegt ob ich mitgehe oder nicht, aber letzendlich bin ich froh dass ich die möglichkeit dazu hatte, allein um das ausmass der vergösserten organe selbst zu sehen. aber alle tage muss ich das auch ganz bestimmt nicht haben

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          #5
          Hallo Melanie,

          ich habe den Threat gerade erst gesehen.
          Die selbe Angst hatte ich auch am Freitag.
          Ich bin mit meinen beiden Neuzugängen zum Eingangscheck (Winnie und Paule, nicht die Familie).
          Ich hatte eigentlich nur mit einem "alles OK" gerechnet, weil sie gut drauf sind, aber es kam anders.
          Sie haben beide Bakterien im Kropf und Winnie auch Entzündungszellen.
          Die TÄ, die eigentlich immer sehr sparsam mit Tests ist, riet mir zu einem Chlamydientest.
          Das ist ja der Erreger der Papageienkrankheit, Schock!
          Ich musste einige Stunden auf das Ergebnis warten, wohl weil die ein eigenes Labor haben ging es so schnell.
          Der Test war GsD negativ.
          Ich kann aber deshalb Deine Ängste extrem gut nachvollziehen und weiß, wie man sich fühlt.

          Wann hast Du denn den letzten Neuzugang gehabt?
          Ich frage deshalb, weil meine TÄ mich nach der Vorgeschichte der beiden gefragt hat und mir dann sagte, dass es unwahrscheinlicher wird, dass der Test positiv ist, je länger sie keinen Kontakt zu anderen haben, denn die Clamydien müssen ja irgendwo her kommen und sehr lange schafft es ein befallener Vogel ohne Medis wohl nicht zu überleben.
          Außerdem kann man die auch behandeln.
          Ich habe sie gefragt, ob man sie wieder ganz weg bekommt und sie meinte: rechtlich ja, tatsächlich muss man bei einem Befall immer mal wieder drüberschauen, ob wieder welche da sind, weil es Vögel gibt, bei denen sich die Erreger zurückziehen und nach einiger Zeit wieder ausbrechen.
          Versuch Dich nicht verrückt zu machen, ich weiß wie schwer das ist, aber man kann auch die Papageienkrankheit behandeln!
          Es ist kein Todesurteil.
          Ich weiß, man macht sich bekloppt, bei mir reichten da schon wenige Stunden, aber egal was dabei rumkommt, Du wirst damit klar kommen!

          Lass den Kopf nicht hängen, es wird schon.

          LG
          Susi

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            #6
            hey susi,

            vielen dank für deine tröstenden worte.
            bei uns wird eine kultur angelegt und dann bebrütet, darum dauert der test so lange, die kleine maus war ja schon über 24 stunden tot als wir zum nachschauen da waren. ich habe gelesen (frag mich aber nicht wo und wie verlässlich das war) dass es durchaus eine inkubationszeit von 3 bis 10 monaten geben kann... die kleine jessy ist zusammen mit unserer susi anfang dezember bei uns eingezogen, da waren auch keine mega´s erkennbar. nach der quarantäne kamen sie in den schwarm. aber unsere tä sagte auch dass sich sowohl mega´s als auch die clamydien (hoffe cih habs jetzt richtig geschrieben) sozusagen "verstecken" können, also so wenig sind dass man die nicht nachweisen kann und das tier trotzdem krank ist. jessy hatte trichomonaden und damit schon susi angesteckt als ich die beiden bekam, über ihre vorgeschichte weiss ich nur dass sie wohl aus schlechter haltung kam und mit einem kanari zusammen gehalten wurde. ach ja, unsere probe wurde nach leipzig geschickt, da da wohl ein ziemlich gutes labor für vogeldinge sein soll...

            lg melli

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              #7
              Ja, das mit der Inkubationszeit kann stimmen.
              Die Vorbesitzerin hatte meine beiden im April gekauft. Wir waren also ganz am Ende dieser Zeit, trotzdem hielt sie den Test für sinnvoll.
              Mit dem verstecken, dass weiß ich nicht, dazu hatte sie nichts gesagt.
              Ich glaube bei mir wurde es nur vorsorglich gemacht. Vermutlich sind meine beiden einfach nur erkältet.
              Wie die das genau getestet haben, weiß ich auch nicht. Das war ein spezieller Tupfer, mit dem sie die Probe genommen hat, sah anders aus als die anderen.

              Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen, dass es keine Clamydien sind. daumendrück:
              Hoffentlich werden die nächsten Tage nicht zu lang für euch.

              LG
              Susi

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                #8
                danke... aber lang wirds so oder so... frühestens freitag ist halt noch lange hin...

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                  #9
                  Wir hatten ein ähnliches Problem.

                  Vor zwei Jhren kam unsere Dauenen fein zu uns.

                  In ihrer Jungmauser hat sie natürlich viele Federn verloren. Nach einiger Zeit merkten wir aber, dass am Kopf keine mehr nach kamen. Da wir uns doch Sorgen machten sind wir zum Tierarzt. Der untersuchte sie und machte auch ne Blutuntersuchung.
                  Natürlich hatten wir einen positiven Befund auf die Papageien Krankheit.

                  Wir fragten, ob wir die beiden jetzt trennen sollte und der Tierarzt sagte eigentlich schon, aber es ist für beide Stress und wahrscheinlich hätte sich unser Gucki schon angesteckt. Sie kamen von selben Züchter.

                  Unserer Daunenfein ging es aber soweit ganz gut. Sie flog immernoch umher.

                  Die Federn wurden immer weniger obwohl wir sie mit Vitaminen und spzialfutter vom TA unterstützen. NAch einiger Zeit konnte sie gar nicht mehr fliegen oder nur eine kurze Strecke. Da hab ich den Käfig umgestellt, so dass sie näher an ihrer Gradine war, an der sie dann hochkletterte. Zusätzlich haben wir ein Seilgespannt. Vom Käfig hoch zu ihrere Lieblingsschaukel, wo sie mit unserem Großen immer saß.

                  Aber eines Tages machte ich mir richtig Sorgen, als sie vom Käfig zu mir auf das Sofa kam. Sie war immer sehr scheu.

                  Ich hab sie in die Hand nehmen können und sie hat große Kotkugeln abgesetzt. Darauf hin hab ich mir gleich den Käfig und Kucki geschnappt und bin wieder zum TA.

                  Er hat die kleine anghört undsagte, dass sie Multiples Organversagen hätte und es besser wäre sie jetzt zu erlösen. Ich hab keine Sekunde gezögert, sondern nur tief geschluckt und sie wurde eingeschläfert.

                  Unser großerwurde dann gleich auf diePapageien Krankheit untersucht. Befund negativ. 6 Monate später haben wir ihn nocmal untersuchen lassen. Alles gut. Als das erste Ergebnis negativ war haben wir eine kleine neue Freudin unsere Maja geholt.

                  Sie lieben und hassen sich. Aber so ist das in einer Beziehung nicht wahr?!

                  Unsere Daunenfein ist jetzt schon 2 Jahre tot. Bis jetzt geht es den anderen Bbeiden sehr gut. Sie spielen und meckern mit mir, wenn ich die Hirse nicht in den Käfig hänge. Bin aber auch ne schlechte Welli Mama...hahahaha

                  Ich wünsche niemanden einen so schlimmen Krankheitverlauf.

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                    #10
                    Hallo Melanie,

                    gibt es heute ein Ergebnis?

                    LG
                    Susi

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                      #11
                      leider noch nicht... wir sitzen auf heissen kohlen... morgen ist mein geburtstag und samstag wollten wir hier feiern

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                        #12
                        Ohje ohje... das Warten muss ja echt ein Alptraum für dich sein

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                          #13
                          das isses, aber solange ich keine krankheitsanzeichen bei den anderen sehe versuche ich ruhig zu bleiben... aber ich höre die flöhe husten, schaue jeden jeden tag ganz genau an, po, allgemeinzustand, begutachte den kot und springe bei jedem hüsteln oder nieserchen auf... und wehe es verschluckt sich mal einer oder bekommt was in die nase was kribbelt... die tä erkennt meine anrufe bestimmt schon an der nummer so oft wie ich da nachfrage in der letzten woche :-p

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                            #14
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                              #15
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                              ...heute kam der erste anruf, bisher sieht es schlecht aus, aber ein allerletzter test steht wohl noch aus...da das nicht meine tä macht sondern das eingeschickt ist weiss sie aber auch nichts genaueres... also weiter warten, nur mit viel weniger hoffnung auf ein happy end...

                              ... nun stehen wir vor der nächsten frage: es gibt wohl 2 behandlungsmöglichkeiten, mindestens 6 wochen lang 2 mal am tag alle vögel einfangen und medi´s geben oder einmal die woche und dann zum ta für spritzen. was meint ihr dazu? was ist weniger stress für die flauschi´s?

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