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Schneller Abschied von Socke

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    Schneller Abschied von Socke

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    Hallo Miteinander,


    ich musste soeben ziemlich plötzlich Abschied von einem meiner Wellensittiche nehmen.


    Socke ist gegen 15:42h verstorben.
    Die ersten klaren Anzeichen, dass etwas nicht stimmte, habe ich gegen 12 Uhr bemerkt.


    Um kurz vor 10h war ich zum ersten Mal bei meinen Kleinen gewesen. Wasserbehälter gesäubert und neu befüllt, Spreu entfernt, Körner aufgefüllt. Vögel betrachtet. Neugierige Blicke von allen Dreien. Leises, begrüßendes Gezwitscher. Keiner aufgeplustert, keine trüben Augen, dafür hat jeder den anderen leicht beknabbert und geputzt.
    Mit Salat wollte ich später wiederkommen und diesen außerhalb des Käfigs aufstellen, damit ich den angesammelten Kot entfernen und den Sand auswechseln konnte.


    Die drei Süßen hatten sich schon auf die Körner gestürzt und ich begab mich wieder Richtung Bett, weil es mir selber nicht so gut ging.
    Als ich dann das nächste mal um 12h reinkam, saß Socke, der der gerade verstorben ist, auf dem Boden, Kopf in eine Ecke gewendet und bewegte sich erst mal nicht. Dann streckte er sich, blickte suchend nach oben, um nach wenigen Sekunden wieder bewegungslos zu verharren. Ein Verhalten, das mich verwundern ließ. Erst dachte ich, dass er sich vielleicht an einem Stück Küchenrollenpapier verhakt hatte, die unter dem Sand liegt (auf anraten des Tierarztes zum schonen der Füße). Er flog dann auch gleich auf einen Ast als ich mich näherte und damit tat ich es dann für eine gute Minute ab.
    Denn als ich dann mit dem Salat zurückkam, saß er wieder auf dem Boden. In der gleichen Ecke und verhielt sich genau so wie zuvor. Als ich mich näherte flog er wieder auf einen Ast. Ich öffnete eine kleine Käfigluke und prüfte, ob sich was in der Ecke befand. Sehen konnte ich nichts, fühlen auch nichts und einen besonderen Geruch wies die Ecke auch nicht auf. Etwas, was mich die Stirn runzeln ließ.


    Den Salat hatte ich bereits auf einer kleinen Anrichte hingestellt und öffnete das Dach der Behausung. Zwei skeptische Blicke, dann waren die Mitbewohner auch schon beim Salat. Nur Socke hockte noch auf dem Ast. Ich sah ihn verwundert an, sprach mit ihm, hielt ihm schließlich sogar ein Blatt lockend hin – nichts – bis auf ein wegdrehen von seiner Lieblingsspeise.


    Dann kippte er mehr vom Ast als das er flog. Landete aber auf den Füßen am Boden und watschelte wieder auf die Ecke zu. In dem Moment schrillten bei mir die Alarmglocken. Socke flog nicht gerne Richtung Boden. Wenn er denn mal auf den Boden wollte, dann kletterte er kopfüber am Gitter hinunter bis er den Wannenboden erreichte und die letzten Zentimeter mit einem Flügelschlag überwand. Ich öffnete erneut die Luke, die ich erst gerade geschlossen hatte und hielt ihm langsam meinen Finger hin. Er sah ihn nur an und ging dann auf mich zu, kuschelte sich gerade zu an die Hand heran. Ich konnte ihn dazu bewegen unkoordiniert und wackelnd auf meinen Zeigefinger zu steigen, etwas, was er noch nie getan hatte. Sobald er einigermaßen „saß“, zitterte er plötzlich und atmete sehr schwer und schnell, sein hin und her schwanken wurde auch stärker. Ich hielt ihm langsam meine andere Handinnenfläche hin und er torkelte auf sie und ließ sich nieder, drückte sich fast in die Mulde, die sich ihm bot. Für mich das absolut endgültige Signal zum Tierarzt zu gehen. Ein Blick auf die Uhr sagte mir jedoch, dass das noch warten würde müssen. Es war zwanzig vor eins. Die Tierklinik für Kleintiere hatte von 12h bis 16h Mittagspause.


    Ich nahm ihn mit ins Bad, wo ich meine Notfalltransportbox mit einem weichen Handtuch auslegte und den Kleinen drin einbettete. Er suchte sofort Halt und kuschelte sich wie zuvor in meiner Hand in eine kleine Mulde. Das Atmen wurde schneller, er schloss immer wieder die Augen. Währenddessen durchsuchte ich das Internet. Ich stieß auf Wellensittiche, die gleiche Symptome wie meiner gezeigt hatten und eine Gehirnerschütterung gehabt haben sollen. Ich drehte in Folge dessen die Heizung auf und deckte den Kleinen mit einem leichten Geschirrtuch halb ab, bot ihm außerdem in einem kleinen Tiegel Wasser an, dass er auch trank, als ich es ihm direkt unter den Schnabel hielt. Langsam, aber stetig. Seine Atmung wurde langsamer und er schien ein wenig zu schlafen. Gegen 15h wachte er wieder auf, streckte sich ein wenig, drehte sich auf seinem Krankenbett, kletterte selber auf den dicken Rand des Handtuchs und sah sich um.
    Er stand auf der weichen Matratze meines Bettes, während ich nach weiteren Möglichkeiten suchte, um es ihm so bequem wie Möglich zu machen, bevor ich um kurz vor 16h mit ihm in die Kleintierklinik wollte.
    Dann plumpste er wie gelähmt die zwei Zentimeter auf meine Matratze. Nicht gezielt. Nicht auf den Füßen landend. Sondern seitlich. Steif. Mit offenen, starren Augen und leicht geöffnetem Schnabel.
    Mein erster Gedanke war: „Das war´s, der ist hinüber.“
    Ich wollte ihn quasi zur letzten Ruhe betten, als ich spürte wie hektisch sein kleines Herz schlug und merkte wie zittrig er plötzlich wieder aufatmete.
    Stattdessen griff ich erneut nach dem Wasserbehälter und bot ihm den an. Ein sanftes Schnabel hinein stupsen. Mehr nicht. Probeweise versuchte ich es mit dem Salat und den Körnern. Der Salat wurde nicht mal angesehen, die Körner beäugt. Also hielt ich ihm die Körnerschale schräg hin,direkt unter seinen Schnabel. Er versuchte sich welche zu picken, schaffte es aber nicht und kuschelte sich erschöpft tiefer in meine Hand. Es war zwanzig nach drei, ich bettete ihn erneut in die Handtuchmulde und hoffte, das er noch ein wenig Ruhe finden würde. Er war sehr ruhig.
    Um zwanzig vor vier wollte ich mich langsam auf den Weg machen. Ich hatte bereits alle Unterlagen, die zu Socke gehörten zusammen und war auch fertig angezogen. Lediglich Schuhe und Jacke fehlten noch.
    Mein Kleiner hatte sich erneut an den Rand des Handtuches gekämpft von dem ich ihn nun vorsichtig nahm und auf ein ausgebreitetes Handtuch setzte, das auf meinem Bett lag. Erneut bot ich ihm die Körner an, keine Reaktion. Ich nahm den Wasserbehälter und wollte ihm den gerade hinhalten, als ich sah, wie mein Süßer nach rechts weg kippte. Steif. Wie ein Brett. Drei tiefe, zittrige Atemzüge, die den ganzen Vogel schüttelten. Dann war er bereits verstorben.


    Natürlich bin ich traurig,dass ich mich von dem Kleinen trennen muss, der immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen hat(te). Was mir aber mehr Sorgen macht ist, dass ich nicht weiß, was es genau war, dass ihn in so kurzer Zeit dahingerafft hat. Am Morgen noch quietschfidel. Am Mittag bereits schwer angeschlagen. Am Nachmittag tot.


    Etwas was mir besonders aufgefallen ist, war diese ungewohnte Steifheit, als ob er gelähmt wäre teilweise. Dann das starke, hektische Atmen. Allerdings geräuschlos.
    Und er war NICHT AUFGEPLUSTERT (!)


    Ich habe den Käfig samt aller Inhalte inzwischen auseinander genommen und bereits einer ersten Reinigung unterzogen. Das Futter werde ich wahrscheinlich komplett wegschmeißen und mit einer neuen Körnerpackung anfangen.


    Noch hadere ich mit mir selber, ob ich meine anderen Beiden einem „Zwangsbad“ unterziehen soll, um möglichen Keimen oder Bakterien vorsorglich entgegenzuwirken.


    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
    Wie seid ihr vorgegangen?


    Liebe Grüße
    trauernd Vana
    sowie Saphir und Smaragd

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    #2
    Hallo Vana,

    erstmal mein Beileid zu Sockes Tod und tiefes Mitgefühl für Dein Erlebnis, das tut unglaublich weh und darum fühle Dich in den Arm genommen, auch wenn es eigentlich gar keinen Trost gibt in der ersten Zeit danach...

    Warum er gestorben ist, ob es eine Krankheit oder ein Unfall war, kann ich natürlich nicht beurteilen...wenn Du Dir solche Sorgen um die anderen machst, würde ich Socke auf jeden Fall noch dem TA übergeben, eventuell kann er etwas feststellen oder zumindest ausschließen.

    Ich kann Dir aber sagen, dass ich in meinen vielen Jahren Wellihaltung auch einige wenige dabei hatte, die ähnlich schnell und unvermutet wie Socke verstorben sind (wie alt war er denn?).
    Letztes Jahr hat mein Nichtflieger Pedro, 13 Jahre, eine Art Schlaganfall erlitten und er verhielt sich die letzten Stunden vor seinem Tod ähnlich wie Socke...ich wusste auch sofort, dass es das Ende sein wird und kämpfte nur noch mit der Entscheidung: bringe ich ihn zum TA und erlöse ihn oder lasse ich ihn zu Hause sterben, um ihm diesen letzten Stress zu ersparen? Sein rascher Tod hat mir die Entscheidung abgenommen!
    Noch schneller ging es bei meinem 14 Jahre alten Fredl 2008...er war schon langsam altersschwach, hatte auch schlaganfallähnliche Symptome, kam aber wieder auf die Beine. Doch dann eines Tages, ich schaue zu ihm auf dem Spielplatz hin, er saß auf der Stange und schlief...ein paar Minuten später der nächste Blick, er lag im Sand und war im Schlaf von der Stange gefallen, tot.

    Einem "Zwangsbad" würde ich die anderen jetzt nicht unterziehen...Du weisst ja nicht, ob es was ansteckendes war und was würdest Du da überhaupt machen wollen? Sie in irgendeinem keimabtötenden Mittel baden oder sowas? Damit kannst Du viel mehr Schaden zufügen als Gutes tun (auch was ihr Vertrauen in Dich betrifft); erst muss geklärt werden, warum Socke gestorben ist...wie schon gesagt: Abgabe beim TA. Klingt komisch, aber tue Socke bis dahin gut verpackt in einen Kühlschrank...bei diesen Temparaturen geht die Verwesung schnell voran und das mindert die Chance etwas herauszufinden.

    Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen, wenn Du Fragen hast, frage hier ruhig...hier gibt es viele, die Dir vielleicht helfen können.
    Liebe Grüße
    Marion & 6

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      #3
      Hallo Vana,

      mein aufrichtiges Beileid zu dem schweren Verlust von Deiner Socke .
      Eine sehr traurige Geschichte.
      Es wäre sehr interessant zu erfahren woran Socke erkrankt war.

      Zitat von Vana
      ...Etwas was mir besonders aufgefallen ist, war diese ungewohnte Steifheit, als ob er gelähmt wäre teilweise. Dann das starke, hektische Atmen. Allerdings geräuschlos.
      Und er war NICHT AUFGEPLUSTERT (!)
      Dies verstehe ich jetzt nicht so ganz. War er nun steif oder schlapp (gelähmt)?
      Wenn er steif war in Kombination von einer hektischen Atmung, würde ich jetzt auf einen Krampfanfall tippen.
      Woher dieser ausgelöst wurde, ergibt sich daraus jedoch nicht.
      Es wäre schon wichtig dies herauszufinden, um eine mögliche Gefahrenquelle, oder mögliche Ansteckung der anderen Wellis auszuschließen.
      Es gibt die möglichkeit auch einen bereits verstorbenen Welli vom vkTA untersuchen zu lassen.
      Vielleicht denkst Du darüber noch nach.
      Allerdings müsstest Du den Welli dann möglichst bald zum vkTA bringen und ihn bis dahin kühl unterbringen (Kühlschrank).
      Ich weiß, daß klingt jetzt irgendwie gruselig. Aber Socke ging es ja schon vorher schlecht, wenn auch nur ein paar Stunden.

      Zitat von Vana
      ...Noch hadere ich mit mir selber, ob ich meine anderen Beiden einem „Zwangsbad“ unterziehen soll, um möglichen Keimen oder Bakterien vorsorglich entgegenzuwirken...
      Dies solltest Du nicht machen.
      Erstens kannst Du so eine Ansteckung nicht im Nachhinein verhindern (Inkubationszeit)
      und zweitens wirst Du ihnen damit evtl. sogar schaden und sie zusätzlich unnötig erschrecken.
      Wenn Du Zweifel hast, das sie auch "etwas" haben könnten, würde ich sie von einem vkTA untersuchen lassen.

      Ich selbst hatte auch mal einen völlig unerwarteten Tod eines Wellis.
      Jedoch zeigte dieser keinerlei Krankheitsanzeichen.
      Unser Ernie flog frölich mit den anderen Wellis durchs Wohnzimmer, ca. 15-20 Minuten später lag er tot in der Voliere.
      Es gab dabei weder ein Geräusch, noch ein komisches Verhalten.
      Bei ihm war es wohl ein Herzinfarkt, oder ein unentdeckter Herzfehler.
      Eine Untersuchung darauf war in dem Fall nicht erforderlich.

      Traurige Grüße
      Tobe

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        #4
        Hallo Vana

        Es tut mir sehr leid, dass Socke so plötzlich und unerwartet verstorben ist.
        Du hast mein tiefstes Mitgefühl.
        Einen seiner Spätzle zu verlieren ist immer sehr schmerzhaft.

        Daher wünsche ich dir viel Kraft und Trost
        und deinem Socke einen guten Flug ins

        Natürlich würde man gerne wissen an was sein Liebling gestorben ist,
        aber das könnte dir nur ein TA sagen durch eine Obduktion.

        Oftmals ist so ein plötzlicher Tod ohne "Voranzeichen", einem Organversagen zu zu schreiben.
        Unbemerkte Leber und Nieren Störungen können eine Ursache für plötzliches versterben sein,
        indem die nicht funktionierenden Organe langsam den Körper vergiften, da sie die Giftstoffe nicht mehr
        verarbeiten können.
        Diese Giftstoffe wandern durch den Organismus bis hin zum Nervensystem und zerstören die Zellen.
        Das Gehirn und die Organe beginnen zu versagen und der Tod tritt ein.
        Da das zentrale Nervensystem angegriffen ist, erscheinen oftmals Krampfanfälle
        und Lähmungen, bevor der Tod die Erlösung bringt.
        Aber auch ein schwerer Schlaganfall oder Herzversagen können solche einen plötzlichen Tod hervorrufen.

        Du siehst es gibt viel Ursachen für so einen plötzlichen Tod,
        aber nur ein Obduktion könnte dir hier Klarheit schaffen.

        Alles Gute für dich!

        Mitfühlende Grüße
        Tine

        Liebe Grüße
        Tine und ihre neun Zwerge

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          #5
          Hallo Vana,

          mein Beileid zum Verlust von Socke .
          Er fliegt jetzt frei und unbeschwert mit seinen neuen Freunden und hat auch keine Schmerzen mehr.

          Tröstende Grüße,
          Carmen

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            #6
            Hallo ihr Lieben,



            wollte euch noch ein kurzes Update liefern.


            Jetzt fast eine Woche nach Sockes Tod konnte ich ihn endlich beisetzen.
            Ich hatte ihn noch am gleichen Abend in der Kleintierklinik zur Obduktion abgegeben und konnte ihn gestern am frühen Abend wieder abholen. Trotz genauer Untersuchung konnte leider nichts genaues festgestellt werden.


            Er müsste in etwa 2 Jahre alt gewesen sein.
            Ich hab mir den kleinen Vielflieger damals aus dem Tierheim zu mir geholt, wo er auf etwa 8 – 10 Wochen geschätzt wurde, vielleicht 4 – 5 Wochen älter.
            Am 10.12.14 ist er damals bei mir eingezogen, etwas schmal, sehr aufgeregt, aber sehr interessiert, als er seinen neuen Mitbewohner Saphir zum ersten Mal sah, der immer noch etwas verloren nach meiner verstorbenen Henne Tepex rief, die ihn immer auf Trab hielt.
            Meine Männer – WG war geboren.



            Ich hab den Käfig sowie sämtliche Sitzgelegenheiten einmal von Grund auf gereinigt, um mögliche Keime los zu werden und die anderen beiden Banausen am nächsten Tag ebenfalls in die Klinik gebracht um sie einmal durchchecken zu lassen. Alles Bestens
            Sie fliegen momentan etwas weniger und zwitschern nicht mehr ganz so laut, aber sie scheinen den Verlust gut zu verkraften.


            Was das „Zwangsbad“ angeht – nein, ich hatte nicht vor sie in eine Chemikaliensuppe zu tunken, wie ich das jetzt mal bezeichnen möchte. Aber da keiner von den ehemalig drei Individuen je gerne gebadet hat, habe ich mir überlegt sie irgendwie dazu zu überreden zumindest einmal durch Wasser zu latschen – zur Not mit Hilfe von Hirse.

            Wurde mir aber alles von den zwei Kleinen erspart als sie – oh Wunder! - zum ersten Mal ihr Badehäuschen betraten und sich darin wie selbstverständlich putzten und zwar so intensiv, dass ich kurz überlegte, ob ich vielleicht zwei fliegende Fische im Federkleid beherberge und nicht zwei Wellensittiche.


            @Tobe
            Du hattest geschrieben, dass du nicht ganz verstanden hättest was ich meinte, als ich steif und schlapp schrieb, da habe ich mich wohl etwas falsch ausgedrückt.
            Socke war so schlapp -> kraftlos er konnte seine Flügel fast gar nicht bewegen und auch seinen Kopf am Ende nur noch mit Mühe anheben, auch wenn er sehr gekämpft hat. Gleichzeitig waren seine Beine und sein Körper allgemein so steif -> unbeweglich/unnachgiebig(?) -> starr wie ein dicker Ast (?)
            Ich hoffe, dass das verständlicher ist, ich finde es ehrlich gesagt schwierig zu beschreiben *rotwerd*



            Ich danke Euch für die tröstenden Worte und hoffe einfach, dass es ihm jetzt besser geht und er mit vielen anderen Wellensittichen im Hirseland fliegen kann und viele neue Freunde findet.

            Liebe Grüße
            Vana

            *EDIT* Zweiter Versuch - beim ersten Mal erschien nur ein Zahlencode?

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              #7
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              Hallo Vana,
              Danke für Deine Rückmeldung .
              So, wie Du es jetzt beschreibst, kann ich es mir besser vorstellen.
              Für mich deutet es darauf hin, daß Socke wohl so erschöpft war, daß er sich versucht hat "krampfhaft" auf der Sitzstange fest zu halten
              und so seine Kräfte nur auf seine Beine konzentrierte.

              Schade das die nachträgliche Untersuchung kein Ergebnis brachte, so kann man nur vermuten was er hatte.
              Aber es bringt Socke auch nicht zurück, also sollte man nach vorne schauen.
              Gut das Du die anderen Beiden hast untersuchen lassen.
              Bei Wellis geht es manchmal so schnell, daß man kaum Zeit zum handeln hat.

              Das Baden lässt sich auch gut mit frischen Grünzeug schmackhaft machen, z.B. Möhrengrün, oder Salatblatt in eine flache Schale (sauberer Blumenuntersetzer) legen , bißchen Wasser dazu und fertig ist die Bademöglichkeit.
              Manche Wellis mögen aber auch lieber Duschen, als Baden...
              Schaue mal hier...
              https://www.welli.net/forum/threads/...liduschen-!-!-!
              oder hier...
              Hallo mal wieder aus Simmering! Ich hab ein Bild eingestellt (ich hoffe es hat geklappt), um mir von Euch Tipps zu erbitten. Woran liegt`s, dass keiner meiner mittlerweile 12 Wellis ins Wasser mag? Wasserstand ist etwa 3 bis 4 cm hoch, täglich frisch und immer handwarm zu Anfang. Ich hab`s probiert mit Salat als Lockmittel. Siehe Bild. Ich hab`s ohne Salat, nur mit den Spielbällchen probiert, die gern aus der Wühlkiste geworfen werden. Und auch ganz und gar nur Wasser. Ich hab`s auf den Boden gestellt, mit einem Holzbänkchen in selber Höhe wie der Rand des Badegefässes, dann auf einen Sessel, den sie ansonsten gerne anfliegen, auf ein altes Bettlaken, damit sie nicht ausrutschen usw usw. Hab auch schon mal eine Gummieinlage ins Wasser gelegt, nix. Gar nix zu machen. Alle 12 fressen gern Blattsalat, aber nur aus der Obstkugel, nicht von einem Teller oder einer Schüssel, und leider auch nicht, wenn er direkt im Wasser liegt. Welche Option kann ich nutzen, fällt euch vielleicht etwas ein? Ich muss

              Vielleicht findest Du dort noch Anregungen.

              L.G. Tobe

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