aber bitte lass sich euer kleines Mädel nicht "daran gewöhnen" allein zu sein, sondern sorgt dafür, dass sie sehr bald wieder einen neuen Artgenossen zur Seite bekommt. Es ist im ersten Moment nach dem TOd eines Wellis immer schwer sich gleich gedanklich mit einer Neuanschaffung zu beschäftigen, aber ein Welli der allein lebt - das ist Tierquälerei (und daher zum Beispiel in der Schweiz und soweit ich weiß auch in Österreich schon seit langem gesetzlich verboten).
Wenn ihr keinen neuen dazuholen könnt aus irgendwelchen Gründen, müsstet ihr darüber nachdenken, die kleine in einen guten kleinen Schwarm zu vermitteln.
Wenn ihr sie behalten wollt und einen neuen Partner anschaffen, dann wäre auch zu überlegen - so bitter das jetzt klingen mag - fibsi obduzieren zu lassen von einem vogelkundigen TA um rauszufinden woran er gestorben ist. Ich habe noch nie im Leben gehört, dass Trichomonaden aufs Gehirn des Wellis gehen oder auf das zentrale Nervensystem. Es sind Einzeller, die die Schleimhäute (!) des Wellis "bewohnen" und ggf. noch die inneren Organe, aber alles andere habe ich jetzt bisher noch nicht gehört. Ich kann mich aber auch irren. Trotzdem wäre sicher Klarheit gut, zum Wohle der hinterbliebenen Wellidame.
Ich hoffe dass wenigstens die kleine Maus ganz schnell gesundet und dann bald mit einem neuen Welli-Partner ein schönes Leben führen kann. Und euch wünsch ich, dass ihr bald über den Verlust von fibsi soweit weg kommt, dass ihr euch wieder mit einem kleinen Lächeln an seine Eigenarten und Welli-Flausen, seine Lieblingsschaukel und sein typisches Getschilpe erinnern könnt
Alex





Der arme kleine Piepser
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